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vom 04.08.2016, aktuelle Version,

Österreichischer Schulpreis

Der Österreichische Schulpreis ist eine Auszeichnung, die vom Unterrichtsministerium an Schulen mit hervorragender pädagogischer Praxis verliehen wird. Er gehört zur Gruppe der Staatspreise der Republik Österreich.

Zur Auszeichnung

Der Preis richtet sich an alle öffentlichen und privaten Schulen Österreichs. Für die Bewertung werden sechs Kriterien herangezogen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Schulleben, Verantwortung und Schule als lernende Institution, sowie Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die Kriterien sind – mit Genehmigung der Robert Bosch Stiftung, die jenen stiftet – dem Deutscher Schulpreis nachgeformt. Dieser wird seit 2006 vergeben, der österreichische seit 2009, und ist auch deutlich niedriger dotiert, 10.000 € für den Hauptpreis, 5.000 € für einen Sonderpreis. Vergeben wird er nach Urteil einer Experten-Jury.

Preisträger

  • 2009
    • Hauptpreis: HTL Braunau (Oberösterreich)
    • Sonderpreis besondere Leistungen auf dem Gebiet der Integration: Volksschule Haebergasse (Wien 12)[1]
    • Urkunden über die Nominierung zum Österreichischen Schulpreis: Landhauptschule Niederndorf (Tirol), VS Stiftgasse (Wien), BG und BRG Lienz (Tirol), Neue Mittelschule Markt Allhau (Burgenland), BG/BRG Villach/St.Martin (Kärnten), Polytechnische Schule Perg (Oberösterreich), Bundesgymnasium Seekirchen (Land Salzburg)
  • 2010[2]
    • Hauptpreis: Europäische Volksschule Dr. Leopold Zechner (Wien 15)[3]
    • Spezialpreis der Jury zum Österreichischen Schulpreis: Polytechnische Schule 15 (Wien 15)[4]
    • Urkunden über die Nominierung zum Österreichischen Schulpreis: HAK Neunkirchen (Niederösterreich), Hauptschule Mattersburg - Neue Mittelschule (Burgenland), HS 6 Neue Mittelschule Wels-Vogelweide (Oberösterreich), Polytechnische Schule Mittersill (Land Salzburg)
  • 2012: [7]
    • Hauptpreis: Bundesgymnasium Bludenz (Vorarlberg)
    • Spezialpreis der Jury zum Österreichischen Schulpreis: Allgemeine Sonderschule Krems (Niederösterreich), Volksschule 33 (Linz)
    • Urkunden über die Nominierung zum Österreichischen Schulpreis: NMS St. Peter 6, Klagenfurt (Kärnten), HAK/HAS Tulln (Niederösterreich), Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas, Graz (Steiermark)
  • 2014:[9]
    • Hauptpreis: Polytechnische Schule Telfs (Telfs, Tirol)
    • Sonderpreis zum Schulpreis: HAK/HAS Bad Ischl

Einzelnachweise

  1. Volksschule Haebergasse, auf schulen.wien.at
  2. Österreichischer Schulpreis 2010 – Schulen auf Erfolgskurs. In: Schulnews Nummer 6 / November 2010, S. 4–5 (pdf, bmukk.gv.at)
  3. EVS Goldschlagstraße
  4. PTS 15/FMS 15, auf wbn.wien.at
  5. Bildungsministerin Schmied verleiht Österreichischen Schulpreis. Presseaussendung, APA OTS0172 30. September 2011;
    Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Hrsg.): Österreichischer Schulpreis 2011, Folder (Weprepro, pdf, schulen.eduhi.at);
    Preisregen prasselt auf Schulen. In: DiePresse.com, o.D.
  6. GWIKU 18;
    Österreichischer Schulpreis an Gymnasium mit Medienschwerpunkt. bildung.at, 30. September 2011
  7. https://www.bmbf.gv.at/ministerium/preise/schulpreis.html
  8. https://www.bmbf.gv.at/ministerium/preise/schulpreis.html
  9. Österreichischer Schulpreis 2014 geht an Telfs bei OTS vom 10. Oktober 2014 abgerufen am 22. Juni 2015