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Technische Universität Graz#

Erzherzog-Johann-Universität#

Rektor: Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr.Dr.h.c. Harald Kainz
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Die Technische Universität Graz entwickelte sich aus dem 1811 gegründeten Joanneum und wurde 1864 hochschulmäßig organisiert.

TU Graz, Alte Technik
TU Graz (Hauptgebäude), "Alte Technik".
Foto: M. Schneider & Ch. Aistleitner. Aus: Wikicommons, unter PD

Die TU Graz bündelt ihre Forschung in 5 Stärkefeldern ("Fields of Expertise")

  • Advanced Materials Science
  • Human & Biotechnology
  • Information, Communication & Computing
  • Mobility & Production
  • Sustainable Systems
und gliedert sich in sieben Fakultäten
  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Informatik und Biomedizinische Technik
  • Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften
  • Mathematik, Physik und Geodäsie
  • Technische Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie

Die Technische Universität Graz bietet zur Zeit (Studienjahr 2018/19) ihren mehr als 16.000 Studierenden 20 Bachelorstudien (inklusive zwei Lehramtsstudien), 33 Masterstudien (davon 16 in englischer Sprache) und 8 postgraduale Universitätslehrgänge an. Doktoratsstudien werden in 14 Doctoral Schools und einem Joint Doctoral Programme angeboten.

Seit 2004 wird das gesamte naturwissenschaftliche Studienangebot (z.B. Chemie, Mathematik und Physik) unter dem Namen "NAWI Graz" gemeinsam von der TU Graz und der Universität Graz angeboten. (Ca. 5.200 Studierende nutzen dieses Angebot und studieren somit an beiden Universitäten.)

Die TU Graz ist führend bei österreichischen Kompetenzzentren (COMET Programm) - sie ist beteiligt an 5 K2-Zentren, 14 K1-Zentren und 9 K-Projekten.

TU Graz, Neue Technik
TU Graz, "Neue Technik".
Foto: Florian Klien. Aus: Wikicommons, unter CC BY-SA 2.0
TU Graz, Studienzentrum Inffeldgasse
TU Graz, "Neue Technik".
Foto: Florian Klien. Aus: Wikicommons, unter CC BY-SA 2.0

Die TU Graz bildet mit der Montanuniversität Leoben und der Technischen Universität Wien den Verbund "Austrian Universities of Technology" (TU Austria).



Geschichte

1811 schenkte Erzherzog Johann seine persönlichen naturwissenschaftlichen Sammlungen dem eigens gegründeten Joanneum als Hilfsmittel zur Förderung der Naturgeschichte, Ökonomie, Physik, Technologie und Chemie und überreichte am 26. November 1811 die Schenkungsurkunde dem steirischen Landtag. Dieser Tag gilt als Gründungstag des Joanneums und damit auch der heutigen Technischen Universität Graz.

TU_Graz.jpg
Ansicht der Technischen Universität Graz.
Kolorierte Lithographie von Johann Wist, nach dessen Plänen das Gebäude 1885-1888 erbaut wurde. Um 1885
© Foto Gerhard Trumler, 2000

Zunächst führte die "Steiermärkische landschaftliche Hochschule" 2 allgemeine Klassen und 4 "Fachschulen".)

  • 1872: Auflassung der allgemeinen Klassen (dafür Reifeprüfung als Aufnahmeerfordernis) sowie Rektoratsverfassung, 1874 Übernahme durch den Staat
  • 1878: Einführung der Staatsprüfungen (ab 1917 mit Titel "Ingenieur" für Absolventen), neues Gebäude 1888
  • 1901: Promotionsrecht
  • 1928: Umbenennung der Fachschulen zu Fakultäten
  • 1935-37: Vereinigung mit der Montanistischen Hochschule (Montanuniversität Leoben)
  • 1941: Gliederung in 3 Fakultäten; 1945 in 4 und 1955 wiederum in 3 Fakultäten
  • 1975: Einrichtung als "Technische Universität" mit dem Beinamen 'Erzherzog-Johann-Universität, gegliedert in 5 Fakultäten (Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Technisch-naturwissenschaftliche Fakultät)
  • 2004 wurde (mit Implementierung des Universitätsgesetzes 2002) die Technische Universität Graz in 7 Fakultäten gegliedert
  • 2011: Die Technische Universität Graz feierte ihr 200-jähriges Bestehen

Seit 2011 ist Harald Kainz Rektor der TU Graz. (Er wurde 2014 für eine zweite Funktionsperiode wiedergewählt und 2018 in einem verkürzten Verfahren für eine dritte Funktionsperiode wiederbestellt. Diese dritte Amtsperiode beginnt mit Oktober 2019 und läuft bis September 2023.)

Weiterführendes#

Literatur#

  • Technische Universität Graz, Erzherzog-Johann-Universität. Geschichte, Lehr- und Forschungstätigkeit, 1978
  • H. P. Weingand, Die Technische Hochschule Graz im Dritten Reich, 1988
  • J. W. Wohinz (Hg.), Die Technik in Graz, 1999