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vom 28.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosegg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosegg enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rosegg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hl. Christoph am Hum
ObjektID: 67949
Pirk
Standort
KG: Berg
Der spätgotische, holzschindelgedeckte Bau wurde 1486 erstmals urkundlich erwähnt und weist eine westliche Pfeilervorhalle in Schiffbreite auf. Der hölzerne Dachreiter im Osten ist mit einem Spitzhelm versehen. Die Fenster des Chores sind spitzbogig ausgeführt, an der östlichen Chorschlusswand befindet sich eine spätgotische Nische sowie ein Fragment einer römerzeitlichen Grabinschrift für Lottius Camulius. Bemerkenswert ist die um 1520 entstandene Wandmalerei an der südlichen Chorwand der Kirche, die den Heiligen Christophorus darstellt. Sie wurde später übermalt und ist im unteren Bereich zerstört. An der südlichen Außenmauer sind zwei, vermutlich frühromanische, Grabreliefs zu finden, ein Kreuz, sowie ein Bruststück einer betenden bekrönten Figur, welche eventuell die hl. Elisabeth von Thüringen darstellt.

Das mit einer Flachdecke versehene Langhaus geht in einen eingezogenen einjochigen Chor mit 5/8-Schluss über. Das Kreuzrippengewölbe ruht auf halbrunden Vorlagen und weist einen runden Schlussstein auf. Der Triumphbogen ist eingezogen und spitzbogig abgefast.

Der Hauptaltar stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts und zeigt in der Mitte eine Figur des heiligen Christophorus, rechts des heiligen Florian und links des heiligen Georgs. Über den Opfergangsportalen befinden sich Figuren von weiblichen Heiligen (heilige Margarethe sowie vermutlich die heilige Katharina). Der linke Seitenaltar stammt ebenfalls vom Ende des 17. Jahrhunderts und zeigt als Mittelfigur die hl. Anna Selbdritt aus dem 16. Jahrhundert, das Aufsatzbild zeigt die Krönung Mariä. Der rechte Seitenaltar (Ende des 17. Jahrhunderts) hat als Mittelfigur Christus in der Trauer. Im Aufsatz befinden sich Figuren eines heiligen Bischofs, der heiligen Barbara und weiterer Heiliger. Das vielfigurige Ölbild der Kreuzigung stammt aus dem späten 16. Jahrhundert.[2]


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Kath. Filialkirche hl. Johann
ObjektID: 68243
St. Johann
Standort
KG: Berg
Die 1177 erstmals urkundlich erwähnte Kirche St. Johann ist in ihrer Gesamtheit spätgotischen Stils besitzt jedoch ein romanisches Mauerwerk. Ihr Chor ist eingezogen und weist zwei neuere Rundbogenfenster auf. Der westliche Dachreiter ist von einem Spitzhelm gekrönt. Dem spätgotischen, spitzbogig abgefasten Westportal ist eine gemauerte Pfeilervorhalle vorgeschoben. Am Langhaus befinden sich Rundbogenfenster mit teilweise noch spitzbogigen Formen. Im Jahr 1982 wurden an der Sakristeiaußenwand zwei gotische Vollplastiken freigelegt. Das Langhaus ist zweiachsig und mit einer Flachdecke versehen. Im Inneren befindet sich eine hölzerne Empore neueren Datums. Der rundbogige, leicht abgefaste Triumphbogen ist stark herab- und eingezogen. Seine breite Laibung weist Fragmente von Wandmalereien aus der Mitte des 14. Jahrhunderts auf (stehende Heiligenfiguren). Über dem Triumphbogen befinden sich barocke Konsolenfiguren (Schutzengelgruppe). Der Chor endet in einem 5/8-Schluss und ist von einem Gewölbestern aus gratigen Stichkappen überwölbt.

Der Hauptaltar wurde um das Jahr 1720 errichtet, wobei die plastische Gruppe der Taufe Christi erneuert wurde. Der um 1700 stammende linke Seitenaltar weist eine auf einem kleinen Sockel ruhende Ädikula sowie gesprengte Segmentgiebel mit einer kleineren Ädikula als Aufsatz auf. Das Altarblatt zeigt die Herabkunft des Heiligen Geistes, das Motiv des Aufsatzbildes ist Christus erscheint den Jüngern. Auf der Mensa befindet sich eine Schnitzfigur von Anfang des 16. Jahrhunderts, welche Johannes den Täufer darstellt. Der rechte Seitenaltar wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und ist ebenfalls mit einer auf einem kleinen Sockel ruhenden Ädikula ausgestattet. Als Aufsatz dient jedoch ein zwischen Voluten eingefasster ovaler Rahmen. Die gedrehten Säulenschäfte werden von Weinblättern umrankt. Das rundbogig abgeschlossene Altarblatt zeigt den Evangelisten Johannes, das Bild im Aufsatz das Herz Jesu.[3]

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ObjektID: 77912
Emmersdorf
Standort
KG: Emmersdorf
Die kleine Dorfkirche mit viereckigem Chor, Schindeldach, Dachreiter und offener Vorhalle enthält einen Neurenaissance-Altar von Ende des 19. Jahrhunderts und barocke Seitenaltäre.[4]
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ObjektID: 131354

seit 2018


Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Emmersdorf
GstNr.: 785/5; 1588/10; 75313
2003 wurden bei Baggerarbeiten in der Drau 16 von einem römischen Grabbau stammenden Marmorblöcke gefunden, die in Zweitverwendung zur Festigung der nördlichen Rampe einer mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Brücke dienten.[5]
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ObjektID: 63079
Sankt Lambrecht
Standort
KG: Emmersdorf
Die Filialkirche St. Augustin wurde laut einer Inschrift an der Westwand in den Franzosenkriegen des Jahres 1813 verwüstet. Im Jahr 1856 wurde sie von Grund auf restauriert und ausgeschmückt. Ein Brand 1883 machte jedoch eine erneute Renovierung im Jahr 1888 notwendig. Das Kirchlein ist eine einfache Kapelle mit leicht eingezogenem halbkreisförmigen, mit zwei Strebepfeilern versehenem Chor. Der westliche hölzerne Dachreiter weist einen Spitzgiebelhelm auf. Über dem mit einem geraden Sturz versehenen Westportal befindet sich ein Halbkreis- sowie ein Spitzbogenfenster. Das Dach ist mit Schindeln bedeckt. Das vierjochige, durch Pilaster gegliederte Langhaus mündet in den mit einer Flachdecke versehenen Chor. Am Westende des Langhauses befindet sich eine hölzerne Empore. Die barockisierende Inneneinrichtung ist sehr einfach gestaltet.[6]

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Jägerhaus, ehem. Pfleghaus
ObjektID: 75580
Mühlbacher Straße 7
Standort
KG: Rosegg
Beim Jägerhaus handelt es sich um einen zweigeschoßigen Bau über einem L-förmigen Grundriss. Er weist ein gestuftes Dach auf, eine Sgraffito-Eckquaderung, spätgotische Fenster sowie ein Rundbogenportal aus dem 16. Jahrhundert.[7]

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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 62859
Rosegg
Standort
KG: Rosegg
Das Langhaus der spätgotischen Kirche wurde nach Zerstörung in den Franzosenkriegen wiederaufgebaut und verlängert, von daher stammt auch der klassizistische Westturm. In der Kirche ist eine große gemauerte Empore; der Chor mit 5/8-Schluss ist kreuzgratgewölbt. Der Hauptaltar mit Figuren stammt ebenso wie die Kanzel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die neobarocken Seitenaltäre aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.[8]

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Burgruine Altrosegg
ObjektID: 34723
Rosegg
Standort
KG: Rosegg
Von der im 12./13. Jahrhundert errichteten Burg ist vor allem der Bergfried noch teilweise erhalten, außerdem Teile der äußeren Wehrmauer mit zwei Wehrtürmen aus dem 14./15. Jahrhundert. Die Mauer rund um den Burgberg wurde um 1800 aus Steinen der Burg errichtet.[9]
Hauptartikel: Burgruine Rosegg

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Pfarrhof
ObjektID: 62854
Rosegg 13
Standort
KG: Rosegg
Der Pfarrhof stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.[9]
Datei hochladen Ehem. Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 47451
Rosegger Straße 24
Standort
KG: Rosegg
Der spätgotische Bau wurde vermutlich Ende des 15./Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet. Im Besitzstandplan des Jahres 1774 wurde es als Getreidekasten bezeichnet. Nach den Franzosenkriegen des Jahres 1813 wurde das Gebäude umgebaut. Heute ist der aus verputztem Bruchsteinmauerwerk errichtete Bau in die Tierparkmauer integriert. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude ist zweigeschoßig und mit einem Schopfwalmdach versehen. Seine Fenster zeigen glatte, abgefaste Steingewände und Steckgitter. An der Südseite befindet sich ein spätgotisches Rundbogenportal mit einer aufwendigen Rahmung aus eingemauerten Werkstücken und Spolien. Das bemerkenswerte Türgewände sowie das eisenbeschlagene Türblatt stammen vermutlich von der Burg Rosegg. In der Lab'n (Hausflur) und im westlichen Erdgeschoßraum befinden sich Stichkappengewölbe und sternförmige Stuckgrate.[7]

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Schloss Rosegg, Lukretia
ObjektID: 34724
Schloss Rosegg 1
Standort
KG: Rosegg
Das zweigeschoßige Schloss mit Mittelrisalit wurde 1772 in italienischem Stil errichtet und seither kaum verändert. Die Räume weisen Stuckdecke und teilweise wieder die ursprüngliche klassizistische Farbigkeit (florale Muster) auf; die Einrichtung stammt zum Teil noch vom Ende des 18. Jahrhunderts.[7]
Hauptartikel: Schloss Rosegg
Datei hochladen Hügelgräberfeld Frög
ObjektID: 130233
Titscherberg
Standort
KG: Rosegg
Das Hügelgräberfeld Frög wurde in der mittleren und späteren Hallstattzeit (9. bis 6. Jh. v. Chr.) mit Brandbestattungen angelegt. Die Herkunft der Grabbeigaben konnte teilweise in den unteren Donauraum, nach Mittel- und Oberitalien sowie in den süddeutschen Raum lokalisiert werden, was auf erheblichen Wohlstand sowie Kultur- und Handelskontakte schließen lässt. Bemerkenswertester Fund ist ein 1883 ausgegrabener vierrädriger Miniaturprunkwagen aus Blei (Bleiwagen von Frög).[10]
Hauptartikel: Gräberfeld von Frög

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Ortskapelle Unsere Liebe Frau
ObjektID: 68242

Standort
KG: Rosegg
Bei der Kapelle Unsere Liebe Frau handelt es sich um einen kleinen Langbau mit einem in Schiffbreite vorgezogenen Vordach. Darüber befindet sich ein hölzerner Dachreiter mit einem Spitzhelm. Die Fenster des Langhauses sind rechteckig, die des Chorschlusses oval. Das Westportal hat einen geraden Sturz. Der Innenraum ist zweiachsig, wobei der östliche Teil ein Tonnengewölbe und der westliche, etwas breitere Teil, eine Flachdecke aufweist. Die Motive der Wandmalereien an der Nordwand zeigen die Heimsuchung sowie die Krönung Mariens, die der Südwand Mariä Verkündigung sowie Mariä Himmelfahrt. Auf der Flachdecke wird Gottvater abgebildet. Das kleine Altärchen stammt aus dem 17. Jahrhundert, die Skulptur Maria mit Kind von Anfang des 15. Jahrhunderts.[11]

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Kath. Filialkirche hl. Bartlmä
ObjektID: 63127

Standort
KG: Rosegg
Die kleine Kirche ist ein romanischer, später mehrfach veränderter Bau mit hölzerner Vorhalle, sechseckigem Dachreiter und zwei spätgotischen Portalen. Die Holzdecke des Langhauses und die Balustrade der hölzernen Empore sind bemalt.[12]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Rosegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 718.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 744.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 112.
  5. Gernot Piccottini: Ein Weihaltar und weitere in Villach aus der Drau geborgene römerzeitliche Steindenkmale. in: 48. Jahrbuch des Museums der Stadt Villach, 2011, S. 21.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 753.
  7. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 689.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 687–688.
  9. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 688.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 687.
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 182.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 770–771.
  13. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.