Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stall (Gemeinde)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stall (Gemeinde) enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Stall (Gemeinde).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Josef
ObjektID: 63509
Status: § 2a
Untersteinwand 99
Standort
KG: Gössnitz
GstNr.: .99
Die Filialkirche Heiliger Josef wurde in den Jahren 1930 bis 1932 errichtet und ist ein kleiner Bau mit hölzernem Dachreiter und Vorlaube.[2]
BW Datei hochladen Burgruine Stall-Wildegg
ObjektID: 7513
Status: Bescheid
Berg ob Stall
Standort
KG: Stall
GstNr.: .49; 427/1
Die Ruinenanlage (längliche Mauerreste im Ausmaß von ca. 32 x 12 Meter und ungefähr 7 Meter Höhe), welche sich auf einen schmalen Felssporn, oberhalb von Stall befindet, geht bis ins 10./11. Jahrhundert zurück und weist einen gotischen und renaissancezeitlichen Baubestand auf. Sie war zuerst im Besitz des Bistums Freising, ihm folgte als Grundherr während des 12. Jahrhunderts das Erzbistum Salzburg. 1278 wurde die Burg Stall gemeinsam mit der benachbarten Rangsburg in einem Streit zwischen Salzburg und dem Grafen von Görz zerstört jedoch wieder aufgebaut. Nach einem Brand im Jahr 1353 wurde sie wiederum erneuert und in der Folge der Sitz Salzburger Ministerialen. Das Jahr 1632 sieht Christoph von Mohre zu Sonnegg und Mohrburg als letzten Burgpfleger. Bereits 1670 als baufällig bezeicht, stürzte die Burg 1731 nach einer längeren Regenzeit ein.

Die Westwand und die südwestliche Polygonmauer mit einem großen korbbogigen Fenster (16. Jahrhundert) sind ebenso wie die Quermauer mit einem spitzbogigen Portal (14./15. Jahrhundert)erhalten.[3]

BW Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 113690
Status: § 2a
Schwersberg
Standort
KG: Stall
GstNr.: .160
Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 63370
Status: § 2a
Stall OG 1
Standort
KG: Stall
GstNr.: .1; 1/2
f1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 981.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 54.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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