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vom 04.04.2017, aktuelle Version,

Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft 1979

Die 1. FIL-Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft fand vom 30. Januar bis 4. Februar 1979 in Inzing in Österreich statt.

Einsitzer Herren

Platz Name Zeit
01 Osterreich Werner Prantl 5:00,49 min
02 Italien Damiano Lugon + 1,60 s
03 Italien Erich Graber + 1,70 s
04 Osterreich Alfred Kogler + 3,52 s
05 Italien Raimund Pigneter + 3,61 s
06 Italien Oswald Pörnbacher + 4,69 s
07 Osterreich Helmut Hutter + 4,75 s
08 Italien Johann Mair ?
09 Osterreich Wolfgang Erlacher ?
10 Italien Otto Bachmann ?
11 Osterreich Josef Theurl ?
12 Osterreich Engelbert Fuchs ?
13 Schweiz Martin Haller ?
14 Deutschland BR Heinz Gdanitz ?
15 Deutschland BR Vitus Gansler ?
16 Schweiz Josef Tschachler ?
17 Finnland Ray Lindfors ?
18 Norwegen Steinar Raastad ?
19 Deutschland BR Georg Spindler ?
20 Deutschland BR Anton Berwanger ?
21 Deutschland BR Volker Schönhuber ?
22 Schweiz Erich Hedinger ?
23 Norwegen Trond Enkerud ?
24 Norwegen Carl Henrik Bache ?
25 Norwegen Geir Sörnes Hansen ?
26 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Drago Česen ?
27 Schweden Per Winberg ?
28 Deutschland BR Ernst Buchwieser ?
29 Schweiz Peter Brunold ?
30 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Teodor Kalisnik ?
31 Schweden Bengt Myckelberg ?
32 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Vinko Lavtižar ?
33 Polen 1944 Edward Fender ?
34 Finnland Fred Lindfors ?
35 Schweden Dick Holmen ?
36 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Marjan Meglič ?
37 Vereinigte Staaten Werner Gundrum ?
38 Vereinigte Staaten Tim Carney ?
-- Schweden Lars Ekström DNF
-- Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Mirko Klinar DNF


Erster Weltmeister im Einsitzer der Herren wurde der Österreicher Werner Prantl, der zudem im Doppelsitzer Bronze gewann. Silber ging an Damiano Lugon aus Italien, der wenige Tage zuvor die Europameisterschaft gewonnen hatte. Der drittplatzierte Italiener Erich Graber hatte 1974 und 1977 bereits die Europameisterschaft gewonnen.

Einsitzer Damen

Platz Name Zeit
01 Italien Delia Vaudan 5:16,87 min
02 Osterreich Ingrid Zameter + 01,62 s
03 Italien Roswitha Fischer + 02,36 s
04 Osterreich Elfriede Pirkmann + 03,46 s
05 Italien Helene Mitterstieler + 10,80 s
06 Osterreich Annemarie Ebner + 11,36 s
07 Osterreich Ruth Oberhöller + 11,87 s
08 Italien Herta Hafner ?
09 Deutschland BR Monika Zobel ?
10 Schweiz Elisabeth Nagele ?
11 Schweiz Maria Tschachler ?
12 Deutschland BR Marlies Zobel ?
13 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Vanja Petelinkar ?
14 Polen 1944 Ewa Więcek ?
15 Polen 1944 Maria Stanislawek ?


Der erste Weltmeistertitel im Einsitzer der Damen ging an die Italienerin Delia Vaudan, die Silbermedaille gewann die Österreicherin Ingrid Zameter. Die Bronzemedaillengewinnerin Roswitha Fischer aus Italien war wenige Tage zuvor Europameisterin geworden.

Doppelsitzer

Platz Name Zeit
01 Italien Damiano Lugon – Andrea Millet ?
02 Osterreich Werner Mücke – Helmut Hutter ?
03 Osterreich Werner Prantl – Florian Prantl ?
04 Italien Oswald Pörnbacher – Erich Graber ?
05 Osterreich Wolfgang Erlacher – Alfred Kogler ?
06 Italien Werner Beikircher – Michael Plaikner ?
07 Schweiz Martin Haller – Peter Brunold ?
08 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Marjan Meglič – Vinko Lavtižar ?
09 Deutschland BR Georg Spindler – Vitus Gansler ?
10 Deutschland BR Heinz Gdanitz – Ernst Buchwieser ?


Die Italiener Damiano Lugon und Andrea Millet, die bei der Europameisterschaft kurz davor die Silbermedaille gewonnen hatten, wurden Weltmeister im Doppelsitzer. Auf platz zwei kamen die Europameister des Vorjahres, Werner Mücke und Helmut Hutter aus Österreich. Dritte wurden die Österreicher Werner – Weltmeister im Einsitzer – und Florian Prantl, die wenige Tage zuvor die Europameisterschaft gewonnen hatten.

Medaillenspiegel

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1. Italien Italien 2 1 2 5
2. Osterreich Österreich 1 2 1 4

Literatur

  • Harald Steyrer, Herbert Wurzer, Egon Theiner: 50 Jahre FIL 1957 – 2007. Die Historie des Internationalen Rennrodelverbandes in drei Bänden. Band II. Egoth Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-902480-46-0, S. 287.