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vom 29.12.2017, aktuelle Version,

Hans Pernter

KaV Norica Wien Gründungsburschen (um 1909) v.  l.  n.  r hinten: Franz Edlinger, Fritz Schatzmann, Josef Weinmeister. vorne: Rudolf Schober, Hans Pernter, Hugo Frh. v. Lederer

Hans Pernter (* 3. Oktober 1887 in Wien; † 25. Juli 1951 in Bad Ischl) war ein österreichischer Politiker und Stifter Marco-Danubiae.

Leben

Hans Pernter studierte Physik und Geographie an der Universität Wien; dort wurde er 1911 promoviert. Er war zunächst als Hochschulassistent tätig. Ab 1922 war er Sekretär des Unterrichtsministers. Von 1932 bis 1934 leitete er die Kunstsektion und die Bundestheater.

Von 1934 bis 1936 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Unterricht, von 1936 bis 1938 Bundesminister für Unterricht.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs am 12. März 1938 wurde Pernter mit dem ersten Transport in das KZ Dachau, später KZ Mauthausen gebracht. 1941 entlassen, engagierte er sich in der österreichischen Widerstandsgruppe O5. Nach dem missglückten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und blieb bis zur Befreiung Wiens durch die Rote Armee in Haft.

Am 17. April 1945 war Pernter einer der Mitbegründer der ÖVP im Wiener Schottenstift, deren geschäftsführender Parteiobmann er wurde. Nach dem Krieg übernahm er wieder die Kunstsektion im Unterrichtsministerium als Sektionschef.

Von 1945 bis 1949 war er Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.

Er war Mitglied der KaV Norica Wien Norica Wien im ÖCV.[1]

Einzelnachweise

  1. "Acta Studentica", 72/1988, S. 6