Zeillern
Zeillern | ||
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Wappen | Österreichkarte | |
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Basisdaten | ||
Staat: | Österreich | |
Bundesland: | Niederösterreich | |
Politischer Bezirk: | Amstetten | |
Kfz-Kennzeichen: | AM | |
Fläche: | 21,46 km² | |
Koordinaten: | 48° 8′ N, 14° 48′ O | |
Höhe: | 290 m ü. A. | |
Einwohner: | 1.869 (1. Jän. 2017) | |
Bevölkerungsdichte: | 87 Einw. pro km² | |
Postleitzahlen: | 3311, 3312, 3362 | |
Vorwahl: | 07472 | |
Gemeindekennziffer: | 3 05 44 | |
NUTS-Region | AT121 | |
Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schloßstraße 31 3311 Zeillern |
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Website: | ||
Politik | ||
Bürgermeister: | Friedrich Pallinger (ÖVP) | |
Gemeinderat: (2010) (19 Mitglieder) |
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Lage der Marktgemeinde Zeillern im Bezirk Amstetten | ||
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria |

Zeillern ist eine österreichische Marktgemeinde mit 1869 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.
Geografie
Zeillern liegt im Herzen des Mostviertels in Niederösterreich. 15,41 Prozent der Fläche der Marktgemeinde sind bewaldet.
Die Marktgemeinde Zeillern besteht nur aus der gleichnamigen Katastralgemeinde.
Sie umfasst zahlreiche Ortsteile: Destelberg, Dorf, Edla, Engersdorf, Flachsberg, Friedlmühle, Gebetsberg, Groschopf, Hickersberg, Hörsdorf, Kirchholz, Kleinberg, Lemberg, Ludwigsdorf, Luppenberg, Oberzeillern, Pyhra, Rabenleiten, Reinthal, Reitzberg, Rosenfeld, Salzgrub, Schörghof) sowie mehrere benannte Einzelhöfe (Am Steg, Dirnberg, Gatterbauer, Graben, Humpelhof, Kobl, Königshof, Krenberg, Limberg, Maischberg, Melbing, Mühlbrunn, Oberdona, Obere Grub, Obere Hub, Obernleiten, Pauleiten, Preinesberg, Reith, Rohra, Untere Grub, Untere Hub, Wieser, Wingersleiten.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Bereits 791, zu Beginn der Awarenkriege, schenkte Karl der Große dem baierischen Kloster Niederaltaich den Ort Zeillern. Das Kloster errichtete hier ein Missionszentrum für das neue Baierische Ostland. Diese Schenkung wurde im Jahr 863 von König Ludwig dem Deutschen bestätigt.[1] Im österreichischen Kernland Niederösterreichs liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.650 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.579 Einwohner, 1981 1.568 und im Jahr 1971 1.505 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Friedrich Pallinger, Amtsleiter Wolfgang Ladner.
Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 16, SPÖ 3, andere keine Sitze.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Schloss Zeillern: im Schloss befindet sich heute ein Hotel und ein Seminarzentrum
- Pfarrkirche Zeillern: dreischiffige, gotische Hallenkirche mit romanischen Bauteilen; Turm mit steilem Walmdach, Langhaus mit steilem Satteldach; geweiht dem Hl. Jakob dem Älteren.
- Für die Gestaltung des Platzes zwischen der Pfarrkirche, dem Schloss und der Schlossinsel mit einem sogenannten roten Teppich mit der Architektin Caren Ohrhallinger erhielt die Marktgemeinde 2012 den Niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerungspreis.[2]
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 38, nach der Erhebung 1999 gab es 116 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Erwerbstätige am Wohnort waren nach der Volkszählung 2001 795 Personen. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,03 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es am Ort 14 Arbeitslose.
Weblinks
- Gemeinde Zeillen
- 30544 – Zeillern. Gemeindedaten, Statistik Austria.
Einzelnachweise
- ↑ Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126f
- ↑ NÖ-Dorf- & Stadterneuerungspreis für Zeillern im Mostviertel noe-news.at, 21. Jänner 2012