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vom 14.01.2017, aktuelle Version,

Pinswang

Pinswang
Wappen Österreichkarte
Wappen von Pinswang
Pinswang (Österreich)
Pinswang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Hauptort: Unterpinswang
Fläche: 9,37 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 10° 40′ O
Höhe: 824 m ü. A.
Einwohner: 411 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 44 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6600
Vorwahl: 05677
Gemeindekennziffer: 7 08 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterpinswang 1 b
6600 Pinswang
Website: www.pinswang.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Wechselberger
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

3 L.F.P. - Liste für Pinswang - L.F.P., 8 Gemeinsam für Pinswang - Bürgermeister Karl Wechselberger - Liste Wechselberger

Lage der Gemeinde Pinswang im Bezirk Reutte
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Pinswang ist eine Gemeinde mit 411 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich).

Pinswang liegt auf der östlichen Seite einer beckenartigen Erweiterung des Lechs nördlich von Reutte. Das Siedlungsgebiet ist aufgeteilt in die Ortsteile Oberpinswang, Unterpinswang und Weißhaus.

Geschichte

Blick von der "Achsel" (~ 1150 m) auf Musau (diesseits des Lechs) und Unter-Pinswang (jenseits des Lechs)

Erstmals erwähnt wird der Ort als „Pinecwanc“ in einer Traditionsnotiz des Klosters Rottenbuch aus den Jahren 1101–1120.[1] Der Name leitet sich vom althochdeutschen Pinuz ab, was „Binse, Grasfläche mit Binsen“ bedeutet. Bereits um 200 v. Chr. war das Gebiet von Pinswang von Kelten bewohnt. Die Römerstraße Via Claudia Augusta, von der noch ein Teilstück am Kratzer begehbar ist, führte durch das Gemeindegebiet. Unterhalb des Burgschrofens befindet sich die Höhlenburg Schloss Loch. Ein Schalenstein lässt darauf schließen, dass der überhängende Felsen schon Menschen in der Steinzeit Schutz geboten hat.[2]

In der Nähe von Pinswang befinden sich die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie die Burgruine Burg Loch.

Pinswang ist heute eine Auspendlergemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Nachbargemeinden

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 246, Nr. 279. Hier auch zur unterschiedlichen Datierung in der älteren unkritischen Literatur.
  2. Chronik 900 Jahre Pinswang. Gemeinde Pinswang im Eigenverlag