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vom 17.04.2017, aktuelle Version,

Clemens Jabloner

Clemens Jabloner (* 28. November 1948 in Wien) war Präsident des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs und ist Universitätsprofessor für Rechtstheorie an der Universität Wien.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Promotion zum Dr. iur. 1972) war er zunächst Vertragsbediensteter im Bundesministerium für soziale Verwaltung von 1974 bis 1975 und danach Universitätsassistent an der Universität Wien von 1975 bis 1978. Von 1978 bis 1991 war er Beamter im Bundeskanzleramt, zuletzt in der Funktion als Leiter der Sektion Zentrale Personalverwaltung. Im Jahr 1991 wurde er zum Vizepräsidenten und 1993 zum Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes bestellt. Diese Funktion übte er bis 2013 aus. 1988 habilitierte er sich an der Universität Wien mit einer Arbeit über die Mitwirkung der Bundesregierung an der Landesgesetzgebung und 1996 wurde er zum Univ.-Prof. für österreichisches Verfassungsrecht an der Universität Wien ernannt. Seit 2014 bekleidet Jabloner die "Hans Kelsen-Professur" am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien[1].

Sonstige Tätigkeiten

Clemens Jabloner ist seit 1993 Geschäftsführer des Hans Kelsen-Instituts[2] und war von 1998 bis 2003 Vorsitzender der Historikerkommission der Republik Österreich über den „Vermögensentzug“ auf dem Gebiet der Republik Österreich während der NS-Zeit. Weiters war er von 2003 bis 2005 Mitglied des Österreich-Konvents. Seit 2008 ist er Vorsitzender des beim BKA eingerichteten Kunstrückgabebeirats.[3]

Privates

Jabloner ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. http://rechtsphilosophie.univie.ac.at/
  2. Hans Kelsen - Institut. Abgerufen am 28. März 2017.
  3. http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/7999/default.aspx
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  5. Wien ehrt Clemens Jabloner. In: Rathauskorrespondenz vom 16. Dezember 2009