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HELDECO CAD/CAM Fertigungstechnik GmbH

Bezeichnung der Firma
HELDECO CAD/CAM Fertigungstechnik GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2016
Geschäftsbereich
Mechanische Be- und Verarbeitung von Metallkomponenten für verschiedenste Industriesparten
Adresse
Döllach 508624 Aflenz
Kontakt
http://www.heldeco.at
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.

Steirisches Know-how - weltweit gefragt: Spezialrahmen für Malaysia#

Die hochpräzisen Produkte der Heldeco CAD/CAM Fertigungstechnik sind weltweit in verschiedensten Anwendungsbereichen der Industrie im Einsatz. Vor Kurzem konnte man im Segment Anlagenbau einen Großauftrag in Malaysia an Land ziehen. Bis Anfang 2019 werden mehr als 500 Spezialrahmen an einen international tätigen Maschinenhersteller geliefert.


Wie Dinge gemacht werden#

Wenn es so beginnt: „Fertigung von Verstell-und Fixierelementen für Bohrinseln (Rigs), Pinions, Counter Racks, Wedge Block“, geht das Kopfkino an und ruft gleich ein paar Elemente aus Hollywood ab. Bohrinseln sind eine vorzügliche Location für Actionfilme. Das hat James Bond-Dimensionen. Aber dieser Betrieb deckt in der Realität ein weit größeres Spektrum filmreifer Branchen ab.

So alte Anlagen funktionieren zwar auch noch, doch bei Heldeco geht es um ganz andere Dimensionen
So alte Anlagen funktionieren zwar auch noch, doch bei Heldeco geht es um ganz andere Dimensionen

So könnte man etwa ein „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ besetzen, nämlich mit: „Baumaschinenfahrzeuge, Schiffsbau und Flugzeugtechnik“. Also schwere Brummer und mittendrin Leichtbauweise. Bei Heldeco wird auch das Alltagsleben bedient. Lebensmittelindustrie und Wasserkraftindustrie umgeben uns mit ihren Leistungen. Dazu kommen etwa Prototypen für Strömungs-Versuche an der Technischen Universität oder Lager und Bauteile für den Brückenbau.

Programmierung, Fertigung und Qualitätsmanagement zum Umgang mit den nötigen Maschinen, in Kenntnis des adäquaten Materials, in der Organisation komplexer Vorhaben, das hat freilich Dimensionen und eine Vielschichtigkeit, die wir aus der Alltagsbewältigung heraus nicht mehr kennen. Diese Tiefe ist schon in der Gründungsgeschichte angelegt: „1991 Unternehmensgründung durch Helmut Dettenweitz sen. und weitere fünf Gesellschaftern“.

Dem folgt zum Beispiel: „1998 Erweiterung der Produktionsflächen, Installation eines neuen CAD/CAM Systems“ und „1999 Steirisches Landeswappen als ‚Leitbetrieb der Region‘“. Das deutet Dynamik und Innovationskraft an. (Erweiterung ist ein Wort, das in dieser Geschichte öfter vorkommt.)

Da werden einmal neue Maschinen gebraucht: „2013 Ankauf einer neuen Bearbeitungsmaschine für Fräs-, Dreh-und Bohrbearbeitung, Ankauf einer neuen Drehmaschine für Kleinserienteile, Ankauf einer neuen Blocksäge“, dann wird zügig gebaut: „Bau einer zusätzlichen Produktionshalle in der Größe von 1000 m²“, schließlich werden Betriebe zugekauft: „2014 Ankauf eines neuen Bearbeitungszentrums WFL M120 für CNC-Fräsen, -Drehen -Bohren und –Schleifen.“

Und hier ein wichtiges Detail: „Ankauf einer 5-achs CNC-Fräsmaschine HEDELIUS für die Lehrlingsausbildung“. Fällt es Ihnen auf? Lehrlingsausbildung! Gute Fachkräfte fallen nicht vom Himmel, sind heute schwerer denn je zu bekommen, da es längst nicht mehr allgemein üblich ist, daß Betriebe selbst ausbilden.

So war es übrigens schon anno 1910, als Altmeister Johann Puch seine ersten Lehrwerkstätten einrichtete, die von der laufenden Produktion getrennt blieben. Der Beginn der Zweiten Industriellen Revolution. Nun leben wir in der Vierten Industriellen Revolution. Maschinen können heute vieles, was bisher nur den Menschen gelang, aber gute Fachkräfte sind nach wie vor unverzichtbar.

Sieht man sich Heldeco genauer an, fällt einem auf, daß dieser Betrieb, auch wenn er erst rund drei Jahrzehnte besteht, das industrielle Werden des ganzen 20. Jahrhunderts reflektiert und in die Zukunft weist, also jene Ära hinter sich gelassen hat, da Kohle und Stahl die Hauptereignisse industriellen Geschehens waren.