Höttinger Au

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Höttinger Au f1
Statistischer Stadtteil
Höttinger Au (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Innsbruck-Stadt (I), Tirol
Gerichtsbezirk Innsbruck (Stadt)
Pol. Gemeinde Innsbruck  (KG Hötting)
Ortschaft Hötting
Koordinaten(K) 47° 15′ 33″ N, 11° 21′ 41″ O47.25916666666711.361388888889576Koordinaten: 47° 15′ 33″ N, 11° 21′ 41″ O
Höhe 576 m ü. A.
Einwohner d. stat. Erh. 11.308 (2001)
Gebäudestand 1048 (2001)
Postleitzahl A-6020 Innsbruck
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Statistischer Stadtteil 10 Höttinger Au
Zählbezirk/Zählsprengel Höttinger Au-Ost, -West (70101 32,33)
Bild
Blick über Hötting West vorn und Höttinger Au Richtung Südost, rechts der Flughafen (vom Kerschbuchhof, dahinter links Innenstadt, mittig Wilten und Igls, rechts Mentlberg, hinten Patscherkofel)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; Stadt Innsbruck[1];
(K) Koordinate nicht amtlich
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Höttinger Au ist ein Stadtteil von Innsbruck.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Höttinger Au ist einer der 20 Statistischen Stadtteile Innsbrucks,[1] und umfasst die Gebiete nordwestlich des Zentrums am Nordufer des Inn, zwischen Mariahilf und Kranebitten. Die Nordgrenze des Stadtteils ist der Zug Sonnenstraße – Speckweg – Kranebitter Allee, am Fuß der Nordkette. Er gehört zur Ortschaft Hötting, umfasst etwa 1000 Gebäude mit um die 11.000 Einwohnern.

In diesem Teil der Stadt liegen im Besonderen der Bahnhof Hötting der Mittenwaldbahn, der Sportcampus der Universität Innsbruck, und der Flughafen Innsbruck. Der stadtnahe Ostteil – um Mariahilfkirche und Petrus Canisius – hat noch altstädtischen Charakter, um den Bahnhof liegt Dichtbesiedlung, und bis zum Flughafen folgt suburbane Wohnblock-Struktur, die Heilig-Jahr-Siedlung. Ganz im Westen am Inn sind mit der Ulfiswiese noch ausgedehntere Grünlandzonen erhalten.

Der Stadtteil gliedert sich noch in die statistischen Bezirke (Zählbezirke) Ost und West, an der Bahnlinie getrennt.[1] Diese beiden Teile haben ungefähr jeweils die Hälfte der Einwohnerschaft.

Nachbar-Stadtteile und -ortschaften
Hötting West (Hötting)
Hötting (Hötting)

Mariahilf–St. Nikolaus (Innsbruck)
Nachbargemeinden Innenstadt (Innsbruck)
Völs (Gem.) Sieglanger–Mentlberg (Wilten) Wilten (Wilten)

Geschichte

Pfarrkirche zum Guten Hirten

Erzherzog Ferdinand II. ließ im Augebiet des Inns flußaufwärts der Stadt einen Tiergarten mit Lusthaus errichten, in dem die höfische Gesellschaft ungestört ihrer Jagdleidenschaft nachgehen konnte. Die Tiergartenstraße erinnert daran. Das ehemalige Jagdschlössl (Ferdinandeisches Lusthaus) stand, wo der heutige Pulverturm steht.[2]

1938 kam die Au mit der Eingemeindung Höttings an Innsbruck. 1947 übersiedelte der Flughafen Innsbruck von der Reichenau in die Au. 1948 wurde mit der Gießensiedlung, 1950 mit der Heilig-Jahr-Siedlung westlich der Bahn begonnen, 1969 folgte das Pfarrzentrum zum Guten Hirten,[3] beide auf betreiben von Albert Andergassen, seinerzeit Initiator der Tiroler Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft Frieden und Leiter der Baugesellschaft Schönere Zukunft. 1968 wurde das Pfarrzentrum Petrus Canisius errichtet.[4]

Literatur

  • Klaus Lugger, Claudia Wedekind: Wohnbau sozial: Innsbruck von 1900 bis heute. Verlag Haymon, 1993, ISBN 978-385218135-6 (385-218135-6).

Weblinks

+ Verein Höttinger Au (www.hoettingerau.at)

Nachweise

  1. a b c Siehe Räumliches Bezugssystem, Referat Statistik und Berichtswesen, innsbruck.gv.at → Amt|Verwaltung → Statistiken|Zahlen; insbesondere die dort gegebenen Dokumente Räumliches Bezugssystem und Plandarstellung der Katastralgemeinden, der statistischen Stadtteile und der statistischen Bezirke
  2. F. H. Hye: Der Pulverturm in der Höttinger Au - kein Bau Erzherzog Ferdinands. In: Tiroler Heimatblätter 1977, Heft 4, S. 122 f
  3. Die Pfarre und Pfarrkirche zum Guten Hirten, religion.orf.at
  4. Stadtteilentwicklung der Höttinger Au, hoettingerau.at