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vom 21.05.2017, aktuelle Version,

Marz

Marz
Wappen von Marz
Marz (Österreich)
Marz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Mattersburg
Kfz-Kennzeichen: MA
Fläche: 17,4 km²
Koordinaten: 47° 43′ N, 16° 25′ O
Höhe: 252 m ü. A.
Einwohner: 2.097 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 121 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7221
Vorwahl: 0 2626
Gemeindekennziffer: 1 06 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Marz
7221 Marz
Website: www.marz.at
Politik
Bürgermeister: Gerald Hüller (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(21 Mitglieder)
19
2
19  2 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Marz im Bezirk Mattersburg
Antau Bad Sauerbrunn Baumgarten Draßburg Forchtenstein Hirm Krensdorf Loipersbach Marz Mattersburg Neudörfl Pöttelsdorf Pöttsching Rohrbach bei Mattersburg Schattendorf Sieggraben Sigleß Wiesen Zemendorf-Stöttera Burgenland Lage der Gemeinde Marz im Bezirk Mattersburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Das Rathaus von Marz zählt zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten.
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Marz (ungarisch: Márcfalva, kroatisch: Marca) ist eine Gemeinde im Bezirk Mattersburg im Burgenland in Österreich.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Tal des Mazerbachs in einer etwa 20 km breiten Mulde der Vulkaebene. Sie ist umgeben von niedrigen, zum Teil bewaldeten Hügeln.

Nachbargemeinden

Mattersburg Pöttelsdorf und Zemendorf-Stöttera
Mattersburg Rohrbach bei Mattersburg
Sieggraben

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Marz (Mitte links) um 1880 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg. Später unter den Römern lag das heutige Marz dann in der Provinz Pannonia.

Marz wurde 1202 erstmals urkundlich als Mouruhc erwähnt. Ab dem Jahr 1312 war Marz Teil der Grafschaft Mattersdorf, die später als Grafschaft Forchtenstein bezeichnet wurde. In den Wirren der Türkenkriege wurde der Ort mehrmals zerstört.

Die Revolution von 1848 brachte die Aufhebung der Grundherrschaft und die Durchführung der Bodenreform. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Márczfalva verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Legende: Der heilige Willibald (erster Bischof von Eichstätt) soll im Jahre 741 die erste Kirche gebaut haben.

Wappen

Blasonierung: In Rot ein silberner, dreigezinnter, mit drei Fensteröffnungen und einem Tor versehener Turm, der von einer silbernen Mauer begleitet wird.

Das Wappen wurde am 7. September 1977 verliehen. Marz wurde im Jahr 1202 erstmals urkundlich erwähnt, und zählt damit zu den ältesten Siedlungen im Burgenland. Die auf einem Hügel stehende Pfarrkirche diente mit einer den Hügel umfassenden Wehrmauer während der Türkenkriege als Zufluchtsstätte der Dorfbevölkerung. Das Wappensymbol verweist auf diese Verteidigungseinrichtung und somit auf das schwere Schicksal der Gemeinde in der Vergangenheit; zugleich soll es als Zeichen für den großen Aufschwung in der Gegenwart dienen.

Politik

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1972–1992 Alois Grath (SPÖ)
  • bis 2007 Otto Scheiber (ÖVP)[1]
  • seit 2007 Gerald Hüller (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Römisch-katholische Pfarrkirche Mariae Krönung
Kriegerdenkmal beim Aufgang zur Pfarrkirche
Mattersburger Bahn, Aufnahmegebäude der Haltestelle Marz Rohrbach
  • Kath. Pfarrkirche Marz Krönung Mariens
  • Lichtsäule: auf dem Ambrosius Salzer-Platz
  • Anlage Alte Schmiede: Schmiede- und Wohntrakt, Lagergebäude und Innenhof, Ambrosius Salzer- Platz 1
  • Pest-/Dreifaltigkeitssäule, Mariensäule: Ambrosius Salzer-Platz 3
  • Radkreuz: Ambrosius Salzer-Platz 4
  • Grabsteine: Friedhofgasse 1
  • Johannes Nepomuk-Kapelle: Heiligenbrunnengasse
  • Neumühle/ehem. Heroldmühle: Heroldmühle 1
  • Gemeindeamt: Schulstraße 11

Persönlichkeiten

  Commons: Marz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ehrenring an Bgm. a.D. Otto Scheiber meinbezirk.at, 6. Juni 2014