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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Going am Wilden Kaiser

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Going am Wilden Kaiser enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Going am Wilden Kaiser.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Bildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 90308
Dorfstraße
Standort
KG: Going
Die barocke Skulptur des hl. Johannes von Nepomuk in geschlossenem Bretterkasten stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2]
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ObjektID: 90310
Dorfstraße
Standort
KG: Going
Das 1948 errichtete Denkmal besteht aus einer zwischen zwei Pfeilern eingespannten Wand, die eine Granittafel mit den Namen der Gefallenen trägt. Auf den Pfeilern ein laternenförmiger Aufsatz mit einer Glocke beziehungsweise ein kleines, eisernes Kreuz.[3]

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Bildstock, Ölberg-Kapelle
ObjektID: 90304
Kirchplatz
Standort
KG: Going
Der in die Friedhofsummauerung eingefügte große Nischenbildstock hat eine große, rundbogige Nische, die mit dem Motiv Christus am Ölberg ausgemalt ist und durch zwei hölzerne Türflügel verschlossen wird, die innen ebenfalls bemalt sind. Darunter befindet sich eine segmentbogige mit Rautengitter versperrte Nische.[4]

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Aufbahrungshalle, Totenkapelle
ObjektID: 90307
Kirchplatz
Standort
KG: Going
Der Entwurf der Aufbahrungshalle stammt von Wilhelm Adamer aus dem Jahre 1969. Die Kapelle steht auf fünfeckigem Grundriss, das Faltdach kragt seitlich zu zwei massiven Mauern aus Natursteinen aus. Der rundbogige Eingang ist an der Nordseite, an der Rückseite sind Urnennischen eingelassen.[5]
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ObjektID: 90283
Kirchplatz
Standort
KG: Going
Der Brunnen aus dem Jahre 1955 besteht aus einem ovalen Rotmarmorbecken und einer achteckigen Stele mit einer in Kupfer getriebenen Florianistatue.[6]

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Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz und Friedhof
ObjektID: 64003
Kirchplatz
Standort
KG: Going

Anmerkung: [7]

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ObjektID: 64002
Kirchplatz 1
Standort
KG: Going
Bei dem Pfarrhaus, vermutlich aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, handelt es sich um ein zweigeschoßiges Mittelflurhaus mit quadratischem Grundriss und steilem Walmdach. Allseits dreiachsig, die Fenster sind teilweise zugemauert. Die Gliederung erfolgt durch Putzquaderung im Erdgeschoß und geputzte Eckquaderung und Putzfaschen um die Fenster im Obergeschoß. In der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Pfarrhof an seiner Westfassade um einen eingeschoßigen Anbau mit Walmdach erweitert.[8]
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ObjektID: 90329

Standort
KG: Going
Die Tannbichl-Kapelle ist eine kleine gemauerte, einjochige Kapelle mit einem runden Chorschluss, sie stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Eingang erfolgt über die Stirnseite und eine rechteckige Türe, darüber hochrechteckige Oberlichte und im Giebelfeld ein Marienbild. Innen eine Flachtonne, der Chor ist leicht eingezogen und mit einem Rautengitter verschlossen.[9]
BW Datei hochladen Hofkapelle Haiden
ObjektID: 90272

seit 2012

bei Reischweg 19
Standort
KG: Going
Die kleine, durchgehend gezimmerte Kapelle aus dem Jahr 1681 ruht auf vier Ecksteinen, sie hat einen geraden Schluss und ein flaches, mit Schindeln gedecktes Satteldach. Innen hat die Kapelle eine reiche volkstümliche Ausstattung und ein Bildnis des Schmerzensmanns.[10][11]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Going am Wilden Kaiser  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Baumann, Wiesauer: Bildsäule mit Skulptur hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  3. Baumann, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  4. Wiesauer: Nischenbildstock, Friedhofskapelle, Ölbergkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  5. Drexel, Wiesauer: Friedhofskapelle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  6. Baumann, Wiesauer: Laufbrunnen mit Skulptur hl. Florian, Florianbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  7. Drexel, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Kreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  8. Baumann, Wiesauer: Pfarrhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  9. Baumann, Wiesauer: Wegkapelle, Tannbichlkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  10. Müller, Wiesauer: Hofkapelle, Hoadkapelle, Haiden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2013.
  11. Michaela Frick: Reischweg 19, Hofkapelle Haiden, Hoadkapelle. In: Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht, Juni 2012, S. 1112 (tirol.gv.at [PDF; abgerufen am 11. Januar 2014]).
  12. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.