Söchau

Söchau
Wappen von Söchau
Söchau (Österreich)
Söchau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Fürstenfeld
Kfz-Kennzeichen: FF
Fläche: 18,19 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 16° 1′ O47.03027777777816.018611111111273Koordinaten: 47° 1′ 49″ N, 16° 1′ 7″ O
Höhe: 273 m ü. A.
Einwohner: 1.436 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 78,94 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8362
Vorwahl: +43 3387
Gemeindekennziffer: 6 05 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Söchau 104
8362 Söchau
Website: soechau.steiermark.at
Politik
Bürgermeister Josef Kapper (Gemeindeliste Kapper Söchau)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
5 SPÖ, 5 Gemeindeliste Kapper Söchau, 4 ÖVP, 1 Grüne
Lage der Gemeinde Söchau im Bezirk Fürstenfeld
Altenmarkt bei Fürstenfeld Bad Blumau Burgau Fürstenfeld Großsteinbach Großwilfersdorf Hainersdorf Ilz Loipersdorf bei Fürstenfeld Nestelbach im Ilztal Ottendorf an der Rittschein Söchau Stein (Fürstenfeld) Übersbach SteiermarkLage der Gemeinde Söchau im Bezirk Fürstenfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gemeindeamt von Söchau
Gemeindeamt von Söchau
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Söchau ist eine Gemeinde in der südöstlichen Steiermark (Gerichtsbezirk Fürstenfeld) mit 1436 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Bekannt ist Söchau durch seinen Kräutergarten, weshalb der Ort den Beinamen „Kräuterdorf“ trägt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ortsname Söchau verweist auf die slawische Entstehungsgeschichte, leitet er doch vom slawischen „sekati“ ab, was so viel wie „roden“ bedeutet. Durch Rodung entstand Kulturboden. Beide Prozesse der Urbarmachung sind im Gemeindewappen durch den entwurzelten Baum und die Ähre symbolisiert.

Bereits um 1160/67 schien im Rittscheintal der Ort Söchau auf. Genannt wurde der Ort erstmals 1218, als der Kreuzfahrer Wulfing von Stubenberg gemeinsam mit Herzog Leopold VI. vor Damiette in Ägypten gekämpft hat. Da er mehrmals in höchster Lebensgefahr schwebte, vermachte er dem Johanniterorden unter anderem auch eine Hube in Sechau, für den Fall seines Todes sogar den ganzen Ort (Wulfing kehrte übrigens unversehrt wieder heim). Wann das Dorf schlussendlich veräußert wurde, ist nicht bekannt.

1418 wird erstmals die Kirche genannt. Ihre Weihe zum Hl. Veit und die Tatsache, dass Söchau im 15. Jahrhundert Seckau genannt wurde, lässt den Schluss zu, dass es sich um einen der ältesten Orte der Oststeiermark handeln könnte.

1418 wurde der Ort von den Ungarn geplündert. Damals gehörte der größte Teil des Ortes Jörg und Heinrich von Fürstenfeld. Es folgten die Peßnitzer und nach 1471 die Herbersteiner, welche 1754 sechsundvierzig Liegenschaften besaßen. Von den Türkenkriegen ist wenig für den Ort überliefert, doch dass die Osmanen eine ständige Gefahr für den Raum darstellten, beweisen nicht nur zahlreiche Wehrbauten in der näheren Umgebung wie die Riegersburg, sondern auch eine diesbezügliche Sage.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Infrastruktur

Über die Thermenbahn ist Söchau an das österreichische Schienennetz angebunden.

Galerie

Weblinks

 Commons: Söchau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien