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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berg im Drautal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berg im Drautal enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Berg im Drautal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Karner hl. Michael
ObjektID: 67887
Berg
Standort
KG: Berg
Der zweigeschoßige romanische Karner (dem Heiligen Michael geweiht) mit einer Halbkreisapsis im Osten besitzt strebepfeilerartige Wandverstärkungen. Im Untergeschoß befindet sich das Beinhaus, im Obergeschoß die mit einem sechsteiligen Bandrippengewölbe ausgestattete Kapelle. Die Fresken zeigen starken Südtiroler Einfluss und sind mit 1428 bezeichnet. In der östlichen Gewölbekappe ist die Verkündigungsszene, in der westlichen Christus als Weltenrichter gemalt. In den restlichen Gewölbekappen sind die zwölf Aposteln ein Dreiergruppen dargestellt, darüber Engel mit den Leidenswerkszeugen. Den Abschluss bildet ein Schlussstein mit einem Lamm Gottes. An der Südwand ist unter dem Apostel Matthias der Erzengel Michael zu sehen. Das Wandbild an der Außenmauer zeigt Christus am Ölberg.[2]
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 115616
Berg 3
Standort
KG: Berg
Der Pfarrhof ist ein viergeschoßiger, massiger Bau mit barocken Kern und einem Schopfwalmdach aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[3]

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Kath. Pfarrkirche Mariae Geburt und Friedhof
ObjektID: 61426
Berg 73, 0G
Standort
KG: Berg
Hauptartikel: Pfarrkirche Berg im Drautal
f1

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Kath. Filialkirche hl. Athanasius und Mauerreste abgekommener Gebäude
ObjektID: 61427
Berg
Standort
KG: Berg
f1
BW Datei hochladen Mittelalterlicher Brunnen
ObjektID: 117477
bei Athanasiuskirche
Standort
KG: Berg
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ObjektID: 115605
Berg
Standort
KG: Berg
Die Kreuzigungsgruppe mit Christus und den beiden Schächern stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[2]
Datei hochladen Kapelle Zu den 14 Nothelfern (auch Pauli Bekehrung)
ObjektID: 34179
Emberg
Standort
KG: Emberg
Die Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern (auch Kapelle Pauli Bekehrung genannt) ist ein einfacher Bau mit einer eingezogenen halbkreisförmigen Apsis aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude wird von einem westlichen Dachreiter mit Spitzgiebelhelm bekrönt und ihm ist eine offene, hölzerne Vorhalle vorgelagert. Das pilastergegliederte Innere wird von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überdeckt. Das Gewölbe zeigt eine zarte Stuckrippendekoration. In den Randfeldern der Wölbung befinden sich Malereien, die Christus, Maria und die Evangelisten zeigen. Entlang des Triumphbogens sind die Nothelfer dargestellt. Der Hauptaltar ist mit der Jahreszahl 1696 bezeichnet und zeigt im Altarbild den Sturz und Bekehrung des Apostels Paulus vor Damaskus dar.[4]
Datei hochladen Kapelle Maria Heimsuchung
ObjektID: 110705
Oberberg
Standort
KG: Goppelsberg

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Kapelle hl. Notburga
ObjektID: 67889
Goppelsberg
Standort
KG: Goppelsberg
Die der Heilige Notburga geweihte Kapelle ist ein kleiner, historistischer Bau mit zwei Achsen und 3/8-Schluss. Der östliche Dachreiter wird von einer Zwiebelhaube gekrönt. Der Innenraum ist pilastergegliedert und tonnenüberwölbt. Der Fußboden ist mit der Jahreszahl 1861 bezeichnet.

Der bäuerliche Hauptaltar mit Leuchterengel stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Das Hauptbild zeigt Maria Öllend und das Oberbild die Heilige Notburga. Die seitlichen Figuren stellen den Heiligen Jakobus und die Heiligen Johannes dar. Die kleinen Konsolenfiguren den Heiligen Leonhard und den Heiligen Antonius. In einer spätbarocken Vitrine befindet sich eine kleine Figur, die Christus im Elend darstellt. Die Kreuzwegbilder stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.[5]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Berg im Drautal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 53.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 588.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 110.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 216f.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.