Sankt Oswald-Möderbrugg

Sankt Oswald-Möderbrugg
Wappen von Sankt Oswald-Möderbrugg
Sankt Oswald-Möderbrugg (Österreich)
Sankt Oswald-Möderbrugg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT
Hauptort: Möderbrugg
Fläche: 56,04 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 14° 29′ O47.28333333333314.483333333333915Koordinaten: 47° 17′ 0″ N, 14° 29′ 0″ O
Höhe: 915 m ü. A.
Einwohner: 1.174 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 20,95 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 8762, 8763
Vorwahl: +43 3571
Gemeindekennziffer: 6 20 31
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Dorf 2
8762, 8763 Sankt Oswald-Möderbrugg
Website: www.stoswald-moederbrugg.at
Politik
Bürgermeister: Ewald Haingartner (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
8
7
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Oswald-Möderbrugg im Bezirk Murtal
Amering Apfelberg Bretstein Eppenstein Feistritz bei Knittelfeld Flatschach Fohnsdorf Gaal Großlobming Hohentauern Judenburg Kleinlobming Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Oberkurzheim Oberweg Oberzeiring Pöls Pusterwald Rachau Reifling Reisstraße Sankt Anna am Lavantegg Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Johann am Tauern Sankt Lorenzen bei Knittelfeld Sankt Marein bei Knittelfeld Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Oswald-Möderbrugg Sankt Peter ob Judenburg Sankt Wolfgang-Kienberg Seckau Spielberg bei Knittelfeld Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Oswald-Möderbrugg im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Oswald-Möderbrugg ist mit dem Ortsteil Unterzeiring eine Gemeinde mit 1174 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Murtal im Bundesland Steiermark in Österreich. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Judenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

St. Oswald-Möderbrugg liegt ca. 17 km nordwestlich von Judenburg im Pölstal zwischen den Wölzer und Rottenmanner Tauern, sowie den Seckauer Tauern und den Seetaler Alpen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde St. Oswald-Möderbrugg gliedert sich in die Katastralgemeinden St. Oswald und Möderbrugg.

Nachbargemeinden

Von Norden, im Uhrzeigersinn:

Klima

Klimatisch begünstigt sind die beiden Hauptorte der Gemeinde ganzjährig nebelfrei und daher ein beliebtes Urlaubsziel.

Blick auf Möderbrugg von Südwesten
Blick auf Möderbrugg von Süden
Blick auf Sankt Oswald bei Möderbrugg von Südosten
Grabstätte des Bildhauers Alexander Wahl

Geschichte

Die politische Gemeinde St. Oswald wurde 1849/50 gebildet.[1] Mit 1. Juni 1951 erfolgte die Änderung des Gemeindenamens auf St. Oswald-Möderbrugg.

Wirtschaft

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 50 Arbeitsstätten mit 373 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 291 Auspendler und 192 Einpendler. Es gibt 77 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 35 im Haupterwerb), die zusammen 6.171 ha bewirtschaften (Stand 1999).

  • Fernheizwerke
  • E-Werk
  • Pappefabrik
  • Sommertourismus

Das Bedarfsflugunternehmen Mali Air hat seinen Sitz in Möderbrugg, die Flottenbasis ist jedoch in Graz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Pfarrkirche St.Oswald, zweischiffiger Innenraum

Die zweischiffige, spätgotische Pfarrkirche wurde um 1468-1476 erbaut, auf dem Seitenaltar eine bemerkenswerte Rokoko-Pietà.

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1994.
Wappenbeschreibung: Über einer in Blau wachsenden dreijochigen spitzbogigen goldenen Brücke mit zwei Pfeilern in Rot ein schreitender herschauender goldener Löwe mit einem goldenen Salbgefäß in den Vorderpranken.[2]

Städtepartnerschaften

Partnerstadt ist Preußisch Oldendorf (Nordrhein-Westfalen).

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1931 Johann Neubauer (Volksschuldirektor in Möderbrugg 1912-1952)
  • 1954 Josef Krainer (Landeshauptmann)
  • 1954 Dr. Morokutti
  • 1954 Franz Allitsch (Landtagsabgeordneter)
  • 1954 Jakob Fritz (Bürgermeister von St. Oswald-Möderbrugg 1950-1957)
  • 1985 Viktor Semlitsch (Bürgermeister von St. Oswald-Möderbrugg 1975-1985)
  • 1999 Ing. Hugo Steiner (Bürgermeister von St. Oswald-Möderbrugg 1985-1998)

Literatur

  • Walter Brunner: St. Oswald-Möderbrugg. Bd. 1: Eine Gemeinde und ihre Geschichte. St. Oswald-Möderbrugg 2002
  • Alois Leitner: St.Oswald-Möderbrugg. Bilder aus vergangener und heutiger Zeit. St. Oswald-Möderbrugg 2009

Einzelnachweise

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  2. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 41.

Weblinks

 Commons: Sankt Oswald-Möderbrugg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien