Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchberg am Wechsel


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchberg am Wechsel enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kirchberg am Wechsel im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen. 9 Objekte wurden per Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt.[2]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrgebäude und Reste der Kirchhofbefestigung
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Pfarrgebäude und Reste der Kirchhofbefestigung
ObjektID: 32158
Status: § 2a
Florian Kuntner Platz 4+5
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: .5; 17; .6; 13; 14
ursprünglich Nebentrakt des Chorfrauenstiftes, um 1720 über spätmittelalterlichen Befestigungsbauten in Hanglage errichtet, Einbeziehung des mittelalterlichen Haupttors zum Stift, ein- bis zweigeschoßiger Bau mit hohem Kellergeschoß und offenem Stiegenaufgang
Ehem. Chorfrauenstift (ehem. Konventgeb.) mit Wirtschaftstrakt, Nebengebäude und Gartenmauer Datei hochladen Ehem. Chorfrauenstift (ehem. Konventgeb.) mit Wirtschaftstrakt, Nebengebäude und Gartenmauer
ObjektID: 54444
Status: § 2a
Markt 1+2
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: 1/3; 1/4; 1/1
dreigeschoßige frühbarocke Vierflügelanlage nördlich der Pfarrkirche um rechteckigen Hof, 1216 (?) Stiftung einer Nonnenzelle durch die Herren von Kranichberg, 1260 urkundlich Kloster, unter Priorin Anna Jakoba Pollinger Neubau des Konventgebäudes im Barockstil von 1654 bis 1657 nach Plänen von Georg Gerstenbrand (?), 1754/56 Neubau der Stiftskirche (siehe Pfarrkirche), 1782 Aufhebung des Stiftes, seit 1828 im Besitz der Erzdiözese Wien
Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Schule
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Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Schule
ObjektID: 93732
Status: § 2a
Markt 106
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: 268/2
1897/98 erbaute Hauptschule mit zahlreichen Erweiterungen, späthistorischer zweigeschoßiger Bau
Friedhofskirche, ehem. Spitalskirche
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Friedhofskirche, ehem. Spitalskirche
ObjektID: 54446
Status: § 2a
Markt 20, OG
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: .20
kleiner Saalbau aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Satteldach und Dachreiter, westlicher niedriger Vorbau aus dem 19. Jahrhundert, ursprünglich Spitalsfriedhof, seit 1777 Pfarrfriedhof und daher Friedhofskirche
Kath. Pfarrkirche, ehem. Stiftskirche hl. Jakobus der Ältere
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Kath. Pfarrkirche, ehem. Stiftskirche hl. Jakobus der Ältere
ObjektID: 54448
Status: § 2a
Markt 4, OG
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: .4; 1028
barocker Saalbau mit eingezogenem Westturm, teilweise über den Fundamenten eines kleineren Vorgängerbaus aus dem Mittelalter 1754-56 errichtet, um 1200 Pfarrgründung durch die Herren von Kranichberg, 1232 erstmals urkundlich erwähnt, 1272 dem Chorfrauenstift inkorporiert (Stiftskirche), 1754/56 Abbruch der gotischen Kirche und barocker Neubau, 1829 Brand und anschließende Neugestaltung des Dachreiters
Kath. Filialkirche hl. Wolfgang
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Kath. Filialkirche hl. Wolfgang
ObjektID: 54447
Status: § 2a
Sankt Wolfgang 199
Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: .199
spätgotischer dreischiffiger Bau, Chor aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, 1404 als Kapelle St. Wolfgang erstmals erwähnt, Langhaus im 2. Viertel des 15. Jahrhunderts durch Maister Michel (Michael Goldberger?) und Jörg von Straubing erbaut, 1510 dem Chorfrauenstift inkorporiert, 1782 als Filiale aufgelassen, 1796 Exsekration und teilweiser Abbruch, bis 1860 Ruine, 1860-62 teilweiser Wiederaufbau (Eindeckung, Einwölbung des Chores und des nördlichen Seitenschiffs), 1862 Wiedereinweihung, 1918 Brand und wieder Ruine, 1919-26 Wiederherstellung nach Plänen von Richard Jordan und Neueinrichtung
Figurenbildstock Maria Immaculata Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 70223
Status: § 2a

Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: 1004/9
1714 errichtet, Darstellung der Maria Immaculata auf einer Säule, umgeben von Figuren der Heiligen Rochus, Jakobus, Florian und Johannes Nepomuk
Kalvarienberg
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Kalvarienberg
ObjektID: 93733
Status: § 2a

Standort
KG: Kirchberg am Wechsel
GstNr.: 205/4
1713/14 durch das Chorfrauenstift gestiftet, Anlage von sieben Stationen (Urlauberkapelle, vier Kreuzwegkapellen, Kreuzigungsgruppe und Grabkapelle)
Schloss Kranichberg samt Nebengebäuden
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Schloss Kranichberg samt Nebengebäuden
ObjektID: 32308
Status: Bescheid
Kranichberg 1, 2, 3, 4
Standort
KG: Kranichberg
GstNr.: .30/1; .30/3; .30/4; .30/5; .31
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und wurde nach einem Brand 1745 instand gesetzt. Die Anlage besteht aus einer Vorburg auf einem Geländeplateau und der auf einem Felsvorsprung errichteten Hochburg, die von einer mittelalterlichen Wehrmauer aus Bruchsteinen umgeben ist. Zwei- bis dreigeschoßige, im Kern mittel- und spätmittelterliche Trakte umgeben einen trapezförmigen Hof. In der Südostecke erhebt sich ein mächtiger fünfgeschoßiger mittelalterlicher Bergfried. Unter allen Trakten erstreckt sich eine weitläufige mittelalterliche Kelleranlage. Im nordöstlichen Bereich der Hochburg liegt die im Kern gotische Burgkapelle hl. Ursula, erkennbar an einem hohen Dachreiter.
Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Christophorus
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Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Christophorus
ObjektID: 54592
Status: § 2a
Kranichberg 475/X
Standort
KG: Kranichberg
GstNr.: 475/14
Abseits gelegen erhebt sich die Kirche auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Felssporn. An den romanischen Saalbau aus dem 12. Jahrhundert (ursprünglich vermutlich ein Festes Haus) schließt ein gotischer Chor mit Polygon und einem Dachreiter an. Das Langhaus ist durch ein romanisches Tonnengewölbe gedeckt. In Langhaus und Chor sind Wandmalereien der Frührenaissance erhalten.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. § 2a des Denkmalschutzgesetzes
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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