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vom 13.06.2017, aktuelle Version,

Heiligenbrunn

Heiligenbrunn
Wappen Österreichkarte
Wappen von Heiligenbrunn
Heiligenbrunn (Österreich)
Heiligenbrunn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Fläche: 33,49 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 16° 25′ O
Höhe: 223 m ü. A.
Einwohner: 769 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7522
Vorwahl: 03324
Gemeindekennziffer: 1 04 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Heiligenbrunn 33
7522 Heiligenbrunn
Website: www.heiligenbrunn.at
Politik
Bürgermeister: Johann Trinkl (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(13 Mitglieder)
8
5
8  5 
Von 13 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Heiligenbrunn im Bezirk Güssing
Bildein Bocksdorf Burgauberg-Neudauberg Eberau Gerersdorf-Sulz Großmürbisch Güssing Güttenbach Hackerberg Heiligenbrunn Heugraben Inzenhof Kleinmürbisch Kukmirn Moschendorf Neuberg im Burgenland Neustift bei Güssing Olbendorf Ollersdorf im Burgenland Rauchwart Rohr im Burgenland Sankt Michael im Burgenland Stegersbach Stinatz Strem Tobaj Tschanigraben Wörterberg Burgenland Lage der Gemeinde Heiligenbrunn im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Bürgerservicezentrum
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Heiligenbrunn ist eine Gemeinde mit 769 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Szentkút, der kroatische Šenkut.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland.

Gemeindegliederung

Orte (und Katastralgemeinden) der Gemeinde sind (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Deutsch Bieling (ung.: Németbükkös) (88, Fläche 546 ha),
  • Hagensdorf (ung.: Karácsfa) (218, Fläche 987 ha),
  • Heiligenbrunn (ung.: Szentkút, kroat.: Šenkut) (265, Fläche 804 ha),
  • Luising (ung.: Lovászad) (75, Fläche 270 ha) und
  • Reinersdorf (ung.: Zsámánd, kroat.: Žamar) (168, Fläche 741 ha).
Reinersdorf zählt zum Siedlungsgebiet der Volksgruppe der Burgenlandkroaten.

Geschichte

Der offizielle Schaukeller nächst der L401 im Kellerviertel Heiligenbrunn

Die erste urkundliche Erwähnung einer Ortschaft am „Heiligen Brunnen“ stammt aus dem Jahre 1198. Im 12. Jahrhundert schenkte ein Pfarrer aus Güssing dem Kloster Szentgotthárd einen Weingarten in Heiligenbrunn.[2] Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Szentkút verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Die Katastralgemeinde Luising wurde erst am 10. Jänner 1923 durch eine Alliierte Grenzkommission der Republik Österreich zugeordnet und durch österreichische Truppen besetzt.

Wappen

Blasonierung: Gespalten von Gold und Grün mit einem anstoßenden Tatzenkreuz in gewechselten Farben; oben links in Grün eine goldene Sonnenblume, unten rechts eine grüne Traube mit zehn Beeren.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen im Burgenland 2002 hatte der Gemeinderat mit 15 Mitgliedern folgende Verteilung: 11 ÖVP, und 4 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen im Burgenland 2007 hatte der Gemeinderat gleichbleibend folgende Verteilung: 11 ÖVP, und 4 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen im Burgenland 2012 hat der Gemeinderat mit 13 Mitgliedern folgende Verteilung: 8 ÖVP, und 5 SPÖ UH.[3]
Bürgermeister
  • 1971–1982 Johann Deutsch (ÖVP)
  • 1992–2017 Gerhard Schrantz (ÖVP)
  • seit 2017 Johann Trinkl (ÖVP)[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Heiligenbrunn
Pfarrkirche Hagensdorf

Persönlichkeiten

Literatur

  • Karin Willmitzer: Lautlehre der Mundart von Heiligenbrunn im Südburgenland. Diplomarbeit, Universität Wien 2005.
  • Stefan Geosits (Hrsg.): Die burgenländischen Kroaten im Wandel der Zeit. Edition Tusch, Wien 1986, ISBN 3-85063-160-5.
  • Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten in Österreich, Ungarn, Mähren und der Slowakei. BoD. 2008. ISBN 978-3-8370-4278-8.
  Commons: Heiligenbrunn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Margit Pflagner: in Burgenland-80-Farbbilder, Seite 91
  3. Zahlen und Fakten der Gemeinde Heiligenbrunn
  4. Carina Ganster: Bürgermeisterwechsel: Trinkl folgt Schrantz. In: bvz.at. 19. Januar 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.