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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kössen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kössen enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kössen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Anna-Kapelle
ObjektID: 93325
Außerkapelle
Standort
KG: Kössen
Der zweijochige Barockbau wurde 1725 erbaut.
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ObjektID: 93328
Bichlach 25
Standort
KG: Kössen
Der zweigeschoßige Schulbau mit Schopfwalmdach wurde 1901/1902 erbaut, und 1955/1956 renoviert, 1989 erfolgten Umbauten. An der Südostecke Treppenhausrisalit unter Satteldach. Große Rechteckfenster; Fassadengliederung durch Putzfaschen.[2]
BW Datei hochladen Hechenbichl-Kapelle
ObjektID: 93331

seit 2012

bei Bichlach 65
Standort
KG: Kössen
Die kleine, gemauerte Hofkapelle wurde 1812 erbaut. Sie hat einen dreiseitigen Chorschluss und ein steiles, schindelgedecktes Satteldach, das über dem Chor abgewalmt ist. Über der Rechtecktüre an der Stirnseite befindet sich ein Kruzifix. Das Tonnengewölbe innen hat schmale Stichkappen, im Gewölbe vier gemalte Medaillons mit den Evangelisten.[3]
BW Datei hochladen Gageser-Hof
ObjektID: 39591
Bichlach 71
Standort
KG: Kössen
BW Datei hochladen Gageskapelle
ObjektID: 39592
bei Bichlach 71
Standort
KG: Kössen
BW Datei hochladen Schmelzhütte Gages, Kupferschmiede
ObjektID: 39593
Bichlach 72
Standort
KG: Kössen
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ObjektID: 93511
Dorf
Standort
KG: Kössen
Die Aufbahrungshalle mit offenem Vorraum und Walmdach wurde 1963 nach Plänen von Josef Menardi errichtet. Die Fassadenmalerei mit der Auferweckung des Lazarus und die quadratischen Nordfenster in rot-blauer Bleiverglasung mit Passionsszenen wurden von Fred Hochschwarzer geschaffen.[4]
BW Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 93512
Dorf
Standort
KG: Kössen
Datei hochladen Geräteschuppen
ObjektID: 93513
Dorf
Standort
KG: Kössen

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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus mit Friedhof
ObjektID: 64432
Dorf
Standort
KG: Kössen
Datei hochladen Widum
ObjektID: 64431
Dorf 8
Standort
KG: Kössen

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Gasthaus Erzherzog Rainer
ObjektID: 39596
Dorf 10
Standort
KG: Kössen
Das mächtige, zweigeschoßige, gemauerte und barockzeitlich reich bemalte Mittelflurhaus über rechteckigem Grundriss hat ein flaches Satteldach, über dem Kielbogenportal ist die Bauinschrift 1567 zu erkennen. Der Bau wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet. An der südlichen Stirnseite mehrere Polygonalerker, darüber Giebelsöller mit einem Geländer aus Holzbalustern. Die Rechteckfenster sind mit reich gemalten, barocken Rahmen versehen, im Giebelfeld ist eine Muttergottes auf Wolken aufgemalt. An der westlichen Traufseite Malerei der Hl. Dreifaltigkeit mit den hll. Maria, Sebastian, Johannes d. T. und Florian auf Wolken. Zum Dachansatz werden das Giebelfeld und die Traufseiten mit eierstabförmiger Malerei und Festons abgeschlossen. Innen befindet sich ein tonnengewölbter Mittelflur.[5]
BW Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 93509
bei Dorf 11
Standort
KG: Kössen
Das Kriegerdenkmal besteht aus einem hohen, zweistufigen, sich verjüngenden, gemauerten Sockel mit Namenstafeln und dem Relief eines sterbenden Soldaten mit Kruzifix. Als Krönung ein Felsblock mit Tiroler Adler und Fahne. Es wurde 1962 errichtet.[6]
BW Datei hochladen Arzthaus Mittermaier
ObjektID: 47031
Dorf 50
Standort
KG: Kössen
BW Datei hochladen Moserberg-Bildstöckl
ObjektID: 93342
Fritzing
Standort
KG: Kössen
Der aus Granit geformte Schaft hat einen tabernakelartigen Aufsatz mit einer flachen, rechteckigen Nische und stark verwitterter Blechtafel. Der Bildstock stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.[7]
BW Datei hochladen 15 Bildsäulen mit Rosenkranzgeheimnissen
ObjektID: 93492
Klobensteiner Straße
Standort
KG: Kössen
Die 15 hölzernen Bildsäulen mit den Rosenkranzgeheimnissen wurden 1927 neu aufgestellt. Auf den sich nach oben verjüngenden Schäften befinden sich tabernakelartige Aufsätze mit Bildtafeln von Michael Lackner senior.[8]

Anmerkung: Die Bildsäulen befinden sich auf Privatgrund, der durch „Betreten verboten“-Schilder abgesperrt ist.


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Wallfahrtskirche, Loreto-Kapelle und Mariahilf-Kapelle
ObjektID: 93494
Klobensteiner Straße
Standort
KG: Kössen
Datei hochladen Lourdeskapelle, Wasser-Kapelle
ObjektID: 93496
Klobensteiner Straße
Standort
KG: Kössen
BW Datei hochladen Felspietà Steinfrau
ObjektID: 93504
Klobensteiner Straße
Standort
KG: Kössen
Bei der Steinfrau handelt es sich um einen kleinen Felsen mit rundbogiger Nische, darin hinter einem Wabengitter ein Tafelbild Pietà. Bezeichnet mit 1778.[9]
BW Datei hochladen Kapelle der kath. Jungschar
ObjektID: 93376
bei Loferberg 9
Standort
KG: Kössen

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Staffenbrücke mit hl. Johannes Nepomuk-Bildstock
ObjektID: 93353
Mühlbachweg
Standort
KG: Kössen
Die 2004 in Holzbauweise errichtete Staffenbrücke über die Großache ist eine der größten Straßenbrücken aus Holz in Europa. Der an der gleichen Stelle bestehende schmale Steg wurde 1911 durch eine einspurige Holzbrücke ersetzt. Das Haupttragesystem der Staffenbrücke ist eine Fachwerkkonstruktion aus Brettschichtholz mit Zuggliedern aus Stahl und einer freien Spannweite von 50,4 m. Die Dachkonstruktion besteht im Bereich des Hauptdaches aus Pfetten in Brettschichtholz, Sparren aus Vollholz und einer Dachschalung aus Massivholzplatten.[10] Auf der Brücke ist ein Bildstock mit einer kleinen Skulptur des hl. Johannes Nepomuk aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem durch ein Wabengitter verschlossenen Bretterkasten angebracht.[11]
Datei hochladen Kruzifix
ObjektID: 93351
Waidach
Standort
KG: Kössen
BW Datei hochladen Marterl, Ecce Homo
ObjektID: 93506

Standort
KG: Kössen
In einer rechteckigen Felsnische befindet sich eine bemalte Blechtafel: gefesselter Christus mit Dornenkrone und Schilfrohr unter einem gemauerten Bogen. Das Marterl stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.[12]
BW Datei hochladen Kalvarienberg-Bildstock
ObjektID: 93507

Standort
KG: Kössen
Der kleine, gemauerte Nischenbildstock mit Satteldach stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde 1979 renoviert. Das Kruzifix in der durch ein Gitter verschlossenen Segmentbogennische wird Josef (Anton) Haid (1801–1858) zugeschrieben. Unterhalb kleine Rundbogennische mit Lourdesgrotte.[13]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kössen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Müller, Wiesauer: Volksschule Niederbichl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  3. Baumann, Wiesauer: Hofkapelle, Hechenbichlkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Juni 2017.
  4. Drexel, Wiesauer: Friedhofskapelle, Aufbahrungshalle, Leichenhalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Dezember 2016.
  5. Baumann, Wiesauer: Gasthof Erzherzog Rainer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Juni 2017.
  6. Müller, Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  7. Baumann, Wiesauer: Bildsäule, Moserberg Bildstöckl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  8. Baumann, Wiesauer: Bildsäulen mit Rosenkranzgeheimnissen (15 Stk.). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  9. Baumann, Wiesauer: Nischenbildstock, Fels-Pieta (Pietà), Steinfrau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  10. Müller, Wiesauer: Straßenbrücke, Staffenbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  11. Baumann, Wiesauer: Bildstock mit Skulptur Hl. Johannes Nepomuk. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  12. Baumann, Wiesauer: Marterl, Ecce Homo. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  13. Baumann, Wiesauer: Nischenbildstock, Kalvarienberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.