unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt/Hi–K

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt enthält die 785 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 1. Wiener Gemeindebezirks Innere Stadt.[1]

Denkmäler nach Straßen geordnet: A–D | E–He | Hi–K | L–Roc | Rot–Si | So–Z

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50324
Himmelpfortgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus (erbaut 1899/1900 durch Titus Neugebauer) hat eine vertikal gegliederte Fassade mit vertikal verbundenen verdachten Fenstern und einem dreigeschoßigen polygonalen Mittelerker. Über dem Attikageschoß erstreckt sich ein weit vorkragendes Kranzgesims. Im Stiegenhaus sind originale Geländer sowie ein Aufzug mit geätzten Gläsern erhalten.

Datei hochladen
BM für Finanzen
ObjektID: 50333
Himmelpfortgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Wohnhaus im Stil des Johann Lukas von Hildebrandt entstand um 1720 an Stelle des ehemaligen Himmelpfortbades; 1880 erfolgten Umbauten. In der im Erdgeschoß gelegenen Gaststätte (heute Café Frauenhuber) gaben Mozart und Beethoven Konzerte. Die Oberzone über dem rustizierten Sockel mit dem Korbbogenportal hat einen leichten Mittelrisalit und ist durch ionische Riesenpilaster, seitliche gebänderte Lisenen und Fenster mit geschoßweise unterschiedlichen Verdachungen gestaltet. In der Mitte der Beletage befindet sich in einer Bogenverdachung eine Madonnenstatue.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 31689
Himmelpfortgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Haus wurde 1786 von Josef Meissl dem Älteren anstelle der Kirche des Himmelpfortklosters erbaut. Es ist in den Formen des josephinischen Plattenstils gehalten, in der Rauhensteingasse zeigt es einen seichten Mittelrisaliten. Quadersteine der Kirche sowie gotische Quaderspolien im Fundament sind erhalten. Es hat zwei Innenhöfe, im Hof zur Rauhensteingasse sind die Pawlatschen erhalten.

Datei hochladen
Ehem. Stadtpalais des Prinzen Eugen, BM für Finanzen
ObjektID: 30485
Himmelpfortgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Stadtpalais des Prinzen Eugen ist ein bedeutendes hochbarockes Palais mit kostbarer Innenausstattung. Durch aufeinanderfolgende Grundstückserwerbungen nach 1693 hat das Palais eine komplizierte Baugeschichte. 1697 wurde der Bau von Johann Bernhard Fischer von Erlach begonnen, 1719 wurde er von Johann Lucas von Hildebrandt übernommen. Durch den Erwerb des westlich anschließenden Hauses konnte der Bau erst 1719 abgeschlossen werden. Die Sockelzone der Außenfassade ist genutet, während die Obergeschoße durch Riesenpilaster gegliedert sind. Die drei Portale werden Lorenzo Mattielli zugeschrieben. Die Räume im Inneren sind mit Skulpturen von Giovanni Giuliani ausgestattet, insbesondere das bedeutende Stiegenhaus mit den Atlanten, die als Stützen fungieren. Das Gebäude dient seit seiner letzten Restaurierung 2013 als Außenstelle des Österreichischen Galerie.
Datei hochladen Finanzministerium, Teil des ehem. Himmelpfortklosters
ObjektID: 30486
Himmelpfortgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Refektorium und Pfortengebäude des ehemaligen Himmelpfortklosters entstanden im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts. Nach 1783 erhielt es eine neue Fassade durch Josef Gerl. 1973–75 wurden die Hoftrakte abgerissen und neu erbaut sowie der Straßentrakt entkernt. Die Oberzone der breiten josephinischen Fassade ist durch gerade verdachte Obergeschoßfenster sowie Plattendekor in den Sturz- und Parapetfeldern gekennzeichnet. In der Mittelachse befindet sich ein Turmaufsatz. Die Sockelzone ist gebändert, das Schulterbogenportal hält das Holztor mit Beschlägen aus dem vierten Viertel des 18. Jahrhunderts. Hofseitig befindet sich eine mit 1716 bezeichnete gemalte Sonnenuhr; im Innenhof wurde 1975 eine Brunnenschale aus dem ersten Viertel des 17. Jahrhunderts aufgestellt.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50334
Himmelpfortgasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das kleine, Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute Bürgerhaus erhielt 1794 eine neue Fassade in Formen des Zopf- und Plattenstils in Form eines genuteten Sockels mit dem Korbbogenportal sowie rechteckig gerahmten Korbbogenfenstern im ersten Obergeschoß, während die glatte Oberzone gerade verdachte, in der Mitte übergiebelte Fenster sowie Platten- und Zopfdekor aufweist. Gewölbe im Hausflur und im Keller sowie eine Wendeltreppe stammen aus dem 16. Jahrhundert.

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 30487
Himmelpfortgasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das josephinische Bürgerhaus entstand 1786 aus zwei Gebäuden des Himmelpfortklosters, welche Joseph Meissl sen. teilweise aufstockte und mit einer einheitlichen Fassade versah. Die schlichte Fassade weist den Knick sowie die ungleichmäßige Achsenabfolge der Vorgängerbauten auf. Sie hat einen seichten Mittelrisalit, in dem sich das Korbbogenportal mit dem originalen Holztor befindet, Segmentbogenfenster im Erdgeschoß, in der Oberzone Fenster mit Plattenrahmen sowie im zweiten Obergeschoß geraden Verdachungen. Der Dachstuhl datiert aus 1786, im linken Gebäudeteil aus ca. 1700.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50335
Himmelpfortgasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das kleine dreiachsige Bürgerhaus entstand 1792 durch Aufstocken älterer Bausubstanz und erhielt eine spätjosephinische Fassade. Über dem gebänderten ersten Obergeschoß mit gerade verdachten Fenstern befindet sich eine Zone vertikal verbundener Fenster mit Dreiecks- und geraden Giebeln zwischen vertieften Wandfeldern. Das Geschäftsportal im Erdgeschoß sowie die vergitterte Holztüre aus 1899 sind späthistoristisch. Im Erdgeschoß sind zwei Holztramdecken sowie ein Kreuzbandgewölbe aus der Mitte des 16. Jahrhunderts vorhanden; im Keller sind Mauerreste aus dem 13. und 15. Jahrhundert, im zweiten Untergeschoß Stichkappentonnen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zu finden.

Datei hochladen
Palais Fürstenberg
ObjektID: 30491
Himmelpfortgasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser hochbarocke Bau ist der 1724 erfolgte Umbau eines frühbarocken Palais, das um 1625 entstanden ist. Es weist einige Ähnlichkeiten mit dem Palais Neupauer-Breuner auf, was denselben Architekten wahrscheinlich macht. Über einem zweistöckigen genuteten Sockel mit quadratischen Fenstern erheben sich drei Obergeschoße, deren Fenster durch gebänderte Lisenen verbunden sind. Der Mittelrisalit ist flach und weist ein Rundbogenportal auf, das von Hermen mit ionischen Kapitellen sowie den abgerundeten Balkon tragende Atlanten flankiert ist.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus und Hauszeichen, Heilung des Tobias/Schild der ehem. Waldheim Apotheke
ObjektID: 96468
Himmelpfortgasse 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus wurde 1902/03 durch Heinz Gerl teilweise in secessionistischen Formen erbaut. Die Mittelachse wird von einem über drei Geschoße reichenden Erker beherrscht, der von einem Balkon mit Schmiedeeisengitter gekrönt ist. Im Erdgeschoß befindet sich die Apotheke „Zur goldenen Krone“, in der noch die originale Ausstattung aus 1903 sowie eine Kopie des Ladenschildes „Die Heilung des Tobias“ von Leopold Kupelwieser (1826) aus dem Vorgängerlokal in der Himmelpfortgasse 17 vorhanden ist.

Datei hochladen
sog. Paltisches Haus
ObjektID: 30506
Himmelpfortgasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das Renaissancehaus entstand um 1563, indem ein straßenseitiges spätmittelalterliches Haus aufgestockt und mit einem Stiegenhaus versehen sowie um einen Hintertrakt erweitert wurde; im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts wurden die beiden Trakte miteinander verbunden. Um 1690 wurde die frühbarocke Giebelfassade geschaffen. Diese ist durch Ortsteinquader eingefasst und durch Fenster, die durch hohe Parapete mit Putzfeldern verbunden sind, Kordongesimse sowie einen abschließenden Dreiecksgiebel auf Voluten gestaltet. In der abgesetzten rechten der drei Achsen ist das genutete Korbbogenportal (ca. 1563) angeordnet. Im ersten Hof befinden sich offene Pawlatschen sowie ein großer Brunnen mit steinerner Schale. Durch ein Rundbogenportal mit Gitter aus dem 17. Jahrhundert gelangt man in den zweiten Hof mit dem hinteren Renaissancetrakt. Der Dachstuhl stammt aus dem vierten Viertel des 17. Jahrhunderts.
Datei hochladen ehem. Benefiziatenhaus des Wiener Magistrat
ObjektID: 30509
Himmelpfortgasse 17
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1753 erbaute schlichte spätbarocke Bürgerhaus hat eine Fassade mit einem seichten Mittelrisalit, geraden Wandfeldern, gerade verdachten Fenstern und schlichtem Dekor in den Parapeten, ein Kordongesims und darüber ein Attikageschoß. Über dem zweiachsigen Portal verläuft ein verkröpftes Gesims mit seitlich zwei Vasen sowie in der Mitte einer Engelsstatue mit zwei Wappen.

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 50348
Himmelpfortgasse 19
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut und 1839 aufgestockt. Die glatte additiv gegliederte Fassade weist im Erdgeschoß 1952 eingebaute Fenster und in den Obergeschoßen gerade verdachte Fenster mit vertieften Sturzfeldern sowie im zweiten Obergeschoß Konsolen auf. Das gerade verdachte Portal enthält die originale Holztüre; oberhalb verläuft ein seitlich verkröpftes Gebälk, das auf Volutenkonsolen ruht. Im Obergeschoß ist eine Hauskapelle mit einem Altar in der Art der römischen Kosmaten mit Einlegearbeiten und Säulchen vom Anfang des 20. Jahrhunderts eingerichtet. Im schlichten Hof sind geschlossene Pawlatschen vorhanden.

Datei hochladen
Museum für Völkerkunde
ObjektID: 50462
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Das Museum ist im Corps de Logis untergebracht, einem quadratischen Baukörper, der an die Neue Burg zum Ring hin anschließt. Auch die Fassade schließt in reduzierter Form an die Gartenfassade der Neuen Burg an. Die Sockelzonen sind rustiziert und durch Lisenen gegliedert, die im Obergeschoß in korinthische Pilaster übergehen, zwischen denen sich allegorische Statuen von Bürgertugenden befinden, die den allegorischen Reliefs der Herrschertugenden in den Giebeln entsprechen. Die Statuen stammen unter anderem von Edmund Hellmer, Carl Kundmann und Viktor Tilgner. Bemerkenswert ist der Arkadenhof im Inneren der mit Serlianen und toskanischen (Erdgeschoß) und ionischen Säulen (Mezzanin) gegliedert ist.

Datei hochladen
Kaiser Franz-Denkmal (Franz II.)
ObjektID: 20131
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal wurde von Pompeo Marchesi geschaffen und 1846 enthüllt. Es ist das bedeutendste Denkmal des Spätklassizismus in Wien. Auf einem Podest befindet sich ein quadratischer Sockel mit Inschriften, darüber ein oktogonaler Sockel mit Reliefs und darauf letztendlich die monumentale Statue des Kaisers in antiker Kleidung. Die acht Reliefs stellen Allegorien auf Franz I. als Förderer (der Wissenschaft u.s.w.) dar, auf den vier Ecksockeln befinden sich weibliche Sitzfiguren, die die kaiserlichen Tugenden verkörpern (Friede, Glaube, Stärke, Gerechtigkeit).

Datei hochladen
Schweizerhofbrunnen
ObjektID: 20142
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Der Brunnen wurde 1552 vom Bildhauer Pietro Solari aus Kaiserstein errichtet. Er hat einen Doppeladler als Relief und ist mit einem Schmiedeeisengitter bekrönt.

Datei hochladen
Palmenhaus
ObjektID: 13768
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gewächshaus in Jugendstilformen wurde 1902–1906 von Friedrich Ohmann anstelle zweier Glashäuser aus den 1820er-Jahren erbaut. Es ist ein langgestreckter Bau parallel zur Augustinerbastei, der zum Burggarten hin auf einer Terrasse mit Freitreppe erhöht ist. Die Dekorationen (Vasen, weibliche Büsten mit Kränzen sowie Knabe) stammen von Josef Václav Myslbek.

Datei hochladen
Leopoldinischer Trakt
ObjektID: 13764
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Der Leopoldinische Trakt (benannt nach Kaiser Leopold I., unter dem er erbaut wurde) ist der Verbindungstrakt zwischen dem Schweizerhof und der ursprünglich freistehenden Amalienburg. Er wurde 1660–1667 entlang der Stadtmauer nach Plänen von Filiberto Lucchese erbaut und nach einem Brand 1668 von Giovanni Pietro Tencalla umgestaltet und aufgestockt. Die Hauptfassade zum heutigen Heldenplatz ist ohne Risalite flächig durch Riesenlisenen gegliedert. Zum Platz in der Burg ist die Fassade gleichfalls additiv mit geschoßweise differenzierten, gerade verdachten Fenstern. Der Vorbau zum Ballhausplatz mit seinem polygonal hervorspringenden Torbau stammt aus dem Jahr 1875 und ist in Neorenaissanceformen gehalten. Die Wohn- und Zeremonialappartements in der Beletage sind in Rokokoformen gehalten und stammen aus den 1750er-Jahren von Nikolaus Pacassi.

Datei hochladen
Reichskanzleitrakt
ObjektID: 20112
Hofburg
Standort
KG: Innere Stadt
Der Reichskanzleitrakt ist Teil der Pläne Kaiser Karls VI., das Erscheinungsbild der Burg geschlossen und einheitlich zu gestalten. Geplant wurde das Gebäude ab 1723 von Johann Lukas von Hildebrandt, 1725 wurde der Trakt zur Schauflergasse hin fertiggestellt und 1726 wurde die Bauleitung von Joseph Emanuel Fischer von Erlach übernommen. 1730 wurde der Trakt zum dadurch entstehenden Platz In der Burg fertiggestellt. Die Fassade zum Platz ist die Hauptfassade, sie ist langgestreckt und durch drei flache Risalite gegliedert. Oberhalb der genuteten Sockelzone befinden sich zwei durch korinthische Pilaster gegliederte Hauptgeschoße, darüber ein Attikageschoß. Die Attikaskulpturen (Wappenkartusche mit Kaiserkrone, Genien und allegorischen Figuren) stammen von Lorenzo Mattielli. Die Fassade zur Schauflergasse ist kürzer mit gebändertem Sockel und glatter Oberzone mit dem für Hildebrandt üblichen Nabelscheibendekor.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50501
Hohenstaufengasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance, erbaut 1875/76 durch Karl Scheffler, hat eine durch Giebelfenster additiv gegliederte Fassade; die Mittelachse ist durch ein ionisches Halbsäulenportal sowie Ädikulafenster betont. Der Eck- und Seitenrisalit ist durch Ortsteinquader gestaltet.
Anmerkung: Identanschrift Renngasse 5
Datei hochladen Haustor mit dem Flur samt Bronzebüste
ObjektID: 30521
Hohenstaufengasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohnhaus entstand 1876/77 durch Heinrich von Ferstel und Karl Köchlin. Das Portal an der abgeschrägten Hausecke Hohenstaufengasse – Renngasse ist bauplastisch reich dekoriert und wird von Karyatidenhermen flankiert, welche einen über zwei Geschoße reichenden Erker und darauf einen Balkon tragen. Das Foyer ist mit einem stuckierten Tonnengewölbe sowie toskanischen Doppelsäulen zum Stiegenhaus gestaltet und beherbergt eine Metallbüste von Heinrich von Ferstel.
Anmerkung: Identanschrift Renngasse 7

Datei hochladen
Ehem. Länderbankgebäude
ObjektID: 50500
Hohenstaufengasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1882–1884 von Otto Wagner für die Österreichische Länderbank gebaut. Es beherbergt heute diverse Amtsräume.[2]
Es hat eine ausnehmend strengen Fassade und bedingt durch die Achsenverschiebung zur Eingangsfront einen ungewöhnlich gelösten baulichen Grundriss. Im Inneren findet sich ein prachtvoller runden Eingangsbereich, an den sich ein ovaler Kassensaal anschloss.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 76442
Hohenstaufengasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Ludwig Tischler erbaute 1880 das historistische Gebäude mit additiv durch Giebelfenster gegliederter Fassade, Eckrisaliten mit dreiteiligen Ädikulafenstern sowie einem (1906 geschlossenen) aufwändigen Portal, oberhalb dem ein konvexer Balkon hervor ragt.

Datei hochladen
Vermählungsbrunnen
ObjektID: 20922
Hoher Markt
Standort
KG: Innere Stadt
Errichtet wurde der Brunnen von 1729 bis 1732 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach, wobei er ein älteres Monument seines Vaters ersetzte und mit einem vorher bereits vorhandenen Brunnen verband. Dem Sockel sind seitlich Brunnenbecken mit Springbrunnen angelagert, darauf befindet sich eine Vermählungsszene. Bekrönt ist der Brunnen mit einem Baldachin über korinthischen Säule. Der Bildhauer der Figuren war Antonio Corradini. Die Architektur des Votivdenkmals stammt von Hofsteinmetz Elias Hügel.

Datei hochladen
Ehem. Gerichtsgebäude, sog. Schranne
ObjektID: 50529
Hoher Markt 5
Standort
KG: Innere Stadt
An dieser Stelle stand bis 1855 die Wiener Schranne, das älteste Gerichtsgebäude. Das 1438–41 errichtete erste Gebäude wurde 1731–40 durch einen Neubau von Joseph Emanuel Fischer von Erlach ersetzt, der seinerseits 1855 nach Verlegung des Gerichts in das jetzige Gebäude des Landesgerichts für Strafsachen Wien bis auf einen Kern abgerissen wurde. Den Nachfolgebau adaptierte Ludwig Baumann 1912 zu einem fünfgeschoßigen spätklassizistischen Eckhaus mit einer eingezogenen Eckrundung, durchgehender Quadernutung und additiver Fensterreihung; ein Uhrengiebel von 1735 blieb vom barocken Vorgängerbau erhalten. Im Erdgeschoß befindet sich ein Geschäftsportal aus der Zeit um 1900 mit einer Aufschrift aus der Zwischenkriegszeit.

Datei hochladen
Anker-Uhr
ObjektID: 88451
Hoher Markt 10, 11
Standort
KG: Innere Stadt
Auf einer Brücke zwischen zwei Gebäuden befindet sich eine Bilderuhr mit Orgelspielwerk, die in den Jahren 1911–1914 von Franz Matsch entworfen wurde. In der Mitte des Kupferblechrahmens mit Allegorien von Leben Tod, Basilisken und Sonnenscheibe ist ein Kreisausschnitt mit Wappen, an dem zwölf überlebensgroße Figuren aus bemaltem Kupferblech vorbeiparadieren, die die Geschichte Wiens repräsentieren. Auf der Unterseite befindet sich ein Relief von Sphingen, die einen Himmelsglobus halten.

Datei hochladen
Unterirdische Bedürfnisanstalt, Öffentliche WC-Anlage
ObjektID: 91875
Irisgasse
Standort
KG: Innere Stadt
Die Bedürfnisanstalt wurde 1939 von der Firma Wilhelm Beetz erbaut. Die Abgänge werden von Gusseisen-Schranken flankiert, die verglasten Holzabteile in den unterirdischen Räumen sind original erhalten.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Stephanshof
ObjektID: 50555
Jasomirgottstraße 3-5
Standort
KG: Innere Stadt
Das breit gelagerte späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1886 von Otto Thienemann erbaut. Über einer gebänderten Sockelzone erhebt sich ein Mezzanin mit kopfbesetzten Volutenkeilsteinen, eine Obergeschoßzone mit additiv gereihten Fenstern und ein Attikageschoß mit Löwenhermen. Der Mittelrisalit weist in der Oberzone korinthische Riesenpilaster und gebuchte Balkone mit Schmiedeeisengitter in der Beletage auf, oberhalb der Attikazone befindet sich noch ein Ateliergeschoß.

Datei hochladen
Ehem. Johanneshof, ehem. Kommendehaus des Malteser Ritterordens
ObjektID: 27629
Johannesgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Kommendehaus des Malteserordens wurde von 1837 bis 1839 nach Plänen des Architekten Alois Pichl errichtet und ist die monumentalisierte Version eines biedermeierlichen Zinshauses. Das Erdgeschoß ist rundbogengegliedert, die Oberzone ist durch ein Gesims zweigeteilt. In der Johannesgasse ist die Mitte durch Giebel und Riesenpilasterordnung betont, dort befindet sich auch ein rustiziertes Rundbogenportal.

Datei hochladen
Ehem. Haus des Wiener Kaufmännischen Vereines/Metro-Kino
ObjektID: 27632
Johannesgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde um 1892 von Christian Ulrich erbaut, das darin befindliche Kino ist ein 1952 von Robert Kotas adaptierter Theatersaal. Die Vorgängergebäude auf diesem Ort lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Bau folgt der neobarocken Formensprache und ist symmetrisch gegliedert, wobei vor allem die seitlichen Öffnungsachsen hervorgehoben sind. Vertikal ist er in drei Zonen gegliedert. Unten ist die gebänderte Sockelzone mit den zwei Portalen, die von Konsolen mit Vasen flankiert werden und oberhalb derer sich geschwungene Balkone befinden. Die beiden Hauptgeschoße weisen eine reich geschmückte Fenstergliederung auf, während das Attikageschoß relativ einfach gehalten ist. Der Theatersaal, in dem sich nunmehr das Kino befindet, weist Neorokoko-Formen auf.[3]

Datei hochladen
Palais Questenberg/Kaunitz, BM für Finanzen
ObjektID: 38500
Johannesgasse 5, 5a
Standort
KG: Innere Stadt
Das bedeutende hochbarocke Palais wurde in drei Etappen erbaut: Adaptierung des Vorgängerbaus 1689–1693 durch Christian Alexander Oedtl und Georg Pawanger, östlich des Innenhofs und einheitliche Fassadierung 1701–1703, westlich des Innenhofs 1718–1724 durch Franz Jänggl. Es hat eine breit gelagerte Hauptfassade mit einem Mittelrisaliten und zwei seichten Seitenrisaliten. Oberhalb der gebänderten Sockelzone sind die Portalachsen durch Riesenpilaster gegliedert. Es gibt zwei korbbogige Stabportale mit seitlichen ionischen Pfeilern, Volutenschlussstein und konvexem Balkon. Der Spiegelsaal mit Deckengemälden von Marcantonio Chiarini und Gaetano Fanti wurde 1945 zerstört.

Datei hochladen
Amtsgebäude, Hofkammerarchiv
ObjektID: 27635
Johannesgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Hofkammerarchiv ist einer der ältesten Archivbauten Mitteleuropas und wurde 1843/44 von Paul Sprenger erbaut. Die Straßenfassade ist durch einen genuteten Sockel und rustizierten Fensterrahmungen, sowie darüber durch dichte, hohe Ädikulafenster mit geraden Verdachungen charakterisiert. In einer Rechtecknische im Hof befindet sich ein spätgotisches Relief aus dem Jahr 1482. Das Innere ist durch kreuzgratgewölbte Hallen charakterisiert, insbesondere auch das Direktionszimmer Franz Grillparzers.
Datei hochladen Palais Corbelli-Schoeller
ObjektID: 27636
Johannesgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde um 1700 erbaut und wird Johann Lucas von Hildebrandt zugeschrieben. Es weist einen seichten, von der Attikabalustrade abgeschlossenen Mittelrisaliten auf, dessen Obergeschoße von Riesenpilastern eingerahmt sind. Oberhalb des säulenflankierten Korbbogenportals befindet sich ein Balkon mit Balusterbrüstung und Akanthusdekor.
Datei hochladen Hochschule für Musik und darstellende Kunst, ehem. Ursulinenkloster
ObjektID: 27643
Johannesgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das erste Schulgebäude der Ursulinen an diesem Ort wurde 1660 eröffnet und in den darauffolgenden Jahrzehnten mehrmals erweitert. 1734–1745 wurde das Kloster in der Johannesgasse von Anton Martinelli erbaut. 1963–1968 wurde es stark verändert und in die heutige Universität umgewandelt. Es ist ein viergeschoßiges Gebäude um einen nahezu quadratischen Hof mit leicht gekrümmter Straßenfassade, die durch Putzbänder in drei Zonen aufgeteilt ist. Das Rechteckportal mit übergiebeltem Supraporte-Aufsatz weist Flachreliefs der Heiligen Ursula und Augustinus, sowie des Auge Gottes auf.

Datei hochladen
Ursulinenkirche
ObjektID: 77099
Johannesgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Die in den Gebäudekomplex eingebaute barocke Kirche mit hohem Satteldach wurde ab 1673 gebaut und 1675 geweiht. Sie weist eine dreigeschoßige Riesenpilasterfassade mit Segmentbogenfenstern und rundbogige Nischen an den Seitenachsen auf. Die Mittelachse ist durch das Ädikulaportal mit Sprenggiebel und durch Rundbogenfenster betont. Im Inneren ist die Stuckausstattung sehr reichhaltig, Hochaltar und Seitenaltäre stammen aus der Zeit um 1800. Die Kirche, insbesondere die Orgel, wird heute von der Abteilung für Kirchenmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst genutzt.

Datei hochladen
Ginzkeyhof
ObjektID: 27644
Johannesgasse 9, 11, 13
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser kommunale Wohnbau wurde 1954/55 von Ladislaus Hrdlicka errichtet. Es wurde anstelle des im Krieg zerstörten Goldberg'schen Stiftungshauses errichtet, das ursprünglich eine Burse für arme Studenten war. Darauf nimmt der Fassadenschmuck oberhalb des Eingangs Bezug, der fünf Studenten in alter Tracht zeigt. Das Gebäude selbst schließt in den Traufhöhen an die Nachbargebäude an. Die Fassade ist symmetrisch gegliedert, mit einem weit zurückspringenden Mittelteil, der Platz für Geschäftsauslagen bietet.[4]

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 29122
Johannesgasse 14
Standort
KG: Innere Stadt
Der an drei Seiten freistehende strenghistoristische Bau in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1868/69 von Carl Tietz erbaut. Er weist Eckrisalite und additiv angeordnete Giebelfenster auf, die Mittelachse und die Risaliten werden durch Ädikulen, Statuen und Relieffiguren hervorgehoben.

Datei hochladen
Stadtpalais, Savoy'sches Damenstift
ObjektID: 32650
Johannesgasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais entstand Ende des 17. Jahrhunderts durch Zusammenlegung zweier älterer Häuser. Die heutige Fassade mit den beiden Rundbogenportalen, die von Vasen, Putti und Allianzwappen bekrönt werden, stammt von Joseph Meissl aus dem Jahr 1761. Die Bleiskulptur Maria Immaculata in einer Mauernische der Mittelachse ist ein Hauptwerk von Franz Xaver Messerschmidt aus dem Jahr 1768. Aus ungefähr derselben Zeit stammt auch der Witwe-von-Sarepta-Brunnen im Hof, der von Messerschmidt und Martin Johann Schmidt geschaffen wurde.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 29123
Johannesgasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1868/69 von Julius Dörfel erbaut. Im Stiegenhaus steht eine Kopie des Merkur von Giambologna.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 29212
Johannesgasse 18
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Schubertring 2. Dieses strenghistoristische Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1865 von Johannes Garben und Anton Baumgarten erbaut. Es weist Ädikulafenster in additiver Form und Balkongliederung auf.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 97677
Johannesgasse 22
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Eckhaus wurde 1865 von Johannes Garben und Anton Baumgarten erbaut. Es entspricht dem Typus eines großen Zinshauses mit Eckrisaliten. Die Hauptachse ist mit Säulenportal, Karyatiden, eingestellten Säulen, Stelenputten und Balkonen hervorgehoben.

Datei hochladen
Palais Larisch-Mönnich, heute Irakische Botschaft
ObjektID: 32651
Johannesgasse 26
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde 1867/68 von Sicardsburg/van der Nüll erbaut. Es ist das letzte Werk der beiden Architekten und wurde postum von Karl Stattler vollendet. Das Gebäude ist in den Formen des französischen Manierismus gehalten, der repräsentative Charakter wird durch den Erkerturm, die hohe Beletage und den breiten Mittelrisaliten betont.

Datei hochladen
Kursalon im Stadtpark
ObjektID: 20949
Johannesgasse 33
Standort
KG: Innere Stadt
Der Kursalon wurde 1865–1867 von Johann Garben in der Form eines barocken Gartenpalais erbaut. Er hat einen zweigeschoßigen Mitteltrakt mit einer Einfahrt in Form eines vorgelagerten Risaliten sowie eingeschoßige reich durchfensterte Seitentrakte mit niedrigen Walmdächern. Ursprünglich für Trinkkuren gedacht, wurde der Bau schon kurze Zeit später als Konzert- und Tanzlokal genutzt.

Datei hochladen
Musikpavillon vor dem Kursalon
ObjektID: 20964
Johannesgasse 33
Standort
KG: Innere Stadt
Der offene Pavillon wurde im Stil des strengen Historismus erbaut und weist dorische Säulen auf.

Datei hochladen
Kaiser Joseph-Denkmal (Joseph II.)
ObjektID: 20133
Josefsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal für Kaiser Joseph II. wurde 1795–1807 von Franz Anton Zauner geschaffen, und lehnt sich an das Marc Aurel-Denkmal in Rom an. Über einer mehrstufigen Basis befindet sich ein querrechteckiger Sockel mit ausladendem Gesims und Blattwerkfriesen, darüber das klassizistische bronzene Reiterstandbild des Kaisers, das ihn in antikisierender Feldherrentracht zeigt. Am Sockel sind Inschriftentafeln und Reliefs mit der Darstellung Josephs als Förderer von Handel und Landwirtschaft zu sehen.

Datei hochladen
Nationalbibliothek, Prunksaaltrakt und Josefsplatz
ObjektID: 13769
Josefsplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Der Trakt der Hofbibliothek war ursprünglich ein freistehender Bau, der von 1722 bis 1726 nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet wurde und erst mit der Entstehung des Josefsplatzes durch die Errichtung der Flankentrakte um 1769 in die Hofburg integriert wurde. Der Baukörper weist an beiden Seiten einen Mittelrisaliten auf, der in der Dachzone zum Quertrakt wird, wodurch ein Ensemble von Mansarddächern entsteht. Auch den flachen Seitenrisaliten sind Mansarddach-Aufsätze vorgeblendet. Oberhalb der geböschten Sockelszone ist die Fassade durch ionische Riesenpilaster gegliedert, die am Risaliten gedoppelt sind. Die Attikaskulpturen stammen von Lorenzo Mattielli. Sehr bedeutend ist auch die Innenausstattung mit einem Deckenfresko von Daniel Gran (Die Apotheose Kaiser Karls VI.) sowie 17 lebensgroßen Statuen des Hauses Habsburg von Peter und Paul Strudel.

Datei hochladen
Redoutensaaltrakt
ObjektID: 20111
Josefsplatz 3, 4
Standort
KG: Innere Stadt
Der Trakt geht auf den 1744–1748 erfolgten Bau eines Opernhauses anstelle eines älteren Tanzsaales durch Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey zurück, das 1769–1772 ausgebaut und mit anderen Burgtrakten verbunden wurde. Dies wurde von Nikolaus von Pacassi und Franz Anton Hillebrand durchgeführt. Dabei entstand der Josefsplatz als ehrenhofartige Anlage, der auch den identisch fassadierten Augustinertrakt einschließt. Die Fassade orientiert sich an der Hofbibliothek und führt sie fort, die Riesenpilaster im Hauptgeschoß sind allerdings nur am Mittelrisaliten anzutreffen. In diesem Trakt befinden sich der Große und Kleine Redoutensaal. Letzterer wurde 1892 von Ferdinand Kirschner neu ausgestattet, ersterer geht mit seinem spätbarocken Dekor auf die 1770er-Jahre zurück, das Deckengemälde wurde nach einem Brand 1992 von Josef Mikl gestaltet.

Datei hochladen
Palais Fries-Pallavicini
ObjektID: 30690
Josefsplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses frühklassizistische Palais wurde 1783/84 von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg erbaut und war durch seine Schlichtheit in der damaligen Zeit revolutionär und umstritten. Das Erdgeschoß ist gebändert, sonst ist es rein additiv durch die Fenster gegliedert, in den Parapetfeldern zwischen Mezzanin und Beletage befindet sich Reliefs. Spätere Ergänzung sind das Karyatidenportal und die Attikafiguren von Franz Anton Zauner. Die Ausstattung der Beletage stammt aus den Jahren 1843–1845 und ist eines der Hauptwerke des "zweiten Rokoko" in Wien.

Datei hochladen
Palais Pálffy
ObjektID: 40741
Josefsplatz 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das in seinen Ausmaßen im Lauf der Zeit stark reduzierte Renaissancepalais geht auf die Zeit um 1575 zurück, wo es auch eine Fassade zur Dorotheergasse hatte. Nach Bombenschäden wurde es bis 1956 von Robert Kramreiter aufgestockt und vor allem im Inneren verändert wieder aufgebaut. Die klassizistische Fassade stammt aus der Zeit um 1800. Über einem genuteten Sockel sind die Obergeschoße additiv gegliedert, das Segmentbogenportal mit kannelierten Lisenen und abgetreppter gerader Verdachung weist eine Maske als Schlussstein auf und wird vom Wappen der Familie Pálffy bekrönt.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 92259
Judengasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das schmale frühhistoristische Wohnhaus mit profilierten Fensterrahmungen wurde 1844 von Philipp Brandl erbaut und weist im Inneren eine bemerkenswerte Wendeltreppe mit originalem Geländer auf.
Datei hochladen Irene-Harand-Hof
ObjektID: 50526
Judengasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser kommunale Wohnbau wurde 1951/52 von Fritz Waage errichtet. Das Haus mit seinen gerahmten Fenstern und der Bänderung im Erdgeschoß versucht, sich in seine barocke und historistische Umgebung einzupassen. In einer Nische befindet sich eine Statue der hl. Barbara aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[5]

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 85324
Judengasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1844 von Carl Högl weitgehend verändert. Es handelt sich um ein frühhistoristisches Eckhaus mit originalen Eisenplattenläden im Erdgeschoß, additiver Fenstergliederung und einem pilastergerahmten Portal.

Datei hochladen
Gotthold Ephraim Lessing-Denkmal
ObjektID: 20939
Judenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Bronzestatue von Lessing stammt von Siegfried Charoux und wurde zuerst 1935, sowie nach der Zerstörung der Statue durch die Nationalsozialisten erneut 1968 angefertigt. Sie stand bis 1982 unterhalb der Ruprechtskirche.

Datei hochladen
Holocaust-Mahnmal
ObjektID: 92270
Judenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal wurde 1996–1999 von Rachel Whiteread geschaffen und 2000 enthüllt. Auf einem rechteckigen Sockel mit Inschriften (Namen von Konzentrationslagern) erhebt sich ein Kubus mit einer rasterartigen Oberfläche aus Büchern, die mit dem Rücken nach innen stehen.
Datei hochladen Miethaus, Zur Flucht nach Ägypten
ObjektID: 32653
Judenplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Wohnhaus wurde 1820 erbaut. Es hat eine breit gelagerte, additive Fassade mit geraden und dreieckig verdachten Fenstern Rundbögen in der Sockelzone, sowie Dachgaupen. Der tonnengewölbte Keller stammt aus der Bauzeit.
Anmerkung: Identadresse Jordangasse 7a-9

Datei hochladen
Miethaus, Zum großen Jordan
ObjektID: 32747
Judenplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das dreigeschoßige Giebelhaus wurde zwischen 1542 und 1564 errichtet, das Vorgängerhaus stand im Jahr 1491 im Besitz eines gewissen Jörg Jordan. Es hat eine ortsteingequaderte Fassade mit zwei gerade verdachten Doppelachsen, einem gekehlten Korbbogenportal und Dachgaupen. An der Fassade ist ein Relief der Taufe Christi und des Hl. Georg angebracht, dessen Inschrift sich auf das Pogrom von 1421 bezieht.

Datei hochladen
Bürgerhaus, Genossenschaftshaus der Gastwirte
ObjektID: 50512
Judenplatz 3-4
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus wurde 1895 von Ludwig Schöne erbaut. Die Obergeschoße über dem rustizierten Sockel sind mit gebänderten Lisenen gegliedert, in der Beletage wechseln sich die Fensterverdachungen rhythmisch ab. Der Eckrisalit weist Hermenpilaster und zweigeschoßige Erker auf.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 92264
Judenplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistorististische Eckhaus wurde 1899 von Max Löw erbaut. Über einer hohen gebänderten Sockelzone erhebt sich eine Oberzone mit genuteten Riesenlisenen, die mit weiblichen Masken und Kartuschen dekoriert sind. An der Ecke befindet sich ein dreigeschoßiger Runderker, im Geschoß darüber befindet sich das Attikageschoß mit Rundbogenfenstern, Pilastern und Halbsäulen.

Datei hochladen
Volksschule, Pazelt Hof
ObjektID: 50510
Judenplatz 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus wurde 1900 von Wilhelm Jelinek erbaut. Es hat eine dominante Sockelzone mit dorischem Halbsäulenportal unter einem geschwungenen neobarocken Balkon mit ornamentierter Steinbrüstung. Die genutete Oberzone ist durch korinthische Riesenpilaster gegliedert.

Datei hochladen
Miethaus, Zur Kleinen Dreifaltigkeit
ObjektID: 32775
Judenplatz 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätbarocke Bürgerhaus wurde um 1785 gebaut. Über dem Erdgeschoß, in dem sich originale Läden in Rundbögen befinden, ist das Haus additiv mit Plattendekor gegliedert.

Datei hochladen
Misrachi-Haus, Museum Judenplatz
ObjektID: 50511
Judenplatz 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühbarocke Wohnhaus wurde 1694 erbaut, hat aber bedeutende spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Bausubstanz. Die Fassade ist durch Putzfeldern und geraden Verdachungen gegliedert, das Rundbogenportal weist übers Eck gestellte korinthische Pilaster und eine geschwungene Verdachung auf. Bedeutend sind die archäologischen Ausgrabungen in den Kellergewölben, insbesondere die Bruchsteinfundamente der Synagoge, die vor 1294 erbaut wurde und bis zu den Pogromen von 1421 an Stelle des heutigen Hauses stand.

Datei hochladen
Ehem. Böhmische Hofkanzlei, jetzt Verwaltungsgerichtshof
ObjektID: 1206
Judenplatz 11
Standort
KG: Innere Stadt
Die ehemalige Böhmische Hofkanzlei wurde 1709–1714 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut und 1751–1754 von Matthias Gerl erweitert, wobei Fischers Bau Richtung Judenplatz/ Fütterergasse verdoppelt wurde. Weitere Umbauten erfolgten im 19. Jahrhundert (Innenräume) und nach Kriegsschäden. Der Bau nimmt für die Entwicklung der Fassadengestaltung im 18. Jahrhundert eine Schlüsselstellung ein. Zur Wipplingerstraße hin ist die Fassade symmetrisch angeordnet mit zwei reich dekorierten Giebelrisaliten, die jeweils vier korinthische Riesenpilaster und Korbbogenportale aufweisen. Zur Fütterergasse und zum Judenplatz hin befindet sich jeweils ein übergiebelter Risalit, zur Jordangasse hin (Fortsetzung der Fassade zum Judenplatz) ein Risalit mit Attika und Figuren, die Lorenzo Mattielli zugeschrieben werden.

Datei hochladen
Karlsplatz 2 Pavillons und Teilabschnitt der ehem. Stadtbahn
ObjektID: 40752
Karlsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden Stationsgebäude wurden 1898/99 von Otto Wagner gebaut und sind somit die früheste secessionistische Architektur in der Innenstadt. Die gegengleichen Stahlskelettbauten mit vortretenden Mittelteilen mit Tonnendach und Aufsatz sind mit zum Teil vergoldeter Jugendstil-Ornamentik geschmückt. 1978 wurde die Eingangssituation zur U-Bahn verändert, so dass die ursprüngliche Funktion nicht mehr gegeben ist.

Datei hochladen
Künstlerhaus
ObjektID: 40753
Karlsplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Künstlerhaus wurde 1865–1868 von August Weber für die 1861 gegründete Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens erbaut. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgten mehrere Umbauten, so dass die Seitenfassade nur mehr rechts erhalten ist. Es handelt sich um einen zweigeschoßigen Bau im Stil einer italienischen Hochrenaissancevilla mit flachen Eck- und breiten Mittelrisaliten, sowie zwei Flügelbauten (heute Kino und Theater), die 1881/82 ergänzt und später verändert wurden.

Datei hochladen
Kärntner Bar, American Bar, Loos-Bar
ObjektID: 27545
Kärntner Durchgang 7
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses weitgehend erhaltene Lokal wurde 1908/09 von Adolf Loos entworfen. Es zeichnet sich durch die optimale Nutzung eines relativ kleinen Raumes und der Verwendung edler Materialien aus. Es ist ein dreijochiger, rechteckiger Marmorpfeilerraum mit Marmorkassettendecke und schachbrettgemustertem Marmorfußboden, an drei Seiten sind Spiegel angebracht, die originale Einrichtung ist aus Mahagoni.

Datei hochladen
Hotel Bristol
ObjektID: 1814
Kärntner Ring 1
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Hotel wurde 1914–1916 von Ladislaus Fiedler und Pietro Palumbo erbaut, und ist der monumentalste nachhistoristische Bau an der Ringstraße. Das Gebäude weist polygonale Eckturmaufsätze mit kupfergedeckten Tambourkuppeln, sowie einen schlichten secessionistischen Dekor (Lisenen, Balkone, Reliefskulpturen) auf.

Datei hochladen
Fahrgastunterstand
ObjektID: 79388

seit 2016

Kärntner Ring 1, vor
Standort
KG: Innere Stadt
Der Fahrgastunterstand wurde 1938 erbaut.[6]

Datei hochladen
Hainischhaus, Teil der Ringstraßengalerien
ObjektID: 1815
Kärntner Ring 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die frühhistoristische Fassade mit seichtem, nischenbildenden Mittelrisalit ist durch eingestellte ionische Säulen charakterisiert, die von vier Statuen im Mezzanin ausgehen, die Allegorien der Künste darstellen. Dazwischen befinden sich weit auskragende Balkone.

Datei hochladen
Palais Königswarter mit der Schratt-Wohnung
ObjektID: 1816
Kärntner Ring 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Ringstraßenpalais wurde 1862 von Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg erbaut. 1907 kam es in Besitz von Katharina Schratt und ihres Ehemannes. Es ist ein äußerlich schlichter Palaisbau im Übergang vom frühen zum strengen Historismus.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 20026
Kärntner Ring 6
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Haus mit reduzierter frühhistoristischer Fassade wurde 1862 von Eduard Kaiser erbaut.
Datei hochladen Haus Viktor Ephrussi
ObjektID: 1817
Kärntner Ring 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses frühhistoristische Eckhaus wurde in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1860/61 von Wilhelm von Flattich und Carl Schumann erbaut. Das Dekor ist sehr kleinteilig, auffallend sind die Büstenmedaillons an den Giebelfenstern. Das Portal wurde später stark verändert.

Datei hochladen
Grand Hotel und Ringstraßengalerie, Dänische Botschaft
ObjektID: 10253
Kärntner Ring 9, 11, 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das Hotel besteht aus zwei Teilen. Der 1861 von Carl Tietz erbaute Teil (Kärntner Ring 9) ist einer der ältesten der Ringstraßenzone. 1911–1913 wurde das Hotel um den zweiten Teil (Kärntner Ring 11-13) erweitert, der von Baschkis und Bahr erbaut wurde, dessen Rückfassade aber von einem Gebäude übernommen wurde, das ebenfalls von Tietz aus dem Jahr 1869 stammt. 1991–1994 erfolgte ein Neubau des Gesamtkomplexes unter Beibehaltung der Fassaden. Kärntner Ring 9 hat eine monumentale strenghistoristische Fassade mit Mittelrisaliten, ionischem Säulenportal und eingestellten Säulen in den Obergeschoßen. Bemerkenswert ist der schmiedeeiserne Portalvorbau. Die Fassade von Kärntner Ring 11-13 ist späthistoristisch mit hellgrünen Putzfeldern und genuteten Lisenen. Die auf Tietz zurückgehende Rückfassade weist über einem rustizierten Sockel zahlreiche Terrakottadekorelemente auf.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 10254
Kärntner Ring 10
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1863/64 von Anton Baumgarten erbaut. Es weist additive Giebelfenster und ein Pilasterportal auf.

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 10255
Kärntner Ring 12
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses frühhistoristische Durchhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance stammt von Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg und wurde im Jahr 1862 erbaut. Es weist Lisenen, pilastergerahmte Fenster und eiserne Balkone auf.
Datei hochladen Palais Todesco am Kärntner Ring
ObjektID: 10256
Kärntner Ring 14
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser zweite Wohnsitz für die Bankiers Eduard und Moritz von Todesco wurde 1863–1865 von Anton Baumgarten erbaut. Es ist ein strenghistoristischer dreiflügeliger Eckbau in den Formen der Neu-Wiener Renaissance, das ein schlichtes toskanisches Säulenportal mit Spandrillenfiguren aufweist.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 10257
Kärntner Ring 15
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Haus wurde 1862–1865 von Carl Tietz erbaut und 1924–1926 von Carl Wenz aus- und umgebaut. Auf einem Portal- und zwei Seitenrisaliten befinden sich jeweils Balkone mit Vasen. Im 2. Obergeschoß sind Giebelfenster, sonst sind die Fensterreihen gerade verdacht.

Datei hochladen
Hotel Imperial, ehem. Palais Philipp von Württemberg
ObjektID: 22237

seit 2015

Kärntner Ring 16
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser bedeutende strenghistoristische Bau mit prunkvoller Ausstattung wurde 1862–1865 von Arnold Zenetti und Heinrich Adam für Philipp von Württemberg erbaut und 1872/73 von Ludwig Tischler und Carl Gangolf Kayser zu einem Hotel umgebaut. Die Hauptfassade weist einen sechsachsigen Mittelrisaliten auf, die Vorderseite geht in einen dreiachsigen Eckrisaliten über. Die Fassade ist mit toskanischen und Kompositpilastern gegliedert, die beim Mittelrisaliten gerüstartig werden. Die hohen Ädikulafenster nehmen nach oben hin in ihrer Wertigkeit ab. Der Dreiecksgiebel am Mittelpilaster weist Figurengruppen von Franz Melnitzky (?) auf, von Melnitzky sind jedenfalls die vier Herrschertugenden symbolisierenden Konsolenfiguren neben dem Eingangsportal.

Datei hochladen
Ehem. Warenhaus Haas & Czjzek
ObjektID: 76802
Kärntner Straße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Warenhaus wurde 1882/83 von Heinrich Claus und Josef Gross erbaut, die Bildhauerarbeiten stammen von Johann Hutterer. Es hat eine dreiachsige Mitte mit Gitterbalkon und Fenster mit Karyatidpilastern und Sprenggiebel. Im obersten Geschoß befinden sich Nischen mit Flachreliefs tanzender Frauen.

Datei hochladen
Ehem. Porzellanhaus Wahliss
ObjektID: 27551

seit 2016

Kärntner Straße 17
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1878/79 von Gustav Korompay in Neorenaissance-Formen erbaut. Die Verkleidung mit weiß-blauen Porzellanfliesen stammt von Carl Knoll, die Masken als Giebelbekrönung von Franz Koch.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, BM für Finanzen
ObjektID: 27566
Kärntner Straße 27
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Geschäftshaus der auf Betonbauten spezialisierten Firma G. A. Wayss & Co. wurde 1905/06 von Johann Walland erbaut. Es ist ein frühes Beispiel eines funktionalistischen Skelettständerbaus mit klassizierenden Elementen. Zwischen flachen Pilastern befinden sich Drillingsfenster, der Treppenhausturm ist mit einem Segmentbogengiebel überhöht.

Datei hochladen
Malteserkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 77201
Kärntner Straße 35
Standort
KG: Innere Stadt
Der Ort ist schon 1217 urkundlich als den Johanniterrittern (Malteser) gehörend ausgewiesen. Die heutige Kirche stammt aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts. 1806-1808 wurde die Fassade (in Form einer übergiebelten Tempelfront mit ionischen Riesenpilastern) und die Inneneinrichtung neu gestaltet. Im Inneren ist die Kirche ein dreijochiger Saalraum mit Kreuzrippengewölbe. Der Hochaltar stammt auch aus dem beginnenden 19. Jahrhundert, das Altarbild hingegen von Johann Georg Schmidt aus dem mittleren 18. Jahrhundert.

Datei hochladen
Geschäftslokal Ciro (ehem. Slanina)
ObjektID: 27579
Kärntner Straße 36
Standort
KG: Innere Stadt
Das Portal stammt aus dem Jahr 1924 mit einer Verkleidung aus Untersberger Marmor und gerundeten Metall-Glas-Fronten. Die Einrichtung und Ausstattung stammt aus der Zeit um 1900.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27580
Kärntner Straße 37
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1893/94 von Johann Schneider erbaut. Es ist im neobarocken Stil gehalten, die Mitte ist durch gekuppelte Fenster zwischen vorspringenden Balkonen betont. Die Fassade ist mit Putti, Vasen und Masken dekoriert.

Datei hochladen
Ehem. Stiftungshaus der Heinrich Graf Hardeggschen Doctoren Stiftung
ObjektID: 27581
Kärntner Straße 39
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1888 von Carl Schumann im Stil der nordischen Renaissance erbaut. Über einem mittig angebrachten Balkon befindet sich ein polygonaler Erker mit Säulenloggia und Giebel. Im repräsentativen Stiegenhaus sind die Fliesenböden und teilweise die Ätzglasfenster original erhalten.

Datei hochladen
Palais Grundemann Esterházy, ehem. Palais Grundemann von Falckhenberg
ObjektID: 27583
Kärntner Straße 41
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bau, der vor allem im 20. Jahrhundert im Inneren stark verändert wurde, stammt aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts, allerdings unter Einbeziehung älterer Bausubstanz. In der heutigen Form stammt die Fassade aus dem Jahr 1790, wobei die ältere nur leicht modifiziert wurde. Die mittleren drei Achsen sind durch Riesenpilaster hervorgehoben und weisen einen schmiedeeisernen Balkon auf. In der Annagasse befindet sich ein achsenversetztes rustiziertes Rundbogenportal mit Wappen.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27593
Kärntner Straße 45
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Eckhaus in neobarocken Formen wurde 1892 von Karl Hofmeier erbaut. Gegliedert wird es durch Riesensäulen und -pilaster. Es weist dekorierte Ädikulafenster und Balkone auf, in Nischen befinden sich mythologische Statuen.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27596
Kärntner Straße 47
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus mit zartem neobarocken Dekor wurde 1886 von Ludwig Tischler und Johann Sturany erbaut. Der pilastergegliederte Mittelerker wird von einem Sprenggiebel bekrönt, die Frauenbüste darin stammt vielleicht aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27597
Kärntner Straße 49
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1886 von Ludwig Tischler anstelle des Fensterguckerhauses erbaut. Eine Kopie des Fensterguckers vom ehemaligen Kärntner Tor (Original aus der Mitte des 16. Jahrhunderts) ist unteren Ende des runden Eckbalkonerkers zu sehen.

Datei hochladen
Stadtpalais Todesco
ObjektID: 40751
Kärntner Straße 51
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde 1861–1863 von Ludwig Förster in Anlehnung an die venezianische Renaissance erbaut. Es ist ein an drei Seiten freistehender Baublock mit stark horizontal gegliederter Fassade, die Beletage ist durch einen Balkon und zwei seitliche Erker hervorgehoben, die jeweils von Atlanten getragen werden. Das Attikageschoß wird durch überlebensgroße Karyatiden gegliedert. Die Innenausstattung stammt aus dem Jahr 1865 von Theophil Hansen und gilt als programmatisch für den strengen Historismus.

Datei hochladen
Verwaltungs- /Bürogebäude, Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 20025
Kärntner Straße 57
Standort
KG: Innere Stadt
Der Stahlskelettbau wurde 1954–1956 von Josef Vytiska und Felix Hasenörl errichtet. Die Reliefplastik Austria erit in orbe ultima stammt von Alfons Riedel.
Anmerkung: Identadresse Kärntner Ring 2-2a
Datei hochladen Bürgerhaus, Zum Kleinen Ofenloch
ObjektID: 40754
Kleeblattgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden Häuser Zum großen und kleinen Ofenloch gehörten im Mittelalter zur Judenstadt und waren ein Badehaus, das auch nach dem Pogrom von 1421 bis ins 17. Jahrhundert weiterbestand. Erst dann wurden die beiden Häuser getrennt. 1794 wurde das Haus durch Franz Wipplinger aufgestockt. Es ist ein gedrungener Baublock mit kleinem Straßenhof, an dessen Ecke die Inschrift Das Herzogbad aus der rehrn genand zu lesen ist. Die Fassade ist durch Fenster additiv gegliedert, die Sgraffitobänder stammen aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bürgerhaus, Zum großen Ofenloch
ObjektID: 29120
Kleeblattgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden Häuser Zum großen und kleinen Ofenloch gehörten im Mittelalter zur Judenstadt und waren ein Badehaus, das auch nach dem Pogrom von 1421 bis ins 17. Jahrhundert weiterbestand. Erst dann wurden die beiden Häuser getrennt. Die Fassade dieses Hauses ist frühbarock mit Eckbänderung und mit Parapetfeldern verbundenen vertikal verbundenen Fenstern. In einer Nische der Mittelachse befindet sich eine Madonnenfigur aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, Zum Husaren
ObjektID: 7390
Kohlmarkt 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1896 von Franz Roth erbaut. Es hat einen turmartigen Eckerker, der von einer Husaren-Reiterstatue aus Kupfer (Entwurf von Rudolf Weyr) bekrönt wird. Die durchfensterte Ständerfassade verweist schon auf die architektonische Moderne. Ein Geschäftslokal im Jugendstil aus dem Jahr 1899 (Hans Nowack) ist erhalten.

Datei hochladen
Ehem. Warenhaus Pollak
ObjektID: 23105
Kohlmarkt 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das schmale secessionistische Warenhaus wurde 1909 von Friedrich Schön erbaut. Die dreigeteilte Fassade ist weit durchfenstert, bekrönt wird sie von einem Giebel mit zwei monumentalen weiblichen Sitzfiguren von Friedrich Marmorek.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, Waldstein-Haus
ObjektID: 23106
Kohlmarkt 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus in neobarocken Formen wurde 1895 von Carl König erbaut. Es hat einen dreigeschoßigen Mittelerker auf geschwungenen Konsolen und Balkone an den Seitenachsen, die Fassade weist Lisenengliederung auf.

Datei hochladen
Bürgerhaus
ObjektID: 23111
Kohlmarkt 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus aus dem dritten Viertel des 16. Jahrhunderts wurde 1778 durch Liborius Thaddäus Gerl aufgestockt und neu fassadiert. Die Fassade ist im Plattenstil gehalten, das genutete Rundbogenportal stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 23112
Kohlmarkt 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Geschäftshaus wurde 1896/97 von Carl König und Alois Schumacher erbaut. Die Fassade weist im Mezzanin eine original erhaltene Palisadenvertäfelung auf, die Obergeschoße sind in neomanieristischen Formen gehalten und mit Riesenhermenpilastern gegliedert. In der verbreiterten Mittelachse befindet sich ein konvexes Fenster mit Balkon und Volutenkonsolen. Das 2001 veränderte Geschäftslokal im Mezzanin ist ein Frühwerk von Adolf Loos aus dem Jahr 1897.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 23107
Kohlmarkt 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1898 von Theodor Bach erbaut. Die Sockelzone ist rustiziert und wird durch ein Geschäftslokal der Firma Thonet aus dem Jahr 1971 (Karl Mang & Eva Mang) geprägt. Die Obergeschoße sind zum Kohlmarkt hin mit Balkonen, an der gesamten Fassade durch Riesenpilaster gegliedert. Zur Wallnerstraße hin die sind die Rundbogenfenster gerade verdacht, zum Kohlmarkt hin teilweise mit durch Kartuschen gesprengten Giebeln.
Anmerkung: Identadresse Wallnerstraße 2

Datei hochladen
Miethaus, Zu den zwei steinernen Säulen, Zum Holzgewölb, Hollauer-Haus
ObjektID: 23108
Kohlmarkt 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätbiedermeierliche Zinshaus wurde 1840–1847 von Leopold Mayr erbaut. Es ist mit additiv angeordneten Ädikulafenstern gegliedert und weist einen Balkon auf Volutenkonsolen auf. Eines der Geschäftsportale wurde von Hans Hollein im Jahr 1982 gestaltet.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus mit ehem. Kerzenladen Retti, Patentamt
ObjektID: 23284
Kohlmarkt 8-10
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus wurde 1875 von Ludwig Tischler erbaut. Die Ecke ist abgerundet, die Sockelzone pilastergegliedert und die Oberzone durch Ädikulafenster additiv gegliedert. Die flachen Risalite sind durch Balkon-Fenstergruppen mit Säulen, Karyatidhermen, durch Büsten gesprengte Giebel und Schmiedeeisengitter hervorgehoben. Das Geschäftslokal an der Ecke mit kannelierten Lisenen stammt von Sigmund Jaray aus dem Jahr 1916; das Geschäftslokal des ehemaligen Kerzengeschäfts Retti stammt von Hans Hollein. Das Portal ist aus Aluminium und die Öffnung ist der Form nach an eine Kerze oder auch Schlüsselloch angelehnt.
Anmerkung: Identadresse Wallnerstraße 1-1a

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, Artaria-Haus
ObjektID: 24509
Kohlmarkt 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Geschäftshaus der Musikalienhandlung Artaria wurde 1900–1902 von Max Fabiani erbaut. Es ist ein Gebäude des frühen Wiener Jugendstils, das in einiger Hinsicht (etwa bei der Steinplattenverkleidung) die Neuerungen der Wagner-Schule vorwegnimmt. Die zwei halbfigurigen Reliefs im Mezzanin stammen von Alfonso Canciani, an den Obergeschoßen befinden sich durch Holzsäulchen gegliederte Bay-windows.

Datei hochladen
Großes Michaelerhaus
ObjektID: 23113
Kohlmarkt 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Mietshaus des Kollegs von St. Michael wurde 1706–1710 wahrscheinlich von Giovanni Battista Maderna erbaut. Es ist ein vor die Straßenflucht tretender L-förmiger Baublock mit schlichter Fassadengliederung. Die Obergeschoße sind durch ein Kordongesimsband zweigeteilt, unterhalb davon sind die Fensterverdachungen geschwungen, oberhalb gerade. Das konkave, korbbogige Stabportal ist mit schräggestellten ionischen Pilastern gerahmt und hat eine geschwungene Verdachung mit Kartuschen. Bemerkenswert ist auch der Stuck in der Einfahrt, der einem Übergang von Laub- zu Bandlwerk entspricht.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, Ehem. Warenhaus Löffler
ObjektID: 23109
Kohlmarkt 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das schmale neoklassizistische Warenhaus wurde 1912/13 von Siegmund Müller erbaut. Die zweigeschoßige Sockelzone wird von ionischen und toskanischen Pilastern aus dunklem Marmor gebildet, die große Auslagenfenster einrahmen, die Obergeschoße mit dem zurückgesetzten Giebelaufsatz wurden später vereinfacht.

Datei hochladen
Bürgerhaus (Palais Blankenstein) und Konditorei Demel
ObjektID: 24508
Kohlmarkt 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Wohnhaus wurde 1791/92 aufgestockt und frühklassizistisch fassadiert, weitere Veränderungen erfolgten 1889 und 1995. Über einem gebänderten Sockel erhebt sich die durch korinthische Riesenpilaster gegliederte Oberzone. An dieser Fassade treten in Wien erstmals die für den späteren Klassizismus charakteristischen Lünetten mit Stuckputti und vegetabilem Dekor auf. Die späthistoristische Einrichtung des Café Demel stammt von Portois & Fix, die Räume weisen außerdem Stuckverkleidung und eine Holzkassettendecke im Hinterraum auf.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus und Buchhandlung MANZ
ObjektID: 28664
Kohlmarkt 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1892 von Franz Kupka und Gustav Orglmeister erbaut. Der Mezzanin über dem gerade verdachten Rundbogenportal mit Keilsteinbänderung ist lisenengegliedert, die Seitenrisalite sind mit korinthischen Riesensäulen und korbförmigen Balkonen dekoriert, über einem verkröpften Gebälk befinden sich Puttenskulpturen. Das Portal und das „Chefzimmer“ der Buchhandlung Manz stammen von Adolf Loos aus dem Jahr 1912, das Portal ist eine tiefe, breite Nische aus schwarzem Marmor mit Milchglasdecke, das Chefzimmer ist mit Mahagoni ausgekleidet, die Einrichtung ist noch original erhalten.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 98355
Köllnerhofgasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Die gleich gestalteten Häuser Köllnerhofgasse 1-4 mit Fassaden im josephinischen Plattenstil wurden 1792/93 von Peter Mollner erbaut.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 98357
Köllnerhofgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Die gleich gestalteten Häuser Köllnerhofgasse 1-4 mit Fassaden im josephinischen Plattenstil wurden 1792/93 von Peter Mollner erbaut.

Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 98358
Köllnerhofgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die gleich gestalteten Häuser Köllnerhofgasse 1-4 mit Fassaden im josephinischen Plattenstil wurden 1792/93 von Peter Mollner erbaut. Dieses Haus weist eine gemalte Hausnummer aus der Bauzeit auf.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 98359
Köllnerhofgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Die gleich gestalteten Häuser Köllnerhofgasse 1-4 mit Fassaden im josephinischen Plattenstil wurden 1792/93 von Peter Mollner erbaut.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27611
Krugerstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus wurde 1900/01 von Titus Neugebauer erbaut. Das Dekor ist neobarock mit einigen Renaissance-Elementen, wie die Masken oder Bukranien. An den Seitenachsen sind die Fenster paarweise unter geschwungenen Verdachungen zusammengefasst.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27612
Krugerstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1900/01 von Wilhelm Stiassny erbaut und gilt als Übergangswerk von Späthistorismus zu Secessionismus. Es weist einen mächtigen viergeschoßigen Mittelerker mit teils neobarocker Säulen- und Ädikulagliederung und secessionistischem Dekor (Palmetten-, Blatt- und Rosettenfriese) auf. Secessionistisch sind auch die original erhaltenen Buntglasfenster im Stiegenhaus.
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 22690
Kumpfgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und im frühen sowie späten 18. Jahrhundert verändert. Über einem genuteten Erdgeschoß erhebt sich eine durch Putzrahmen gegliederte Oberzone, mit vertikal verbundenen Fensterachsen. Die Fenster sind teils gerade, teils knickgiebelig verdacht, die Parapete teilweise gebaucht. Es hat ein schlichtes Rechteckportal mit gerader Verdachung, die Türbeschläge sind original erhalten.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 22620
Kumpfgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus wurde im 3. Viertel des 18. Jahrhunderts anstelle des kaiserlichen Sänftenstalls erbaut, 1869 erfolgten Adaptierungen. Das Haus hat einen flachen Mittelrisaliten, über der im 19. Jahrhundert veränderten Sockelzone erhebt sich die Oberzone, die mit gerade verdachten Fenstern additiv gegliedert ist.
Datei hochladen Becherlhof, ehem. Kleiner Ramhof
ObjektID: 22621
Kumpfgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Der Becherlhof wurde 1823 von Franz Reymund erbaut. Das spätklassizistische Miethaus hat flache Seitenrisalite und eine additive Fensterreihung mit geschoßweise variierender Verdachung. Über dem Portal und den beiden flankierenden Fenstern befinden sich Lünettenreliefs, die bechernde Putti und Rankenwerk zeigen.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40765
Kurrentgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut und hat eine Fassadengestaltung aus der Zeit um 1770. Über einem Segmentbogenportal mit Plattendekor ist das Haus durch Gesimse gegliedert. In den Hauptgeschoßen sind die Fenster der Mittelachsen übergiebelt und an der Seite jeweils zwei mit gerader Verdachung zusammengefasst. Ein kreuzgratgewölbter Flur führt zu einem kleinen Pawlatschenhof.

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 40766
Kurrentgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde um 1735 wahrscheinlich von seinem Besitzer Leopold Giessl erbaut. Die in den Obergeschoßen additiv gegliederte Fassade hat reichen Barockdekor, die geschichteten Giebelfenster sind mit Kartuschen, Voluten und Nabelscheiben dekoriert, das Rundbogenportal mit Kielbogenverdachung weist Muscheldekor auf.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40767
Kurrentgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut, die Fassade stammt aus Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie weist Ortsteinquaderung, eine Doppelachse in der Mitte sowie ein (im 18. Jahrhundert verändertes) korbbogiges Stabportal auf. In einer Nische mit Muschelkalotte befindet sich das Relieffragment einer trauernden Maria. Der Keller mit Bruchsteinmauerwerk stammt von zwei Vorgängerhäusern aus dem Spätmittelalter und in ihm befinden sich zwei Steinbrunnen aus dieser Zeit.

Datei hochladen
Miethaus
ObjektID: 40768
Kurrentgasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Durchhaus zur Kleeblattgasse wurde 1826/27 von Josef Klee erbaut. Die Fassade ist additiv mit gerade verdachten Fenstern gegliedert, die Fensterbänke ruhen auf Konsolen. Die Portale sind pilastergerahmt, an der Rückfront zur Kleeblattgasse befindet sich ein Korbbogenportal.
Anmerkung: Identadresse Kleeblattgasse 9

Datei hochladen
Miethaus, Prieschenkisches Haus
ObjektID: 40769
Kurrentgasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Mit diesem Haus wurden zwei auf das Spätmittelalter zurückgehende Vorgängerbauten unter Josef Wenighofer zusammengefasst und barock fassadiert. Es hat eine breite Fassade mit Knick in der Mitte, die Portalachse ist links der Mitte angeordnet. Die Obergeschoße sind vertikal durch die Fenster verbindende Parapetfelder gegliedert, die Portalachse weist Doppelfenster auf, die Fenster sind geschoßweise differenziert verdacht. Das Korbbogenportal ist von schräg gestellten toskanischen Pilastern flankiert, auf denen sich jeweils eine Puttengruppe befindet, die einen Greif (links) und einen Fisch (rechts) hält.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innere Stadt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. Weitere Amtsgebäude des Bundeskanzleramtes, Bundeskanzleramt, bka.gv.at → Standorte
  3. Gemeindebau Johannesgasse 4 im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien (PDF-Datei)
  4. Gemeindebau Ginzkeyhof im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien (PDF-Datei)
  5. Gemeindebau Irene-Harand-Hof im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien (PDF-Datei)
  6. https://www.meinbezirk.at/hietzing/lokales/denkmalschutz-in-wien-toilettenanlage-ja-jugendstilvilla-nein-d1996213.html
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.