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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seeboden am Millstätter See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seeboden am Millstätter See enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Seeboden am Millstätter See.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und Friedhof
ObjektID: 62409
Lieseregg 1
Standort
KG: Lieseregg
Der gotische Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde barock verändert um ein westliches Langhausjoch und das südliche Seitenschiff erweitert. Wichtigstes Kulturdenkmal der Kirche ist ein kleiner gotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1500, der Siebenhirter- oder Apostelaltar im südlichen Seitenschiff. Bemerkenswert ist auch die reich dekorierte barocke Kanzel. Eine 1908 teilweise abgetragene Wehrmauer geht von den Ecken des Pfarrhofes im Geviert um die Kirche.[2]
Hauptartikel: Lieseregg
BW Datei hochladen Pfarrhof Lieseregg
ObjektID: 62408
Lieseregg 2
Standort
KG: Lieseregg
Der Pfarrhof von Lieseregg befindet sich am steilen Felsabsturz in Richtung Lieser, der nach einem Brand im Jahr 1549 wiederaufgebaut wurde. Der zweigeschoßige Bau ruht auf einem hohen Sockel. Das erste Obergeschoß ist über einen Brückengang mit der Westempore der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt verbunden.[3]

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Evangelische Kirche Unterhaus
ObjektID: 63513
Unterhaus 13a
Standort
KG: Lieseregg
Die schlichte Saalkirche von 1828 mit halbrunder Apsis erhielt 1858 einen Fassadenturm.[4]
Hauptartikel: Evangelische Kirche Unterhaus
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ObjektID: 62410
Wiednigweg 20
Standort
KG: Lieserhofen
Die kleine einschiffige Kirche aus dem 17. Jahrhundert geht wahrscheinlich auf eine romanische Anlage zurück. Sie wurde nachbarock verlängert und erhielt in der Südwestecke einen neuen Turm. Der Altar stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[3]
Datei hochladen Parkschlössl (ehem. Villa Troppan)
ObjektID: 34870
Hauptstraße 53
Standort
KG: Seeboden
Die zweigeschoßige ehemalige Villa mit Holzveranda im Süden sowie zwei Ecktürmchen wurde 1895 erbaut. Der späthistoristische Dekor wurde 1991 im Zug einer Außenrestaurierung rekonstruiert.[5]

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Kath. Filialkirche hl. Wolfgang
ObjektID: 63366
Sankt Wolfgang 10
Standort
KG: Seeboden
Der breite Saalbau mit gedrungenem romanischen Turm und eingezogenem gotischen Chor mit Strebepfeilern hat frühbarocke Altäre.[6]
Hauptartikel: Wolfgangskirche (Seeboden)
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche, Herz-Jesu-Friedens- und Versöhnungskirche mit Pfarrhof
ObjektID: 107601
Schulallee 6, 8
Standort
KG: Seeboden
Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1951/52 erbaut. An den Langbau in Nord-Süd-Richtung schließt östlich das Pfarrhaus an; der Turm steht seitlich des Eingangs.[5]

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Burgruine Sommereck (Sommeregg)
ObjektID: 34871
Schloßau 6
Standort
KG: Treffling
Die im 12. Jahrhundert errichtete und um 1500 nach Zerstörung wiederaufgebaute Burg verfiel ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Ab den 1970er Jahren wurde sie restauriert. Der dreigeschoßige Palas weist Details wie Erker, profilierte Portale und spätmittelalterliche Fensterumrahmungen auf.[7]
Hauptartikel: Burg Sommeregg

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Kath. Filialkirche hl. Petrus
ObjektID: 63421
Tangern 12
Standort
KG: Treffling
Die Filialkirche hl. Petrus hat ein schlichtes, einschiffiges Langhaus aus dem 17./18. Jh., ein niedriges Chorpolygon, einen hölzernen Dachreiter und eine Vorlaube. Der Altar von 1714 mit Fruchtgewinde, Knorpelwerkschmuck und Rokokotabernakel zeigt ein Bild des hl. Petrus.[8]

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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard mit Friedhof
ObjektID: 63476
Treffling 21
Standort
KG: Treffling
Die Pfarrkirche ist eine spätgotische Anlage mit Vorlaube und Portal im Westen sowie einem massigen Nordturm. Das dreijochige Langhaus weist im Inneren ein Netzrippengewölbe auf. Der neugotische Hochaltar stammt aus dem Jahr 1874. Der einstige Hauptaltar, ein gotischer Flügelaltar aus den Jahren 1454 bis 1460, steht heute rechts auf der Seite.[9]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Seeboden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 465f.
  3. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 466.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 988.
  5. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 870.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 860f.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 868.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 941.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 968f.
  10. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.