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Die Geschichte heutiger Videos geht auf die Entdeckung von "Bewegtbildern" zurück. Diese Erfindung beruht darauf, Serien von Bildern mit nur kleinen Änderungen nacheinander anzuzeigen, was beim Menschen den Eindruck einer Bewegung bewirkt.

Die ursprüngliche Filmtechnik, wie sie in öffentlichen Kinos um 1900 auftauchte beruht auf Fotografien, die als Einzelbilder keine Bewegung zeigen. Man benutzt intermittierenden Transport in Verbindung mit einem Verschluss bei der Aufnahme bzw. einer Blende bei der Wiedergabe. Zwischen den Einzelbildern gibt es eine Lichtphase (in der das Bild angezeigt bzw. projiziert wird) und eine Dunkelphase. Dies wurde bei den Filmapparaten durch "mehrflügelige Drehblenden" bewirkt.

Flimmerfreie Darstellung ist ab ungefähr 45 Hell-Dunkel-Wechseln pro Sekunde möglich, bei denen die meisten Menschen das Flimmern nur noch unbewusst wahrnehmen. Um nicht tatsächlich 50 oder gar 100 Einzelbilder pro Sekunde aufnehmen zu müssen, wurde beim Film schon früh der Trick angewandt, jedes der aufgenommenen Bilder mehrmals wiederzugeben. 16 (Phasen-) Bilder pro Sekunde kommen bei Verwendung einer Dreiflügelblende oder einer dreifach übersetzt rotierenden Blende mit 48 Hell-Dunkel-Wechseln zur Darstellung. Aus 24 pro Sekunde aufgenommenen Filmbildern, die Bildfrequenz des Tonfilms, werden mit Hilfe einer zweiflügeligen Blende 48 projizierte Bilder, was ein Kompromiss ist zwischen ruckelfreier Darstellung, minimalem Materialverbrauch und als flimmerfrei empfundener Vorführung.

Zwischen 1895 (erste Kinoaufführung in Berlin) und den 1920er-Jahre entstanden in den Großstädten Kinopaläste, die den Theatern und Opernhäusern nachempfunden waren. 1926 kam der erste abendfüllende Spielfilm mit Ton zur Aufführung ("Der Jazzsänger", in den USA produziert) . Innerhalb von nur wenigen Jahren rüsteten die Kinos von Stummfilm auf Tonfilm um. Mehr zur Filmgeschichte allgemein, zur österreichischen, wobie der Tiroler Filmproduktionsort Thiersee eine besondere Rolle spielte.

Bei Video und Fernsehen werden in den europäischen Verfahren PAL und SECAM 25 Bilder bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde gezeigt, da dies der in europäischen Stromnetzen üblichen Wechselstromfrequenz von 50 Hertz entspricht. (Das französische System SECAM wird nur mehr in Frankreich, Teilen von Griechenlands, Osteuropa und Afrikas verwendet, ansonsten wird in Europa PAL verwendet, nur in den USA, Canada und Japan wird die frühere aber qualitativ schlechtere NTSC Technologie eingesetzt.)

Zur Wiedergabe bewegter Bilder gibt es verschiedene Techniken. Die wichtigsten sind: Filmprojektoren, Filmbetrachter, Kathodenstrahlröhrenbildschirme, Plasmabildschirme, Flüssigkristallbildschirme, OLEDs und Videoprojektor. Plasma-, Flüssigkristall-Bildschirme und OLEDs sind aufgrund ihrer Funktionsweise nicht vom Flimmern betroffen.

Bei Filmen auf Computern wird meist eine spezielle Videokompressionstechnik verwendet: mp4.

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