Steirisches Salzkammergut

47.56944444444413.8538888888892351Koordinaten: 47° 34′ 10″ N, 13° 51′ 14″ O

Karte: Österreich
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Steirisches Salzkammergut

Als Steirisches Salzkammergut wird der in der Steiermark liegende Teil des Salzkammerguts bezeichnet. Es und umfasst das Ausseerland und das Hinterberger Tal (auch Hinterberg).

Inhaltsverzeichnis

Raumgliederung

Das Steirische Salzkammergut erstreckt sich vom Pötschenpass an der Grenze zu Oberösterreich bis zur Klachauer Höhe an der Grenze zum Ennstal und besteht aus den zwei Kleinregionen Ausseerland und Hinterberger Tal.

Das Ausseerland und das Hinterberger Tal waren über Jahrhunderte hinweg wirtschaftlich und administrativ eng miteinander verbunden. Sie sind eigenständige, aber kulturell eng verwandte Landstriche. Zusammen bilden sie die historisch gewachsene Einheit des Steirischen Salzkammerguts.[1]

Die Begriffe Ausseerland vs. Steirisches Salzkammergut

Die Begriffe „Steirisches Salzkammergut“ und „Ausseerland“ werden oft synonym verwendet. Grund für die gemeinsame Bezeichnung des Steirischen Salzkammerguts als „Ausseerland“ war die bis 2011 bestehende, gemeinsame Verwaltungseinheit Expositur Bad Aussee welche fünf Gemeinden der Region (ausgenommen Tauplitz) umfasste. Weiters werden die sechs Gemeinden des Steirischen Salzkammergutes in der Steiermärkischen Raumplanung als „Kleinregion Bad Aussee“ bezeichnet, und bilden auch den „Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut“, einen von zehn Einzelverbänden hinter der Dachmarke Salzkammergut.

Gemeinden im Steirischen Salzkammergut

Das Ausseer Land umfasst die Gemeinden Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee, das Hinterberger Tal die Gemeinden Pichl-Kainisch, Bad Mitterndorf und Tauplitz. Die Stadtgemeinde Bad Aussee bildet das Zentrum des Ausseer Landes und ist als traditioneller Kurort bekannt. Bad Mitterndorf ist das Zentrum des Hinterberger Tales und ein wichtiger Kur- und Wintersportort (Grimming-Therme, Skigebiet Tauplitzalm, Skiflugschanze Kulm).

UNESCO-Welterbe

1997 hat die UNESCO Teile des Steirischen Salzkammerguts (Teile der Gemeinden Altaussee, Bad Aussee, Pichl-Kainisch und Bad Mitterndorf), zusammen mit Teilen der Gemeinden Gröbming, Haus im Ennstal und Ramsau am Dachstein, dem inneren Salzkammergut – insbesondere Hallstatt – und den auf Filzmooser Gemeindegebiet liegenden Anteilen am Dachsteinstock zum Welterbe Hallstatt-Dachstein Salzkammergut erklärt.[2]

Einzelnachweise

  1.  Reinhard Lamer: Das Ausseer Land. Geschichte und Kultur einer Landschaft. Styria, Graz 1998, ISBN 3-222-12613-5, S. 13f.
  2. 1997 Advisory Body Evaluation, UNESCO World Heritage Centre (pdf, 1 MB)