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vom 03.12.2017, aktuelle Version,

Paldau

Paldau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Paldau
Paldau (Österreich)
Paldau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: FB)
Fläche: 39,2 km²
Koordinaten: 46° 56′ N, 15° 48′ O
Höhe: 309 m ü. A.
Einwohner: 3.070 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8341, 8324, 8342
Vorwahl: +43 3150
Gemeindekennziffer: 6 23 84
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Paldau 41
8341 Paldau
Website: www.paldau.at
Politik
Bürgermeister: Karl Konrad (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
15
4
2
15  4  2 
Insgesamt 21 Sitze
Lage der Marktgemeinde Paldau im Bezirk Südoststeiermark
Bad GleichenbergBad RadkersburgDeutsch GoritzEdelsbach bei FeldbachEichköglFehringFeldbachGnasHalbenrainJagerbergKapfensteinKirchbach-ZerlachKirchberg an der RaabKlöchMettersdorf am SaßbachMureckMurfeldPaldauPirching am TraubenbergRiegersburgSankt Anna am AigenSankt Peter am OttersbachSankt Stefan im RosentalStradenTieschenUnterlammSteiermark Lage der Gemeinde Paldau im Bezirk Südoststeiermark (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Paldau von Osten
Kirche Saazkogel
Pfarrkirche hl. Veit

Paldau ist eine Marktgemeinde mit 3070 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Südosten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark.

Geografie

Geografische Lage

Paldau liegt circa 32 km südöstlich von Graz und circa 7 km westlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst elf Ortschaften (Bevölkerung am 1. Jänner 2017 nach Ortschaften (Gebietsstand 1. Jänner 2017)[1]):

  • Pöllau (105)
  • Puch (382)
  • Reith (135)
  • Saaz (309)
  • Unterstorcha (167)

Die Gemeinde besteht aus sechs Katastralgemeinden (Fläche 2016[2]):

  • Axbach (1.073,74 ha)
  • Kohlberg I (326,11 ha)
  • Paldau (576,66 ha)
  • Perlsdorf (563,49 ha)
  • Saaz (719,34 ha)
  • Unterstorcha (652,93 ha)

Eingemeindungen

in die Gemeinde Paldau umgegliedert.

Nachbargemeinden

Kirchberg an der Raab Edelsbach bei Feldbach
Sankt Stefan im Rosental Feldbach
Gnas

Einwohnerentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche hl. Veit
  • Filialkirche hl. Sebastian am Saazkogel, kleiner spätgotischer Bau, Anfang des 16. Jahrhunderts
  • Steinfigur hl. Johannes Nepomuk auf Sockel an der Straße, Mitte 18. Jahrhundert

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister der Gemeinde ist Karl Konrad (ÖVP). Er trat im März 2013 die Nachfolge des Langzeitbürgermeisters Anton Gutmann an, der aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung stellte. In der Zeit von 1. Jänner 2015 bis zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im April 2015 führte Konrad die Gemeinde als Regierungskommissär.

In Gutmanns 28-jährige Amtszeit fiel die Markterhebung (1988), die vollständige Aufschließung der Gemeinde mit Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Aufschließung der Wohn- und Gewerbegebiete und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.[5]

Dem Gemeindeverstand gehören weiters der erste Vizebürgermeister Anton Sommer, der zweite Vizebürgermeister Alois Hirschmann, der Gemeindekassier Werner-Josef Neuhold und das Vorstandsmitglied Gerald Sapper an.[6]

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010 2005 2000
Stimmen % Mandate St. % M. St. % M. St. % M.
ÖVP 1496 68 15 1053 69 11 868 62 10 911 68 11
SPÖ 0435 20 04 0323 21 03 467 33 05 298 22 03
FPÖ 0271 12 02 0146 10 01 065 05 00 137 10 01
Wahlberechtigte 2.624 1.750 1.669 1.589
Wahlbeteiligung 85 % 88 % 85 % 86 %

Wappen

Alle Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.[7]
Die neue Blasonierung lautet:

„Einem von Rot, Kürsch und Schwarz zweimal schräglinks geteilten Schild aufgelegt ein goldener schrägrechts gestellter Bischofsstab.“

Die erste Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1966.[8] Die Schildfarben sind den Wappen der Herren von Teuffenbach zu Maierhofen (zweimal gespalten von Rot, Silber und Schwarz) und der Zebinger (gespalten von Rot und Kürsch) entnommen, die die ehemaligen Grundherren im Gemeindegebiet waren. Das goldene Pedum bezieht sich auf Bischof Ulrich von Seckau (1297–1308), der dem Geschlechte der Herren von Paldau entstammte. Das Wappen dieses Geschlechtes ist nicht überliefert, da keine Siegel an Urkunden erhalten geblieben sind und das Siegel Bischof Ulrichs nur das geistliche Amt kennzeichnet.

  Commons: Paldau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung am 1. Jänner 2017 nach Ortschaften (Excel-Datei, 835 KB); abgerufen am 15. Juni 2017
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  3. § 5 Abs. 5 Z 2 StGsrG, S. 7.
  4. § 5 Abs. 4 Z 2 des Steiermärkischen Gemeindestrukturreformgesetzes – StGsrG. S. 5.
  5. Meine Woche vom 21. Februar 2013: In Paldau geht eine Ära zu Ende, abgerufen am 12. Mai 2015.
  6. Gemeinde Paldau: Gemeinderat, abgerufen am 12. Mai 2015.
  7. 101. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. November 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Paldau (politischer Bezirk Südoststeiermark), abgerufen am 4. Dezember 2015.
  8. Gemeinde Paldau: Geschichte, abgerufen am 12. Mai 2015.