Liste der denkmalgeschützten Objekte in Millstatt am See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Millstatt am See enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Millstatt am See.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt (Maria Schnee)
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Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt (Maria Schnee)
ObjektID: 68196
Status: § 2a
Matzelsdorf
Standort
KG: Matzelsdorf
GstNr.: .1
Wallfahrtskirche, erstmals 1177 im Zusammenhang mit einer Schenkung zur Gründung des Benediktinerklosters Millstatt durch die Aribonen erwähnt. Freskenbilder von Balthasar Klenkh um 1716 zeigen an den Wänden und an der Decke Szenen aus dem Leben Mariens.
Villa North Datei hochladen Villa North
ObjektID: 127613
Status: Bescheid
Alexanderhofstraße 93
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 32/3
Die Villa North wurde 1890 erbaut. Nach den damaligen Bauvorschriften war eine Anlehnung im Baustil an das Stift Millstatt notwendig.
Schloss Heroldeck
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Schloss Heroldeck
ObjektID: 48437
Status: Bescheid
Kaiser-Franz-Josef-Straße 124
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 239/14
Schloss Heroldeck wurde 1912 für den Wiener Papierfabrikanten Ludwig Friedrich Musil als Sommersitz in der Tradition des romanistischen Historismus mit neoromanischen und sezessionistisch-expressiven Elementen errichtet. Derzeit dient es der Calvary Chapel einer amerikanischen Religionsgemeinschaft, als Konferenzzentrum. [2]
BW Datei hochladen Mesner- bzw. Einsiedlerhaus
ObjektID: 109378
Status: § 2a
Kleindombra 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .45/1
Das Mesner- oder Einsiedlerhaus ist ein eingeschossiger Barockbau unter einem Schopfwalmdach. An der Breitfront malte Balthasar Klenkh um 1770 die vier heiligen Einsiedler Paulus von Theben, Johannes der Täufer, Didimo und Makarios der Ägypter in reicher Wald- und Höhenlandschaft.[2]
Marktbrunnen Datei hochladen Marktbrunnen
ObjektID: 109400
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 675/1
Der historistische Schalenbrunnen mit drei Etagen wurde um 1900 in Neorenaissanceformen errichtet.[3]
Rathaus Datei hochladen Rathaus Millstatt
ObjektID: 62523
Status: § 2a
Marktplatz 8
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .23/1
Das Rathaus ist ein zweigeschossiger Bau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, der 1834 verändert wurde. Das Gebäude besitzt einen durchgängigen Mittelflur und im Obergeschschoß einen Saal und ein gekuppeltes Renaissancefenster.[2]
Villa Luisenhof
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Villa Luisenhof
ObjektID: 34662
Status: Bescheid
Schwarzstraße 108
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 134/35
Der Luisenhof wurde zwischen Ende des 19. Jahrhunderts als Sommersitz für den Finanzrat Adolf Schwarz, dem Direktor der Esterhazy-Güter im Burgenlang, als Sommersitz in späthistoristischen Formen errichtet.[3]
Sprungturm im Strandbad Datei hochladen Sprungturm im Strandbad
ObjektID: 109386
Status: § 2a
Seemühlgasse 220
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 3/9
Der Sprungturm wurde 1930 von Christof Benedikt erbaut.[4]
Villa Hubertusschlößl, gegenwärtig Villa Verdin
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Villa Hubertusschlößl, gegenwärtig Villa Verdin
ObjektID: 34663
Status: Bescheid
Seestraße 69
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 140/2
Das 1893/93 nach Plänen von H. Glarus errichtete Hubertusschlössl ist eine herrschaftliche Villa mit typischen künstlerischen Details, Ausstattung und Formgebung im Stil des romanischen Späthistorismus. Östlich vom Hauptgebäude befinden sich ein Boot- und Badehaus, ein vermutlich um 1900 errichteter zweigeschossiger Holzständerbau mit einem westseitigen eingeschossigen Quertrakt. Das nach Süden hin offene Untergeschoss des Haupttraktes ist auf Piloten errichtet. Das Obergeschoss als zum See hin offene Loggia.[3]
Ehem. Benediktinerstift Millstatt
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Ehem. Benediktinerstift Millstatt
ObjektID: 21751
Status: Bescheid
Stiftgasse 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .2/1
Hauptartikel: Stift Millstatt
f1
Ehem. Benediktinerstift Millstatt, Stiftsmauer, Reste von Vorgängerbauten
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Ehem. Benediktinerstift Millstatt, Stiftsmauer, Reste von Vorgängerbauten
ObjektID: 115716
Status: § 2a
Stiftgasse 1 u.a.
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 14; 17/1; 17/2; 19; 21/16; 21/10
Hauptartikel: Stift Millstatt
f1
(ehem.) Hotel Lindenhof im ehem. Hochmeisterschloss von Stift Millstatt Datei hochladen (ehem.) Hotel Lindenhof im ehem. Hochmeisterschloss von Stift Millstatt
ObjektID: 34661
Status: Bescheid
Stiftgasse 2
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .2/2
Hauptartikel: Stift Millstatt
f1
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof Millstatt
ObjektID: 62524
Status: § 2a
Stiftgasse 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .12/3
Der Pfarrhof ist ein mächtiger zweigeschossiger barockbau mit einem Speichergeschoss. Die Fassade wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erneuert.[3]
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 62525
Status: Bescheid
Überfuhrgasse 142
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 8/7
Villa Streintz
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Villa Streintz
ObjektID: 34665
Status: Bescheid
Überfuhrgasse 94
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 105/2
Die Villa Streintz wurde Ende des 19. Jahrhunderts für den Grazer Universitätsprofessor Franz Straintz in späthistoristischen Formen errichtet.[3]
Friedhof mit Mauer, Kapelle, Torbau und Nischenbildstöcken Datei hochladen Friedhof mit Mauer, Kapelle, Torbau und Nischenbildstöcken
ObjektID: 109376
Status: § 2a
Stiftgasse 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .1
Kalvarienbergkapelle Datei hochladen Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 109377
Status: § 2a
Kleindombra 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .44
f1
BW Datei hochladen Kreuzweg
ObjektID: 109379
Status: § 2a

Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 172/1; 172/2; 386/2; 386/10
Riegenbachbrücke und Bildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Riegenbachbrücke und Bildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 109408
Status: § 2a
Obermillstätter Straße
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 687; 711; 21/34
Steingewölbebrücke Datei hochladen Steingewölbebrücke
ObjektID: 119821
Status: § 2a
Obermillstätter Straße
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: 687; 675/3
Kath. Pfarr- und ehem. Stiftskirche Christus Salvator und Allerheiligen
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Kath. Pfarr- und ehem. Stiftskirche Christus Salvator und Allerheiligen
ObjektID: 34664
Status: Bescheid
Stiftgasse 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .1
Hauptartikel: Stift Millstatt
f1
Bildstock Hohes Kreuz Datei hochladen Bildstock Hohes Kreuz
ObjektID: 48874
Status: Bescheid
Stiftgasse 1
Standort
KG: Millstatt
GstNr.: .88/2
Hauptartikel: Hohes Kreuz (Millstatt)
f1
Pfarrhaus Datei hochladen Pfarrhaus
ObjektID: 68189
Status: § 2a
Obermillstatt 38
Standort
KG: Obermillstatt
GstNr.: .23/1
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 62613
Status: § 2a
Obermillstatt 38
Standort
KG: Obermillstatt
GstNr.: .24/1; .24/2; 1193
Einfacher einschiffiger Bau des 17. Jahrhunderts mit Kreuzrippengewölbe, gedeckten rechteckigem Chor und flachgedecktem Langhaus. Markant der wuchtiger Turm mit außerordentlich großem Zwiebelhelm mit einem Durchmesser von 8,5 Meter. Hauptaltar mit Opfergang, gedrehte Säulen und Figuren des hl. Ignatius von Loyola und Francisco de Xavier aus der Zeit um 1720, wie die verzierte Kanzel. Ober dem Mittelbild mit der Taufe Christi ist ein Aufsatzbild mit der Hl. Dreifaltigkeit angebracht. An jeder Längsseite sind kreuzgewölbte Kapellen angebaut. Der Marienaltar in der Beichtkapelle entstand etwa um 1750, wo es eine Mauernische mit dem Johanneskopf gibt. In der nördlichen Kapelle befinden sich der Pestaltar, eine frühbarocke Arbeit von 1686 und zwei Bilder mit je sieben Nothelfern (etwa 1750).
Siehe auch Obermillstatt#Pfarre St. Johann Baptist zu Obermillstatt
Frühchristliche Kirche Datei hochladen Frühchristliche Kirche
ObjektID: ArD-2-060
Status: Bescheid
Laubendorf
Standort
KG: Laubendorf
GstNr.: .69; 275/1
Die Grundmauern der frühchristlichen Apsidenkirche des fünften Jahrhunderts wurden 1957 bei Erdarbeiten entdeckt. Die südlichen und nördlichen Nebenräume sind nicht ergraben. In die Apsis ist eine Priesterbank mit einer Kathedra in Scheitel eingebaut. Vor der Apsis befindet sich ein abgeschrankter Altarraum mit einem ursprünglichen Tischaltar. Die sich darunter befindliche kleine gemauerte Reliquienkammer ist mit einer römischen Grabinschrift abgedeckt. Die Kirche wurde um das Jahr 600 zerstört. [5]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Millstatt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 548.
  3. a b c d e Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 549.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 550.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 447.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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