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vom 26.08.2018, aktuelle Version,

Weitendorf (Gemeinde Wildon)

Weitendorf (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Weitendorf
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Weitendorf (Gemeinde Wildon) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Leibnitz (LB), Steiermark
Gerichtsbezirk Leibnitz
f5
Koordinaten 46° 53′ 50″ N, 15° 28′ 0″ Of1
Höhe 317 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 1583 (2017)
Gebäudestand 616 (2011f1)
Fläche 13.87 (2017)dep1
Postleitzahl 8410 Wildon
Vorwahl +43/3182 (Wildon)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61059
Zählsprengel/ -bezirk Weitendorf (61059 003)

Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Leibnitz bis 2014
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014

KG: 66413 Kainach, 66430 Weitendorf
OS:15624 Kainach bei Wildon, 15625 Lichendorf, 15626 Neudorf ob Wildon, 15627 Weitendorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

Weitendorf war bis Ende 2014 eine Gemeinde mit 1583 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie mit der Marktgemeinde Wildon zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Wildon weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[2]

Geographie

Weitendorf liegt zwischen den Flüssen Kainach und Mur am Südende des Kaiserwaldes in der Südsteiermark.

Gemeindegliederung

Am 1. Jänner 1969 wurde die Gemeinde Kainach bei Wildon eingemeindet. Die Gemeinde bestand seither aus zwei Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2017[3]):

  • Kainach 364,88 ha
  • Weitendorf 1.023,78 ha

Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[4]):

  • Kainach bei Wildon (228)
  • Lichendorf (111)
  • Neudorf ob Wildon (296)
  • Weitendorf (991)

Ehemalige Nachbargemeinden

Nachbargemeinden waren (im Uhrzeigersinn):

Geschichte

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

1970 wurde die Trans Austria Gasleitung verlegt und um 2003/2006 um einen 3. Strang erweitert. Im Ortsteil Kainach liegt die Schieberstation zur Speisung der Süd-Ost-Leitung (SOL) nach Slowenien, in Lichendorf liegt die Kompressorstation, ein Upgrade von um 2003/2010.[5]

Seit 2009 bildete die Gemeinde zusammen mit den Gemeinden Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen, Stocking und Wildon die Kleinregion Kulturpark Hengist.

Einwohnerentwicklung

  • 1869: 0911
  • 1939: 1411
  • 2009: 1527

Politik

Bürgermeister war bis Ende 2014 Franz Plasser (ÖVP). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Wappen

Das am 1. Mai 1994 verliehene Gemeindewappen hat folgende Blasonierung:

„In schwarzem Schild ein eisenzeitliches durchbrochenes goldenes Trapez, darin zwischen Laubwerk ein Hirsch schreitend.“

Es leitet sich aus mit Bronzeblättchen beschlagenen Fundgegenständen ab.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Weitendorf ist Mitglied des Kulturparks Hengist.

Naturdenkmäler

Ehrenbürger

  • Bgm. a. D. Josef Kaiser

Historische Landkarten

  Commons: Weitendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 5 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  4. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  5. Übung Gasanlage (PDF) Marktgemeinde Wildon, 1. Dezember 2016, S. 23 – Bericht Feuerwehrübungen.