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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Paternion

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Paternion enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Paternion.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 61590
Dorfstraße (Feffernitz) 9
Standort
KG: Feistritz an der Drau
Die evangelische Pfarrkirche wurde im Jahr 1831 erbaut. Die Fassade zeigt eine klassizistische Portalrahmung und Giebelbekrönung. Der seitlich vorgestellte, mit langen Mauerschlitzen und einem Spitzgiebelhelm versehene Turm wurde 1911 errichtet. Das dreijochige Langhaus besitzt eine auf zwei Säulen ruhende Empore und, genauso wie der einjochige Chor, Segmentbogenfenster und ein Platzlgewölbe. Die Apsis des Chores ist halbkreisförmig, der Triumphbogen rundbogig. An Innenausstattung wäre der spätbarocke Altaraufbau mit Opfergangsportalen und neugotischem Bild zu nennen. Die einfache Kanzel stammt aus der Erbauungszeit. Die Orgel stammt von Johann Valentintschitsch aus Krain und ist mit der Jahreszahl 1838 bezeichnet.[2]

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Kapelle Unsere Liebe Frau am Bichl
ObjektID: 61595
Feistritz an der Drau
Standort
KG: Feistritz an der Drau
Die 1426 urkundlich genannte Kapelle, am Chor mit Strebepfeilern und Christophorusfresko, wurde 1903 regotisierend umgebaut. Wandmalereien im Inneren, etwa von 1440, stehen in Zusammenhang mit der Werkstatt des Friedrich von Villach. Hauptaltar und Seitenaltäre stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 61594
Kirchenweg
Standort
KG: Feistritz an der Drau
Die stattliche Kirche aus dem 15. Jahrhundert hat einen viergeschoßigen Turm (Vorhalle im Erdgeschoß) und einen Chor mit 5/8-Schluss und abgetreppten Strebepfeilern. An der Ostfassade sind spätgotische Fresken. Das Schlingrippengemälde im Langhaus ist von Bartlmä Viertaler, 1521. Im sternrippengewölbten Chor sind spätbarocke Gewölbedekorationen. Der Hauptaltar von Oswald Gredischnig ist von 1782; die barocken Seitenaltäre stammen aus der abgebrochenen Kirche in Feffernitz.[4]
BW Datei hochladen Befestigte Siedlung Stadtgörz
ObjektID: 126563
Stadtgörz
Standort
KG: Feistritz an der Drau
Nordöstlich von Feistritz befinden sich die Überreste einer Festung aus der späten Latène-Zeit, die in der Römerzeit zu einem Kastell wurde und schließlich in der Spätantike als Wallanlage diente. Ein Erdwall der Festung ist im Südwesten des Gebietes erkennbar. Das Areal wurde im Jahr 1928 ergraben.[5]

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Kath. Pfarrkirche Maria Dornach und Friedhof
ObjektID: 61994
Reinthalerweg
Standort
KG: Kamering
Die Kirche mit gotischem Chor und barockem Langhaus hat einen hölzernen Dachreiter und eine breite Pfeilervorhalle. Seitenaltäre und Kirchengestühl sind barock, der Hauptaltar neugotisch.[6]

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Bürgerhaus, Osingerhaus
ObjektID: 67834
Reinthalerweg 2
Standort
KG: Kamering
Das auf hakenförmigen Grundriss erbaute Osingerhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der als Verweserhaus dienende zweigeschoßige Renaissancebau ist an den Außenfronten in verputzten Bruchsteinmauerwerk errichtet, hofseitig ist er unverputzt. Die Ecken sind durch Sgraffitoquaderung betont. Die Steckgitter und der Fassadendekor stammen aus dem Jahr 1772 (die Zahl 72 ist über den rechten Portalzwickel zu sehen). Das Gebäude besitzt abgefaste Rundbogenportale und Fenstergewände aus dem 16. Jahrhundert.[6]

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Kreuzwegkapelle hl. Johannes und Kreuzwegstationen
ObjektID: 67831
Kreuzen
Standort
KG: Kreuzen
Die Kapelle des Heiligen Johannes wurde in den Jahren 1714 bis 1716 erbaut. Der Stiftungsbrief stammt aus dem Jahr 1722. Das Gebäude besitzt auf der Westseite einen gemauerten Dachreiter mit einem offenen Glockenstuhl (in dem sich die von Georg Fiering geschaffene Glocke – bezeichnet mit 1612 – befindet) und einem Zwiebelhelm sowie ein hölzernes Vordach, das auf zwei Holzsäulen ruht. Über dem Vordach befindet sich ein kleines Halbkreisfenster. Die Nordwand ist mit Wandmalereien geschmückt, die sich in gemalten Rahmen befinden: Eine Darstellung zeigt die Heilige Maria auf einer Weltkugel mit einer Schlange, eine weitere die Heiligen Johannes der Täufer und Johannes Evangelist. An der Apsisnordseite befinden sich Überreste einer Schrift (1795?). Das Langhaus ist beinahe quadratisch und von einem Kreuzgratgewölbe überwölbt. Zur Apsis (mit 3/8-Schluss) führt ein Rundbogen, der, genauso wie die Stichkappen, auf Pilastern ruht. Die Apsis besitzt zwei Rundbogenfenster und Reste einer bäuerlichen ornamentalen Rankenmalerei. Im Langhaus befinden sich Rechteckfenster. Zwischen den zwei umkränzten Wappen an der Westwand (über dem Eingang) befindet sich eine Inschrift mit der Bezeichnung 1715. Die Betstühle sind barock. Das Portal in die südlich angebaute Sakristei weist einen geraden Sturz auf. Die hölzerne Flachdecke der Sakristei ist mit barocken Rankenmalereien versehen.[7]

Die 14 gemauerten Kreuzwegstationen am Weg von der Straße zur Kapelle dürften zur gleichen Zeit wie die Kapelle errichtet worden sein. Es handelt sich um Giebelbildstöcke, jeweils mit gerahmtem Bildern in einer Rundbogennische, und mit holzgedecktem Satteldach.[8]


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Hundskirche, Versammlungsort mit Felsritzzeichnung
ObjektID: 67835
Kreuzen
Standort
KG: Kreuzen
Die sogenannte Hundskirche ist eine senkrechte Kalkwand, in die volkstümliche Darstellungen einer Kirche, eines Hundes und einer Schlange sowie rätselhafte Inschriften eingemeißelt wurden. Es handelt sich dabei vermutlich um einen Versammlungsort von Protestanten in der Zeit der Gegenreformation. Die Bezeichnung Hundskirche lässt sich vom Namen des Gegenreformators Peter de Hondt, Canisius genannt, ableiten.[7]

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Kath. Filialkirche hll. Veit und Leonhard und Friedhof
ObjektID: 62319
Kreuzen 16
Standort
KG: Kreuzen
Die Kirche ist ein spätgotischer Bau (spitzbogiges Westportal; spitzbogige Fenster im neztrippengewölbten Chor), der barockisiert wurde (Vorhallenturm aus dem 18. Jahrhundert; Empore). Wandmalereien von 1862 an den Langhauswänden zeigen die Opfer Melchisedeks und Abrahams. Der Hauptaltar von 1660 wurde 1776 renoviert, zu jener Zeit entstand auch die Kanzel.[9]

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Schloss Kreuzen
ObjektID: 34702
Kreuzen 32
Standort
KG: Kreuzen
Der stattliche zweigeschoßige Renaissancebau mit zwei Rundtürmen entstand 1591 durch den Ausbau eines Verweserhauses. Im Erdgeschoß gibt es eine zweischiffige sechsjochige Halle mit Pfeilern, im Obergeschoß gewölbte Räume und einen Mittelraum mit Holzbalkendecke.[7]
Hauptartikel: Schloss Kreuzen
Datei hochladen Spätantike Höhensiedlung Duel
ObjektID: 34701
Duel
Standort
KG: Nikelsdorf
Die befestigte Siedlung mit der spätantiken Fluchtburg des Bischofssitzes Teurnia (auf einen 549 Meter hohen Hügel gelegen) stammt aus dem 5. Jahrhundert. Während der Ostgotenherrschaft (493–536) diente sie zur Sicherung des Übergangs vom Drau- ins Gailtal. Das Baumaterial für die Siedlung wurde von der verlassenen römischen Siedlung bei Nikelsdorf genommen. Mit der Einwanderung der Slawen um 600 wurde die Fluchtburg aufgegeben. Die ersten Grabungen fanden in den Jahren 1928 bis 1931 statt.

Die Aufgangsrampe zum Tor und teilweise die Befestigungsmauern sind im Gelände noch erkennbar. Die Fundamente der Apsidenkirche mit den Querannexen und den außen offenen Längshallen wurde 1995 gesichert. Im ehemaligen Kirchenraum befindet sich die Klerusbank sowie die Reliquiengrube unter dem Altar. Wohnbauten, ein Bad sowie ein weiterer Sakralbau wurden mittlerweile wieder zugeschüttet.[10]


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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und Friedhof
ObjektID: 62591
Nikelsdorf .4, OG
Standort
KG: Nikelsdorf
Die Kirche ist ein gotischer Bau mit hölzernem Dachreiter und eingezogenem Chor mit mächtigen Strebepfeilern. An der Langhaus-Südseite ist ein Wandgemälde (Anna Selbdritt) von Anfang des 16. Jahrhunderts. Zur Einrichtung gehören ein Renaissance-Flügelaltar von 1553, Seitenaltäre (links 1648, rechts um 1720), Kanzel (1687) und ein Gemälde (1731).[11]

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Kath. Filialkirche hll. Philipp und Jakob
ObjektID: 68232
Pöllan
Standort
KG: Nikelsdorf
Die Kirche ist ein im Kern romanischer Bau, der spätgotisch verändert und dann barockisiert wurde. An der Tür des spitzbogigen Westportals sind noch gotische Bandbeschläge. Der Chor ist kreuzgratgewölbt; die Sakristei, die ein gotisches Spitzbogenportal hat, ist kreuzrippengewölbt. Die Holzdecke unter der Orgelempore ist bemalt. Der Hochaltar ist mit 1721 bezeichnet.[12]

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Schloss Pöllan, Mayerhof
ObjektID: 34706
Schloßweg 1
Standort
KG: Nikelsdorf
Das zweigeschoßige, etwa quadratische Gebäude mit vier mächtigen sechseckigen Ecktürmen wurde um 1600 von Christoph Haidenreich erbaut, einem Protestant, der in der Gegenreformation verbannt wurde. Das unvollendete Schloss aus unverputzten Bruchsteinen ist ein einzigartiges Beispiel für die Bauweisen und Techniken Ende des 16. Jahrhunderts. Selbst die Gerüstlöcher sind noch zu sehen.[12]
Hauptartikel: Schloss Pöllan

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Stadl bei Schloss Pöllan
ObjektID: 120209
Schloßweg 1
Standort
KG: Nikelsdorf
Hauptartikel: Schloss Pöllan
f1

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Marktbrunnen
ObjektID: 62657
Anna-Plazotta-Platz
Standort
KG: Paternion
Der Marktbrunnen stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts und ist mit einer Aufsatzfigur von Kurt Campidell versehen.[13]

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Wallfahrtskirche hl. Paternianus
ObjektID: 62658
Anna-Plazotta-Platz
Standort
KG: Paternion
Das Langhaus einer gotischen Kirche aus dem 14. Jahrhundert wurde 1765 abgebrochen und eine neue barocke Wallfahrtskirche errichtet. Der Turm stammt im Kern vom Vorgängerbau; die Kapelle in der Südostecke der Kirche war der Chorschluss des Vorgängerbaus. Das dreijochige Langhaus hat Seitenkapellen. Wandmalereien in Langhaus und Chor sind aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Hauptaltar von 1776 ist von Eustachius Gabriel (?); in den Seitenkapellen ein Altar von 1715 und ein Marmoraltar aus einer Laibacher Werkstätte vom 3. Viertel des 18. Jahrhunderts.[14]
Hauptartikel: Pfarrkirche Paternion
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ObjektID: 78168
Anna-Plazotta-Platz
Standort
KG: Paternion
Die Mariensäule vor der Kirche wurde 1715 errichtet. Die Säule ist eventuell römisch.[13]

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Bürgerhaus, Plazottahaus
ObjektID: 34704
Anna-Plazotta-Platz 45
Standort
KG: Paternion
Das Plazottahaus ist ein zweigeschoßiger, an drei Seiten freistehender, Renaissancebau, der nach seinen Besitzern aus dem 19. Jahrhundert benannt ist. Die Bausubstanz aus der Entstehungszeit ist hervorragend erhalten. Ein Sgraffitofries an der Hauptfassade, das in das Jahr 1585 datiert wurde, ist teilweise erhalten und wurde 1989 bei Renovierungsarbeiten freigelegt. Das Bildprogramm des Sgraffito ist reformatorisch geprägt. Über dem rundbogigen Renaissance-Portal befindet sich ein barockes Medaillon das mit den Buchstaben P K und der Jahreszahl 1718 bezeichnet ist. Das Portal selbst ist von einem rechteckigen Steingewände akzentuiert, in dessen Zwickel sich reliefierte Köpfe befinden. Das gekuppelte Renaissancefenster über dem Barockmedaillon ist mit ionisierenden Säulen, einer profilierten Steinrahmung und einem Sohlbankgesims versehen. Der multifunktionale Erdgeschoßflur (Lab'n genannt) ist in Ost-West-Richtung errichtet und ist heute abgemauert. Über einer Säule in der Lab'n erstreckt sich ein Kreuz- und Tonnengewölbe mit Stichkappen mit teilweise angeputzten Graten.[13][15]

Das Bildprogramm des erhaltenen Sgraffitofrieses auf der rechten Fassadenwand zeigt Szenen aus den Alten und Neuen Testament mit einer für den Protestantismus typischen Themenwahl:[15]

Im ersten Bild (beginnend vom Eingangsportal) lassen sich nur noch ein Einhorn, ein Hirsch und ein weiteres Tier erkennen, die sich in einer Hügellandschaft mit Bäumen befinden. Das zweite Bild zeigt die Taufe Christi. Im ebenfalls schlecht erhaltenen dritten Bild wird ein Mann mit einem Tier dargestellt. Das vierte und fünfte Bild sind mehrteilig. Im vierten wird links die Geschichte Jonas dargestellt (Jona unter der Kürbislaube mit dem Auge Gottes über ihm; Jona wird vom Wal verschlungen und wieder ausgespien); in der Mitte befindet sich eine Darstellung des auferstandenen Christus mit dem Himmlischen Jerusalem über ihm; rechts die eherne Schlange und Christus am Kreuz. Das fünfte Bild zeigt links die Darstellung des schlafenden Adams, aus dessen Rippe Gott Eva schuf. Rechts zeigt Adam und Eva vor dem Baum der Erkenntnis. Das sechste Bild stellt die Opferung Isaaks dar, das siebte das Mannawunder während der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste.


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Pfarrhof
ObjektID: 62654
Bahnhofstraße (Paternion) 48
Standort
KG: Paternion
Der von einem Schopfwalmdach bedeckte und auf einen Bruchsteinsockel ruhende Pfarrhof wurde in den Jahren 1913/14 von Franz Baumgartner und dem Baumeister W. Wabnig errichtet. Die Ecken sind polygonal gestaltet. Das Gebäude besitzt ein steinernes Rundbogenportal und ein Medaillon mit der Darstellung des heiligen Paternianus von Leopold Resch.[16]

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Wohnhaus
ObjektID: 67837
Bahnhofstraße (Paternion) 49-50
Standort
KG: Paternion
Der zehnachsige langgestreckte Bau aus dem späten 19. Jahrhundert (vermutlich 1898) ist zweigeschoßig und mit einem Attikageschoß versehen. Über den zwei Rundbogenportalen befinden sich je ein vorspringender Erker mit säulengerahmten Fenstern. Der Erker des Obergeschoßes ist mit den Jahreszahlen 1562 und 1898 bezeichnet. Die Fenster besitzen eine reiche Rahmung vom Ende des 19. Jahrhunderts. Diamantquader dienen als Ortssteine. Die Lab'n im Erdgeschoß ist mit einem Tonnen-Stichkappengewölbe versehen und geht vermutlich auf das 16. Jahrhundert zurück.[17]

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Wirtschaftsgebäude, Gasthaus, Alte Post
ObjektID: 34703
Hauptstraße 20
Standort
KG: Paternion
Die „Alte Post“ ist ein zweigeschoßiger, mit einem Attikageschoß versehener, Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. Das ursprünglich zum Schloss Paternion gehörende Gebäude wurde auf einem hakenförmigen Grundriss errichtet. Die Westfassade besteht aus vier Achsen und weist Rundbogenarkaden auf. An der 6achsigen Nordfassade befindet sich ein Wappenfresko in einem Medaillon, das den Doppeladler darstellt und auf die Funktion des Gebäudes als ehemalige Poststation hinweist. Die Ostfassade ist leicht geknickt und ist fünfachsig. Über dem Portal in der Mittelachse befinden sich gekuppelte Renaissancefenster. Die Gestaltung der Fassade mit ihren profilierten Fensterumrahmungen und Gesimsen ist frühbarock. Die durchgängige Halle im Inneren ist mit einem Tonnen-Stichkappengewölbe versehen.[13]

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Schloss Paternion
ObjektID: 34705
Schloßstraße 1
Standort
KG: Paternion
Das Schloss geht auf das 16. Jahrhundert zurück, in dem eine Burg zu einem Herrschaftssitz ausgebaut wurde. Nach schweren Schäden durch einen Brand 1859 wurde die Anlage Ende des 19. Jahrhunderts wieder auf- und umgebaut. Der Trakt an der Nordwestseite, in dessen Erdgeschoß sich eine Kapelle befand, ist der älteste; ein Wappen an der Außenseite ist mit 1558 bezeichnet. Im Südosttrakt ist eine große Hofeinfahrt mit Wappen aus dem 16. Jahrhundert, eingemauert eine römerzeitliche Inschrift und ein romanisches Marmorkreuz.[18]
Hauptartikel: Schloss Paternion
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 62872
Rubland
Standort
KG: Rubland
Die kleine spätbarocke Kirche hat einen älteren Turm mit kreuzgratgewölbter Vorhalle im Erdgeschoß. Die Einrichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert, das Deckengemälde (Konrad Campidell, nach Raffael) aus dem 20. Jahrhundert.[19]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Paternion  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 116.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 120–121.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 119–120.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 119.
  6. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 327.
  7. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 430.
  8. Kreuzwegstationen Johannes Kapelle. In: www.kleindenkmaeler.at. Abgerufen am 17. März 2017.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 429.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 88.
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 578–579.
  12. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 634.
  13. 1 2 3 4 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 617.
  14. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 614–615.
  15. 1 2 Simone Madeleine Lassnig: Denkmäler der Reformationszeit und des Geheimprotestantismus im Raum Paternion. Diplomarbeit, Universität Wien. Evangelisch-Theologische Fakultät. 28. Juni 2010. Abgerufen am 27. September 2012.
  16. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 616f.
  17. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 616.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 615–616.
  19. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 696.
  20. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.