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vom 21.08.2017, aktuelle Version,

Sankt Johann im Saggautal

Sankt Johann im Saggautal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Johann im Saggautal
Sankt Johann im Saggautal (Österreich)
Sankt Johann im Saggautal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Fläche: 27,02 km²
Koordinaten: 46° 42′ N, 15° 24′ O
Höhe: 316 m ü. A.
Einwohner: 2.006 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8452, 8453, 8454
Vorwahl: 03455
Gemeindekennziffer: 6 10 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Johann 37
8453 Sankt Johann i. S.
Website: www.st-johann-saggautal.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Schmid (Unabhängige Liste)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
5
1
1
8  5  1  1 
Insgesamt 15 Sitze
  • Unabhängige Liste St. Johann i.S.: 8
  • ÖVP: 5
  • SPÖ: 1
  • FPÖ: 1

Lage der Gemeinde Sankt Johann im Saggautal im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei WildonArnfelsEhrenhausen an der WeinstraßeEmpersdorfGabersdorfGamlitzGleinstättenGrallaGroßkleinHeiligenkreuz am WaasenHeimschuhHengsbergKitzeck im SausalLangLebring-Sankt MargarethenLeibnitzLeutschach an der WeinstraßeOberhaagRagnitzSankt Andrä-HöchSankt Georgen an der StiefingSankt Johann im SaggautalSankt Nikolai im SausalSankt Veit in der SüdsteiermarkSchwarzautalStraß in SteiermarkTillmitschWagnaWildonSteiermark Lage der Gemeinde Sankt Johann im Saggautal im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in St. Johann im Saggautal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Filialkirche St. Georgen am Lukowitsch
Das „Rauchstubenhaus“ in Gündorf ist das älteste erhaltene Bauernhaus in der Südsteiermark

Sankt Johann im Saggautal ist eine Gemeinde mit 2006 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark.

Geografie

Sankt Johann im Saggautal liegt am Eichberg in der Südsteiermark. Das Saggautal mündet in das Sulmtal, das sich bis nach Leibnitz zieht. Wenn man sich in die Landkarte der Region einliest, sieht man, dass Sankt Johann im Saggautal, speziell die Region Eichberg, das Herz der Südsteirischen Weinstraße bildet, auch „Steirische Toskana“ genannt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Eichberg (337)
  • Gündorf (167)
  • Narrath (58)
  • Praratheregg (62)
  • Radiga (192)
  • Saggau (383)
  • Sankt Johann im Saggautal (376)
  • Untergreith (496)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eichberg-Arnfels, Gündorf, Praratheregg, Radiga, Saggau, St. Johann im Saggautal, Untergreith.

Tourismusverband

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, St. Andrä-Höch, Gleinstätten, St. Nikolai im Sausal und Tillmisch den Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist Kitzeck im Sausal.[2]

Geschichte

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850.

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark. 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist Johann Schmid (Unabhängige Liste).[3]

Dem Gemeindevorstand gehören weiters die Vizebürgermeisterin Angelika Schmid (Unabhängige Liste) und der Gemeindekassier Martin Kogler (ÖVP) an.[3]

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 setzt sich dieser wie folgt zusammen:[4]

  • 8 Mandate Unabhängige Liste,
  • 5 Mandate ÖVP,
  • 1 Mandat SPÖ und
  • 1 Mandat FPÖ.
Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:
Partei 2015 2010 2005 2000
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
ÖVP 460 35 5 454 33 5 548 43 7 277 21 03
SPÖ 107 08 1 178 13 2 219 17 2 067 05 00
FPÖ 102 08 1 nicht kandidiert nicht kandidiert 077 06 01
Unabhängige Liste 616 47 8 763 55 8 507 40 6 869 67 11
NEOS 023 02 0 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 1.757 1.757 1.692 1.611
Wahlbeteiligung 75 % 81 % 77 % 81 %

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1961.

Wappenbeschreibung: „In grünem Schild ein silberner schrägrechter Wellenbalken, rechts unten begleitet von einer goldenen Ähre, links oben von einer goldenen Fahne, deren links abfliegendes Fahnenblatt ein schwarzes Kreuzchen zeigt. Die Spitze der Fahnenstange ziert ein Kreuz.“[5]

Das Gemeindewappen ist ein Zeichen für alle und alles, was in der Gemeinde lebt, blüht und gedeiht. Der Kreuzstab gilt als Symbol des heiligen Johannes des Täufers. Der schrägrechte Wellenbalken symbolisiert das Saggautal bzw. den Saggaubach selbst. Die goldene Ähre steht für die Fruchtbarkeit des Bodens und den Fleiß der Bevölkerung.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Mia Zabelka (* 1963), Komponistin, E-Violinistin und Vokalistin
  Commons: Sankt Johann im Saggautal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. ZDB-ID 1291268-2 S. 630–631.
  3. 1 2 Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeindevorstand (abgerufen am 14. Juni 2015)
  4. Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeinderat (abgerufen am 14. Juni 2015)
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 31
  6. Gemeinde St. Johann im Saggautal: Gemeindewappen (abgerufen am 14. Juni 2015)
Panorama des Saggautals. Das Foto wurde einen Tag nach dem hundertjährlichen Hochwasser vom 13. September 2014 aufgenommen.