Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Fischau-Brunn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Fischau-Brunn enthält die 17 denkmalgeschützten unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Fischau-Brunn im niederösterreichischen Bezirk Wiener Neustadt-Land, wobei die Objekte per Bescheid oder durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt wurden.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 26543
Status: § 2a
Blumentalgasse
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 1415
Spätgotischer Tabernakelpfeiler mit Zeltdach und Steinkreuz, Skulpturengruppe Pietà Mitte des 18. Jahrhunderts
Akratotherme, Thermalbad
Datei hochladen
Akratotherme, Thermalbad
ObjektID: 27933
Status: Bescheid
Hauptstraße 10
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .15; 125; 134; .19/1; 128/3; 136; 138/1
Seit Römer- und Keltenzeit Nutzung der Quellen, 1363 urkundlich Bad, 1771 Badehaus, 1898 durch Erzherzog Rainer erworben und umgebaut und neu gestaltet, Quellwasser der Kleinen und der Warmen Fischa, ein großes Schwimmbecken, zwei Wasserbecken und Gebäude, 1900 eröffnet, im Park hölzerne Kabinenpavillons, eingeschoßiges Betriebsgebäude in historistischen Formen, ein Gebäude wurde 1945 zerstört, Gesamtanlage erhalten
Alte Schule Datei hochladen Alte Schule
ObjektID: 26542
Status: § 2a
Hauptstraße 14
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .44
Das zweigeschoßige Gebäude entstand 1848[3] und dient heute als Musikschule.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 26536
Status: § 2a
Hauptstraße 24
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .35
Zweigeschoßiger langgestreckter Bau, 1457 urkundlich erwähnt, 1529 abgebrannt, 1768 nach Erdbeben erneuert
Ehem. Karner Datei hochladen Ehem. Karner
ObjektID: 26535
Status: § 2a
bei Hauptstraße 24
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .35
Steinsichtiger kastenförmiger Rechteckbau unter Walmdach im Garten des Pfarrhofes, 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts (?), romanisches Mauerwerk
Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten Datei hochladen Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten
ObjektID: ArD-3-013
Status: Bescheid
Malleiten
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 434/1; 434/4–434/9; 434/11–434/26; 434/37; 434/28; 434/29; 434/30; 434/40–434/49; 434/52; 434/53; 434/56; 434/57; 434/60; 434/61; 434/65; 434/68; 434/69; 434/72; 434/73; 434/78; 434/79; 434/82; 434/83; 434/88; 434/89; 434/93; 434/94; 434/97; 434/182–434/240; 434/243; 434/244; 434/247; 434/248; 434/251; 434/252; 434/330–434/339; 434/513; 434/556; 434/557; 434/558; 434/560–434/571; 434/573–434/585; 434/649; 434/672–434/680; 439/1; 439/2; 1418/2; 1470[4]
Große Anzahl ur- und frühgeschichtlicher Siedlungsreste, die unter anderem mit der Gewinnung und Verarbeitung von Kupfer in Zusammenhang stehen, größte Blüte der Siedlung in der Hallstattzeit, mehrere Hügelgräberfelder in den Waldbereichen angelegt, zahlreiche Funde in den Höhlen des Berges, römische Steindenkmäler von der Malleiten befinden sich in den Schlössern Ebreichsdorf und Hernstein.
Das gesamte Gebiet ist denkmalgeschützt. Die punktuelle Koordinate bezieht sich repräsentativ auf das Waldgrundstück mit der Grundstücksnummer 434/251.
Flur-/Wegkapelle
Datei hochladen
Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 26545
Status: § 2a
Wiener Neustädterstraße
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 786
Wegkapelle unter Satteldach, 1811 an gotische Kreuzsäule angebaut, Kruzifix Anfang des 19. Jahrhunderts
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26544
Status: § 2a
Wiener Neustädterstraße 1
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .3
18. Jahrhundert
Die Nische mit der Figur befindet sich in der Front Wiener Straße 2
Schloss Fischau mit ehem. Wirtschaftsgebäuden und Berghof
Datei hochladen
Schloss Fischau mit ehem. Wirtschaftsgebäuden und Berghof
ObjektID: 128773
Status: Bescheid
Wiener Neustädterstraße 3 u.a.
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .2; .1; .54/1; .54/2; .54/3; .55/1
Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert erbaut, 1728 und 1830 erneuert, 2003 renoviert und ist heute Ort kultureller Veranstaltungen.
Mariakapelle Datei hochladen Mariakapelle
ObjektID: 26546
Status: § 2a
Wienerstraße
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 1403/1
Bezeichnet 1780, Statue Maria mit Kind Ende des 18. Jahrhunderts
Kath. Pfarrkirche hl. Martin
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 26534
Status: § 2a

Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: .99
In der Substanz romanischer, schlichter barock-klassizistische Saal mit mächtigem vorgestellten Fassadenturm nach Osten, selten gut erhaltenes Beispiel eines die Kirche umgebenden Gadenkirchhofes mit Kirchenkellern (nur mehr nordseitig), Pfarre wohl vor 1000, 12. Jahrhundert Archidiakons- und Dechantenwürde, 1380 landesfürstlich, 1478 an die Propstei Wiener Neustadt verliehen, 1544 an das Bistum Wiener Neustadt, 1610 Kloster Neuberg inkorporiert, 1683 Brand, 1796-98 klassizistischer Umbau, 1913 und 1977 restauriert
Familiengrabmal Jäger Datei hochladen Familiengrabmal Jäger
ObjektID: 77926
Status: Bescheid
Hauptstraße, Friedhof
Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 44/2
Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung Datei hochladen Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129215
Status: Bescheid

Standort
KG: Bad Fischau
GstNr.: 443/2; 1305/2
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.
Das Foto zeigt den weiteren Standort47.8463916.18572
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 26549
Status: § 2a
Fischauerstraße
Standort
KG: Brunn an der Schneebergbahn
GstNr.: 601/24
Tabernakelbildstock Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 26550
Status: § 2a
bei Jägerzeile 36a
Standort
KG: Brunn an der Schneebergbahn
GstNr.: 528/36
Rechteckbau mit hölzerner Vordachkonstruktion und Inschrift-Tafel bezeichnet 1838
Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten Datei hochladen Höhensiedlung und Hügelgräber Malleiten
ObjektID: ArD-3-022
Status: Bescheid
Malleiten
Standort
KG: Brunn an der Schneebergbahn
GstNr.: 701; 702; 703; 704; 705
Große Anzahl ur- und frühgeschichtlicher Siedlungsreste, die unter anderem mit der Gewinnung und Verarbeitung von Kupfer in Zusammenhang stehen, größte Blüte der Siedlung in der Hallstattzeit, mehrere Hügelgräberfelder in den Waldbereichen angelegt, zahlreiche Funde in den Höhlen des Berges, römische Steindenkmäler von der Malleiten befinden sich in den Schlössern Ebreichsdorf und Hernstein
Das gesamte Gebiet ist denkmalgeschützt. Die punktuelle Koordinate bezieht sich auf das Waldgrundstück mit der Grundstücksnummer 701.
Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung Datei hochladen Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129216
Status: Bescheid

Standort
KG: Brunn an der Schneebergbahn
GstNr.: 27/2; 346/3; 528/4; 545/2; 1080; 1085
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.
Der gesamte Verlauf ist denkmalgeschützt. Die punktuelle Koordinate bezieht sich auf das Objekt mit der Grundstücksnummer 528/4.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Fischau-Brunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. lt. Tafel am Gebäude
  4. In den Listen des Bundesdenkmalamtes auf zwei Einträge aufgeteilt, hier zusammengefasst und fortlaufende Nummern als Bereiche geschrieben.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing