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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Velden am Wörther See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Velden am Wörther See enthält die 32 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Velden am Wörther See.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Bildstock
ObjektID: 81409
Augsdorf
Standort
KG: Augsdorf
Der Bildstock wurde vermutlich im Jahr 1554 erbaut. Im Sockel des zweigeschoßigen quadratischen Tabernakelbildstocks (Pfeilerstock) befinden sich Bogennischen mit Darstellungen von Heiligen. Das Obergeschoß weist nur auf der Nordseite eine Bogennische auf in der der Schmerzensmann dargestellt ist (in der entsprechenden Nische des Sockels: Evangelist Matthäus). Auf den anderen Seiten des Obergeschoßes sind dargestellt (in Klammer das Thema der entsprechenden Sockelnische): Maria mit dem Kinde (Evangelist Markus) im Osten, Heiliger Florian (Evangelist Lukas) im Süden, und Erzengel Michael (Evangelist Johannes, hier jedoch nicht mit seinem üblichen Adler-Attribut, sondern mit dem seltener vorkommenden Kelch) im Westen. Die gegenwärtige Bemalung stammt vom Rosegger Maler Peter Markovič aus dem Jahr 1902 (nach anderer Quelle 1907).[2][3]

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Kath. Filialkirche hl. Andrä
ObjektID: 62924
Kirchenweg
Standort
KG: Augsdorf
Auf einer Rippe des Chores mit 1482 bezeichnet, wurde das Bauwerk 1971 restauriert. Der kleine gotische Bau mit eingezogenem Chor weist ein reiches spätgotisches Friesband an der Süd-Seite des Chores (Fresko) auf. Eine Außenrestaurierung erfolgte 1982, ein westlicher Dachreiter mit Spitzhelm bekrönt das Bauwerk. Die westliche Vorlaube hat gemauerte Pfeiler; die Sakristei befindet sich an der Nord-Seite. Im West-Giebel sind drei Töpfe eingemauert. Im Westen befindet sich ein profiliertes gotisches Spitzbogenportal; gotische Spitzbogenfenster, zum Teil mit Maßwerk, sorgen für die Lichtflutung des Kirchenraumes. Ein ehemaliges nördliches Spitzbogenportal wurde 1971 zugemauert. - An der Süd-Wand außen prangt ein Christophorusfresko, ehemals bezeichnet 1538.[4]

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Kath. Pfarrkirche hl. Maria Rosenkranzkönigin und Friedhof und Kapelle
ObjektID: 61375
Oberer Kirchenweg 10
Standort
KG: Augsdorf
Ehemalige Wehrkirche, am Nord-Rand des Ortes innerhalb des 1707 angelegten Friedhofs, an drei Seiten von einem Graben umgeben und nur vom Süden her zugänglich. Urkundlich 1162/1164 Altarweihe durch Bischof Roman I. von Gurk (1131–1167); das Siegel des Bischofs 1906 beim Abbruch es alten Altartisches gefunden. - Innenrestaurierung 1974, Außenrestaurierung 2013. Der romanische Bau bestand aus einem Schiff mit rechteckigem Chorschluss und Flachdecke. Zur Zeit der Türkeneinfälle, Ende des 15. Jahrhunderts, wurde der West-Turm zur Befestigung der Kirche angebaut; Chor und Seitenschiffe folgten Mitte des 16. Jahrhunderts (Holzschloss der westlichen Seitenschifftür bezeichnet 1554). Langhaus romanisches Mittelschiff und gotischen Seitenschiffen. West-Turm mit Biforenschallfenstern, Giebel und Pyramidenhelm; westlich des Turmes offene Vorhalle; an Turm-Süd-Seite Kreuzigungsgruppe von Peter Markovič Anfang des 20. Jahrhunderts; gotischer Chor, südliche Sakristei. Spitzbogiges gotisch profiliertes westliches Turmportal; rundbogiges gotisches West-Portal im südlichen Seitenschiff; im Chor gotische Spitzbogenfenster. - Schmiedeeisernes Grabkreuz, um 1720, an der West-Seite der Kirche.[5]

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Pfarrhof
ObjektID: 68393
Oberer Kirchenweg 9
Standort
KG: Augsdorf
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger mit einem Walmdach versehener Bau aus dem Jahr 1767. Das Portal ist spätbarock.[3]

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Villa Miralago
ObjektID: 38557
Seecorso 33
Standort
KG: Augsdorf
Die Villa Miralago ist ein repräsentativer, neobarocker Bau, der im Auftrag des Wieners Leopold Schick Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. In der 1994 erfolgten Fassadenrekonstruktion wurde die Architekturpolychromie aus der Erbauerzeit wiederhergestellt.[3]

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Kath. Filialkirche hl. Ägidus/hl. Egid
ObjektID: 62024
Dröschitzer Weg
Standort
KG: Kerschdorf ob Velden
Die Kirche liegt auf einem einsamen Hügel am Ostrand des Ortes und wurde 1968 restauriert. Der kleine romanische Bau mit niedriger, halbkreisförmiger Apsis besitzt einen östlichen Dachreiter mit Spitzhelm; die westliche Vorlaube krönt ein Schopfwalm und besitzt eine volkstümlich bemalte Holzdecke; in der Vorhalle gibt es einen Opfertisch mit Schalenstein. Der Kircheneingang ist ein rundbogiges West-Portal. In der Südwand befindet sich ein hochgelegenes romanisches Fenster; die übrigen Fenster sind spitzbogig. Schindeldach. - An der Süd-Wand findet sich eine schlecht erhaltene Wandmalerei eines romanischen hl. Christophorus. 1993 erfolgte die Freilegung.[6]

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Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 62026
Kerschdorf
Standort
KG: Kerschdorf ob Velden
Urkundliche Erwähnung (mit dem Patrozinium hl. Magdalena) erfährt die Filialkirche erstmals im Jahre 1616. Restaurierungen wurden 1968 und 1996 durchgeführt. Dabei erfolgte die Sicherung des Christophorus-Freskos. Der kleine romanische Bau mit halbkreisförmiger niedriger Apsis weist einen östlichen Dachreiter mit Spitzhelm auf und hat eine westliche Vorlaube mit volkstümlich bemalter Decke des 18./19. Jahrhunderts. Am West- und Ost-Giebel sind je sechs Tonkrüge mit der Öffnung nach außen eingemauert, ursprünglich waren sie für Spenden gedacht. - Die Süd-Wand ziert eine Wandmalerei des hl. Christopherus aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der in den 1960er Jahren errichtete Vorhallen-Zugang wurde 1997 wieder vermauert.[7]

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Kath. Filialkirche hl. Michael
ObjektID: 68402
Oberjeserzer Straße
Standort
KG: Kerschdorf ob Velden
Die Kirche liegt auf einem Felshügel im Osten des Ortes. Urkundlich erwähnt wird das Bauwerk bald nach 1175–1181. An der Triumphbogenwand findet sich die Jahreszahl 1687. 1996 erfolgte die Neueindeckung mit Lärchenschindeln. Der kleine spätgotische Bau hat einen östlichen Dachreiter und besitzt eine offene westliche Vorlaube. Das kleine rundbogige West-Portal hat eine Tür mit gotischen Beschlägen und Schlüsselfang. Das Dach ist mit Schindeln gedeckt. Die äußere Süd-Wand ziert eine bemerkenswerte Wandmalerei des hl. Christopherus vom Ende des 15. Jahrhunderts. An der West-Wand durch den Vorhallenbau teilweise überdeckt und zum Teil übertüncht, befinden sich weitere Wandbilder: heiliger Michael, Madonna mit Kind und Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.[8]

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Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Jakob und Friedhof
ObjektID: 62327
Köstenberg
Standort
KG: Köstenberg
Die gotische Wehrkirche hat Schießscharten im Obergeschoß des aus dem 14. Jahrhundert stammenden Chors. Das dritte Geschoß des schweren Westturms ist als Wehrgeschoß ausgebaut. Der barocke Hochaltar von 1696 (die Seitenaltäre sind ebenso alt) nimmt die ganze Breite und Höhe des Chors ein.[9]

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Burgruine Schwarzes Schloss/Cerni Grad
ObjektID: 34696
Oberwinklern
Standort
KG: Köstenberg
Die Burg wurde im 15. oder 16. Jahrhundert zerstört. Die Mauern um den inneren Burghof stammen von der Altburg aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Um den äußeren Burghof sind Reste einer Doppelkapelle und des - teilweise abgestürzten - Bergfrieds mit Erker im 4. Geschoß vorhanden, aus der 2. Hälfte 13. Jahrhunderts.[10]

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Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 62326
Oberdorf
Standort
KG: Köstenberg
Die kleine gotische Kirche mit romanischem Kern hat in der Mitte einen hölzernen Dachreiter, westlich eine Vorlaube und eine Tür mit gotischen Beschlägen und Holzschloss, und im Norden die Sakristei über einer Knochenkammer. Zur Einrichtung zählen zwei barocke Altäre. In der Vorhalle sind romanische Grabplatten.[11]

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Kath. Filialkirche hl. Stefan und Friedhof
ObjektID: 62363
Latschach
Standort
KG: Latschach an der Drau
Die kleine gotische Kirche mit hölzernem Dachreiter wurde 1486 vollendet. Die Schlusssteine des Sternrippengewölbes haben Sterne und Blüten. Gotische Wandmalereien: hl. Christophorus an der südlichen Außenwand, hl. Georg an der Triumphbogenwand. An den barocken Altären sind spätgotische Figuren.[12]

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 62418
Lindner Straße 2
Standort
KG: Lind ob Velden
An die gotisierende, erst 1843 erbaute Kirche wurde 1869 ein mächtiger vierstöckiger Westturm mit Vorhalle im Turmerdgeschoß angebaut. Hochaltar und linker Seitenaltar sind von 1843, unter Verwendung barocker Teile. Bemerkenswert ist der rechte Seitenaltar von 1713 mit Laub- und Bandlwerk.[13]

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Ehem. Pfarrkirche, heutige Aufbahrungshalle
ObjektID: 63013
Sankt Egyden
Standort
KG: St. Egiden
Die ehemalige Pfarrkirche Heiliger Egyd, die heute als Aufbahrungshalle genutzt wird, wurde im Jahr 1315 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1784 ist sie eine selbständige Pfarre. Der massige Kirchenbau mit einem gotischen Chor hat vermutlich einen romanischen Kern. Der starke, zweigeschossige gotische Westturm weist Spitzgiebel und einen Pyramidenhelm auf. Das spitzbogige, profilierte gotische Westportal ist zugemauert. An der südlichen Außenwand befinden sich Fragmente von Wandgemälden: Legende des Heiligen Egydius (aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts), Thronende Madonna mit Kind, sowie ein stehender Heiliger in einer Arkade. Die Turmhalle ist durch eine flachbogige Öffnung mit dem später angebauten 1½jochigen Langhaus verbunden. Das Langhaus mündet über einen halbkreisförmigen Triumphbogen in den 1jochigen gotischen Chor mit 5/8-Schluss.

Das Langhaus wird von einem gratigen Kreuzgewölbe, das auf Pfeilern ruht, überwölbt. Der Chor weist ein Kreuzrippengewölbe auf. Die westliche Orgelempore ist mit Tonnen unterwölbt. Nördlich des Chores befindet sich eine barocke Kapelle mit einem darüberliegenden Oratorium. Das Langhaus und die nordwestliche Kapelle weisen in Medaillons befindliche Deckengemälde aus dem 19. Jahrhundert auf. Die Wandmalereien an den Chorwänden und am Triumphbogen stammen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Im Jahr 1976 wurden gotische Fresken freigelegt, die 1995 restauriert wurden. Die Glocke von Mathias Zechenter ist mit der Jahreszahl 1722 bezeichnet.

Der bemerkenswerte barocke Hochaltar ist mit Matthias Pauer 1757 signiert und bezeichnet. Er füllt die volle Höhe und Breite des Chores aus und weist Säulen, einen Baldachin und Opfergangsportale auf. Unter dem Baldachin befinden sich die Figur des Heiligen Egydius. Seitlich davon sind die Heiligen Florian, Simon, Mathias und Donatus dargestellt, im Aufsatz eine Statue der Himmelskönigin in Originalfassung.

Links befindet sich ein einfacher barocker Altar aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts mit einem Altarblatt des Heiligen Nepomuk und mit Figuren der Heiligen Blasius und Antonius Eremita. Im Aufsatz befindet sich ein bemerkenswertes Vesperbildwerk aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts.

Die barocke Kanzel der ehemaligen Pfarrkirche stammt aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Taufstein ist gotisch. Im Jahr 1996 wurde ein Empire-Luster instand gesetzt.[14]

Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius
ObjektID: 63012
Sankt Egyden 10
Standort
KG: St. Egiden
Die neue Pfarrkirche Heiliger Ägidius, von Josef Tusch erbaut, wurde 1973 eingeweiht. Der quadratische Bau besitzt an allen vier Seiten Fenster mit Strebepfeilern in der Fenstermitte. Darüber befindet sich ein mächtiges, überhängendes Giebeldach. Der Altar ist an drei Seiten mit Bänken umgeben. Unter der Westempore befindet sich die Vorhalle und Nebenkapelle. Im Osten sind Glasfenster von Anzolo Fuga aus Murano.[14]

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Kath. Filialkirche hl. Maria am Humiz
ObjektID: 63011
Treffen
Standort
KG: St. Egiden
An den gotischen, stichkappentonnengewölbten Chor wurde später das saalartige Langhaus angebaut; der Turm mit barockem Zwiebelhelm ist am Südostende des Langhauses. Zur Einrichtung gehören der spätbarocke Hochaltar (2. Viertel 18. Jahrhundert) in voller Chorbreite mit reichem, teils älterem Figurenschmuck, sowie die derben barocken Seitenaltäre von Ende des 17. Jahrhunderts.[15]

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Villa Maire/später Posterholungsheim
ObjektID: 63558
Unterwinklernstraße 12
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Die von Franz Baumgartner 1920 im Wörtherseestil errichtete Villa zeigt Einflüsse englischer Architektur und des Biedermeiers.[16]

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Feuerwehrgebäude, Schule, Musikschule, ehem. Spritzenhaus
ObjektID: 63561
Bäckerteichstraße 1
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Das Spritzenhaus wurde 1925 von Franz Baumgartner erbaut.[17]

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Hotel/Pension, Mößlacherhaus
ObjektID: 34901
Karawankenplatz 1
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Das Mösslacherhaus ist ein früher Bau von Franz Baumgartner aus dem Jahre 1909.[17]

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Hotel Kointsch
ObjektID: 34902
Karawankenplatz 2
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Dreigeschoßiges Jugendstilhaus, erbaut 1909, einer der ersten Bauten von Franz Baumgartner in Kärnten. Variationen von Englischem Landhausstil, Jugendstil und Regionalromantik („Wörther See-Architektur“). Generalsanierung 1990/91 (Rekonstruktion der Architektur von 1909).[18]

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Hotel Carinthia
ObjektID: 34903
Karawankenplatz 3
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Gebäude und Ausstattung von Franz Baumgartner 1924.[19]
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ObjektID: 34904
Karawankenplatz 4
Standort
KG: Velden am Wörthersee

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Kath. Filialkirche hl. Jakob
ObjektID: 63560
Kirchenstraße
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Romanischer beziehungsweise frühgotischer Bau (Teile erhalten), danach Verlängerung um 1 Joch nach Westen; mit eingezogenem niedrigerem Chor, südlicher Sakristei und westlichem Vorhallenturm. 1984 Freskenfund: Chor-Süd-Wand barockes Fresko heiliger Antonius Eremita. Langhaus dreijochig mit Stichkappentonnengewölbe, hölzerne Westempore. Runder Triumphbogen. Chor mit Kreuzgewölbe und 4/8-Schluss. Klassizistischer Grabstein der Maria Kappitsch, gestorben 1849.[20]

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Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau
ObjektID: 63562
Kirchenstraße 23
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Am Westrand der Ortschaft in erhöhter Lage. Seit 1949 Pfarre, vorher Filiale von Kranzlhofen. Erbaut 1937 von Franz Baumgartner, Vorhalle 1962. Gewesteter Bau mit nördlichem Seitenschiff und Turm an der Südostecke des Langhauses. Lang- und Seitenschiff flach gedeckt, halbkreisförmiger Triumphbogen, gewölbter Chor mit Halbkreisschluss. 1988 Innenrestaurierung. Wiederherstellung der Farbigkeit von 1938.[20]
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ObjektID: 77917
Klagenfurter Straße
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Bundesstraße 83, über Göriacher Bach; errichtet Ende des 19. Jahrhunderts, einfacher „gemauerter Durchlass“ mit Steinschnitt („hochgestellte Bogensteine“), 1991 Rekonstruktion der Steingewölbebrücke mit Wiederherstellung der Brüstungsmauern.[19]
Datei hochladen Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen
ObjektID: 62310
Kranzlhofen
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Die Kalvarienbergkapelle befindet sich auf einem Hügel südlich der Ortschaft Kranzlhofen. Zur Kapelle führen Kreuzwegstationen in Form von 14 gemauerten Nischen. Die Kapelle selber ist ein kleiner, nach Norden ausgerichteter, 1816/29-30 errichteter Bau mit einem südlichen Dachreiter. An der nördlichen Innenwand befindet sich eine geschnitzte, spätbarocke Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1793.[21]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 62309
Kranzlhofenstraße 67
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Die in weithin sichtbarer Lage errichtete Pfarrkirche ist von einem Friedhof umgeben und wurde urkundlich bereits zwischen 1175 und 1181 erwähnt. Die Chorturmkirche ist in ihrem Kern vom vierten Viertel des 12. Jahrhunderts (Langhaus) bzw. von Anfang des 13. Jahrhunderts (Chorturm). Der Turm ist viergeschoßig, im Osten besaß er ursprünglich eine eingezogene Rundapsis (Dachschräge unter dem Chordach an der Turmwand sichtbar), die bis zum dritten Geschoß romanisch ist, dort sind vermauerte Zwillingsfenster, das Glockengeschoß aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hat spitzbogige Schallöffnungen; Zwiebelhelm und Laterne sind aus dem 19. Jahrhundert. Der polygonale Chor aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hat Spitzbogenfenster. Die Sakristei liegt an der Turm-Nord-Seite. Vermutlich wurde das nördliche Seitenschiff im Jahre 1586 errichtet. Im Westen und Norden weist das Bauwerk profilierte Spitzbogenportale auf, das nördliche mit hölzerner Vorlaube; an letzterem ruht der Sturzbalken auf gotischen Kopfkonsolen aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Tür mit Holzschloss ist mit 1586 bezeichnet. Das Dach ist mit Schindeln gedeckt. An der Südwand des Turms befindet sich ein Kreuzigungsfresko vom Ende des 18. Jahrhunderts.[22]

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Villa Klützke
ObjektID: 71551
Rosentaler Straße 10
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Von Franz Baumgartner 1925/30 errichtet.[19]

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Villa Stelzer
ObjektID: 71552
Rosentaler Straße 14
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Von Franz Baumgartner 1925 errichtet.[19]

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Schloss Velden
ObjektID: 34905
Seecorso 10
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Das um 1590 erbaute Schloss wurde 1890 nach Plänen von Wilhelm Hess in ein Schlosshotel im Neorenaissancestil umgebaut, und in den 1920er Jahren nochmals umgebaut durch Franz Baumgartner. Der große zwei- bis dreigeschoßige Bau hat vier Ecktürme. Das nördliche Rustikaportal mit Wappen ist mit 1603 bezeichnet, die Biforenfenster über dem Westportal stammen aus der Erbauungszeit.[20]
Hauptartikel: Schloss Velden

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Villa Helene, ehem. Villa Schick
ObjektID: 34900
Seecorso 62
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Ende des 19. Jahrhunderts von Leopold Schick als neobarockes Landhaus in einem großen Park errichtet, zur Jahrhundertwende vergrößert und zu schlossartigem Bau umgestaltet. Seit den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Hotel-Pension genützt. Zweigeschoßiger Bau, westlich Anbau mit Eckturm und östlicher Veranda. Fassaden mit reicher späthistorischer Stuckornamentik. Breite Freitreppe zum Haus führt im Norden zu vorgelagerter Terrasse.[17]

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Kath. Filialkirche hll. Johannes und Paul
ObjektID: 63554
Unterwinklern
Standort
KG: Velden am Wörthersee
Kleiner romanischer Bau mit gotischem Chor, 5/8-Schluss, östlicher Dachreiter mit Spitzhelm, Vorlaube. In der Süd-Wand hochgelegenes romanisches Schlitzfenster, ansonsten spitzbogige Fenster, z. T. mit Maßwerknasen. Schindeldach. In der Vorlaube gotisches Wandgemälde: Heilige Wolfgang, Michael, Leonhard aus der Werkstatt des Thomas von Villach, um 1460–1470; frühromanische Grabplatte mit Kreuz. An der Süd-Wand obere Hälfte eines Christophorusbildes Anfang 14. Jahrhundert. An der Süd-Wand ein in den Mörtel eingedrücktes romanisches Knotenkreuz.[23]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Velden am Wörther See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Augsdorfer Kirchenkreuz. kleindenkmaeler.at. Abgerufen am 17. September 2012.
  3. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 26.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 872f.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 25f.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 87f.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 338f.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 588f.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 415–416.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 307–308.
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 584.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 446.
  13. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 472.
  14. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 721.
  15. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 721–722.
  16. Villa Maire, auf www.woerthersee-architektur.at
  17. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 995.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 995–996.
  19. 1 2 3 4 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 996.
  20. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 994.
  21. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 425.
  22. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 424–425.
  23. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 993.
  24. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.