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Büromöbel
Büromöbel
Foto: pixabay.com

Die frühesten ausschließlich für Büroarbeiten verwendeten Möbel waren Stehpulte. Daraus entstanden klassische Tische für die sitzende Arbeit, die bereits Schubladen für die Ablage hatten. Mit dem Aufkommen der PC’s Ende der 1960er Jahre entstand die Forderung nach einer richtigen und gesundheitsschonenden Haltung in der Arbeit.

Ein durchschnittlicher Büroangestellter verbringt in seinem Arbeitsleben 55 000 Stunden sitzend an seinem Schreibtisch. Dies stellt eine enorme Belastung für Problemzonen wie Rücken, die Schultern und den Nacken dar. Dynamische Arbeitsplätze fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit. Zu einem dynamischen Arbeitsplatz gehören elektrisch höhenverstellbare Schreibtische und Bürodrehstühle, die ein rückenschonendes und auch konzentrierteres Arbeiten ermöglichen. Ein Wechsel zwischen stehender, sitzender und gehender Tätigkeit über den Tag verteilt entlastet die Wirbelsäule und erhöht das Wohlbefinden.

Besonders wichtig für die Gesundheit der Mitarbeiter sind ergonomisch gestaltete Büromöbel. Ein Schreibtisch soll immer ausreichend Bein- und Fußraum gewähren, ein Arbeitsstuhl Rollen besitzen, höhenverstellbar sein, eine gefederte Sitzfläche besitzen und eine verstellbare Rückenlehne.

Neben der optimalen Positionierung von Büromöbeln im Raum ist auf die richtige Höhe der Bürodrehstühle und Schreibtische zu achten. Eine optimale Sitzhaltung durch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten hilft dem Mitarbeiter leistungsfähig zu bleiben. Ein großer höhenverstellbarer Schreibtisch bietet ausreichend Platz für Bildschirm, Telefon und Unterlagen. Entsprechend ausgestattete Arbeitsräume leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktivität und vermeiden Krankenstände.

Dank individueller Planung von Ergonomie, Farbe, Licht, Raumgestaltung und Akustik kann die Leistung der Mitarbeiter um bis zu 36 Prozent erhöht werden, fanden Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts heraus.

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