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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberdrauburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberdrauburg enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Oberdrauburg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 34684
Flaschberg
Standort
KG: Flaschberg
Die Burgruine Flaschberg ist ein erstmals 1154 urkundlich erwähnte romanischer Wehrbau, von dem nur noch die Ruine des Palas mit einem rundbogigen Portal und gekuppelten Fenstern, sowie ein teilweise erhaltener mehrgeschoßiger Turm sichtbar sind.

Unterhalb der Burg befindet sich das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das als Verwalterhaus und Pfleggerichtsgebäude diente. Es ist ein zweigeschoßiger, rechteckiger Renaissancebau, der Erker aufweist.[2]

Hauptartikel: Burgruine Flaschberg

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg mit altem Friedhof
ObjektID: 63809
Ötting
Standort
KG: Flaschberg
Die Kirche steht erhöht am westlichen Ortsende. Der gotische Bau mit einem Südturm wurde mehrfach verändert. Nach einem Brand im Jahr 1945 musste die Kirche teilweise erneuert werden; dabei wurden Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Der Hochaltar stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.
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ObjektID: 109541
Ötting 13
Standort
KG: Flaschberg
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger barocker Bau mit einem Schopfwalmdach. Bei der Restaurierung 1988 wurde das marmorierte Architekturdekor des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt.[3]

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Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Maria Rosenkranzkönigin
ObjektID: 63526
Unterpirkach 55
Standort
KG: Flaschberg
Die spätbarock-frühklassizistische Wallfahrtskirche wurde in den Jahren 1800 bis 1803 erbaut.

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Bürgerhaus, Lengauer Haus
ObjektID: 109536
Marktstraße 10
Standort
KG: Oberdrauburg
Über dem Portal des traufseitigen Gebäudes befindet sich ein Wappen. Am Erker ist ein im Jahr 1909 Friedrich Marx gewidmeter Gedenkstein von Hans Brandstetter angebracht.[4]

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Kath. Pfarrkirche hl. Oswald mit Friedhof
ObjektID: 62603
Kirchgasse
Standort
KG: Oberdrauburg
Hauptartikel: Pfarrkirche Oberdrauburg
f1
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ObjektID: 34686
Marktplatz 7
Standort
KG: Oberdrauburg
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ObjektID: 34687
Marktstraße 12
Standort
KG: Oberdrauburg
An der Fassade des traufseitigen Gebäudes ist eine gemalte Sonnenuhr sowie ein Rundbild, welches den Heiligen Florian darstellt angebracht.[4]
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ObjektID: 34688
Marktstraße 19
Standort
KG: Oberdrauburg
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ObjektID: 62601
Marktstraße 20
Standort
KG: Oberdrauburg

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Burgruine Hohenburg
ObjektID: 34685
Rosenberg
Standort
KG: Oberdrauburg
Die Burg Hohenburg wurde erstmals im Jahr 1202 urkundlich erwähnt und diente als Signalposten für die Burgen Flaschberg und Stein. Im 14. Jahrhundert wurde die Grafen von Ortenburg vom Erzstift Salzburg mit der Burg belehnt. Im 15. Jahrhundert ging sie an die Grafen von Cilli und 1460 schließlich an Kaiser Friedrich III. über. Im Jahr 1495 war sie Sitz der Pflegerfamilie „von Hohenburg zum Rosenberg“. Nach mehrmaligen Besitzerwechsel ist die Burg seit 1842 im Besitz der Familien Pichler.

Heute sind noch die Reste des dreigeschoßigen Bergfrieds, des Palas und einer Wehrmauer mit Eckturm sichtbar. Im Jahr 1912 gab es Pläne die Ruine wieder aufzubauen, die jedoch nicht verwirklicht wurden. In den 1970er Jahren wurde sie schließlich ausgebaut. Im Jahr 1994 erfolgte die Errichtung eines hölzernen Wehrganges.[5]

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ObjektID: 109538

seit 2014

Rosenberg 1
Standort
KG: Oberdrauburg
Der zweigeschoßige Bau mit Schopfwalmdach und Rundbogenportal steht am Fuß der Ruine Hohenburg. Er stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert.
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ObjektID: 67489
Schröttelhofer Feld
Standort
KG: Oberdrauburg
Eine römische Siedlung war vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum frühen 5. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. Die Straßenstation der römischen Kaiserzeit befand sich am Kreuzungspunkt der Straßen von Teurnia nach Aguntum und Richtung Süden über den Gailbergsattel nach Aquileia.[6]

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Kath. Filialkirche Maria Hilf am Rosenberg
ObjektID: 62863
Rosenberg
Standort
KG: Oberdrauburg
Die Filialkirche Maria Hilf am Rosenberg ist ein genordetes Sakralgebäude mit hölzernem Dachreiter, das 1789 erbaut wurde und mit der Jahreszahl 1799 bezeichnet ist. Von der westlichen Vorhalle gelangt man über das rundbogige Westportal in das mit Kompositbogenfenstern ausgestattete, flach gedeckte Langhaus. Der eingezogenen Chor mit 5/8-Schluss ist im Inneren halbkreisförmig und mit einem Platzlgewölbe versehen. Der Triumphbogen ist rundbogig.

Das Deckengemälde ist mit Georg Egger 1867 bezeichnet und stellt die Themen Maria Hilf, Verkündigung, Vermählung Mariä und Darbringung dar. Der Altar stammt aus der gleichen Zeit. Die lebensgroße Schnitzfigur des Schmerzensmannes stammt aus dem 18. Jahrhundert.[5]


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Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk (Postmeisterstöckl)
ObjektID: 109532

Standort
KG: Oberdrauburg
Datei hochladen Wegkapelle, Gailbergstöckl
ObjektID: 109533
Waidach
Standort
KG: Oberdrauburg

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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
ObjektID: 63807
Zwickenberg 1
Standort
KG: Zwickenberg
Hauptartikel: Pfarrkirche Zwickenberg
f1
Datei hochladen Kapelle hl. Maria (Sieben-Schmerzen-Mariae) am Zwickenberg
ObjektID: 68214
Zwickenberg
Standort
KG: Zwickenberg
Die Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes ist ein kleiner spätbarocker, zweiachsiger Bau mit Dreiachtelschluss. Das Zeltdach wird von einem westlichen Dachreiter bekrönt. Im Inneren birgt der spätbarocke Altar mit ädikulaartigen Aufbau aus dem 18. Jahrhundert eine Pietà.[7]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Oberdrauburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 140.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 611.
  4. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 586.
  5. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 690.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 584.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1107.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.