unbekannter Gast
vom 28.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lendorf (Drautal)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lendorf enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lendorf im Drautal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Kath. Filialkirche Maria am Bichl und Friedhof
ObjektID: 61591
Feicht 1
Standort
KG: Lendorf
Die Filialkirche Maria Bichl wurde im Jahr 1390 erstmals urkundlich erwähnt. Der gegenwärtige, spätgotische Kirchenbau mit eingezogenem dreijochigen Chor mit 3/8-Schluss und Turm im nördlichen Chorwinkel stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts und wurde um ein zweijochiges nördliches Seitenschiff erweitert. Bemerkenswert ist der Hochaltar aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts.[2]
Hauptartikel: Filialkirche Maria am Bichl

Datei hochladen
Römisches Municipium Claudium Teurnia
ObjektID: 130230
Holzerberg
Standort
KG: Lendorf
Teurnia war eine um 50 n. Chr. gegründete römische Stadt, die in der Spätantike ein wichtiger Bischofssitz und Hauptstadt der Provinz Binnennorikum war.[3]
Hauptartikel: Teurnia
Datei hochladen Litzlhof
ObjektID: 18390
Litzlhof 1
Standort
KG: Lendorf
Das am Südhang des Hühnerbergs gelegene ehemalige Schloss Litzlhof ist ein ursprünglich zweigeschoßiger Bau des 16. Jahrhunderts, der 1910 aufgestockt und erweitert wurde. Nur der Südtrakt ist Altbestand. Das Gebäude wird als Landwirtschaftsschule genutzt.[4]
Hauptartikel: Litzlhof

Datei hochladen
Pfarrhof und Pfarrstadel, Römermuseum
ObjektID: 63206
St. Peter in Holz 1
Standort
KG: Lendorf
An der östlichen Außenmauer des Pfarrhofes sind zwei Grabbaureliefs mit der Darstellung eines Hasen und eines Pferdes angebracht. Daneben befindet sich eine Grabinschrift für Ingenuus und Exepia sowie für Optatus und Celerina.

Der Pfarrstadl wurde laut Bauinschrift 1895 errichtet. Seit 2000 befindet sich in ihm das Römermuseum Teurnia.[5]


Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Peter und Friedhof
ObjektID: 63208
St. Peter in Holz 2
Standort
KG: Lendorf
Die mittelgroße Kirche mit Strebepfeilern, gedrungenem Turm und eingezogenem Chor ist ein gotischer Bau des 14. bis 15. Jahrhunderts, der barockisiert wurde. Wandmalereien innen und außen stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.[6]
Hauptartikel: Pfarrkirche St. Peter in Holz
Datei hochladen Heiliger Bezirk des Mars
ObjektID: 68156
Lendorf
Standort
KG: Lendorf
Das im zweiten nachchristlichen Jahrhundert in heimisch-keltischer Bauweise errichtete Marsheiligtum bei der sogenannten Römerklause wies einen Weihealtar und eine Kultstatue des Mars Latobius auf. Die Bauten wurden im Mittelalter zur Steingewinnung weitgehend abgetragen; Ausgrabungen fanden 1924 statt.[7]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 116f.
  3. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 810f.
  4. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 474.
  5. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 812.
  6. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 811f.
  7. Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 456.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.