Liste der denkmalgeschützten Objekte in Krumbach (Niederösterreich)


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Krumbach enthält die 14 denkmalgeschützten unbeweglichen Objekte der Gemeinde Krumbach im niederösterreichischen Bezirk Wiener Neustadt-Land, wobei 5 Objekte per Bescheid und die übrigen Objekte durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Erasmuskreuz Datei hochladen Erasmuskreuz
ObjektID: 26995
Status: Bescheid
bei Bundesstraße 55
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 1241/3
Anfang des 16. Jahrhunderts, schlichtes, niedriges Steinkreuz, Grenzzeichen zwischen den Landgerichtsbezirken Krumbach und Wiener Neustadt (1501 Verleihung des Landesgerichtes Krumbach an Christoph III. von Puchheim)
Heimatmuseum, ehem. Bürgerspital Datei hochladen Heimatmuseum, ehem. Bürgerspital
ObjektID: 26985
Status: § 2a
Bürgerspital 2
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .34
1571 von Erasmus von Puchheim (1518-1571) gestiftet und bis 1910 als Bürgerspital (Altersheim) in Verwendung. Heute dient das Gebäude als Heimatmuseum. Direkt angeschlossen ist eine Kapelle.
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
ObjektID: 26979
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .1
St. Stephan seit 1281 ehem. Wehrkirche. Um 1400 wurde sie um gotischen Turm, Pfeiler und Pechnasen erweitert. Im 17. Jh. wurde der Innenraum umgestaltet (Tonnengewölbe und Wandpfeiler) und nochmals 1842/43 um einen Anbau erweitert. Qualitätsvolle Einrichtungen aus dem 17. und 18. Jh.
Epitaph Johanna Kamerlocher Datei hochladen Epitaph Johanna Kamerlocher
ObjektID: 26981
Status: § 2a
Kirchengasse
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .1
Inschrift:

Hier ruhet des Herrn Rudolph Kamerlocher Verwalters zu Krumbach und Kirchschlagh innigst geliebte Gattin Johanna geborne Junker gestorben am 2. Junius 1792 im 32. Jahr ihres Alters Weiht diesem Denkmal einen Blick die ihr vorüber geht ein Herz voll edlen Gaben des Gattens Lust der Kinder Glück liegt unter diesem Stein begraben

Ehem. Pfarrhof Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 26980
Status: § 2a
Kirchengasse 1
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .2
Pfarrhof mit Kaplanei erbaut 1771/72 unter Pfarrer Ignaz Denschert im Rokokostil. 1986/87 renoviert und beherbergt seither Gruppenräume, die Pfarrbibliothek und eine Hauskapelle. Die alte Kaplanei (links) dient seit 1990 als Aufbahrungshalle.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 26999
Status: Bescheid
bei Königsegg 21
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 310/1
1828 durch Joseph und Maria Riegler neu erbaut. Die Kapelle beim Haidhof der Fam. Blochberger ist seit 2006 denkmalgeschützt und wurde 2010 renoviert. Text der alten Votivtafel: "Diese Kapelle ist zur Ehere Gottes, und dero Sellisten Mutter Gottes Maria und seinen Heilligen, durch den Joseph Rigler und seiner Ehegemahlin Maria im Jahre 1828 zum Angedenken Neu erbauet worden."
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26992
Status: § 2a
Marktstraße
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 3202/2
1754 errichtet, 1861 mit einer Kapelle eingehaust, welche Jahre später wieder abgerissen wurde.
Wohnhaus, ehem. Schule Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Schule
ObjektID: 26983
Status: § 2a
Marktstraße 38
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .25
ehem. Schule, seit 1954 Wohnhaus
Schloss Krumbach
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Schloss Krumbach
ObjektID: 26984
Status: Bescheid
Schloss 1
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 2427
Im 13. Jh. entstanden und in den kommenden Jahrhunderten zu einer mächtigen Burg, teilweise mit Schlosscharakter ausgebaut. Besitzer waren die Herren von Krumbach, Puchheim, Pálffy. 1993 wurde es renoviert und als Schlosshotel ausgebaut.
Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26991
Status: Bescheid
bei Unterhaus 2
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 2223
Die Nischenkapelle wurde im dritten Viertel des 18. Jh. zum Schutz einer Wegfurt erbaut. Seit ca. 1845 in Privatbesitz der Fam. Josef Reisenbauer, 1985 renoviert, seit 2006 unter Denkmalschutz.
Freilichtmuseum, Museumsdorf Datei hochladen Freilichtmuseum, Museumsdorf
ObjektID: 26986
Status: § 2a
Bürgerspital 2
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 2235/4; 2250
Das Museumsdorf neben dem ehem. Bürgerspital beinhaltet ein altes Stübl, einen Schüttboden und eine Mühle, die in den 1970er Jahren aus der Umgebung herbeigeschafft wurden. Die Gebäude sind vollständig eingerichtet und möbliert, die Mühle funktionstüchtig.
Erasmuskapelle Datei hochladen Erasmuskapelle
ObjektID: 26988
Status: § 2a
Kaiserriegl
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: .393
Erasmus von Puchheim ließ diese Kapelle 1530 erbauen, aus Dank für die überstandene Türkenbelagerung. 1842 nach einem Brand bei Restaurierungsarbeiten neu aufgebaut. Der Friedhof wurde 1825 von der Pfarrkirche hierher verlegt.
Figurenbildstock Abrahamsäule Datei hochladen Figurenbildstock Abrahamsäule
ObjektID: 26990
Status: § 2a
Schulgasse
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 182/1
Vermutlich wurde Abraham Mitterpacher von der Kirche mit einem Anathema belegt und ließ zur Sühne 1665 die Säule errichten. Die Figur an der Spitze zeigt die Opferung Isaaks. Die Säule zeigt auf ihren vier Seiten die Leidenswerkzeuge des Jesus Christus.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 26998
Status: Bescheid
Königsegg Ransgraben
Standort
KG: Krumbach
GstNr.: 217/3

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing