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vom 20.12.2015, aktuelle Version,

Hermann Wehrenfennig

Karl Hermann Wehrenfennig (* 28. Mai 1822 in Bad Goisern; † 10. Februar 1881 in Wien; auch Hermann Wehrenpfennig) war ein österreichischer Architekt.

Leben

Hermann Wehrenfennig studierte von 1837 bis 1842 am Polytechnischen Institut in Wien, heute Technische Universität Wien und anschließend ein Jahr an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Pietro Nobile. 1843 wurde er Praktikant der k.k. Baudirektion; ab 1853 war er Assistent 1. Klasse in der Bauabteilung des Handelsministeriums und wurde um 1876 Oberingenieur in der Bauabteilung des Ministeriums.[1]

Wehrenfennig war überwiegend als beamteter Architekt tätig. Zusätzlich errichtete er als „Privatarchitekt“ im 1. Wiener Gemeindebezirk einige Mietshäuser, die Villa Klusemann in Gmunden (1873) sowie die evangelischen Kirchen in Gosau (1864–1869), Gmunden (1871–1876) und Vöcklabruck (1872–1875).[1]

Familiäres

Hermann Wehrenfennig stammte aus der Pastorenfamilie Wehrenfennig, deren Sprösslinge Ende des 18. Jahrhunderts von Regensburg aus im Gosautal tätig wurden.[1] Sein Vater, Johann Theodor Wehrenfennig (1794–1856), war ab 1816 Pastor von Schladming und ab 1820 von Goisern. Von 1854 bis 1856 war er Superintendent der Superintendenz A.B. Oberösterreich.[2] Sein Großvater war Johann Georg Overbeck, Senior der evangelischen Kirchen Oberösterreichs, aus bekannter Lübecker Familie.

Bildergalerie

Veröffentlichungen

  • H. Wehrenpfennig: Die Fatton’schen Häuser am Kolowratring in Wien. In: Allgemeine Bauzeitung 33.1868, S.317ff, T.52f

Literatur

  • Erwin Horst Schuller: Karl Hermann Wehrenfennig (1822–1881) und seine Bedeutung als Architekt protestantischer Kirchen in Oberösterreich im Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines 153 (2008), S. 429-504 (Online; PDF; 48,3 MB)
  • Erwin (Horst) Schuller: Evangelische Kirchen des 19. Jahrhunderts in Oberösterreich und der Architekt Hermann Wehrenfennig.
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Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Hermann Wehrenfennig. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007. Abgerufen am 4. April 2012.
  2. Leopold Temmel: Evangelisch in Oberösterreich. Werdegang und bestand der Evangelischen Kirche, Linz 1982, S.81 (Online)