Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mallnitz


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mallnitz enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Mallnitz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Liebermann-Villa
ObjektID: 49404
Status: Bescheid
Mallnitz 36
Standort
KG: Mallnitz
GstNr.: 2/1
Die Liebermann-Villa wurde um 1900 für den k.u.k. Gesandten Edmund Moisisovitz errichtet und ist eine aus gotisierenden Formen und Heimatstilelementen entwickelter historistischer Villenbau. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit ausgebauten Dachgeschoß über kreuzförmigem Grundriss. Im südwestlichen Winkel befindet sich eine rundbogig geöffnete Eingangsloggia mit Pyramidendach am oberen Podest einer Freitreppe. In dem 1997 errichteten Anbau befindet sich die Dokumentation des Nationalparks Hohe Tauern.[2]
Kath. Pfarrkirche Christkönigskirche Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Christkönigskirche
ObjektID: 62462
Status: § 2a
Mallnitz 4/1
Standort
KG: Mallnitz
GstNr.: .4/1
Bei der Christkönigskirche handelt es sich um eine 1974/75 von Kurt Miessler geplante katholische Pfarrkirche, die an Stelle der 1758 dem Heiligen Aloisius geweihten Kirche errichtet wurde. Neben dem zeltartigen Bau befindet sich der spitze, verschindelte Glockenturm. Die Einrichtung stammt aus der Bauzeit.[2]
Tauerntunnel, Südportal Datei hochladen Tauerntunnel, Südportal
ObjektID: 70502
Status: Bescheid
Mallnitz
Standort
KG: Mallnitz
GstNr.: 925/1; 336/3
Der 8535 m lange Tauerntunnel wurde in den Jahren 1901 bis 1909 im Auftrag der k.k. Staatseisenbahnen errichtet. Das Südportal zeigt eine mittig angeordnete österreichische Kaiserkrone und die Inschrift FRANCISCO JOSEPHO I. IMP. MCMIX.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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