unbekannter Gast
vom 21.12.2017, aktuelle Version,

Sabine Breitwieser

Sabine Breitwieser (2015)

Sabine Breitwieser (* 1962 in Wels) ist eine österreichische Kunstmanagerin und Museumsdirektorin.

Leben

Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften war sie 1988 Gründungsdirektorin der Generali Foundation, die sie bis 2007 auch leitete. Die von ihr aufgebaute Kunstsammlung mit dem Schwerpunkt Konzeptkunst und Skulptur stieß international auf große Anerkennung und auch ihre Ausstellungen konnten überzeugen.

Von 2003 und 2004 war sie Ko-Kuratorin der International Liverpool Biennial 2004, 2003 bis 2008 Universitätsrätin der Akademie der bildenden Künste in Wien. 2010 arbeitete sie am zweiten Teil ihres im Vorjahr begonnenen und auf zwei Jahre angelegten Projektes Utopie und Monument für den Steirischen Herbst. Von 2010[1] bis 2013 war Sabine Breitwieser Chefkuratorin für Medien- und Performance-Kunst im Museum of Modern Art (MoMA) in New York.

Seit Herbst 2013 ist sie Direktorin des Museums der Moderne (MdM) in Salzburg, ihr Vertrag endet mit 31. August 2018, im September 2018 soll ihr Thorsten Sadowsky nachfolgen.[2][3][4] 2014 vereinbarte sie die Übersiedlung der von ihr mitaufgebauten Sammlung der Generali Foundation von Wien nach Salzburg an das Museum der Moderne Salzburg.[5]

Kuratierte Ausstellungen (Auswahl)

  Commons: Sabine Breitwieser  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sabine Breitwieser wird Kuratorin im New Yorker MoMA. In: Die Presse vom 26. Mai 2010. Abgerufen am 17. Januar 2014.
  2. orf.at: Museum der Moderne: Sadowsky neuer Direktor. Artikel vom 21. Dezember 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  3. orf.at: Museum der Moderne: Breitwieser geht. Artikel vom 17. Juni 2017, abgerufen am 17. Juni 2017.
  4. Andrea Schurian, Interview: Ich möcht nicht einzelne Rosinen herauspicken. In: Der Standard vom 30. August 2013. Abgerufen am 17. Januar 2014.
  5. Anne Katrin Feßler, Stefanie Ruep: Kunstsammlung verlässt Wien. In: Der Standard vom 30. August 2013. Abgerufen am 17. Januar 2014.