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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinkafeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinkafeld enthält die 22 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pinkafeld.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Ehem. Grenzgasthaus
ObjektID: 8428
Hochart 26
Standort
KG: Hochart
Das ehemalige Grenzgasthaus stammt ursprünglich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde im 19. Jahrhundert erweitert.
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ObjektID: 8429
Hochart 27
Standort
KG: Hochart
Der Vierseithof wurde am Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut.

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Kalvarienbergkirche
ObjektID: 8385

Standort
KG: Pinkafeld
Der älteste noch bestehende Kirchenbau Pinkafelds. Errichtet um 1748 unter Graf Ádám II. von Batthyány. An die Südseite der Kirche ist eine Eremitage (Einsiedelei) angebaut. Auch der Kreuzweg zur Kalvarienbergkirche stammt aus der Zeit um 1748.
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ObjektID: 8411
Engleitenstraße
Standort
KG: Pinkafeld
Das erste Kreuz an dieser Stelle soll um 1879 mit einem Blechcorpus errichtet worden sein. Zu Kriegsende 1945 wurde der blecherne Christus von russischen Gewehrkugeln durchlöchert. Danach wurde ein Corpus aus Holz angebracht. 1984 wurden ein neues Kreuz mit neuem Corpus errichtet.[2]
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ObjektID: 8407

seit 2016

Franz Kugler-Gasse 1
Standort
KG: Pinkafeld

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Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 8410
Grazer Straße
Standort
KG: Pinkafeld
In der Nische der Kapelle befindet sich eine Sandsteinfigur des hl. Nepomuk aus dem 19. Jahrhundert.[2]

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 8393
Hauptplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
Errichtet 1951.[2]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 8409
vor Hauptplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld

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Miethaus, ehem. Sparkassengebäudes
ObjektID: 8394
Hauptplatz 2
Standort
KG: Pinkafeld

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Bürgerhaus
ObjektID: 8396
Hauptplatz 15
Standort
KG: Pinkafeld
In dem Gebäude war in den 1920er Jahren das Heimatmuseum untergebracht.

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Evang. Pfarrhaus A.B.
ObjektID: 8383
Kirchengasse 5
Standort
KG: Pinkafeld

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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 8382
Kirchengasse 7
Standort
KG: Pinkafeld
Die Evangelische Kirche wurde 1785 fertiggestellt. 1822 entstand ihr gemauerter Turm. Kaiser Joseph II. erteilte den Protestanten das Recht, eigene Gotteshäuser zu errichten, jedoch durften diese keinen Turm haben, der Eingang musste vom Ortszentrum abgewendet sein und durfte nicht direkt an der Straße liegen. Deshalb befindet sich die Kirche in einer Nebenstraße, ihr Eingang befindet sich nicht unmittelbar an der Straße und ist vom Ortszentrum abgewendet.

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Mariensäule
ObjektID: 8413
vor Marktplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
Die Säule wurde 1757 in der kanonischen Visitation erstmals erwähnt. Historiker nehmen an, dass sie aus Dankbarkeit über die endgültige Abwehr der Türken errichtet wurde, die Pinkafeld im Jahre 1532 zerstört und auch später überfallen hatten.

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Straßenbrücke, Römerbrücke
ObjektID: 12151

Standort
KG: Pinkafeld
Die Römerbrücke wurde vermutlich um 1750 errichtet. Sie liegt in den beiden Gemeinden Grafenschachen und Pinkafeld.

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Altes Rathaus, Stadtmuseum
ObjektID: 8401
Rathausplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
Das älteste noch erhaltene Bauwerk Pinkafelds. Errichtet zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Ab 1629 im Besitz der Landadelsfamilie Rindsmaull. 1728 erwarb die Gemeinde Pinkafeld das Haus und nützte es bis ca. 1848 als Landgericht und bis 1954 als Rathaus. Ab 1954 Nutzung für Wohnzwecke, später als städtischer Kindergarten.[3] Seit 1989 befindet sich in dem Gebäude das Pinkafelder Stadtmuseum.[4]
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ObjektID: 8400
Rathausplatz 11
Standort
KG: Pinkafeld
Von 1897 bis 1928 beherbergte das Gebäude eine Staatsbürgerschule. Die Staatsbürgerschule wurde ab 1928 als Hauptschule für Knaben und Mädchen weitergeführt und befand sich bis 1972 hier.[5]

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Ehem. Schloss Batthyány – heute Landesberufsschule
ObjektID: 8402
Schloßgasse 1
Standort
KG: Pinkafeld
Das Schloss dürfte schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in der Zeit der Königsberger errichtet worden sein. Es ist ein mehrgeschoßiges Renaissancegebäude, umgeben von einer Meierei und mit einem Arkadengang versehen. Zwischen 1646 und 1648 ließ Ádám Batthyány das Schloss um ein Torgebäude erweitern, das mit einer Zugbrücke versehen war.
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ObjektID: 8384
vor Steinamanger Straße 48a
Standort
KG: Pinkafeld
Die barocke Kapelle (im Volksmund auch als „Spatzenkapelle“ oder „Rosskapelle“ bezeichnet) gegenüber dem Bahnhof Alt-Pinkafeld wurde kurz vor 1730 unter Graf Sigismund von Batthyány anstelle eines früheren Kapellenbaus errichtet.

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Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 8381
Weinhoferplatz
Standort
KG: Pinkafeld
Bereits im frühen 16. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Kirche. Nach der Belagerung von Güns im Jahr 1532 zerstörten die Truppen Sultan Süleymans I. Pinkafeld vollkommen. Danach wurde die Kirche neu errichtet. Die heutige römisch-katholische Kirche wurde 1772 erbaut, nachdem die Kirche von 1532 zu klein geworden war. Nördlich der Kirche steht ein Steinkreuz aus dem Jahr 1825, das an den ehemaligen Friedhof erinnert, der sich bis 1779 rund um die Kirche befand.

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Pfarrhof
ObjektID: 8405
Weinhoferplatz 1
Standort
KG: Pinkafeld
Errichtet zwischen 1904 und 1907 oder 1907 bis 1910.[2]

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Alte Volksschule, Pfarrheim
ObjektID: 8406
Weinhoferplatz 2
Standort
KG: Pinkafeld
Das Gebäude wurde von der Familie Batthyány als gräfliches Kastell erbaut. Von 1855 bis 1872 befand sich darin die röm. kath. Volksschule. Ab dem Schuljahr 1972/73 bis 1984 waren in der Weinhoferschule Klassen der öffentlichen Volksschule untergebracht. In Gedenken an den Pinkafelder Pfarrer Joseph Michael Weinhofer (1778–1859) wird das Pfarrheim heute auch Weinhoferschule genannt.[5]

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Friedhofskapelle
ObjektID: 8386
Wiener Straße
Standort
KG: Pinkafeld
Die Kapelle ist ein frühes Werk des Wiener Architekten Carl Roesner und gilt als kunsthistorisch bemerkenswertes Bauwerk des romantischen Historismus. Sie ist ein einfacher neugotischer Bau über rechteckigem Grundriss. Der Grundstein zum Bau der Kapelle wurde am 27. April 1835 gelegt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pinkafeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 Susanne Marosi, Rudolf Köberl: Pinkafelder Kultursparziergang PDF, Verein zur Förderung des Stadtmuseums Pinkafeld, Pinkafeld 2001
  3. Josef Karl Homma: Geschichte der Stadt Pinkafeld, Eigenverlag Stadtgemeinde Pinkafeld, Pinkafeld 1987
  4. Altes Rathaus mit Pranger – Stadtmuseum auf der Homepage offiziellen Homepage der Stadtgemeinde Pinkafeld
  5. 1 2 Geschichte der Volksschule Pinkafeld auf der Homepage der Volksschule Pinkafeld
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.