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vom 06.06.2017, aktuelle Version,

Österreichische Eishockey-Liga

Erste Bank Eishockey Liga
Aktuelle Saison 2017/18
Sportart Eishockey
Abkürzung EBEL
Verband Österreichischer Eishockeyverband
Ligagründung 1965
Mannschaften 12
Land/Länder Osterreich Österreich 8 Teams
Kroatien Kroatien 1 Team
Ungarn Ungarn 1 Team
Tschechien Tschechien 1 Team
Italien Italien 1 Team
Titelträger Vienna Capitals
Rekordmeister EC KAC (30)
TV-Partner Servus TV, Sky Österreich
Website www.erstebankliga.at

Die Österreichische Eishockey-Liga ist die höchste Spielklasse im österreichischen Eishockey und existiert in ihrer aktuellen Form seit der Saison 1965/66. In ihr wird der österreichische Meister ausgespielt. Bis zur Saison 2005/06 handelte es sich um eine rein österreichische Liga, seit der Spielzeit 2006/07 nehmen auch Vereine aus dem umliegenden Ausland daran teil. Im Moment handelt es sich um Teams aus Kroatien, Ungarn, Italien und der Tschechischen Republik.

Vorgänger der heutigen Liga waren seit 1923 verschiedene Meisterschaften, deren Gewinner auch heute als offizielle Träger des Titels Österreichischer Meister geführt werden. In den Jahren 1936 bzw. 1939 bis 1945 fand keine Meisterschaft statt. Während des Zweiten Weltkrieges nahmen einige Vereine an der Deutschen Eishockey-Meisterschaft teil, weshalb der Wiener EV (1940) und der EK Engelmann Wien (1939) in ihrer Vereinsgeschichte auch einen Deutschen Meistertitel aufweisen können.

Mit der Saison 2005/06 wurde die Gründung als eigenständiger Verein und internationale Liga unter dem Namen "Erste Bank Eishockey Liga" (EBEL) realisiert. Von der Saison 2005/06 bis zur Saison Saison 2008/09 war Karl Nedwed Präsident der EBEL. Vom 4. September 2009 an war es Dr. Karl Safron[1], bis im Dezember 2013 Peter Mennel den Posten übernahm[2].

Im Jahr 2010 wurde die Liga außerdem in die Ligenvereinigung Hockey Europe aufgenommen, welche die sieben stärksten europäischen Ligen vereint und der gegenseitigen Unterstützung und der besseren Vermarktung des europäischen Eishockey dient.

Geschichte

Gründung

Bis zur Saison 1964/65 wurde die österreichische Meisterschaft in einer einzelnen landesweiten Liga ausgespielt, die Nationalliga A genannt wurde. Darunter gab es unter der Sammelbezeichnung Nationalliga B mehrere regionale Gruppen. Bis zur genannten Saison gab es insgesamt acht Vereine in der Nationalliga A: EC KAC, Innsbrucker Eislaufverein (IEV), Wiener Eissport-Vereinigung (WEVg), Sportverein Ehrwald (SVE), EK Zell am See (EKZ), ATSE Graz und Salzburger Eislaufverein (SEV).

Da die einzelnen Vereine jedoch in stark unterschiedlichen wirtschaftlichen und sportlichen Klassen spielten, beschloss der österreichische Eishockey-Verband in einer Sitzung am 15. Mai 1965, das Teilnehmerfeld aufzuspalten. Der Meister sollte in einer nunmehr Bundesliga genannten ersten Klasse von nur noch vier Vereinen ausgespielt werden. Für die nächsten vier Saisonen sollte es keinen Absteiger geben, stattdessen sollte der jeweilige Meister der zweiten Spielklasse, die weiterhin Nationalliga B hieß, aufsteigen und so nach und nach das Teilnehmerfeld wieder aufstocken.

Zur selben Zeit wurde die Professionalisierung der ersten Liga vorangetrieben, da seitens des ÖEHV die Erkenntnis reifte, dass eine Verbesserung des Liga-Niveaus im Rahmen der Möglichkeiten einer semiprofessionellen Organisation nicht mehr gelingen konnte.

1965 bis 1970 − Die ersten Spielzeiten

Begonnen wurde die Bundesliga in der Saison 1965/66 mit dem EC KAC, dem IEV, dem WEVg und dem KEC (Kitzbüheler Eishockey-Club). Erster Meister der neuen Liga wurde der EC KAC, das erste Bundesligator wurde jedoch von Erhart Hermann vom Innsbrucker EV erzielt. Gespielt wurde eine vierfache Hin- und Rückrunde ohne Playoffs.

In der Saison 1966/67 stieß der ATSE Graz zum Teilnehmerfeld, in der Saison darauf die VEU Feldkirch. Der achte Verein hieß schließlich EK Zell am See und nahm in der Saison 1968/69 erstmals an der Bundesliga teil. In dieser Spielzeit wurde auch eine Modusänderung beschlossen: nach dem Grunddurchgang wurde der Sieger in einer Meisterrunde ausgespielt. Die letzten drei Teams spielten um den Verbleib in der Bundesliga, wobei der Letzte gegen den Meister der Oberliga in die Relegation musste. Dieser Modus wurde auch in der folgenden Saison beibehalten.

1970 bis 1980 − Dominanz des EC KAC

In den 1970er Jahren dominierte der EC KAC die Liga und holte insgesamt acht Mal den Meistertitel nach Klagenfurt. Lediglich der ATSE Graz konnte diese Dominanz mit zwei Grazer Titeln brechen. Bei den übrigen Mannschaften gab es einige Wechsel zwischen Bundesliga und der zweithöchsten Spielklasse. Mehrmals wurde der Modus gewechselt, und drei Mal kam der neue Playoff-Modus nach kanadischem Vorbild zur Anwendung. In den beiden letzten Spielzeiten wurde der Sieger wieder in einer Meisterrunde ermittelt, in der die nach dem Grunddurchgang bestplatzierten Teams noch einmal eine oder mehrere Hin- und Rückrunden gegeneinander spielten.

In den 1970er Jahren wurde auch die Professionalisierung der Liga weiter vorangetrieben. Die Budgets der teilnehmenden Mannschaften stiegen, und es kamen vermehrt Legionäre zum Einsatz. Außerdem wurde in der Saison 1970/71 zum ersten Mal eine überregionale Schülerliga veranstaltet, um auch den Eishockey-Nachwuchs zu fördern. 1972 wurde auch die Helmpflicht eingeführt, was die bis dahin eher kaum mit Schutzkleidung ausgestatteten Spieler anfangs irritierte. Der Nachteil der neuen Regelung war, dass es dadurch anfangs wesentlich mehr Tätlichkeiten mit dem Stock gegen Kopf und Nacken der Spieler gab, jedoch normalisierte sich dies bald. Ab 1973 war auch eine Kunsteisbahn für jeden Teilnehmer vorgeschrieben.

Zu einem Kuriosum kam es in der Spielzeit 1972/73. Dem WEV wurden 16 Punkte in der Tabelle abgezogen, da die Mannschaft einen nicht spielberechtigten Legionär eingesetzt hatte. Dabei war aber übersehen worden, dass der fragliche Spieler, Paul Kremz, ein gebürtiger Tschechoslowake, bereits seit 1971 beim WEV gespielt hatte und die ganze Affäre nur durch dessen Einbürgerung offenkundig wurde.

Die Legionärsproblematik war auch schon damals an der Tagesordnung, als der ÖEHV 1973 beschloss, 1975/76 und 1976/77 nur noch einen Legionär pro Mannschaft zuzulassen. Geplant war, ausländische Spieler danach ganz zu verbieten, da man sich davon eine Verbesserung einheimischer Spieler erhoffte. Bereits in dieser Zeit nutzten viele Teams aber die Möglichkeit der Einbürgerung, sodass es binnen kürzester Zeit zu einer Schwemme an sogenannten "Austros" kam, also Spielern mit einer Doppelstaatsbürgerschaft. Dies konnte vom ÖEHV aber durch einige Kompromisse in den Statuten abgemildert werden. Das geplante Verbot von Legionären trat zwar nie in Kraft, aber einige Teams hatten trotzdem auf die Verpflichtung ausländischer Spieler verzichtet. Hier schrieb der ÖEHV vor, dass die übrigen Mannschaften gegen diese nur maximal einen Legionär einsetzen durften.

1975 wurde außerdem beschlossen, das der Torhüter sich im Falle eines Schadens an seiner Ausrüstung auswechseln lassen musste, da bis dahin oft versucht worden war, durch das In-Ordnung-Bringen der Torhüterausrüstung Zeit zu schinden. 1978 handelte der frischgebackene ÖEHV-Präsident Hans Dobida mit dem ORF den ersten TV-Vertrag aus, der die Live-Übertragung von Meisterschaftsspielen im Fernsehen ermöglichte.

1980 bis 1990 − Professionalisierung der Liga

In den Achtzigern zeichnete sich zunächst eine problematische Entwicklung ab, da die Bundesliga-Mannschaften allesamt aus relativ weit auseinanderliegenden Gebieten stammten und so der laufende Meisterschaftsbetrieb hohe Reisekosten verursachte. Gleichzeitig wurde versucht, die Leistungen der Schiedsrichter zu verbessern, da es angesichts des sich stetig steigernden Niveaus der Liga immer öfter zu fragwürdigen Entscheidungen kam. So wurde 1982 ein Beobachtungssystem eingeführt, und ein neu gebildeter Ausschuss griff in strittigen Fragen ein.

Einen wahren Boom des Zuschauerinteresses löste der Aufstieg des Nationalteams in die B-Gruppe aus. Der Erfolg der Nationalmannschaft ließ auch die Zuschauerzahlen der Bundesligavereine steigen, wo jedoch hin und wieder zu großzügig gewirtschaftet wurde, sodass mehrmals Teams nur knapp am Konkurs vorbeischlitterten. Angesichts dessen zeigten die Teams nun auch vermehrt Bereitschaft, in Fragen des Nachwuchses und der Organisation der Liga zusammenzuarbeiten. Die "Stiftung zur Förderung des österreichischen Jugend-Eishockeysports" stellte zusätzlich Mittel zur Verfügung, sodass die Zahl der nachrückenden Spieler nach und nach stieg. Dennoch brachen mehrere Mannschaften aus dem Teilnehmerfeld weg. Der Konkurs des SV Kapfenberg im Jahr 1984 machte deutlich, dass die Ressourcen begrenzt waren, aber auch der WAT Stadlau hatte Mitte der Achtziger Probleme, nach mehreren großen Investitionen den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können und musste 1985 schließlich auf eine Teilnahme an der Bundesliga verzichten.

1990 bis 2000 − VEU Feldkirch ist Serienmeister

In den Neunzigern wurde zusätzlich zum staatlichen Ligabetrieb die Alpenliga mit Vereinen aus Slowenien bzw. Jugoslawien und Italien ausgetragen. Der eigentliche österreichische Meister wurde jeweils in einer stark verkürzten Saison nach dem Ende der Alpenliga-Saison ausgespielt. Dies geschah im Regelfall in einem sehr kurzen Grunddurchgang und anschließenden Playoffs. In der Saison 1996/97 wurde jedoch ganz auf den Grunddurchgang verzichtet, stattdessen waren die drei besten österreichischen Teams der Alpenliga fix für das Playoff gesetzt, die übrigen drei Mannschaften spielten in einer kurzen Hoffnungsrunde den letzten Teilnehmer aus.

Durch den hohen finanziellen Aufwand und die große Überlegenheit der VEU Feldkirch, die zu dieser Zeit auch in internationalen Turnieren große Erfolge erzielte, wurden die anderen Vereine gezwungen, ebenfalls einen hohen Aufwand zu betreiben, um konkurrenzfähig zu bleiben. Nach und nach brachen die kleineren Teams weg und wechselten in die Nationalliga, sodass ab der Saison 1998/99 mit dem EC KAC, dem EC VSV, dem WEV und der VEU Feldkirch nur noch vier Mannschaften den Meister untereinander ausspielten. Der SV Kapfenberg ging 1997 sogar während der laufenden Saison in Konkurs und konnte nur zehn der geplanten 18 Spiele des Grunddurchgangs absolvieren.

2000 bis 2010 − Die Liga wird international

Der Ligacrash

Im Sommer 2000 folgte dann das Unausweichliche: nachdem die Budgets zuvor schon explodiert waren, meldete die VEU Feldkirch nach dem Absprung des Hauptsponsors, nicht mehr am Ligabetrieb teilnehmen zu können. Seitens des ÖEHV wurde die Notbremse gezogen. Die Teams setzten sich zusammen und beschlossen einen Neustart mit vernünftigen Budgets, die auch die Teilnahme einiger in den vergangenen Jahren in die Nationalliga abgewanderten Teams erlauben sollten.

Die Saison 2000/01 startete so nach einigen Schwierigkeiten schließlich mit zehn Mannschaften. In der folgenden Spielzeit gab es ein Novum, als mit Uniqa erstmals ein Haupt- und Namenssponsor für die Liga gefunden werden konnte. Diese sponserte für drei Spielzeiten den Ligabetrieb.

Erste Bank Eishockey Liga

In der Saison 2003/04 übernahm die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG das Sponsoring des Ligabetriebes und bleibt dieser bis heute treu. Jedoch brachen durch erneute Budgeterhöhungen bei den einzelnen Teams wiederum mehrere Mannschaften im Laufe der Zeit weg. Die Saison 2003/04 wurde mit nur sieben Mannschaften ausgetragen, und nach Saisonende verkündete die VEU Feldkirch (die bis dahin unter dem Namen "EHC Feldkirch 2000" gespielt hatte) den Abstieg in die Nationalliga. Zur selben Zeit machte der EC Red Bull Salzburg als Meister der Nationalliga von dem Recht Gebrauch, in die Bundesliga aufzusteigen und spielt seither mit zwei Mannschaften in den beiden höchsten Ligen. Damit blieb es vorerst bei einer Anzahl von sieben Teams.

Zwei Spielzeiten lang wurde die Liga in dieser Form ausgespielt. Jedoch zeichneten sich immer wieder Schwierigkeiten ab, da vor allem die Graz 99ers immer mehr den Anschluss an die anderen Mannschaften verloren und so erneute Ausstiege einiger Mannschaften im Raum standen. Die EBEL trat die Flucht nach vorne an und nahm in der Saison 2006/07 mit dem HK Jesenice den ersten ausländischen Verein ins Teilnehmerfeld auf.[3] Die Mannschaft trug ihr erstes Ligaspiel am 22. September 2006 vor eigenem Publikum gegen den HC Innsbruck aus und unterlag dabei nur knapp mit 4:5.

Obwohl die Teilnahme von Jesenice in sportlicher Hinsicht einen Erfolg darstellte und die Mannschaft schnell sehr beliebt unter österreichischen Eishockey-Fans wurde, zeichneten sich erneut Probleme ab.

Die Legionärsproblematik und das Punktesystem

Vor allem der EC Red Bull Salzburg hatte nach einer erfolglosen Premierensaison viel Geld in den Spielbetrieb investiert und mit hohen Gehältern die besseren österreichischen Spieler an sich binden können, was vielen anderen Vereinen, vor allem jenen ohne ausreichende eigene Nachwuchsarbeit, Schwierigkeiten bereitete. Da nur fünf Transferkartenspieler erlaubt waren, konnte einige Teams ihre Linien nicht mehr mit konkurrenzfähigen einheimischen Spielern füllen. Ein Vorstoß der Vienna Capitals brachte schließlich unter dem Gesichtspunkt der Bosman-Entscheidung, die auch bei vielen anderen europäischen Sportligen einschneidende Veränderungen gebracht hatte, eine völlige Neuregelung.

Da viele Clubs die völlige Öffnung der Liga für Transferkartenspieler ablehnten, wurde eine Sonderlösung entwickelt, die seither in immer wieder abgewandelter Form in Kraft ist. Seit der Saison 2007/08 gibt es keine zahlenmäßige Höchstgrenze für Legionäre mehr, stattdessen wurde ein Punktesystem eingeführt, in dessen Rahmen Spieler mit Punkten bewertet wurden; dabei steht jeder Mannschaft dieselbe Maximalzahl an Punkten zu.

Ausweitung auf zehn Vereine

Ebenso im Jahr 2007 wurde beschlossen, die Liga von acht auf zehn Mannschaften zu erweitern. Das slowenische Team HDD Olimpija Ljubljana und Alba Volán Székesfehérvár aus Ungarn wurden aufgenommen. Ein neuer Modus mit einem verkürzten Grunddurchgang und einer anschließenden Platzierungs- bzw. Zwischenrunde vor den Playoffs wurde entwickelt, stieß aber bei den Fans auf wenig Gegenliebe.

Dafür wurde die Legionärsregelung mit unterschiedlichsten Argumenten kritisiert, sodass sich die Liga gezwungen sah, diese erneut zu ändern: In der Saison 2008/09 wurde das Punktekontingent auf 60 reduziert. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass ausländische Spieler unter 22 Jahren nicht mehr die vollen vier Punkte zählen durften.

Trotz aller Maßnahmen stiegen die Budgets bei den Vereinen jedoch weiter an, sodass einige Teams erneut in Schwierigkeiten gerieten. Dies gipfelte im freiwilligen Abstieg des HC Innsbruck im Frühjahr 2009, da sich die Verantwortlichen nicht mehr in der Lage sahen, mit den vorhandenen Mitteln ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Um jedoch weiterhin eine gerade Anzahl an Vereinen in der Liga zu haben, gab die EBEL wenig später dem bereits 2007 erstmals gestellten Aufnahmeantrag von KHL Medveščak Zagreb aus Kroatien statt, sodass die Mannschaft ab der Saison 2009/10 als zehnte Mannschaft an der Liga teilnahm.

Seit 2010

Mit der Saison 2009/10 hatte die Liga in Bezug auf die Zuschauerzahlen erstmals den Sprung unter die Top sieben Europas geschafft und dabei die slowakische Slovnaft Extraliga hinter sich gelassen. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung der Liga erfolgte schließlich im Mai 2010, als die EBEL als siebtes Vollmitglied in die internationale Ligen-Vereinigung Hockey Europe aufgenommen wurde. Zur Saison 2011/12 wurde Orli Znojmo als erstes Team aus Tschechien aufgenommen, womit nunmehr Mannschaften aus fünf Nationen am Spielbetrieb teilnahmen.[4]

Zur Spielzeit 2012/13 entschloss sich der Dornbirner EC zu einem Aufstieg in die höchste Spielklasse. Der HC Innsbruck folgte diesem Weg und kehrte damit nach drei Jahren der Zweitklassigkeit zurück.

Im Gegenzug schied der slowenische Club HK Jesenice aus dem Teilnehmerfeld aus und zollte damit massiven finanziellen Problemen Tribut. Die Saison 2011/12 geriet zum Desaster für den Verein[5] und blieb schließlich auch die letzte. Da im folgenden Jahr auch die kroatische Mannschaft KHL Medveščak Zagreb in die Kontinentale Hockey-Liga aufgenommen wurde und aus dem EBEL-Spielbetrieb ausschied, wurde im Gegenzug der italienische Rekordmeister HC Bozen in die Liga aufgenommen, was am 8. Juli 2013 offiziell bekannt gegeben wurde. [6]

Von 2013 bis 2017 blieb das Teilnehmerfeld unverändert, wenngleich sich zwischenzeitlich auch finanzielle Probleme beim zweiten slowenischen Teilnehmer HDD Olimpija Ljubljana abzeichneten[7] und die Mannschaft regelmäßig den abgeschlagenen letzten Platz belegt. Im Jänner 2017 kündigt Zagreb den Rückzug aus der KHL an und bewarb sich erneut für die EBEL. Im März 2017 wurde die Teilnahme des Clubs für die Saison 2017/18 bestätigt.

Übersicht über alle Spielzeiten seit 1965/66

Im Folgenden sind die Spielzeiten der Österreichischen Eishockey-Liga seit der Saison 1965/66 zusammengefasst. Die Tabelle enthält auch Angaben zu den teilnehmenden Ländern, dem Playoff-Modus, sowie zu den Zuschauerzahlen.

Teilnehmende Vereine

Karte aller EBEL-Vereine der Saison 2016/17
Team Nation Stadt Gegründet
Dornbirner EC Osterreich Dornbirn, Vorarlberg 1992
EC KAC Osterreich Klagenfurt, Kärnten 1909
EC Red Bull Salzburg Osterreich Salzburg, Salzburg 1995
EC VSV Osterreich Villach, Kärnten 1923
EHC Linz Osterreich Linz, Oberösterreich 1992
Fehérvár Alba Volán 19 Ungarn Székesfehérvár 1960
EC Graz 99ers Osterreich Graz, Steiermark 1999
Medvescak Zagreb Kroatien Zagreb 1961
Vienna Capitals Osterreich Wien 2000
HC Innsbruck Osterreich Innsbruck, Tirol 1994
Orli Znojmo Tschechien Znojmo 1933
HC Bozen Italien Bozen, Südtirol 1933

Modus

Der Modus der Austragung wechselt nahezu jede Saison, jedoch werden seit der Saison 1989/90 regelmäßig Playoffs unterschiedlicher Art ausgespielt, um den Meister zu ermitteln. Davor wurde des Öfteren eine Meisterrunde veranstaltet, in der die bestplatzierten Teams noch einmal alle gegeneinander antraten.

In den letzten Spielzeiten etablierte sich ein Modus mit einer zweigeteilten Zwischenrunde nach dem Grunddurchgang, in welcher die sechs besser platzierten Teams um das Wahlrecht des Gegners für das Viertelfinale, die sechs schlechter platzierten Teams und die beiden verbliebenen Playoff-Plätze spielen. Die Wahl wird eigens vom TV-Partner Servus-TV nach Abschluss der Zwischenrunde übertragen.

Angegliederte Ligen

In der Saison 2012/13 wurde für die Altersklasse der U20-Spieler die Erste Bank Young Stars League und ein Jahr später die Erste Bank Juniors League (U18) etabliert, um das Ausbildungsniveau für Nachwuchsspieler zu verbessern. Wie die Seniorenliga werden beide Jugendligen multinational betrieben, wobei die Verwaltung beider Ligen von der EBEL durchgeführt wird.[8]

Die im Jahr 2016 gegründete Alps Hockey League, die als Nachfolger der Inter-National-League Vereine aus Österreich, Slowenien und Italien vereint, wird ebenso von der EBEL betrieben und stellt die nächsttiefere Spielklasse dar.

Punkteregel

Eine Besonderheit der EBEL stellt die sogenannte Punkteregel dar. Das in der Saison 2007/08 eingeführte System sollte als Variante eines Salary Caps oder ähnlicher Regelungen die Nachfolge der Legionärsbeschränkung antreten und für mehr Ausgeglichenheit in der Liga und eine Förderung junger Spieler sorgen. Vor dem Hintergrund der Bosman-Entscheidung und der stark unterschiedlichen Spielstärken der an der Liga beteiligten Nationen wurde ein System entwickelt, in dessen Rahmen die Spieler der Clubs nach Punkten bewertet werden, wobei jedem Club eine gewisse Maximalzahl an Punkten zur Verfügung steht.

In der Saison 2007/08 hatte jede Mannschaft hatte ein Gesamtkontingent von 65 Punkten zur Verfügung. Transferkartenspieler zählten vier Punkte, die einheimischen Spieler (bezogen auf das jeweilige Heimatland des Teilnehmers) wurden von den jeweils gegnerischen Mannschaften mit Punktwerten zwischen null und vier bewertet. Jede Mannschaft durfte von nun an die Zusammenstellung ihres Kaders für ein Spiel innerhalb der 65-Punkte-Regel frei bestimmen.

Das System wurde seither mehrmals angepasst. Seit der Folgesaison gilt die Maximalzahl von nunmehr sechzig Punkten für den gemeldeten Gesamtkader und nicht mehr für das jeweilige Spiel, da aufgrund einer erst im Nachhinein festgestellten Punkteüberschreitung durch den HDD Olimpija Ljubljana ein Spiel der Finalserie 2007/08 am grünen Tisch hatte entschieden werden müssen. Außerdem wurde beschlossen, von der rein subjektiven Bewertung abzugehen und den Punktwert der Spieler ausgehend von Kriterien wie Alter, Position und Vorjahresstatistik festzulegen, wobei Spieler bis zu einem gewissen Alter automatisch null Punkte zählen. Darüber hinaus steht den Clubs nach Erreichen des Limits eine wechselnde Anzahl an Tauschvorgängen zur Verfügung.

Dabei blieb das System an sich über die Jahre nicht ohne Kritik [9] und hatte oftmals auch den gegenteiligen Effekt, da Mannschaften knapp vor Ende der Transferzeit einheimische Spieler abmeldeten, um Platz für zusätzliche Legionäre zu schaffen. Das führte in weiterer Folge auch zu einem Gerichtsprozess, den der Eishockeyspieler Christoph Harand gegen die Liga anstrengte, und der mehrere Instanzen durchlief, ohne jedoch zu Veränderungen zu führen. [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16]

Wenngleich über die Jahre immer wieder alternative Regelungen diskutiert wurden, bewährte sich die Punkteregel trotz aller Schwächen im Ligabetrieb und stellt auch vor dem Hintergrund verfügbarer Alternativen[17], die ebenso ihre Schwächen mit sich bringen würden, eine funktionierende Lösung dar. Der frühere Sportdirektor des Österreichischen Eishockey Verbandes stellte einen Zielkonflikt mit dem nationalen Eishockeyteams fest, und zu egoistisch in unterschiedliche Richtung gearbeitet wird, im Gegensatz zu skandinavischen Ländern. Er kritisierte vor allem dass an wichtigen Posititionen wie Center und Torhüter kaum einheimische Spieler eingesetzt werden, und es eine Illusion ist darauf zu warten dass sie besser werden ohne Spielpraxis. Auch OEHV Präsident Mittendorfer sieht das ähnlich und favorisiert eine Regulierung über die Anzahl.[18][19]

Spielstätten

Die größten Spielstätten befinden sich in Bozen und Wien mit Kapazitäten von jeweils knapp über 7.000 Zuschauern. Der HC Innsbruck verfügt über die nominal kleinste Eishalle, ist jedoch in früheren Spielzeiten des Öfteren für die Playoff-Spiele in die benachbarte Olympiahalle ausgewichen.

Team Arena Stadt Eröffnung Kapazität
Dornbirner EC Messestadion Dornbirn Osterreich Dornbirn 1999 4.270
EC KAC Eissportzentrum Klagenfurt Osterreich Klagenfurt 1959 5.088
EC Red Bull Salzburg Eisarena Salzburg Osterreich Salzburg 1960 3.200
EC VSV Stadthalle Villach Osterreich Villach 1969 4.500
EHC Linz Linzer Eissporthalle Osterreich Linz 1986 4.865
Fehérvár Alba Volán 19 Eishalle Székesfehérvár Ungarn Székesfehérvár 1991 3.500
EC Graz 99ers Eisstadion Graz-Liebenau Osterreich Graz 1963 4.050
Medvescak Zagreb Dom sportova Kroatien Zagreb 1972 6.358
Vienna Capitals Albert-Schultz-Halle Osterreich Wien 1995 7.022
HC Innsbruck Tiroler Wasserkraft Arena Osterreich Innsbruck 2005 3.058
Orli Znojmo Nevoga Arena Tschechien Znojmo 1970 5.500
HC Bozen Eiswelle Italien Bozen 1994 7.220

Galerie

Winter Classics und besondere Spiele

Das Amphitheater in Pula, Austragungsort von zwei Freiluftspielen.

Im Lauf der Jahre wurden immer wieder einzelne Spiele für Winter Classics oder ähnliche Veranstaltungen in andere Spielstätten verlegt. Die Rekordkulisse bildete das Kärntner Eishockey-Derby vom 9. Jänner 2010 in der Hypo Group Arena vor 30.500 Zuschauern. Damit hielt dieses Spiel auch für kurze Zeit den europäischen Zuschauerrekord für ein Eishockeyspiel. Darüber hinaus bemerkenswert waren auch die Spiele des kroatischen Clubs KHL Medveščak Zagreb im Amphitheater Pula.

Saison Datum Begegnung Ergebnis Spielstätte Stadt Zuschauer
2009/10 9. Jänner 2010 EC KAC − EC VSV 1:3 Hypo Group Arena Klagenfurt, Österreich 30.500
2009/10 29. Jänner 2010 KHL Medveščak Zagreb − EC VSV 2:3 n. P. Salata-Freiluft-Arena Zagreb, Kroatien 4.600
2009/10 31. Jänner 2010 KHL Medveščak Zagreb − Vienna Capitals 4:3 n. P. Salata-Freiluft-Arena Zagreb, Kroatien 4.600
2010/11 21. Jänner 2011 KHL Medveščak Zagreb − EC KAC 3:4 n. P. Arena Zagreb Zagreb, Kroatien 15.200
2010/11 23. Jänner 2011 KHL Medveščak Zagreb − Vienna Capitals 2:6 Arena Zagreb Zagreb, Kroatien 15.200
2010/11 25. Jänner 2011 KHL Medveščak Zagreb − HDD Olimpija Ljubljana 4:3 Arena Zagreb Zagreb, Kroatien 15.700
2010/11 28. Jänner 2011 KHL Medveščak Zagreb − EC VSV 7:2 Arena Zagreb Zagreb, Kroatien 15.200
2011/12 3. Februar 2012 KHL Medveščak Zagreb − HDD Ljubljana 3:1 Salata-Freiluft-Arena Zagreb, Kroatien 4.500
2011/12 5. Februar 2012 KHL Medveščak Zagreb − EC KAC 3:0 Salata-Freiluft-Arena Zagreb, Kroatien 4.500
2012/13 14. September 2012 KHL Medveščak Zagreb − HDD Olimpija Ljubljana 2:3 Amphitheater Pula Pula, Kroatien 7.022
2012/13 16. September 2012 KHL Medveščak Zagreb − Vienna Capitals 4:1 Amphitheater Pula Pula, Kroatien 7.130
2012/13 4. Jänner 2013 HDD Olimpija Ljubljana − EC VSV 5:4 n. V. Bežigrad Stadion Ljubljana, Slowenien 9.000
2012/13 6. Jänner 2013 HDD Olimpija Ljubljana − KHL Medveščak Zagreb 8:4 Bežigrad Stadion Ljubljana, Slowenien 10.000
2012/13 8. Jänner 2013 HDD Olimpija Ljubljana − EC KAC 2:4 Bežigrad Stadion Ljubljana, Slowenien 7.800
2014/15 3. Jänner 2015 EC KAC − EC VSV 1:4 Hypo Group Arena Klagenfurt, Österreich 29.700
2016/17 28. Dezember 2016 SAPA Fehérvár AV19 − EC Red Bull Salzburg 2:8 Stadtpark Budapest Budapest, Ungarn 4.253
2016/17 30. Dezember 2016 SAPA Fehérvár AV19 − EC KAC 5:2 Stadtpark Budapest Budapest, Ungarn 4.242

Trophäen und Auszeichnungen

Der bis dato namenlose Meisterpokal der Liga wurde im Dezember 2014 nach dem Tod des langjährigen Präsidenten Karl Nedwed, der maßgeblich an der Entwicklung der Liga beteiligt gewesen war, zu dessen Ehren in Karl Nedwed Cup umbenannt.[20]

Da ausländische Mannschaften zwar den Liga-Meistertitel, nicht aber den des Österreichischen Meisters gewinnen können, gibt es außerdem einen Staatsmeisterpokal (vom ÖEHV). Beim bisher einzigen Sieg einer ausländischen Mannschaft (HC Bozen in der Saison 2013/14) wurde der Staatsmeisterpokal an den Vizemeister EC Red Bull Salzburg vergeben.

Spieler-Auszeichnungen

Most valuable Player

Seit der Saison 2008/09 wird der wertvollste Spieler der EBEL-Saison von Sportjournalisten gewählt und zu Saisonende mit einer eigenen Trophäe ausgezeichnet. Seit der Saison 2009/10 trägt die Trophäe den Namen Ron Kennedy Trophy, in Erinnerung an den an Krebs verstorbenen Eishockey-Spieler und Trainer Ron Kennedy.

EBEL-YoungStar

Der beste Nachwuchsspieler der Saison wird alljährlich mit dem EBEL-YoungStar ausgezeichnet. Jeden Monat werden von den TV-Experten Gary Venner, Claus Dalpiaz und Sascha Tomanek mehrere Nachwuchsspieler nominiert, im Anschluss wählen die Fans via Online-Voting ihren YoungStar. Aus den Monatssiegern wird zum Ende der Saison in einer erneuten Wahl der Jahressieger ermittelt.

All-Star-Game

Zwischen 2006 und 2008 gab es nach amerikanischem Vorbild das KELLY’S All-Star-Game, bei dem die besten österreichischen Spieler der Liga gegen die besten Legionäre antraten. Außerdem wurden sogenannte Skills Competitions veranstaltet. Da das Zuschauerinteresse jedoch nicht den Erwartungen entsprach, wurde das All-Star-Game jedoch bald wieder ausgesetzt, wenngleich die Wahl der All-Star-Spieler weiterhin durchgeführt wird.

EBEL in den Medien

Fernsehen

Nachdem der Pay-TV-Sender Sky zehn Jahre lang die Rechte für die Fernsehübertragungen der EBEL-Spiele gehalten hatte, wurden diese für die Saison 2010/11 an The Sportsman Media Group vergeben. Als Partner des Unternehmens überträgt Servus TV jeweils ein Sonntagsspiel im Zuge der „Servus Hockey Night“. In den Play-offs werden pro Spieltag ein Spiel und bei möglichen Entscheidungsspielen diese in Konferenzschaltung über den TV-Sender ausgestrahlt. Zusätzlich übertrug das Internet-Portal laola1.tv jeden Freitag ein Spiel live im Internet. 2016 wurde der Vertrag mit Servus TV verlängert. Zusätzlich wurde Sky wieder als Partner gewonnen und überträgt 50 Spiele.[21]

In Slowenien übertragen Sport TV Slovenia und SportKlub Slovenia einige Partien der slowenischen Vertreter live. In Ungarn überträgt der Fernsehsender Sportklub Hungary ausgewählte Partien von Alba Volan live. In Kroatien hielten das öffentlich-rechtliche HRT und Sportklub Croatia die Rechte für Medvecsak Zagreb und zeigten ausgewählte Partien live. In Italien zeigt Video33.it Spiele des HC Bozen.[22]

Radio

Radio Kärnten, das auch über Internet per Livestream empfangen werden kann, überträgt fast alle Spiele der Kärntner Eishockeyklubs KAC bzw. VSV, im Rahmen des "Kärntner Eishockeymagazins". Das 1. Eishockey-Magazin gab es Anfang der 80er Jahre in Radio Wien zu Zeiten des WEV und EC Stadlau. Radio Wien berichtet auch heute vor allem von Heimspielen der Vienna Capitals live, dasselbe gilt auch für die Heimspiele der Graz 99ers, die vom Privatradio Antenne Steiermark übertragen werden. Auch andere Landesstudios haben die Idee inzwischen aufgegriffen und senden sporadisch Live-Übertragungen von Ligaspielen.

Übersicht seit Gründung der EBEL

Team 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18
Osterreich EC KAC 1 M 2 F 5 7 2 VF 1 M 7 VF 1 F 4 F 5 M 7 8 HF 8 VF 3 F
Osterreich EHC Linz 2 HF 6 6 3 HF 3 HF 5 HF 4 F 5 VF 1 M 6 HF 2 HF 2 HF 5 HF 4 VF  
Osterreich EC VSV 3 F 4 HF 2 M 2 F 5 VF 4 VF 5 VF 4 HF 7 4 VF 6 HF 3 VF 7 HF 10  
Osterreich EC Graz 99ers 4 HF 5 7 8 9 7 VF 1 VF 6 VF 9 3 VF 9 9 11 7 VF    
Osterreich Vienna Capitals 5 1 M 4 HF 4 HF 1 HF 2 HF 3 HF 3 HF 8 VF 1 F 1 VF 4 F 3 VF 1 M  
Osterreich Supergau Feldkirch 6
Osterreich HC Innsbruck 7 3 HF 3 HF 6 8 VF 8 VF 12 11 11 9 5 VF
Osterreich EC Red Bull Salzburg 7 1 F 1 M 4 M 3 F 2 M 2 M 3 VF 8 HF 3 F 1 M 1 M 2 HF  
Slowenien HK Jesenice 5 6 VF 6 VF 9 10 11
Slowenien HDD Olimpija Ljubljana 7 F 10 10 7 VF 5 HF 10 12 12 12 11
Ungarn Fehérvár Alba Volán 19 10 9 6 VF 9 6 VF 9 10 VF 6 VF 10 12
Kroatien KHL Medveščak Zagreb 8 HF 8 VF 2 HF 2 VF
Tschechien Orli Znojmo 10 VF 7 VF 5 VF 5 VF 2 F 8 VF  
Osterreich Dornbirner EC 11 8 VF 10 6 VF 9  
Italien HC Bozen 4 M 7 VF 4 VF 6 HF  

Ewige Tabelle seit 1965

Die folgende Tabelle gibt die Bilanz aller Hauptrunden der Bundesligasaisonen seit der Spielzeit 1965/66 wieder. Enthalten sind sämtliche Vorrundenergebnisse exklusive der Meister-, Platzierungs- oder Qualifikationsrunden. Der einzige Verein, der alle Saisonen bestritt, ist der EC KAC.

Angemerkt sei noch, dass die Tore der Saison 1976/77 nicht ermittelt werden konnten. Diese Daten sind daher in der untenstehenden Tabelle nicht enthalten.

Stand: nach dem Grunddurchgang der Saison 2016/17
Abkürzungen: SP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, U = Unentschieden, SNV = Siege in Overtime oder Verlängerung, NNV = Niederlagen in Overtime oder Verlängerung, T = Geschossene Tore, GT = Gegentore, TD = Tordifferenz, PKT% = Prozentsatz der erreichten an den insgesamt möglichen Punkten

Team Erste Saison Letzte Saison Spiel-
zeiten
SP S U N SNV NNV PKT Sieg% T GT TD Meistertitel Status
Osterreich EC KAC 1965/66 2016/17 52 1584 854 86 484 86 74 2089 59,34 6748 4954 +1794 23
(seit 1965/66, gesamt: 30)
aktiv
Osterreich EC VSV 1977/78 2016/17 40 1328 660 83 450 67 68 1652 54,74 5155 4228 +927 6 aktiv
Osterreich EHC Linz 2000/01 2016/17 17 788 381 0 251 88 68 1059 59,52 2658 2185 +473 2 aktiv
Osterreich Vienna Capitals 2001/02 2016/17 16 752 359 0 242 74 77 1001 57,58 2532 2145 +387 1 aktiv
Osterreich VEU Feldkirch 1967/68 2003/04 35 858 390 77 371 12 8 889 46,85 3535 3503 +32 9 Alps Hockey League
Osterreich EC Red Bull Salzburg 2004/05 2016/17 13 630 310 0 196 67 57 869 59,84 2306 1849 +457 6 aktiv
Osterreich EC Graz 99ers 2000/01 2016/17 17 788 281 0 357 69 81 823 44,42 2238 2525 -287 0 aktiv
Osterreich Innsbrucker EV 1965/66 1992/93 28 696 359 81 256 0 0 799 51,58 3086 2554 +532 1
(Titelgewinn als GEV Innsbruck)
nicht mehr existent
Osterreich Wiener Eislauf-Verein 1965/66 1999/00 32 734 306 92 332 1 3 709 41,83 2919 3017 -98 0
(Gesamt: 14 und 1 x Deutscher Meister)
Wiener Liga
Osterreich HC Innsbruck 2000/01 2016/17 14 640 212 0 307 62 59 644 42,81 1891 2261 -370 0 aktiv
Ungarn SAPA Fehérvár AV19 2007/08 2016/17 10 478 148 0 228 49 53 477 41,21 1325 1591 -266 0 aktiv
Osterreich Eishockey in Kapfenberg 1973/74 2001/02 18 456 162 41 237 9 7 390 37,50 1650 1963 -313 0 Steirische Eliteliga
Slowenien HDD Olimpija Ljubljana 2007/08 2016/17 10 478 117 0 277 44 40 371 33,68 1193 1720 -527 0 aktiv
Tschechien HC Orli Znojmo 2011/12 2016/17 6 280 122 0 105 22 31 368 51,43 885 831 +54 0 aktiv
Osterreich ATSE Graz 1966/67 1979/80 14 328 164 35 129 0 0 363 50,00 1170 1025 +145 2 Steirische Eliteliga
Slowenien HK Jesenice 2006/07 2011/12 6 294 92 0 138 27 37 275 40,48 864 1030 -166 0 nicht mehr existent
Italien HC Bozen 2013/14 2016/17 4 196 88 0 73 15 20 274 52,55 577 559 +18 1 aktiv
Osterreich EC Dornbirn 2012/13 2016/17 5 240 80 0 112 22 26 273 42,50 703 792 -89 0 aktiv
Osterreich EHC Lustenau 1982/83 2002/03 12 354 94 19 221 11 9 238 29,66 1353 1815 -462 0 Alps Hockey League
Kroatien KHL Medveščak Zagreb 2009/10 2012/13 4 192 78 0 68 21 25 223 51,56 611 561 +50 0 Kontinentale Hockey-Liga
Osterreich HC Salzburg 1972/73 1981/82 10 276 90 31 155 0 0 211 32,61 1047 1291 -244 0 nicht mehr existent
Osterreich EC Graz 1989/90 1997/98 9 184 86 26 72 0 0 198 46,74 794 732 +62 0 nicht mehr existent
Osterreich WAT Stadlau 1971/72 1984/85 10 276 76 36 164 0 0 188 27,54 989 1426 -437 0 nur noch Judo
Osterreich EK Zell am See 1968/69 2001/02 9 212 53 11 136 6 6 135 27,83 648 1095 -447 0 Alps Hockey League
Osterreich EC Kitzbühel 1965/66 1972/73 8 148 46 12 90 0 0 104 31,08 510 741 -231 0 Alps Hockey League
Osterreich EV Zeltweg 1994/95 2000/01 3 82 14 4 58 2 4 40 19,51 237 497 -260 0 Steirische Eliteliga
Osterreich EC Salzburg 1986/87 1987/88 2 48 12 9 27 0 0 33 25,00 156 267 -111 0 nicht mehr existent
Osterreich EC Ehrwald 1994/95 1994/95 1 18 8 0 10 0 0 16 44,44 62 68 -6 0 Tiroler Landesliga
Osterreich DEK Schellander 2000/01 2000/01 1 36 5 0 27 0 4 14 13,89 86 199 -113 0 nicht mehr existent
Osterreich Grazer AK 1970/71 1970/71 1 28 3 1 24 0 0 7 10,71 92 203 -111 0 nur noch Fußball, Tennis, Basketball, Turmspringen
Osterreich Grazer SV 1983/84 1984/85 2 52 2 2 48 0 0 6 3,85 149 412 -263 0 nicht mehr existent
Osterreich EC Innsbruck Pradl 1969/70 1969/70 1 14 2 0 12 0 0 4 14,29 43 143 -100 0 nicht mehr existent

Siehe auch

Fußnoten

  1. hockeyfans.at: Neues EBEL Präsidium
  2. Peter Mennel neuer EBEL-Präsident, Bericht auf kurier.at vom 11. Dezember 2013
  3. Es ist fix – Jesenice ist in der EBEL, Bericht auf hockeyfans.at vom 1. Juni 2006
  4. hcorli.cz, Bližší informace k prodeji permanentek
  5. Jesenice am Abgrund, Bericht auf derstandard.at vom 21. Jänner 2012
  6. erstebankliga.at: 12 Teams – 5 Länder – HC Bozen aufgenommen
  7. Ljubljana hat eine Million Schulden, Bericht auf hockeyfans.at vom 10. Juni 2013
  8. EBYSL – Die Youngsters spielen auch international, Bericht auf hockeyfans.at vom 28. August 2012
  9. Die ungeliebte Punkteregel, Bericht auf derstandard.at vom 18. November 2011
  10. Pressemeldung zum erstinstanzlichen Urteil vom 3. November 2014
  11. Die Geschichte der Punkteregelung, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 1. April 2015
  12. Das objektive System – Die Parameter, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at 1. März 2015
  13. Die Stärken und Schwächen des Systems, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 1. April 2015
  14. Die Punkteregelung als Salary Cap, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 2. April 2015
  15. Schaden Legionäre Österreichs Eishockey, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 2. April 2015
  16. Die Internationalität der EBEL – Fluch oder Segen, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 2. April 2015
  17. Alternativen zur Punkteregelung, Analyse der Punkteregel von Bernd Freimüller auf laola1.at vom 3. April 2015
  18. Eine neue Liga für das nationale Wohl?, Neue Vorarlberger Tageszeitung, 2016-09-14.
  19. Alpo Suhonen rechnet zum Abschied ab, orf.at, 2017-06-06.
  20. EBEL führt 3-Punkte-Regel ein, Bericht auf hockeyfans.at vom 3. Dezember 2014
  21. http://www.nachrichten.at/sport/wintersport/eishockey/Servus-TV-verlaengerte-Vertrag-mit-EBEL-Sky-ist-neuer-Partner;art193191,2200281
  22. http://www.hcb.net/it/team/news/item/1562-il-campionato-ebel-in-diretta-su-sdf-suedtirol-digital-fernsehen.html

Quellen

  • Margreiter, Haiszan, Kilias: Das Grosse Österreichische Eishockey-Buch, Verlag Buch Spezial Dornbirn, ISBN 3-900496-04-4
  • OMR. Dr. Hellmuth Reichel: KAC – Eishockey erobert eine Stadt!, Herausgeber: Klagenfurter Athletiksport Club, Klagenfurt, 1995
  • Vereinsbroschüre: 75 Jahre KAC, 1909-1984, Herausgeber: Klagenfurter Athletiksport Club, Klagenfurt, 1984
  Commons: Austrian Hockey League  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien