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vom 03.09.2017, aktuelle Version,

Marietta und Friedrich Torberg-Medaille

Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille

Die Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille (bis 2002 Friedrich-Torberg-Medaille) wird in unregelmäßigen Abständen in Wien von der Israelitischen Kultusgemeinde an Persönlichkeiten und Initiativen verliehen, welche gegen Antisemitismus, Rassismus und das Wiedererstarken des Nationalsozialismus aufgetreten sind.

Der Preis

Die Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille ehrt das Andenken an einen bedeutenden Schriftsteller, an einen großen Humanisten und ebenso streitbaren wie gelegentlich umfehdeten Kämpfer gegen Nationalsozialismus und Kommunismus bzw. Mitarbeiter der CIA[1] sowie an seine langjährige Ehefrau (1945–1962) und Nachlassverwalterin Marietta. Sie dient auch Torbergs Vermächtnis, der Erinnerung an jene ermordete jüdische Welt, die das Gesicht dieser Stadt so entscheidend mitgeprägt hat. Die Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille wird verliehen an streitbare Geister, die sich für eine offene, lebendige und lebhafte Demokratie in Österreich eingesetzt haben, an Persönlichkeiten, die gegen das Wiedererstehen des Gestern, gegen das Vergessen eingetreten sind.

Preisträger und Laudatoren

1987

1990

  • Siegfried Reingruber und Hermann Reitmajer (Laudatio: Peter Rabl)

1995

1997

1999

2000

2001

2002

2003

2005

2007

Oktober

November

2008

2010

2011

2012

März

Mai

November

2013

2015

Einzelnachweise

  1. Frances Stonor Saunders "Wer die Zeche zahlt…" Seite 201f und Seite 291, Siedler Verlag, Berlin ISBN 3-88680-695-2.
  2. Verleihung der Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille 2012 an Clemens Hellsberg, Wolfgang Schütz OTS, 21. Mai 2012