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inari software OG

Bezeichnung der Firma
inari software OG
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2013
Geschäftsbereich
Entwicklung und Vertrieb einer Software-Lösung für Archäologen
Stichworte / Themen
Archäologie
Handel
Software
Vertrieb
Adresse
Plüddemanngasse 398010 Graz
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.


Bewegung im Untergrund#

Die Zettelwirtschaft unter Kontrolle bekommen. Das könnte in manchem Haushalt hilfreich sein, das würde man sich in der Vorstufe privater Buchhaltung eventuell wünschen, soweit das nicht ohnehin von Profis erledigt wird. Wo noch?

„Das Inari Archäologische Informationssystem ist eine komplette Online-Plattform zur Dokumentation, Analyse und Publikation archäologischer Daten.“ Sehen Sie? Ausgrabungen. Naja, wenn auch manche Wohnung archäologische Kompetenzen verlangen würden, um verlegte und verlorene Dokumente aufzuspüren, hier geht es natürlich um eine ganz andere Dimension des Suchens, Schürfens, Aufspürens.

Schatzsucher, die mit Metalldedektoren losziehen haben das Problem nicht. Sie graben, wo sie stehen, das wird nicht dokumentiert. Wissenschaftliche Kräfte müssen dagegen sehr penibel vorgehen und mitunter Details dokumentieren, die aufgrund von Wetterbedingungen oder anderen Umwelteinflüssen nur einmal, nur in diesem Moment erhoben werden können.

Das Software-Angebot meint nun, Grabungsdaten gleich vor Ort einzugeben. Automatisierte Speicherung der Daten auf dem Server sorgt für Sicherheit. Vielfach läßt sich die nötige Zeit für die Dokumentation während der Grabung auf ein Zehntel des ursprünglichen Aufwandes senken. Das hat Relevanz, wenn Ihr Budget keine eigene Schreibkraft ermöglicht, die Ihnen laufend zur Seite steht, wie ein Scriptgirl dem renommierten Regisseur. (Kleiner Scherz!)

Wer hat schon ein Fundort-Sekretariat? Vieles muß in diesem Metier mit knappen Ressourcen bewältigt werden. Manchmal ist Zeit das wertvollste Gut, über das man verfügt. Wenn etwa für die Fundamente eines Bauvorhabens Erdreich ausgehoben wird und dabei sehr alte Reste wovon auch immer zum Vorschein kommen, wird einem der Bauherr im Nacken sitzen, wenn man als Archäologin zum Zug kommen will. Zeit zählt.

Inari bietet ein plattformunabhängiges System. „Konfigurieren Sie es für Ihre Bedürfnisse, verknüpfen Sie alle Ihre Daten und erledigen Sie die Dokumentation Ihrer Grabungen vor Ort auf digitale Weise.“ Gut, selbst das könnte verlorengehen. Deshalb: „Die Daten werden wahlweise auf den von uns bereitgestellten oder Ihren eigenen Servern gespeichert. Mit dem Inari AIS können Sie sich ganz auf die Archäologie konzentrieren, da die Dokumentation mit einer sicheren, skalierbaren ‚Software as a Service Lösung‘ durchgeführt wird.“ (Ja, könnte man auch für den eigenen Haushalt nutzen, falls der ausreichend komplex ist.)

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Darum das Motto „Inari AIS. Archäologie war nie einfacher!“ Nein, graben muß man schon noch selbst. Man kann sich übrigens per Demo-Version online einen Eindruck verschaffen, wie das System zu handhaben ist.

Kategorien wie Objekt, Verfüllung oder Fundsackerl sind vorgegeben. Details wie Totenbehältnis, Grabbeigaben oder Trachtbestandteile können angekreuzt werden. Viele weitere Parameter müssen nicht erst angelegt werden.

Grobdatierung, Maßnahmennummern, Katastralgemeinden, Grundstücksnummern, Parzellennummern, so geht es dahin. Vermutlich würde sich auch manches Polizeiteam zur Spurensicherung an diesem Angebot erfreuen. Die Firma bietet übrigens Webinare an, wenn man zur Nutzung der Software Unterstützung braucht.