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vom 23.04.2025, aktuelle Version,

Vierschanzentournee 1983/84

32. Vierschanzentournee
Sieger
Tourneesieger Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog
Oberstdorf Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald
Garmisch-Partenkirchen Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog
Innsbruck Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog
Bischofshofen Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog
Teilnehmer
Nationen 18
Sportler 116
1982/83 1984/85

Die 32. Vierschanzentournee 1983/84 war eine Station des Skisprung-Weltcups 1983/84, das in Deutschland und Österreich zur Austragung kam.

Das Springen in Oberstdorf fand am 30. Dezember 1983 statt, am 1. Januar 1984 das Springen in Garmisch-Partenkirchen und am 4. Januar 1984 das Springen in Innsbruck. Die Abschlussveranstaltung in Bischofshofen wurde am 6. Januar 1984 durchgeführt.

Modus

Wie in den letzten Jahren traten zum zweiten Durchgang nur noch die besten 50 Springer des ersten Durchganges an. Auf Grund eines neuen Wertungssystems, dass sich mehr am K-Punkt orientierte, sank die Punktezahl zu den Vorjahren. Bei allen vier Springen wurden Weltcuppunkte für die Plätze 1 bis 15 vergeben (Platz 1 = 25 Punkte, Platz 2 = 20 Punkte, Platz 3 =15 Punkte, von Platz 4 bis 15 absteigend 12 Punkte bis 1 Punkt).

Nominierte Athleten

Insgesamt gingen bei den 4 Springen 116 Athleten aus 18 Nationen an den Start. Von den langjährigen Teilnehmern fehlte nur Japan. Mit Ungarn und Spanien waren auch zwei eher exotische Springernationen am Start. Der ÖSV nominierte für die Bewerbe in Innsbruck und Bischofshofen allein 15 zusätzliche meist Nachwuchsathleten.

Nation Athleten
Deutschland BR BR Deutschland Thomas Klauser, Georg Waldvogel, Peter Rohwein, Andreas Bauer, Joachim Ernst, Peter Schwinghammer, Wolfgang Steiert, Stefan Obinger, Christoph Schwarz, Lorenz Wegscheider, Uli Boll, Thomas Hasslberger, Thomas Ihle
Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Jens Weißflog, Klaus Ostwald, Matthias Buse, Stefan Stannarius, Manfred Deckert, Ulf Findeisen, Holger Freitag
Osterreich Österreich Andreas Felder, Franz Wiegele, Richard Schallert, Ernst Vettori, Armin Kogler, Hubert Neuper, Adolf Hirner, Hans Wallner, Manfred Steiner, Raimund Resch, Fritz Esser, Franz Neuländtner, Alfred Groyer, Thomas Feuerstein, Paul Erat, Günther Stranner, Norbert Leitner, Werner Margreiter, Erich Kreuzer, Harald Rodlauer, Werner Haim, Robert Kueffe, Harald Haim
Bulgarien 1971 Bulgarien Wladimir Brejtschew, Walentin Boschkow, Angel Stojanow
Finnland Finnland Matti Nykänen, Pentti Kokkonen, Jari Puikkonen, Jari Pulkkinen, Markku Pusenius, Tuomo Ylipulli, Pekka Suorsa, Veli-Matti Ahonen
Frankreich Frankreich Gérard Colin, Frédéric Berger
Italien Italien Sandro Sambugaro, Lido Tomasi, Antonio Lacedelli, Massimo Rigoni
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien Miran Tepeš, Vasja Bajc, Tomaž Dolar, Bojan Zagar, Bojan Globočnik, Primož Ulaga, Rajko Lotrič, Matjaž Žagar
Kanada Kanada Horst Bulau, Ron Richards, David Brown, Steve Collins
Norwegen Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl, Roger Ruud, Rolf Åge Berg, Per Bergerud, Steinar Bråten, Ole Christian Eidhammer, Vegard Opaas, Jan Henrik Trøen
Polen 1980 Polen Piotr Fijas, Janusz Malik, Jan Kowal
Schweden Schweden Anders Daun, Ulf Åström, Bo Andersson, Thomas Jernkrok, Thomas Nordgren
Schweiz Schweiz Fabrice Piazzini, Christian Hauswirth, Pascal Reymond, Hansjörg Sumi
Sowjetunion Sowjetunion Waleri Karetnikow, Juri Golowschtschikow, Wladimir Tschernjajew, Waleri Sawin, Oleg Serow, Gennadi Prokopenko
Spanien Spanien José Rivera, Bernat Solà, Ángel Janiquet
Tschechoslowakei Tschechoslowakei Pavel Ploc, Martin Švagerko, Jiří Parma, Vladimír Podzimek, Josef Samek, Miro Slušný
Ungarn 1957 Ungarn László Fischer, Gábor Gellér
Vereinigte Staaten USA Jeff Hastings, Nils Stolzlechner, Reed Zuehlke, Dennis McGrane, Mike Holland, John Denney, Landis Arnold

Austragungsorte

Oberstdorf

Bei wechselnden Winden, die den Anlauf nass und stumpf werden ließen, welcher im zweiten Durchgang verlängert werden musste, konnten der Skiflugweltmeister von 1983 Klaus Ostwald und Jens Weißflog für die DDR einen souveränen Doppelerfolg feiern. Insgesamt platzierten sich vier DDR-Athleten unter den ersten Zehn.[1] Der sechste Platz von Thomas Klauser beim Auftaktspringen in Oberstdorf, sollte schon die beste Platzierung eines bundesdeutschen Springers bei dieser Tournee sein.

Pos. Springer Punkte Weite 1 Weite 2
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 220,7 109,0 m 114,0 m
02 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 213,5 106,5 m 111,0 m
03 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 199,6 109,0 m 102,5 m
04 Finnland Matti Nykänen 199,4 101,0 m 110,0 m
05 Osterreich Andreas Felder 198,1 101,0 m 108,0 m
06 Deutschland Bundesrepublik Thomas Klauser 197,2 101,5 m 106,5 m
07 Norwegen Roger Ruud 196,5 102,5 m 105,0 m
08 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 195,8 105,0 m 104,5 m
09 Polen 1980 Piotr Fijas 195,5 103,0 m 107,0 m
10 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 195,1 097,0 m 109,5 m
11 Tschechoslowakei Pavel Ploc 194,5
12 Osterreich Franz Wiegele 194,0
13 Finnland Pentti Kokkonen 192,8
14 Vereinigte Staaten Jeff Hastings 188,9
15 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 188,4 097,5 m 108,5 m
19 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 183,1 097,0 m 104,0 m
28 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 177,6 098,0 m 101,0 m
31 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 175,9 097,0 m 099,0 m
44 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 164,8 099,0 m 093,0 m
49 Deutschland Bundesrepublik Andreas Bauer 132,5 097,0 m 088,0 m
ausgeschieden nach dem 1. Durchgang
54. Deutschland Bundesrepublik   Joachim Ernst, 55. Deutschland Bundesrepublik   Peter Schwinghammer, 68. Deutschland Bundesrepublik   Wolfgang Steiert, 73. Deutschland Bundesrepublik  Stefan Obinger, 76. Deutschland Bundesrepublik   Christoph Schwarz, 77. Deutschland Bundesrepublik   Lorenz Wegscheider, 79. Deutschland Bundesrepublik   Uli Boll, 81. Deutschland Bundesrepublik   Josef Samek, 86. Deutschland Bundesrepublik   Thomas Hasslberger und 97. Deutschland Bundesrepublik  Thomas Ihle

Garmisch-Partenkirchen

Nach einem spannenden Springen mit zwei Schanzenrekorden kam der Sieger erneut aus der DDR. Zunächst führte jedoch Nykänen mit dem neuen Schanzenrekord von 104 m. Im zweiten Durchgang flog jedoch Jens Weißflog noch 4,5 m weiter und ging damit klar in Führung. Da Nykänen im zweiten Durchgang nach verpassten Absprung nur enttäuschende 94,5 m weit sprang, reichte es für ihn am Ende nur für Platz fünf. Der Schweizer Sumi, in Oberstdorf noch 56., wurde etwas überraschend Zweiter. Im bundesdeutschen DSV-Team schrieb die Presse nach dem indiskutablen Abschneiden von Garmisch schon von einer Krise. Hatte in Oberstdorf Thomas Klauser mit dem sechsten Platz die Erwartungen noch halbwegs erfüllt, so hatten sich in Garmisch gerade einmal 2 Springer für den zweiten Durchgang qualifiziert. Dabei sprangen die Plätze 31 und 42 heraus.[2] In der Gesamtwertung lagen Weißflog und Ostwald nun mit über 20 Punkten Vorsprung schon fast uneinholbar vor dem Drittplatzierten Nykänen vorn.

Pos. Springer Punkte Weite 1 Weite 2
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 222,2 099,0 m 108,0 m
02 Schweiz Hansjörg Sumi 209,0 099,0 m 102,5 m
03 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 207,8 101,5 m 099,5 m
04 Vereinigte Staaten Jeff Hastings 207,6 100,0 m 100,5 m
05 Finnland Matti Nykänen 207,3 104,0 m 094,5 m
06 Finnland Jari Puikkonen 203,2 096,0 m 101,0 m
07 Norwegen Ole Christian Eidhammer 202,4 099,5 m 098,0 m
08 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 200,9 102,5 m 095,0 m
09 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Primož Ulaga 198,0 094,5 m 102,0 m
Norwegen Per Bergerud 198,0 098,0 m 096,0 m
11 Tschechoslowakei Pavel Ploc 197,7 101,0 m 096,0 m
12 Finnland Markku Pusenius 195,8
13 Kanada Horst Bulau 195,3
14 Osterreich Ernst Vettori 195,0
15 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 193,6 098,0 m 092,5 m
Finnland Pentti Kokkonen 193,6
19 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 191,5 093,0 m 096,0 m
22 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 187,0 095,5 m 093,5 m
30 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 180,7 091,5 m 093,5 m
31 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 180,5 093,0 m 091,0 m
35 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 179,3 091,5 m 094,5 m
42 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 170,2 092,0 m 087,5 m
ausgeschieden nach dem 1. Durchgang
58. Deutschland Bundesrepublik   Wolfgang Steiert, 59. Deutschland Bundesrepublik   Josef Samek, 60. Deutschland Bundesrepublik   Thomas Klauser, 64. Deutschland Bundesrepublik   Lorenz Wegscheider, 67. Deutschland Bundesrepublik   Andreas Bauer, 72. Deutschland Bundesrepublik  Thomas Ihle, 77. Deutschland Bundesrepublik   Uli Boll, 84. Deutschland Bundesrepublik   Peter Schwinghammer, 87. Deutschland Bundesrepublik   Thomas Hasslberger, 88. Deutschland Bundesrepublik   Christoph Schwarz, 92. Deutschland Bundesrepublik   Joachim Ernst und 94. Deutschland Bundesrepublik  Stefan Obinger
Tournee-Zwischenstand nach zwei Springen
Rang Springer Punkte Diff.
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 435,7
02 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 428,5 007,2
03 Finnland Matti Nykänen 406,7 029,0
04 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 400,5 035,2
05 Vereinigte Staaten Jeff Hastings 396,5 039,2
06 Tschechoslowakei Pavel Ploc 392,2 043,5
07 Osterreich Andreas Felder 390,5 045,2
08 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 386,6 049,1
09 Finnland Pentti Kokkonen 386,4 049,3
10 Finnland Jari Puikkonen 386,3 049,4
12 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 382,8 052,9
17 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 371,8 063,9
19 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 367,7 068,0
20 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 363,8 071,9
26 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 356,4 079,3
44 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 335,0 100,7

Innsbruck

Ein turbulentes Springen erlebten 15.000 Zuschauer in Innsbruck. Ob der schnellen Spur musste zweimal der Anlauf verkürzt werden, da eher unterklassige Springer bereits weit über 100 m sprangen. Unterschiedliche Windverhältnisse machten das Springen aber nicht einfacher, so dass sich zum Beispiel der Zweite der Gesamtwertung, Klaus Ostwald, nach dem ersten Durchgang auf Platz 26. wiederfand. Im zweiten Durchgang sprang er jedoch mit 107,5 m neuen Schanzenrekord, den Jens Weißflog allerdings später egalisierte. Dadurch rückte Ostwald noch auf Platz vier der Tageswertung vor.[3] Bei den bundesdeutschen Springern konnten sich drei Athleten für den zweiten Durchgang qualifizieren und Peter Rohwein belegte einen guten neunten Platz. In der Gesamtwertung baute Weißflog seinen Vorsprung auf sehr komfortable 31 Punkte aus.

Pos. Springer Punkte Weite 1 Weite 2
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 224,1 101,0 m 107,5 m
02 Finnland Matti Nykänen 207,6 096,0 m 102,5 m
03 Finnland Jari Puikkonen 205,4 097,0 m 101,0 m
04 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 200,3 089,0 m 107,5 m
05 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 198,2 099,0 m 096,0 m
06 Norwegen Per Bergerud 197,4 091,0 m 102,0 m
07 Finnland Pentti Kokkonen 195,2 094,0 m 096,0 m
08 Osterreich Andreas Felder 188,9 090,0 m 098,0 m
09 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 186,9 094,0 m 094,0 m
10 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Primož Ulaga 185,5 090,0 m 097,0 m
11 Osterreich Armin Kogler 184,2 088,0 m 097,0 m
12 Tschechoslowakei Pavel Ploc 183,8 090,5 m 096,0 m
13 Norwegen Rolf Åge Berg 180,3 090,0 m 094,0 m
14 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 180,0 091,0 m 091,0 m
Vereinigte Staaten Landis Arnold 180,0 091,0 m 091,0 m
16 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 179,4 093,0 m 090,0 m
22 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 176,2 089,0 m 091,0 m
26 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 173,3 088,0 m 091,0 m
28 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 170,0 088,0 m 089,0 m
36 Deutschland Bundesrepublik Wolfgang Steiert 163,3 085,0 m 089,0 m
39 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 161,4 091,0 m 082,0 m
ausgeschieden nach dem 1. Durchgang
52. Deutschland Bundesrepublik   Andreas Bauer und Deutschland Bundesrepublik   Thomas Klauser, 69. Deutschland Bundesrepublik   Thomas Hasslberger sowie 79. Deutschland Bundesrepublik  Thomas Ihle
Tournee-Zwischenstand nach drei Springen
Rang Springer Punkte Diff.
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 659,8
02 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 628,8 031,0
03 Finnland Matti Nykänen 614,3 045,5
04 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 598,7 061,1
05 Finnland Jari Puikkonen 591,7 068,1
06 Finnland Pentti Kokkonen 581,6 078,2
07 Osterreich Andreas Felder 579,7 080,1
08 Tschechoslowakei Pavel Ploc 576,0 083,8
09 Vereinigte Staaten Jeff Hastings 572,9 086,9
10 Norwegen Per Bergerud 570,5 089,3
11 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 566,6 093,2
12 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 562,2 097,6
15 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 547,4 112,4
17 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 541,0 118,8
23 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 526,4 133,4
25 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 525,2 134,6
29 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 521,9 137,9

Bischofshofen

Am Dreikönigstag holte Jens Weißflog seinen dritten Tagessieg in Folge, wieder mit Schanzenrekord. Mit Sprüngen von 114 und 112 Metern überbot er in beiden Durchgängen den alten Rekord von 110,5 m. Dadurch gewann er die Tageswertung mit fast 20 Punkten Vorsprung.[4]

Jens Weißflog – Gesamtsieger der 32. Vierschanzentournee
Pos. Springer Punkte Weite 1 Weite 2
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 238,1 114,0 m 112,0 m
02 Norwegen Per Bergerud 218,9 107,0 m 108,5 m
03 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Primož Ulaga 217,7 107,0 m 108,0 m
04 Kanada Horst Bulau 215,6 108,5 m 106,0 m
05 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 213,5 107,5 m 107,0 m
06 Finnland Matti Nykänen 211,6 110,0 m 103,5 m
07 Tschechoslowakei Pavel Ploc 211,3 106,5 m 107,5 m
08 Norwegen Rolf Åge Berg 200,2 105,0 m 100,0 m
Finnland Jari Puikkonen 200,2 104,5 m 100,5 m
10 Norwegen Ole Christian Eidhammer 199,1 105,0 m 101,0 m
11 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 199,0 100,0 m 107,0 m
12 Italien Lido Tomasi 196,3
13 Finnland Veli-Matti Ahonen 195,6
14 Osterreich Armin Kogler 193,8
15 Deutschland Bundesrepublik Thomas Hasslberger 193,1 099,0 m 104,5 m
26 Deutschland Bundesrepublik Andreas Bauer 182,2 098,0 m 099,5 m
42 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 171,3 095,5 m 093,5 m
43 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 170,6 097,0 m 091,5 m
50 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 122,0 103,0 m 064,0 m
ausgeschieden nach dem 1. Durchgang
53. Deutschland Demokratische Republik 1949   Stefan Stannarius, 59. Deutschland Bundesrepublik   Wolfgang Steiert, 62. Deutschland Demokratische Republik 1949   Manfred Deckert, 63. Deutschland Bundesrepublik   Thomas Klauser, 67. Deutschland Demokratische Republik 1949   Ulf Findeisen und 85. Deutschland Bundesrepublik  Thomas Ihle

Tournee-Endstand

Der Oberwiesenthaler Jens Weißflog gewann überlegen die Tournee und hätte auch nach dem alten Wertungssystems die Bestmarke des Vorjahressiegers Matti Nykänen um 9,1 Punkte übertroffen. Hinter den drei Erstplatzierten, die als Einzige konstant in die Top Ten sprangen, hatte jeder Springer mindestens einen „Ausreißer“ nach oben zu verzeichnen. Tragischer Held der Tournee war der Jugoslawe Primož Ulaga, der vor der Tour durchaus zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen war. Trotz dreier Top-Ten-Platzierungen, darunter ein dritter Platz in Innsbruck, konnte er in die Gesamtwertung nicht eingreifen. Durch einen 92. Platz in Oberstdorf platzten schon nach dem ersten Springen alle Träume vom Treppchen.

Rang Springer Gesamt-
punkte
Oberstdorf
[5]
Garmisch-
Partenkirchen
[6]
Innsbruck
[7]
Bischofshofen
[8]
01 Deutschland Demokratische Republik 1949 Jens Weißflog 897,9 213,5 / 02. 222,2 / 01. 224,1 / 01. 238,1 / 01.
02 Deutschland Demokratische Republik 1949 Klaus Ostwald 842,3 220,7 / 01. 207,8 / 03. 200,3 / 04. 213,5 / 05.
03 Finnland Matti Nykänen 825,9 199,4 / 04. 207,3 / 05. 207,6 / 02. 211,6 / 06.
04 Finnland Jari Puikkonen 791,9 183,1 / 19. 203,2 / 06. 205,4 / 03. 200,2 / 08.
05 Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl 790,5 199,6 / 03. 200,9 / 08. 198,2 / 05. 191,8 / 16.
06 Norwegen Per Bergerud 789,9 175,1 / 33. 198,0 /09. 197,4 / 06. 218,9 / 02.
07 Tschechoslowakei Pavel Ploc 787,3 194,5 / 11. 197,7 / 11. 183,8 / 12. 211,3 / 07.
08 Finnland Pentti Kokkonen 768,2 192,8 / 13. 193,6 / 15. 195,2 / 07. 186,6 / 23.
09 Vereinigte Staaten Jeff Hastings 761,3 188,9 / 14. 207,6 / 04. 176,4 / 21. 188,4 / 20.
10 Osterreich Andreas Felder 755,8 198,1 / 05. 192,4 / 17. 188,9 / 08. 176,4 / 34.
11 Norwegen Rolf Åge Berg 751,9 181,0 / 23. 190,4 / 20. 180,3 / 13. 200,2 / 08.
12 Deutschland Demokratische Republik 1949 Matthias Buse 740,0 188,4 / 15. 179,3 / 35. 173,3 / 26. 199,0 / 11.
13 Osterreich Ernst Vettori 739,1 179,9 / 24. 195,0 / 14. 178,0 / 19. 186,2 / 24.
14 Osterreich Armin Kogler 738,7 176,4 / 30. 184,3 / 24. 184,2 / 11. 193,8 / 14.
15 Deutschland Demokratische Republik 1949 Holger Freitag 737,2 195,1 / 10. 191,5 / 19. 180,0 / 14. 170,6 / 43.
22 Deutschland Bundesrepublik Georg Waldvogel 697,7 175,9 / 31. 180,5 / 31. 170,0 / 28. 171,3 / 42.
27 Deutschland Bundesrepublik Peter Rohwein 643,9 164,8 / 44. 170,2 / 42. 186,9 / 09. 122,0 / 50.
28 Deutschland Demokratische Republik 1949 Manfred Deckert 641,4 195,8 / 08. 187,0 / 22. 179,4 / 16. 079,2 / 62.
30 Deutschland Demokratische Republik 1949 Stefan Stannarius 630,9 177,6 / 28. 193,6 / 15. 176,2 / 22. 083,4 / 53.
37 Deutschland Demokratische Republik 1949 Ulf Findeisen 601,2 183,1 / 19. 180,7 / 30. 161,4 / 39. 076,0 / 67.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Neues Deutschland. 31. Dezember 1983, S. 15.
  2. Hamburger Abendblatt. 2. Januar 1984, S. 17.
  3. Neues Deutschland. 5. Januar 1984, S. 7.
  4. Neues Deutschland. 7. Januar 1984, S. 15.
  5. FIS-Resultatsliste
  6. FIS-Resultatsliste
  7. FIS-Resultatsliste
  8. FIS-Resultatsliste

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Es folgt die historische Originalbeschreibung , die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. ADN-ZB / Thieme 31.1.89 Oberwiesenthal: 41. DDR-Skimeisterschaften Der 84-er Olympiasieger Jens Weißflog (SC Traktor) kam in seiner Heimatstadt überzeugend zum Meistertitel auf der Normalschanze. Die Kampfrichter zogen erstmals in dieser Saison dreimal die Note 19,5. Dieses Bild wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen dem deutschen Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland aus dem deutschen Bundesarchiv für Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt. Das deutsche Bundesarchiv gewährleistet eine authentische Bildüberlieferung nur durch die Originale (Negative und/oder Positive), bzw. die Digitalisate der Originale im Rahmen des Digitalen Bildarchivs . Wolfgang Thieme
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Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0131-038, Jens Weißflog bei DDR-Skimeisterschaften.jpg
Civil flag and civil and state ensign of Hungary . Flags of the World – Hungary MSZ 1361:2009 – A nemzeti zászló és lobogó követelményei / Requirements for national flag and waving (2009). " Megújult a zászló szabvány " (PDF). Magyar Textiltechnika 62 (5): 203–207. Budapest, Hungary: Textilipari Műszaki és Tudományos Egyesület. ISSN 2060-453X . Archived from the original on 2015-08-12 . Denelson83
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Flagge Österreichs mit dem Rot in den österreichischen Staatsfarben, das offiziell beim österreichischen Bundesheer in der Charakteristik „Pantone 032 C“ angeordnet war ( seit Mai 2018 angeordnet in der Charakteristik „Pantone 186 C“ ). Dekorationen, Insignien und Hoheitszeichen in Verbindung mit / in conjunction with Grundsätzliche Bestimmungen über Verwendung des Hoheitszeichens sowie über die Fahnenordnung des Österreichischen Bundesheeres. Erlass vom 14. Mai 2018, GZ S93592/3-MFW/2018 . Bundesministerium für Landesverteidigung
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Flag of Bulgaria (1971-1990). Flag of Bulgaria with Bulgarian coat from 1971. Eigenes Werk Scroch
CC BY-SA 3.0
Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg
Flag of Bulgaria (1971-1990). Flag of Bulgaria with Bulgarian coat from 1971. Eigenes Werk Scroch
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Flag of Canada introduced in 1965, using Pantone colors. This design replaced the Canadian Red Ensign design. This vector image is generated programmatically from geometry defined in File:Flag of Canada (construction sheet - leaf geometry).svg . Der ursprünglich hochladende Benutzer war Illegitimate Barrister auf Wikimedia Commons The current SVG encoding is a rewrite performed by MapGrid .
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Datei:Flag of Canada (Pantone).svg
Die Staatsflagge der Deutschen Demokratischen Republik , vom 1. Oktober 1959 bis 3. Oktober 1990 Eigenes Werk Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Staatswappen und die Staatsflagge der Deutschen Demokratischen Republik. Vom 1. Oktober 1959 Verordnung über Flaggen, Fahnen und Dienstwimpel der Deutschen Demokratischen Republik. — Flaggenverordnung — Vom 3. Januar 1973 Verordnung über Flaggen, Fahnen und Dienstwimpel der Deutschen Demokratischen Republik. — Flaggenverordnung — Vom 12. Juli 1979 Flaggenentwurf: unbekannt diese Datei: Jwnabd
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Datei:Flag of East Germany.svg
Flag of Finland 18 × 11 Eigenes Werk, basierend auf: Flag of Finland.svg Sarang
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Flagge Frankreichs Diese Fahne enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden: Original: Unbekannt Vektor: SKopp
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Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974).svg
Flagge Frankreichs Diese Fahne enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden: Original: Unbekannt Vektor: SKopp
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