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vom 22.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederhollabrunn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederhollabrunn enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Gemeinde Niederhollabrunn.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 22442

Standort
KG: Bruderndorf
Die Ortskapelle hl. Rochus ist ein spätbarocker, faschengegliederter Bau mit einer über Eckabrundungen eingezogenen Apsis, einer im Scheitel später angebauten Sakristei und einem Giebelreiter mit Pyramidenhelm. Im zweijochigen Innenraum sind Platzlgewölbe auf Gurtbögen und ein Ziegelboden zu sehen. Zur Einrichtung gehören ein konkaves Altärchen mit Säulenflanken und Auszug, aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, mit einem Gnadenbild hl. Maria mit Kind aus dem 19. Jahrhundert, barocke Statuetten der hll. Maria und Johannes, ein Tabernakel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Bildnisse der Heiligen Leopold, Florian und Rochus sowie ein barockes Gestühl.

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Pfarrhof
ObjektID: 22428

Standort
KG: Haselbach
Der Pfarrhof von Haselbach, südlich der Kirche gelegen und mit dieser durch die Mauer des Pfarrgartens verbunden, ist ein zweigeschoßiger Bau mit Walmdach und im Erdgeschoß mit klassizistischen Fensterkörben. Die Bauerlaubnis für das Pfarrhaus wurde 1785 erteilt.

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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 22429

Standort
KG: Haselbach
Die katholische Pfarrkirche St. Michael, erhöht auf einer Geländestufe östlich über dem Ort Haselbach gelegen, ist eine spätbarocke Saalkirche mit Fassadenturm, die nach einem Brand im Jahr 1826 außen erneuert wurde. Der schlichte, flach geschlossene Bau mit einheitlicher Faschengliederung hat eine waagerecht abgeschlossene Fassade mit einem giebelig verdachten Portal und einem Turm mit Uhrengiebel und Pyramidendach.

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Votivkapelle, Michaelskapelle
ObjektID: 22430

Standort
KG: Haselbach
Die Michaelskirche auf dem Michelberg ist bereits aus dem 9. Jahrhundert nachgewiesen. 1745 wurde die Kirche umgebaut und durch eine Michaelskapelle erweitert. 1783 wurde die Kirche abgebrochen. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahre 1867 und wurde von der Gemeinde Haselbach errichtet. Der faschengegliederte Bau hat eine Halbkreisapsis, ein Fassadentürmchen mit Pyramidenhelm und Rundbogenfenster. Der Innenraum ist mit einem Platzlgewölbe auf Pfeilervorlagen ausgestattet. Zur Ausstattung zählt ein barockisierendes Bild des hl. Michael.
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ObjektID: 22431

Standort
KG: Haselbach
Der im 19. Jahrhundert (?) errichtete Bildstock nördlich des Ortes hat einen abgefasten Pfeiler und einen Quaderaufsatz.

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Hügelgrab Leeberg
ObjektID: 33016
Im vordern Leeberg
Standort
KG: Niederfellabrunn
Ein kleines Hügelgrab der Hallstattzeit befindet sich nordöstlich des Ortes in der Flur Leeberg.

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Schloss
ObjektID: 22432
Niederfellabrunn 1
Standort
KG: Niederfellabrunn
Das Schloss am westlichen Ortsrand von Niederfellabrunn ist ein barocker, zweigeschoßiger Vierflügelbau, der um einen rechteckigen Hof angelegt ist. Die ursprünglich U-förmige Anlage des 17. Jahrhunderts wurde im 18. Jahrhundert durch den westlichen Trakt erweitert und im 19. Jahrhundert verändert.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 22433

Standort
KG: Niederfellabrunn
Im Westen des Ortes steht eine 1731 errichtete Nepomuk-Statue flankiert von Putti auf einem Volutensockel.
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ObjektID: 22434

Standort
KG: Niederfellabrunn
Die Ortskapelle von Niederfellabrunn ist ein spätbarocker Bau mit eingezogener Halbkreisapsis, Rundbogenfenstern und einem Giebelreiter mit Pyramidenhelm. Das Portal liegt unter einer volutengestützten Gesimsverdachung. Der Altar verfügt über ein klassizistisches Bild der hl. Rosalia.
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ObjektID: 22435

Standort
KG: Niederfellabrunn
Der abgefaste Pfeiler beim Schloss wurde 1716 anstelle eines im 13. Jahrhundert errichteten Holzprangers erbaut. Im Jahr 2000 wurde der fehlende Pranger-Hansl im Zuge einer Renovierung ergänzt.

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Lutheranerkapelle
ObjektID: 74797

Standort
KG: Niederfellabrunn
Die Lutheranerkapelle wurde zwischen 1630 und 1650 vermutlich als Andachtsraum der Lutheraner errichtet. Später wurde sie als Wohnhaus genutzt, dann als Lagerraum und als Privatmuseum. Ein Nachbau der Kapelle befindet sich im Museumsdorf Niedersulz.[2]

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Hügelgrab
ObjektID: 33026
In der Sulz
Standort
KG: Niederhollabrunn
Ein mächtiger Grabhügel der Hallstattzeit befindet sich südwestlich des Ortes. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert unsachgemäß ausgegraben. Die Funde sind verschollen.
Datei hochladen Schloss, Kloster
ObjektID: 22441
Kirchenplatz, Niederhollabrunn 2
Standort
KG: Niederhollabrunn
Das nordwestlich der Pfarrkirche gelegene Schloss, urkundlich nachgewiesen seit 1135, ab 1253 zum Domkapitel Passau gehörend und ab 1789 unter weltlichen Herren, ist eine zweigeschoßige Zweiflügelanlage mit einem Baukern des 17. Jahrhunderts. Es wurde vom 18. bis ins 20. Jahrhundert in wesentlichen Teilen verändert, vor allem unter Karl Graf Haugwitz im 19. Jahrhundert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
ObjektID: 22437

Standort
KG: Niederhollabrunn
Die auf einer Geländestufe erhöht im Norden des Ortes gelegene Pfarrkirche St. Laurentius ist ein mächtiger, barocker, kreuzförmiger Bau mit Westturm. Die Fassaden des Langhauses und des vorgestellten Westturms sind durch Pilaster gegliedert. Am oberen Teil des Turms sind eine Faschengliederung, rundbogige Schallfenster und ein jüngerer Pyramidenhelm zu sehen.
Datei hochladen Ortskapelle hll. Leonhard und Joseph
ObjektID: 22448
Obere Dorfstraße, Streitdorf 1
Standort
KG: Streitdorf
Die Ortskapelle von Streitdorf ist ein faschengegliederter neobarockbau aus dem Jahr 1904 mit segmentbogig abgeschlossenem Chorjoch und anschließendem, abgeschrägtem Sakristeianbau, Rundbogenfenstern, einem Fassadenturm mit einem Pyramidenhelm zwischen Volutengiebeln und einem Portal mit Blendädikularahmung. Der Innenraum zeigt ein Tonnengewölbe. Zur Ausstattung zählt ein Ölbild des hl. Josef.
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ObjektID: 22447

Standort
KG: Streitdorf
Der Bildstock am östlichen Ortsausgang – ein abgefaster Pfeiler mit Nischenpyramidenaufsatz – wurde im 18. oder 19. Jahrhundert errichtet.
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ObjektID: 22446

Standort
KG: Streitdorf
Der sogenannte Kreuzstadl stammt aus der Zeit um 1800 und verfügt über ein bemerkenswertes Kehlbalkendach.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Niederhollabrunn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Leopold Kleedorfer: Niederfellabrunn. In: kleo Zeitung. 23. Oktober 2012, abgerufen am 27. Januar 2013.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.