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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hochfilzen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hochfilzen enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hochfilzen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 89819
Dorf
Standort
KG: Hochfilzen
Der Friedhof schließt südöstlich an die Pfarrkirche an. Die Aufbahrungshalle wurde 1960 nach Plänen von Walter Petrej erbaut und 1974 umgestaltet. Der Bau über rechteckigem Grundriss mit über dem Eingang vorgezogenem und von Pfeilern gestütztem Zeltdach weist Wandgemälde und Sgraffiti von 1963 auf.[2] Südöstlich steht ein Nischenbildstock mit geschweiftem, holzschindelgedecktem Satteldach, dessen Nische mit Malereien von Toni Kirchmayr um 1950 geschmückt ist.[3]
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ObjektID: 89821
Dorf
Standort
KG: Hochfilzen
Das Kriegerdenkmal wurde 1974 errichtet, es besteht aus zwei Stelen aus Konglomeratstein in Kreuzform, mit eingeschnittenen Kreuzen.[4]

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Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee
ObjektID: 64081
Dorf 5
Standort
KG: Hochfilzen
Die Kirche wurde 1745 nach Plänen von Bernhard Sacherpacher anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 17. Jahrhundert errichtet, 1880/81 und 1928–31 innen umgestaltet und 1960/61 erweitert. Dabei wurde das barocke Langhaus zum Altarraum und der rund schließende Chor zur Sakristei umgestaltet und im Süden ein neues Langhaus angebaut. Langhaus und Altarraum sind mit einer flachen Holzdecke versehen. Die Betonglasfenster an der Westseite wurden 1961 nach einem Entwurf von Josef Widmoser von der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt geschaffen.[5]
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ObjektID: 89829
Liftweg
Standort
KG: Hochfilzen
Der Bildstock stammt vom Ende des 19. - Anfang des 20. Jahrhunderts. Hinter einer vergitterten Öffnung Nische befindet sich eine Lourdesgrotte.[6]
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ObjektID: 89823
Schulgasse 2
Standort
KG: Hochfilzen
Am Kindergartentrakt des Schulgebäudes befindet sich ein Sgraffito aus der Erbauungszeit (1963–1965) mit Darstellungen von Bildungsszenen.[7]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hochfilzen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Müller, Wiesauer: Friedhofskapelle, Aufbahrungshalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  3. Müller, Wiesauer: Nischenbildstock, Friedhofskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  4. Müller, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Juli 2015.
  5. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  6. Baumann, Wiesauer: Kapellenbildstock, Lourdeskapelle, Grießkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Juli 2015.
  7. Müller, Wiesauer: Volksschule und Kindergarten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2016.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.