Hötting West

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Hötting West f1
Statistischer Stadtteil
Hötting West (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Innsbruck-Stadt (I), Tirol
Gerichtsbezirk Innsbruck (Stadt)
Pol. Gemeinde Innsbruck  (KG Hötting)
Ortschaft Hötting
Koordinaten(K) 47° 15′ 57″ N, 11° 20′ 41″ O47.26583333333311.344722222222581Koordinaten: 47° 15′ 57″ N, 11° 20′ 41″ O
Höhe 581 m ü. A.
Einwohner d. stat. Erh. 10.834 (2001)
Gebäudestand 1413 (2001)
Postleitzahl A-6020 Innsbruck
Statistische Kennzeichnung
Statistischer Stadtteil 11 Hötting West
Zählbezirk/Zählsprengel Lohbachsiedlung / Hörtnaglsiedlung / Hötting-West (70101 34-36)
Bild
Blick über Hötting West vorn und Höttinger Au Richtung Südost, rechts der Flughafen (vom Kerschbuchhof, dahinter links Innenstadt, mittig Wilten und Igls, rechts Mentlberg, hinten Patscherkofel)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; Stadt Innsbruck[1];
(K) Koordinate nicht amtlich
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Hötting West ist ein Stadtteil von Innsbruck.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Hötting West ist einer der 20 Statistischen Stadtteile Innsbrucks,[1] und umfasst die nordwestlichen Randgebiete der Stadt am Fuß der Nordkette.

Zum Stadtteil gehören die Lohbachsiedlung nördlich des Flughafens Innsbruck, mit den Gebäuden der technischen Fakultäten der Universität Innsbruck, davon nördlich Allerheiligen mit den Peerhof-Gründen,[2] östlich Hörtnaglsiedlung, sowie Kranebitten im Westen (statistischer Bezirk Hötting-West). Lohbachsiedlung und Hörtnaglsiedlung sind ebenfalls statistische Bezirke.

Nachbar-Stadtteile und -ortschaften
Hungerburg (Hötting/Mühlau)(1)
Zirl (Gem.) Nachbargemeinden Hötting (Hötting)
Kematen i.T.(2)   Völs (jew. Gem.) Höttinger Au (Hötting)
(1) Der Höttingergraben im Nordwesten gehört noch zu Hötting; Hungerburg umfasst Hötting West im Norden, sodaß die nordwestlich liegende Gemeinde Scharnitz nicht angrenzt
(2) Kematen grenzt knapp nicht direkt an Innsbruck
Nordkette und Hötting West: links nach rechts Kranebitten, Lohbachsiedlung, Peerhofgründe, Allerheiligen, Hörtnaglsiedlung, Sadrach
(180°-Panorama vom Flughafen, ganz links und rechts Blick das Inntal entlang).

Geschichte

Die Gemeinde Hötting mit den Orten Allerheiligen und Kranebitten kam 1938 an die Stadt. Schon vorher war auch der Westen Höttings, seinerzeit eine der bevölkerungstärksten Gemeinden Österreichs, relativ dicht bebaut, inbesonders nach der Inbetriebnahme der Mittenwaldbahn 1912. Seither ist der Fuß der Nordkette vollständig mit dem Siedlungsgebiet der Stadt verwachsen, nur Kranebitten liegt noch etwas eigenständig. Durch den Flughafen Kranebitten, 1947 errichtet, ist die – sonst südseitig günstige – Ortslage etwas benachteiligt.

Literatur

  • Franz-Heinz Hye, Innsbrucker Stadtarchiv (Hrsg.): Hötting-West/Allerheiligen. Band 3 von Die Stadtteile Innsbrucks, Innsbruck 1987.
  • Klaus Lugger, Claudia Wedekind: Wohnbau sozial: Innsbruck von 1900 bis heute. Verlag Haymon, 1993, ISBN 978-385218135-6 (385-218135-6).

Nachweise

  1. a b Siehe Räumliches Bezugssystem, Referat Statistik und Berichtswesen, innsbruck.gv.at → Amt|Verwaltung → Statistiken|Zahlen; insbesondere die dort gegebenen Dokumente Räumliches Bezugssystem und Plandarstellung der Katastralgemeinden, der statistischen Stadtteile und der statistischen Bezirke
  2. Arnold Klotz: Die Peerhofsiedlung in Innsbruck: Vom Stadtentwicklungskonzept zum städtebaulichen Projekt. Springer Vienna, 1996, ISBN 978-3211828106.