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vom 21.06.2017, aktuelle Version,

Zillingtal

Zillingtal
Celindof
Wappen von Zillingtal
Celindof
Zillingtal (Österreich)
Zillingtal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Eisenstadt-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: EU
Fläche: 13,09 km²
Koordinaten: 47° 49′ N, 16° 25′ O
Höhe: 231 m ü. A.
Einwohner: 918 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 70 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 7033, 7034, 7035
Vorwahl: 02688
Gemeindekennziffer: 1 03 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Landstraße 3
7034 Zillingtal
Website: www.zillingtal.eu
Politik
Bürgermeister: Johann Fellinger (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(15 Mitglieder)
8
6
1
8  6  1 
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Zillingtal
Celindof im Bezirk Eisenstadt-Umgebung
Breitenbrunn am Neusiedler See Donnerskirchen Großhöflein Hornstein Klingenbach Leithaprodersdorf Loretto Mörbisch am See Müllendorf Neufeld an der Leitha Oggau am Neusiedler See Oslip Purbach am Neusiedler See Sankt Margarethen im Burgenland Schützen am Gebirge Siegendorf Steinbrunn Stotzing Trausdorf an der Wulka Wimpassing an der Leitha Wulkaprodersdorf Zagersdorf Zillingtal Eisenstadt Rust Burgenland Lage der Gemeinde Zillingtal im Bezirk Eisenstadt-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Zillingtal ist eine Gemeinde mit 918 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Burgenland im Westen des Bezirks Eisenstadt-Umgebung in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Völgyfalu. Im Ort (kroatischer Name Celindof) gibt es zahlreiche Angehörige der burgenlandkroatischen Minderheit.

Geografie

Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland an der niederösterreichischen Landesgrenze. Zillingtal ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Zillingtal dann in der Provinz Pannonia.

In Zillingtal existiert ein awarisches Gräberfeld aus dem 7. und 8. Jahrhundert, das 1927 entdeckt wurde.

Die erste urkundliche Erwähnung des Orts datiert auf das Jahr 1271. 1529 und 1683 wurde Zillingtal von den Türken zerstört. Danach siedelten sich Kroaten an.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Völgyfalu verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Zillingtal (Mitte links) um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister
  • seit ? Johann Fellinger (SPÖ)

Wappen

Blasonierung: In Rot ein goldener Vogel Greif, an dessen Flug eine goldene Herzblume wächst.

Die Verleihung des Gemeindewappens fand am 27. Juni 1992 statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Zillingtal
  • Katholische Pfarrkirche Zillingtal Hll. Peter und Paul: Die 1659 errichtete Pfarrkirche ist ein Bauwerk des Barock mit einer Ausstattung aus dem Rokoko.
  • Ein Strohpyramidenbau im Jahr 1999 (15.600 Strohballen wurden zu einer Pyramide mit 23 m mal 23 m Grundfläche und 14,6 m Höhe händisch aufgeschichtet) führte zu einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Söhne und Töchter der Gemeinde