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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Heiligenblut am Großglockner

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Heiligenblut am Großglockner enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Kärntner Gemeinde Heiligenblut am Großglockner.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Bauernhaus, Oberer Freser
ObjektID: 20046
Apriach 33
Standort
KG: Apriach
Der Bauernhof Oberer Freser besteht aus Wohnhaus, Stallscheune, einer Kapelle und einer auf freiem Feld stehender Badstube. Das zweigeschoßige Wohnhaus ist mit Ausnahme des rückwärtigen Teiles des Erdgeschoßes ein Blockbau mit dreiteiligem Grundriss. Es wurde im 17. Jahrhundert errichtet und im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut und erweitert. Die Vorratsräume wurden nachträglich risalitartig angebaut. Das Wohnhaus mit Giebeln im Blockbau wird von einem weit auskragenden Pfettendach überdeckt. Zwei Räume haben Täfelungen aus dem 19. Jahrhundert, die anderen Riemling- bzw. Trambohlendecken. Südwestlich des Wohnhauses steht die zweigeschoßige Stallscheune aus dem 18. Jahrhundert mit Kniestock über rechteckigem Grundriss. Das Stallgeschoß ist gemauert, das Obergeschoß mit Giebeln ist in Blockbauweise errichtet und ist mit Ausnahme der Bergseite von einem Trockengang umlaufenen. Die Bad- oder Brechelstube besitzt einen auf einem Bruchsteinsockel ruhenden, in Blockbauweise errichteten Ofenraum.[2]

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Kapelle bei Oberer Freser
ObjektID: 108347
bei Apriach 33
Standort
KG: Apriach
Die Hauskapelle beim Oberen Freser ist ein Rechtecksbau mit Dreiseitenschluss, seitlichem Eingang, gemauertem Westgiebel und hölzernen Glockentürmchen. Im Inneren birgt sie ein Altärchen mit einer Anna-Selbdritt-Gruppe aus dem 17. Jahrhundert und einem beigefügten heiligen Josef aus dem 18. Jahrhundert. Davor stehen eine Pietà und ein Kruzifix mit Engeln aus dem 17. Jahrhundert.[2]

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Bauernhaus, Unterer Freser
ObjektID: 20047
Apriach 34
Standort
KG: Apriach
Der Bauernhof Unterer Freser besteht aus Wohnhaus, Stallscheune und einer östlich vom Stall gelegenen Badstube. Das am Dachstuhl mit 1594 bezeichnete Wohnhaus ist ein zweigeschoßiger Steinbau mit dreiteiligem Grundriss und einem nachträglich an der rückwärtigen Giebelwand angestellten Blockspeicher von 1816 mit flachem Pfettendach. Das Gebäude mit Rundbogenportal und Reste eines Sgraffitodekors aus der Spätrenaissance besitzt an der Nordwestseite eine nicht über die ganze Längsfront reichende Oberlaube mit hölzernem Kloturm. Die Räume im Erd- und Obergeschoß sind mit Gewölben ausgestattet. Ein Raum im Erdgeschoß ist vertäfelt und hat eine Kassettendecke mit Deckentram aus dem Jahre 1860. Die talwärts gelegene Stallscheune mit Kniestock über rechteckigem Grundriss stammt aus dem 18. Jahrhundert. Über dem gemauerten Stallgeschoß befindet sich die in Blockbauweise errichtete Tenne mit nordwestlichem Trockengang. Die Badstube ist ein in Blockbauweise errichteter einzelliger Bau mit giebelseitig vorkragendem Pfetten-Rofendach.[2]

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Mathekapelle (Schutzengelkapelle)
ObjektID: 34377
bei Schachnern 10
Standort
KG: Apriach
Die Mathekapelle ist dem Heiligen Antonius von Padua geweiht. In der Kapelle steht ein Altar aus dem späten 17. Jahrhundert mit Schutzengelbild. Weiters beherbergt die Kapelle die um 1700 entstandenen Schnitzfiguren der Heiligen Margareta und eines heiligen Königs, sowie einen kreuztragenden Christus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der wertvollste Besitz, eine Madonnenskulptur aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, wird im Diözesanmuseum in Klagenfurt aufbewahrt. In der Kapelle ist nur eine Kopie zu sehen.[3]

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Jörger-Mühle
ObjektID: 34163

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Zlöbl-Mühle
ObjektID: 34164

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Glauer-Mühle
ObjektID: 34165

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Schmutzer-Mühle
ObjektID: 34166

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Kellnermühle/Lenzer-Mühle
ObjektID: 34167

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Brennermühle/Gori-Mühle
ObjektID: 34168

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Obere Mallig-Mühle
ObjektID: 34169

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen

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Mörtl-Mühle
ObjektID: 34170

Standort
KG: Apriach
Die acht Apriacher Stockmühlen am Apriacher Bach bilden das letzte erhaltene alpenländische Stockmühlen-Ensemble.
Hauptartikel: Apriacher Stockmühlen
BW
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Großglockner-Hochalpenstraße
ObjektID: 130719

seit 2016

Großglockner Hochalpenstraße
Standort
KG: Apriach
Die höchste befestigte Passstraße Österreichs wurde 1930 bis 1935 von Franz Wallack erbaut.

Anmerkung: Der geschützte Teil der Großglockner-Hochalpenstraße erstreckt sich über die Gemeinden Heiligenblut (Katastralgemeinden Zlapp und Hof, Apriach), Fusch und Rauris.


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Aichhorner Kapelle
ObjektID: 34375
bei Aichhorn 6
Standort
KG: Rojach
Die 1818 errichtete klassizistische Kapelle ist ein Rechteckbau mit 3/8-Chorschluss. Sie beinhaltet volkstümliche Fresken, geschnitzte Zirbenholzleuchter und Kirchengestühl aus der Bauzeit.[4]

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Kath. Filialkirche hl. Martin in Pockhorn und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 67986
Pockhorn
Standort
KG: Rojach
Die spätgotische Kirche mit Sockel aus Serpentin um den Außenbau wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Der Turm im nördlichen Chorwinkel hat einen hohen Helm; die große westliche Vorlaube ist aus Bruchsteinmauerwerk. Die Seitenaltäre haben bemerkenswerte Knorpelwerkornamentik aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[5]

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Brictius-Kapelle
ObjektID: 67988

Standort
KG: Zlapp und Hof
Die Brictius-Kapelle ist in 1904 m Seehöhe westlich von Winkl bei Heiligenblut nahe der Leitermündung gelegen. Der 1872 errichtete kleine Rechtecksbau mit 3/8-Schluss besitzt ein Stichkappengewölbe. Das barocke Altarbild zeigt 16 Darstellungen aus der Brictiuslegende.[6]

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Kath. Pfarrkirche hl. Vinzenz und Friedhof
ObjektID: 67984

Standort
KG: Zlapp und Hof
Der steil aufragende gotische Bau mit Strebepfeilern am Chor, Südturm mit Spitzgiebeln und achtseitigem Nadelhelm und spätgotisch profiliertem Westportal wurde im 14./15. Jahrhundert. Die Kirche beinhaltet eine spätgotischen Flügelaltar und neugotische Seitenaltäre.[8]
BW Datei hochladen Gipperkapelle, Maria Hilf
ObjektID: 108331

Standort
KG: Zlapp und Hof
Die Mariahilfkapelle ist in 1630 m Seehöhe auf dem Gipper unterhalb der Glocknerstraße gelegen. Das 1785 erbaute Kirchlein ist ein Saalbau mit 3/8-Schluss und gemauertem Dachreiter, einem Sakristeianbau an der Ostseite und Pfeilervorlaube an der Westseite. Die Kapelle beherbergt einen Rokokoaltar mit geschnitztem Mariahilfbild. Aus dem Spätbarock stammen der Schmerzensmann, das Kruzifix, sowie weitere Statuetten von Heiligen.[6]
BW Datei hochladen Bauernhof (Anlage), Unterer Wegscheider
ObjektID: 129724

seit 2012

Untertauern 28
Standort
KG: Zlapp und Hof

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Großglockner-Hochalpenstraße
ObjektID: 115682

seit 2016

Großglockner Hochalpenstraße
Standort
KG: Zlapp und Hof
Die höchste befestigte Passstraße Österreichs wurde 1930 bis 1935 von Franz Wallack erbaut.

Anmerkung: Der geschützte Teil der Großglockner-Hochalpenstraße erstreckt sich über die Gemeinden Heiligenblut (Katastralgemeinden Zlapp und Hof, Apriach), Fusch und Rauris.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Heiligenblut  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 19.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 862.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 5.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 628.
  6. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1074.
  7. lt. Kagis, GstNr. .115/2 lt. BDA nicht zutreffend
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 283ff.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.