Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Ottakring

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien-Ottakring enthält die 96 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 16. Wiener Gemeindebezirks Ottakring, wobei die Objekte per Bescheid oder nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bürgerhaus Zum Goldenen Kegel
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Bürgerhaus Zum Goldenen Kegel
ObjektID: 41667
Status: Bescheid
Grundsteingasse 10
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: .13
Das zweigeschoßige vorstädtische Wohnhaus wurde im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts errichtet. Es besitzt einen reichen Fassadendekor in spätbarocken-josephinischen Übergangsformen, zwei Puttenfiguren und ein originales Hausschild.
Schule
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Schule
ObjektID: 76081
Status: § 2a
Grundsteingasse 48-56
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: 564
Die Kooperative Mittelschule wurde zwischen 1961 und 1963 nach Plänen von Ernst Lichtblau und Norbert Schlesinger errichtet.
Plastik Stehendes Mädchen
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Plastik Stehendes Mädchen
ObjektID: 75842
Status: § 2a
Hasnerstraße 26
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: .350/1
Die Plastik Stehendes Mädchen befindet sich in der Wohnhausanlage Hofferplatz 3. Die Bronzeskulptur wurde 1956 von Hans Knesl geschaffen.
Neulerchenfelder Pfarrkirche Schmerzhafte Mutter Gottes
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Neulerchenfelder Pfarrkirche Schmerzhafte Mutter Gottes
ObjektID: 52123
Status: § 2a
Kirchstetterngasse 57
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: .112
Die Neulerchenfelder Pfarrkirche wurde nach der vollständigen Zerstörung des Langhauses zwischen 1955 und 1957 wiedererrichtet, wobei Architekt Karl Raimund Lorenz die nur leicht beschädigte Fassade miteinbezog.
Gasthaus, Zum Goldenen Pelikan Datei hochladen Gasthaus, Zum Goldenen Pelikan
ObjektID: 41670
Status: Bescheid
Lerchenfelder Gürtel 51
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: .4
Das Gasthaus Zum Goldenen Pelikan entstand im vierten Viertel des 18. Jahrhunderts als zweigeschoßiges, langgestrecktes Vorstadthaus. Es besitzt faschengerahmte Fenster, Plattenparapete und eine korbbogige Einfahrt.
Volkshochschule Ottakring
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Volkshochschule Ottakring
ObjektID: 52128
Status: Bescheid
Ludo-Hartmann-Platz 7
Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: .242
Die secessionistische Volkshochschule Ottakring entstand 1905 nach Plänen von Franz von Neumann.
Teilbereich der heutigen U6 Datei hochladen Teilbereich der heutigen U6
ObjektID: 129030
Status: Bescheid

Standort
KG: Neulerchenfeld
GstNr.: 572; 574; 575; 576
Die Stadtbahn wurde ab 1892 im Zuge der Regulierung von Donaukanal und Wienfluss geplant, ästhetischer Beirat war seit 1894 Otto Wagner. Er plante mit seinen Mitarbeitern Unterbau, Hochbauten (Stützmauern, Brücken, Tunnelportale, Viadukte, Stationen) und Details (Geländer, Gitter, Tore, Möbel, Beleuchtungsköper etc.) aller Stadtbahnlinien. Es entstanden nach sechs Jahren Bauzeit etwa vierzig Bahnkilometer mit 36 Stationen im Stil des Späthistorismus mit Jugendstilelementen. 1969-1989 wurde das System modernisiert und schrittweise in das U-Bahnnetz integriert.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52147
Status: § 2a
Arltgasse 2-16
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3165/18; 3165/19
Die Wohnhausanlage Arltgasse 2-16 wurde in zwei Bauabschnitten errichtet, wobei der erste Baublock 1931 nach Plänen von Engelbert Mang und der zweite Baublock 1956 nach Plänen der Architekten Anny Beranek, Hans Gass und Anton Potyka fertiggestellt wurde.
Kommunaler Wohnbau, Dr. Friedrich Becke-Hof
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Kommunaler Wohnbau, Dr. Friedrich Becke-Hof
ObjektID: 52222
Status: § 2a
Brüßlgasse 33-37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2960
Der Dr.-Friedrich-Becke-Hof wurde zwischen 1926 und 1927 nach den Plänen des Architekten Cesar Poppovits errichtet. Die cyanfarbenen Keramiken mit Tierplastiken und dekorative Tafeln von Robert Obsieger verleihen dem Innenhof eine expressive Wirkung.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52216
Status: § 2a
Brüßlgasse 34
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2468/9
Die Wohnhausanlage wurde zwischen 1927 und 1928 an der Stelle eine Holzlagerplatzes errichtet. Der vom Architekten Franz Wiesmann geplante, fünfgeschoßige Gemeindebau besticht durch seine strenge Symmetrie, Loggienpaare, das zentralen Eingangstor und zwei über das Sockelgeschoß auskragende Spitzerkertürme. Die Erkerfenster wurden mit seitlichen Ornamentbändern aus Sandstein eingefasst, die Erkerbrüstungen in den oberen Etagen mit kleinen quadratischen Dekorelementen versehen.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52217
Status: § 2a
Brüßlgasse 45-47
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2502
Die Wohnhausanlage wurde 1927/28 nach den Plänen des Architekten Leopold Schulz errichtet. Die Fassade der viergeschoßigen Anlage besitzt in der Brüßlgasse eine wuchtige Erkeranlage, die durch Loggien in vier Türme aufgebrochen wird.
Kommunaler Wohnbau, David-Hof Datei hochladen Kommunaler Wohnbau, David-Hof
ObjektID: 52165
Status: § 2a
Effingergasse 31-35
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 765/3
Die fünf- bis siebengeschoßige Wohnhausanlage wurde zwischen 1926 und 1927 nach Plänen von Walter Broßmann und Alfred Keller errichtet.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 74675
Status: § 2a
Familienplatz 8
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1959/1
Der Pfarrhof der Neuottakringer Pfarrkirche wurde zwischen 1894 und 1898 gemeinsam mit der Pfarrkirche errichtet. Die Fassade zeichnet sich durch einen Eckerker mit Pyramidenhelm und rasterförmigen Klinkerdekor aus.
Neuottakringer Pfarrkirche hl. Familie
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Neuottakringer Pfarrkirche hl. Familie
ObjektID: 52168
Status: § 2a
Familienplatz
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 788/2
Die Neuottakringer Pfarrkirche entstand zwischen 1894 und 1898 als eine der größte Kirchen Wiens in neogotischer Sichtziegelbauweise mit dominanter Doppelturmfassade, polygonalem Chor und schlanken Flankentürmen.
Straßenbrücke, Flötzersteig-Brücke
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Straßenbrücke, Flötzersteig-Brücke
ObjektID: 27396
Status: § 2a
Flötzersteig
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1734/6
Die Flözersteigbrücke über die Ameisbachzeile wurde 1908/09 von R. Ph. Waagner und Fa. Rella & Co. errichtet. Die Brücke besitzt einen Eisenstützenunterbau und secessionistische Brückenkopf-Pylonen und Pfeiler.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 52152
Status: Bescheid
Gablenzgasse 60-60A
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2786/3
Das Miethaus Gablenzgasse 60-60A wurde 1896 als monumentales, späthistoristisches Zinshaus mit reichem Fassadendekor errichtet, wobei die Fassaden durch Risalite mit Attiken und pyramidalen Dächern akzentuiert wurden. Das Mittelrisalit besitzt Halbsäulen und Hermenpilaster.
Radetzky-Kaserne
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Radetzky-Kaserne
ObjektID: 74676
Status: § 2a
Gablenzgasse 62
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2786/1
Die Graf-Radetzky-Kaserne wurde zwischen 1894 und 1896 als Graf-Radetzky-Infanteriekaserne errichtet und ist seit 1980 Sitz des Militärkommandos Wien. Der monumentale Bau weist Formen der Neorenaissance auf und besteht aus dem ehemaligen Stabsgebäude und den Mannschaftswohngebäuden.
Mosaik "Wolkenschafe"
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Mosaik "Wolkenschafe"
ObjektID: 75849
Status: § 2a
Gablenzgasse 82
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3167/16
Das Mosaik im Karl-Honay-Hof befindet sich an einer frei stehenden Betonwand im Innenhof des Gemeindebaus. Es wurde zwischen 1960 und 1967 von Maximilian Melcher geschaffen.
Plastik elektrische Energie
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Plastik elektrische Energie
ObjektID: 75843
Status: § 2a
Gablenzgasse 112-118
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3109/2
Die Plastik "Elektrische Energie" aus Naturstein entstand 1953 und wurde von Ferdinand Opitz geschaffen. Sie befindet sich im Vorgarten an der Ecke Gablenzgasse 118 / Pfenninggeldgasse 2.
Rundtempel
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Rundtempel
ObjektID: 71462
Status: § 2a
Gallitzinberg
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 213/1
Der Rundtempel ist ein Überrest der Parkanlage des Gallitzinschen Schlosses. Der Tempel wurde in klassizistischer Bauweise errichtet und besitzt ionische Säulen und ein hohes Kuppeldach.
Otto-Koenig-Warte
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Otto-Koenig-Warte
ObjektID: 74702
Status: § 2a
Gallitzinberg
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 208/1
Die Otto-Koenig-Warte ist ein ehemaliger Wasserturm, der 1925 vom Wiener Stadtbauamt errichtet wurde. Der achteckige Turm im Zweckbau-Heimatstil wird als Vogelwarte verwendet und wurde nach dem Verhaltensforscher Otto Koenig benannt.
Aufbahrungshalle, Friedhof Ottakring
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Aufbahrungshalle, Friedhof Ottakring
ObjektID: 52204
Status: § 2a
Gallitzinstraße 5
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 415/3
Die Aufbahrungshalle (Halle I) wurde 1885 als Friedhofskapelle im Neorenaissance-Stil mit Mittelpavillon unter von polygonalem Dachreiter bekröntem Walmdach errichtet. Äußerlich sind zudem die Ädikulamotive auffällig, das Innere wurde mehrfach umgestaltet.
Wasserreservoir der 2. Kaiser Franz J.-Hochquellleitung (Wasserbehälter Gallitzin)
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Wasserreservoir der 2. Kaiser Franz J.-Hochquellleitung (Wasserbehälter Gallitzin)
ObjektID: 52205
Status: § 2a
Gallitzinstraße 20
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 426/3; 426/2; 426/4
Das Wasserreservoir wurde 1911/12 vom Wiener Stadtbauamt errichtet. Es besteht aus einer niedrigen Schieberkammer in Haussteinmauerwerk und eingeschoßigen Flankenbauten (Bedienstetenhaus und Turbinenhaus) im Heimatstil.
Villa Zagorski
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Villa Zagorski
ObjektID: 74677
Status: Bescheid
Gallitzinstraße 97
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 345/9; 345/6
Die Villa Zagorski wurde 1886 nach Plänen von Johannes Hofer errichtet. Der zweigeschoßige, burghafte Bau in streng- bzw. späthistoristischen Formen besteht aus einer von Zinnen bekrönten Mietvilla mit seitlichen Türmen und vorgelagerter Mittelloggia.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52153
Status: § 2a
Ganglbauergasse 4-12
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2810/13
Die Wohnhausanlage Ganglbauergasse 4-12 wurde in den Jahren 1930/31 zwischen der Ganglbauergasse und der Hyrtlgasse nach Plänen des Architekten Heinrich Vana errichtet. Neben Wohnungen wurde in der Wohnhausanlage auch ein Geschäftslokal und eine Bücherei eingerichtet. Die Wohnhausanlage selbst besteht aus zwei lang gestreckten, parallel angeordneten, rechteckigen Baukörpern zwischen denen eine großzügiger parkähnlicher Hof liegt.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52136
Status: § 2a
Hasnerstraße 111-115
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1527/2
Die Wohnhausanlage Hasnerstraße 111-115 entstand zwischen 1931 und 1932, wobei die Pläne von Franz Zabza stammen. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine schlichte Baulückenverbauung mit horizontaler Bändern und Reliefs von Kindern über den Portalen.
Ehemalige Bäckerei des Ersten Wiener Consumvereins
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Ehemalige Bäckerei des Ersten Wiener Consumvereins
ObjektID: 49026
Status: Bescheid
Hasnerstraße 123
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1673/6
Die Brotfabrik des Ersten Wiener Consumvereins wurde zwischen 1908 und 1909 nach Plänen von Hubert und Franz Gessner errichtet. Der monumentale Eisenbetonbau besitzt eine neoklassizistische Fassade mit hohen Rundbogenfenstern und kleinteiliger Putzgliederung.
Ehemalige Schokoladefabrik Julius Meinl AG
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Ehemalige Schokoladefabrik Julius Meinl AG
ObjektID: 6990
Status: Bescheid
Heigerleinstraße 74
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 735/69
Die ehemalige Schokoladefabrik der Julius Meinl AG wurde zwischen 1904 und 1905 nach Plänen des Architekten Max Kropf erbaut. Der viergeschoßige, kubische Bau besitzt ein Walmdach mit weitvorkragender Traufe und eine mit weiß-blauen Fliesen verkleidete Fassade an der Paletzgasse. Bemerkenswert ist zudem das original erhaltene Stiegenhaus mit Schmiedeeisentreppengeländern.
Schmelzer Pfarrkirche hl. Geist
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Schmelzer Pfarrkirche hl. Geist
ObjektID: 52149
Status: § 2a
Herbsttraße 80-84
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2816/16
Die Schmelzer Pfarrkirche entstand zwischen 1911 und 1913 nach Entwürfen von Josef Plecnik, wobei es sich um eine der frühesten Eisenbeton-Kirchen handelt. Die Fassade wird von einer klassizistischen Pfeilerfront dominiert, der Glockenturm wurde hingegen nie errichtet.
Schule Datei hochladen Schule
ObjektID: 52150
Status: § 2a
Herbststraße 86
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3158
Die Volks- und Hauptschule der Stadt Wien wurde zwischen 1907 und 1908 vom Architekten Guido Gröger vom Wiener Stadtbauamt errichtet. An der Fassade finden sich secessionistisches Lorbeerblattdekor und Blumenkörbe sowie jeweils vier Plastiken von Schulmädchen bzw. -knaben.
Franz-Novy-Denkmal (Franz-Novy-Hof)
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Franz-Novy-Denkmal (Franz-Novy-Hof)
ObjektID: 75848
Status: § 2a
bei Herbststraße 103
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3109/2
Das Karl-Novy-Denkmal (1959) von Edmund Moiret erinnert mit einem Porträtrelief auf einem vier Meter hohen Keramikpfeiler an den Gewerkschafter und Gemeinderat Franz Novy (1900-1949).
Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidung
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Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidung
ObjektID: 74683
Status: § 2a
Herbststraße 104
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3013
Die Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidung entstand zwischen 1923 und 1927 nach Plänen von Michael Rosenauer. Der monumentale, kubische Baublock wird von Einflüssen des Neoklassizismus geprägt.
Miethaus, Polizeihäuser
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Miethaus, Polizeihäuser
ObjektID: 74684
Status: § 2a
Herbststraße 106-114
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3058/2
Die Polizeihäuser wurden von 1912 bis 1913 nach Plänen von Karl Limbach errichtet und entstanden für das Unterstützungsinstitut der k. k. Sicherheitswache. Die Doppelhofanlage im Neo-Empire-Stil besitzt hohe, geschweifte Giebel im Mittelfeld, an die flankierend rundbogige Loggieneinbauten angebaut wurden.
Eisenbahnstrecke, Wiener Vorortelinie - Teilbereich Ottakring mit Station Ottakring Datei hochladen Eisenbahnstrecke, Wiener Vorortelinie - Teilbereich Ottakring mit Station Ottakring
ObjektID: 74518
Status: Bescheid
Huttengasse 30
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3180/3; 3182/1; 3182/2; 3188; 3189/1; 3189/2; 3190/1; 3190/2; 3190/3; 3191/1; 3191/4; 3191/5; 3191/6; 3452/1
Die Vorortelinie wurde 1898 eröffnet und war ursprünglich ein Teil der Wiener Stadtbahn. So wie diese wurde sie nach Plänen von Otto Wagner gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie jedoch nicht als Teil der Elektrischen Stadtbahn in Betrieb genommen, sondern hauptsächlich für den Güterverkehr eingesetzt. Erst 1987 wurde sie als Schnellbahnlinie wieder ein Teil des Öffentlichen Nahverkehrs. Dabei konnten nur drei der ursprünglichen Stationen wieder genutzt werden.

Der Bahnhof Ottakring entstand in secessionistischen Formen mit Mittelrisalit sowie sparsamen Scheiben- und Eichenblattdekor. Der tonnengewölbte Durchgang wurde mit Klinker- und Fliesenverkleidung versehen.

Ehem. Direktionsvilla der Kuffner-Sternwarte
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Ehem. Direktionsvilla der Kuffner-Sternwarte
ObjektID: 74685
Status: Bescheid
Johann-Staud-Straße 8
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 387/2
Die Direktionsvilla der Kuffner-Sternwarte entstand 1892 nach Plänen von Franz von Neumann und gelangte 1920 in Privatbesitz. Es handelt sich bei dem Gebäude um einen landhausartigen, reich gegliederten Bau in altdeutscher Form.
Kuffner-Sternwarte
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Kuffner-Sternwarte
ObjektID: 41669
Status: Bescheid
Johann-Staud-Straße 10
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 384/3
Die Kuffner-Sternwarte mit zwei Beobachtungskuppeln entstand zwischen 1884 und 1892 nach Plänen von Franz von Neumann. Sie diente als Privatsternwarte von Moritz von Kuffner und wurde 1947 zur Volkssternwarte umfunktioniert, wobei sie das größte Heliometer der Welt beherbergt.
Wasserbehälter Steinhof samt Schieberkammer der 2. Kaiser Franz Joseph-Hochquellleitung
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Wasserbehälter Steinhof samt Schieberkammer der 2. Kaiser Franz Joseph-Hochquellleitung
ObjektID: 12857
Status: Bescheid
Johann-Staud-Straße 30
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 361/6
Das Hochreservoir und die Schieberkammer Steinhof wurde 1911/12 vom Wiener Stadtbauamt errichtet. Zu der Anlage gehören neben dem Wasserreservoir auch ein Pumpenhaus und ein Bedienstetenhaus im Heimatstil.
Feuerwache der Stadt Wien Steinhof Datei hochladen Feuerwache der Stadt Wien Steinhof
ObjektID: 52208
Status: § 2a
Johann-Staud-Straße 75
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3639
Die Feuerwache der Stadt Wien in Steinhof wurde 1930 vom Wiener Stadtbauamt errichtet. Der zweigeschoßige Bau mit unregelmäßigem Grundriss besitzt ein Walmdach, eine gestaffelte Fassade und Klinkerlisenen.
Aussichtswarte, Jubiläumswarte
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Aussichtswarte, Jubiläumswarte
ObjektID: 74707
Status: § 2a
Johann-Staud-Straße
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 191/1
Die Jubiläumswarte am Gallitzinberg wurde 1952 von Karl Högler und Hans Stöhr errichtet. Der hohe, schlanke Stahlbetonturm steht an Stelle eines 1898 errichteten Turmes.
Kongressbad
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Kongressbad
ObjektID: 47022
Status: Bescheid
Julius-Meinl-Gasse 7a
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 734/7; 734/8; 734/9
Das Kongressbad wurde 1928 nach Plänen von Erich Leischner errichtet und stellt eines der wenigen, erhaltenen Wiener Sommerbäder der Zwischenkriegszeit dar. Der niedrige, langgestreckte Bau wurde durch eine rot-weiß-rote Holztäfelung und den zweigeschoßigen, kubischen Eingangsbereich akzentuiert.
Pest-/Dreifaltigkeitssäule Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 74704
Status: § 2a
Karl-Kantner-Park
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 7/11
Die Dreifaltigkeitssäule wurde 1698 gefertigt und besteht aus einem hohen Kantpfeiler mit Gesimsen auf der sich ein zum Teil erneuerter Gnadenstuhl befindet. Die Plastik stand früher an der Ecke Waidäckergasse/Flötzersteig.
Kreuzbergkapelle Datei hochladen Kreuzbergkapelle
ObjektID: 74705
Status: § 2a
Karl-Kantner-Park
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 7/11
Die Kreuzbergkapelle stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhundert und beherbergt ein Corpus Christi aus dem vierten Viertel des 19. Jahrhunderts.
Gartenbaudenkmale im Kongresspark
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Gartenbaudenkmale im Kongresspark
ObjektID: 75940
Status: § 2a
Kongresspark
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 734/8
Der Kongresspark wurde 1927/28 angelegt. Die denkmalgeschützte Milchhalle besteht aus einem polygonalen Pavillon mit hohem Kegeldach auf gefächerten Stützen.
Mosaik "Baum" Datei hochladen Mosaik "Baum"
ObjektID: 75839
Status: § 2a
Lorenz-Mandl-Gasse 7-9
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3342/15
Das Mosaik "Baum" von Carry Hauser wurde 1958/59 am Fassadenrücksprung in der Lorenz-Mandl-Gasse angebracht. Das keramische Linienmosaik entstand auf verschiedenfarbig verputzten Hintergrund.
Kommunaler Wohnbau, Lobmeyrhof Datei hochladen Kommunaler Wohnbau, Lobmeyrhof
ObjektID: 52194
Status: Bescheid
Lorenz-Mandl-Gasse 10-16
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3338/2
Der Lobmeyer-Hof wurde zwischen 1900 und 1901 durch die Kaiser-Franz-Joseph I.-Jubiläumsstiftung für Volkswohnungen und Wohlfahrtseinrichtungen nach Plänen von Theodor Bach und Leopold Simony errichtet. Die viergeschoßige Wohnhausanlage mit Gartenhof wurde durch Risalite und Giebel gegliedert und mittels späthistoristischem Dekor akzentuiert.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 48013
Status: Bescheid
Maroltingergasse 54
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3360/2
Das Gebäude in der Maroltingergasse 54 wurde ursprünglich als Bürogebäude des Glasbiegewerks W. Bednar errichtet. Der zweigeschoßige spätsecessionistische Bau wurde 1912 nach Plänen von Hans Prutscher errichtet.
Kommunaler Wohnbau, Severhof
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Kommunaler Wohnbau, Severhof
ObjektID: 52190
Status: § 2a
Maroltingergasse 56-58
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3353/8
Der Sever-Hof entstand zwischen 1930 und 1931 nach Plänen von Alexander Popp. Es handelt sich um eine um einen rechteckigen, begrünten Innenhof errichtete Anlage, das Portal wird durch eine Terrakottaplastik „Mutter mit Fruchtkorb und Knabe“ von Fritz Zerritsch bekrönt.
ehemaliges Lupusheim, Pavillon XXIV (Wilhelminenspital)
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ehemaliges Lupusheim, Pavillon XXIV (Wilhelminenspital)
ObjektID: 74670
Status: § 2a
Montleartstraße 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 18/1
Das Lupusheim liegt oberhalb des Wilhelminenspitals und wurde von Otto Wagner geplant. Der monumentale Bau im spätsecessionistischen Stil besitzt einen H-förmigen Grundriss und einen westseitigen Ehrenhof.
Aufnahmegebäude des ehem. Kinderspitals im Wilhelminenspital Datei hochladen Aufnahmegebäude des ehem. Kinderspitals im Wilhelminenspital
ObjektID: 74671
Status: § 2a
Montleartstraße 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1651/5
Das zweigeschoßige Aufnahmegebäude des ehemaligen Kinderspitals am Flötzersteig zeichnet sich durch ein Mittelrisalit mit hohem Volutengiebel mit dem Wappen der Stadt Wien aus.
Spitalskirche hl. Kamillus von Lellis (Wilhelminenspital)
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Spitalskirche hl. Kamillus von Lellis (Wilhelminenspital)
ObjektID: 74672
Status: § 2a
Montleartstraße 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1651/5
Die Spitalskirche zum heiligen Kamillus von Lellis wurde in den Jahren 1935/36 nach Plänen von Heinrich Palletz erbaut. Der kleine Saalbau mit stark eingezogenem Chor besitzt eine gestufte Westfassade mit Turmaufsatz. Die Seitenfronten wurden durch Kapellen und Rundbogenfenster akzentuiert.
Plastik (Wilhelminenspital)
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Plastik (Wilhelminenspital)
ObjektID: 74673
Status: § 2a
Montleartstraße 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1651/5
Die Plastik "Allegorie der Kinderheilkunde" befindet sich an der Klinkermauer am Flötzersteig. Die Plastik von Ludwig Schadler besteht aus einer allegorischen Figur mit Zinnenkrone und einer Krankenschwester, die ein Kind betreut.
Kinderspital, Pavillons (Wilhelminenspital) Datei hochladen Kinderspital, Pavillons (Wilhelminenspital)
ObjektID: 114091
Status: § 2a
Montleartstraße 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1651/5
Die 19 Pavillons des ehemaligen Kinderspitals wurden überwiegend eingeschoßig, teilweise mit einem zweigeschoßigen Eingangstrakt mit Giebeln und vorkragenden Traufen im Schweizerhaus-Stil ausgeführt.
Arbeiter-/Angestelltenwohnhaus
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Arbeiter-/Angestelltenwohnhaus
ObjektID: 52187
Status: § 2a
Montleartstraße 56, 58, 60
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1657/11
Das Arbeiter-/Angestelltenwohnhaus wurde 1912/13 nach Plänen von Matthäus Bohdal für die Bediensteten der Wiener Straßenbahnen errichtet. Der viergeschoßige Baublock wurde mit Mittelgiebel, Erker und sparsam eingesetztem secessionistischem Dekor ausgestattet.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 76077
Status: § 2a
Mörikeweg 22
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 370/166
Der Pfarrhof der Wallfahrtskirche zur Heiligen Theresia vom Kinde Jesu wurde durch Rundbogen-Arkatur auf Kantpfeilern an die südlich gelegene Pfarrkirche angebunden.
Ottakringer Brauerei Datei hochladen Ottakringer Brauerei
ObjektID: 818
Status: Bescheid
Ottakringer Straße 91-97
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1260/2; 1260/3; 1271/4
Die Ottakringer Brauerei entstand ab 1837 ausgehend vom Brauhaus in der Ottakringer Straße 91. Als ältester Bauteil hat sich das Bürogebäude Ost erhalten, der östliche Bauteil des Brauhauses aus dem Jahr 1837. Das alte Sudhaus wurde 1907 erbaut, die Malzdarre 1907 bis 1908.
Altottakringer Pfarrkirche Zur Erhöhung des Kreuzes
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Altottakringer Pfarrkirche Zur Erhöhung des Kreuzes
ObjektID: 66286
Status: § 2a
Ottakringer Straße
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1634
Die Altottakringer Pfarrkirche wurde zwischen 1909 und 1912 nach Plänen von Rudolf Wiszkoczil in unikaler Kombination aus neoromanischen und secessionistischen Stilformen erbaut. Die Kirche besitzt einen dominanten Turm, mächtige Giebelfassaden an der Eingangsfront sowie einen zwischen Kapellen eingespannten polygonalen Chor.
Plastik Mutter und Kind
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Plastik Mutter und Kind
ObjektID: 75836
Status: § 2a
Ottakringer Straße 217-221
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1642/1
Die Bronzeplastik "Mutter mit Kind" wurde 1962 von der Bildhauerin Gertrude Diener geschaffen und zeigt eine sitzende Mutter dar, die ihr Kleinkind auf dem Rücken trägt.
Relief Der große Brand in Ottakring Datei hochladen Relief Der große Brand in Ottakring
ObjektID: 75837
Status: § 2a
Ottakringer Straße 217-221
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1642/1
Das Wandrelief aus Marmor zeigt den Großbrand 1835 in Alt-Ottakring und den verzweifelte Kampf der Bewohner ums Überleben. Es wurde 1961/62 von Alfred Hrdlicka geschaffen.
Bauernhaus, Zehnermarie
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Bauernhaus, 10er Marie
ObjektID: 41671
Status: Bescheid
Ottakringer Straße 224
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 842/1
Die 10er Marie wurde im 1740 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelt sich um einen giebelständigen Streckhof mit Segmentbogenportal und Laubsägeelementen.
Landhaus Jenamy, Kornhäusel-Villa
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Landhaus Jenamy, Kornhäusel-Villa
ObjektID: 41672
Status: Bescheid
Ottakringer Straße 233
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 816/1; 1737/1
Die Villa wurde 1804 von Joseph Kornhäusel unter Verwendung älterer Bauteile errichtet. Der zweigeschoßige Bau mit quadratischem Turm und historistischer Fassade ist das einzige erhaltene Landhaus des Architekten.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 52166
Status: § 2a
Paletzgasse 15
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 749/26
Das Volkswohnhaus der Gemeinde Wien wurde 1928/29 nach Plänen des Architekten Ludwig Schöne errichtet. Die breitgelagerte Anlage besitzt von Dreiecksgiebeln überhöhte Säulenrisalite, die Mittelachsen wurden durch Polygonalerker mit expressionistischem Klinkerdekor akzentuiert.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52167
Status: § 2a
Paletzgasse 17
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 749/37
Das Volkswohnhaus der Gemeinde Wien wurde 1930/31 nach Plänen des Architekten Josef Bayer erbaut. Die Anlage hat eine schlichte Gliederung mit Gesimsen und überhöhten Stiegenhausrisaliten.
Sgraffitoband mit Landschafts- und Tierdarstellungen Datei hochladen Sgraffitoband mit Landschafts- und Tierdarstellungen
ObjektID: 75835
Status: § 2a
Panikengasse 6-8
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2812/17
An den Fassaden Panikengasse 6-8 und Ganglbauergasse 3 wurden drei großflächige Sgraffiti "Dekorative Landschaften mit Tieren" von Gustav Hessing angebracht. Die 1959 angebrachten Sgraffiti thematisieren die heimische Tierwelt in Bergen und Wäldern.
Natursteinplastik Freundinnen (Franz-Novy-Hof)
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Natursteinplastik Freundinnen (Franz-Novy-Hof)
ObjektID: 75834
Status: § 2a
Pfenninggeldgasse 1
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3469/57
Die Plastik "Freundinnen" aus Naturstein schuf Artur Hecke 1959.
Figur Natursteinplastik (Franz-Novy-Hof) Datei hochladen Figur Natursteinplastik (Franz-Novy-Hof)
ObjektID: 75833
Status: § 2a
Pfenninggeldgasse 4, 4a
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3092
Die inmitten von Bäumen, frei stehende Plastik "Maurer" aus Naturstein wurde 1955 von Otto Eder gestaltet.
Mosaik von Otto R. Schatz (Franz-Novy-Hof) Datei hochladen Mosaik von Otto R. Schatz (Franz-Novy-Hof)
ObjektID: 52139
Status: § 2a
Pfenninggeldgasse 4, 4a
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3092
Das monumentale keramische Mosaikwandbild "100.000 neue Wiener Gemeindewohnungen" von Otto Rudolf Schatz wurde 1957 als Erinnerung an die Grundsteinlegung der 100.000 Gemeindewohnung geschaffen. Es zeigt zahlreiche Architekten und drei Architektinnen mit Modellen der von ihnen geplanten Gemeindebauten.
Kommunaler Wohnbau, Schuhmeier-Hof
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Kommunaler Wohnbau, Schuhmeier-Hof
ObjektID: 52142
Status: § 2a
Pfenninggeldgasse 6-12
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3039/2
Der Schumeier-Hof besteht aus zwei monumentalen Anlagen, wobei die Gebäude Pfenninggeldgasse Nr. 8-12 1923 nach Plänen von Gottlieb Michael und Karl Schmalhofer und die Gebäude Nr. 6-6A 1927 nach Plänen des Wiener Stadtbauamtes entstanden.
Kath. Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesus
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Kath. Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesus
ObjektID: 52209
Status: § 2a
Pönningerweg 2
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 370/23
Der kleine, freistehende Sakralbau mit Rundapsis und Turm wurde als Dorfkirche für die Siedlung Starchant konzipiert. Der Kirchenbau wurde 1928/29 nach Plänen von Robert Hartinger und Silvio Mohr errichtet.
Impfstoffgewinnungsanstalt Datei hochladen Impfstoffgewinnungsanstalt
ObjektID: 52214
Status: § 2a
Possingergasse 38-40
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3032
Das Bundesstaatliche Serumprüfinstitut wurde zwischen 1910 und 1911 nach Plänen von Eduard Zotter errichtet. Der dreigeschoßige, neoklassizistische Bau besitzt ein von einem Doppeladler bekröntes Reckteckprotal mit Lisenenrahmung. Die Fassade wurde durch ionische Riesenpilaster und Girlandenreliefs geschmückt. Die Fassade in der Arltgasse wurde zweigeschoßig ausgeführt.
Kommunaler Wohnbau Datei hochladen Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 128342
Status: § 2a
Rankgasse 34
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1657/9
Das Miethaus wurde 1912/13 nach Plänen von Matthäus Bohdal in Formen der Wiener Werkstätte mit Schweifgiebel und Blumenkorbdekor errichtet.
WC-Anlage Datei hochladen WC-Anlage
ObjektID: 76083
Status: § 2a
gegenüber Richard-Wagner-Platz
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2913/1
Wilhelm Beetz errichtete bis 1910 auf Grund eines Vertrags, den er Ende des 19. Jahrhunderts mit der Stadt Wien geschlossen hatte, 73 öffentliche Toilettenanlagen im Stil eines rechteckigen Pavillons. Eigene Eingänge führten in die Räume für die beiden Geschlechter sowie in einen beheizbaren Raum für die Toilettenfrau.[2]
Amtsgebäude Datei hochladen Amtsgebäude
ObjektID: 52220
Status: § 2a
Richard-Wagner-Platz 19, 19a, 19b
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2913/2
Das Amtshaus für den 16. Bezirk wurde 1899/1900 in neomanieristischer Form errichtet. Das dreigeschoßige, genutete Gebäude wurde mittels Mittel- und Eckrisaliten gegliedert.
Mosaik "Zwetschkenernte" Datei hochladen Mosaik "Zwetschkenernte"
ObjektID: 75845
Status: § 2a
Roseggergasse 44-46
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1630/2
Das Mosaik "Zwetschkenernte" von Leopold Schmid entstand 1953, wobei das Mosaik drei Bäuerinnen und drei Bauern bei der Zwetschkenernte zeigt. Das Mosaik nutzt dabei den hellen Fassadenputz als Hintergrund.
Säule des Frohsinns
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Säule des Frohsinns
ObjektID: 75939
Status: § 2a
Rosenackerstraße 5
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 693/28
Die "Säule des Frohsinns" hinter dem städtischen Kindergarten wurde 1929 von Wilhelm Frass geschaffen.
Ehem. Bürogebäude der Firma Austria Email, heute Wohnpark Sandleiten Datei hochladen Ehem. Bürogebäude der Firma Austria Email, heute Wohnpark Sandleiten
ObjektID: 41675
Status: Bescheid
Sandleitengasse 15-17
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 501/13
Das Bürogebäude der Austria Email entstand 1925/26 nach Plänen von Franz Gessner.
Kommunaler Wohnbau, Wohnpark Sandleiten
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Kommunaler Wohnbau, Wohnpark Sandleiten
ObjektID: 52173
Status: § 2a
Sandleitengasse 43-51
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 693/20; 693/21; 693/24; 693/27; 693/28; 693/29
Die Wohnhausanlage Sandleiten entstand zwischen 1924 und 1928 in fünf Bauetappen, wobei Camillo Sitte das theoretische Gesamtkonzept entwickelte.
Sandleitener Pfarrkirche hl. Josef/Arbeiterkirche Datei hochladen Sandleitener Pfarrkirche hl. Josef/Arbeiterkirche
ObjektID: 52174
Status: § 2a
Sandleitengasse 53
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 699/3
Die Sandleitner Pfarrkirche wurde zwischen 1935 und 1936 nach Plänen von Josef Vytiska errichtet.
Ehem. Wirtschaftsgebäude Wilhelminenberg/heute Inst. d. Veterinärmed. Universität
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Ehem. Wirtschaftsgebäude Wilhelminenberg/heute Inst. d. Veterinärmed. Universität
ObjektID: 52212
Status: § 2a
Savoyenstraße 1
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 213/3
Das ehemalige Wirtschaftsgebäude Wilhelminenberg beherbergt heute ein Institut der Veterinärmedizinischen Universität. Das Gebäude wurde um 1890 errichtet.
Schloss Wilhelminenberg
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Schloss Wilhelminenberg
ObjektID: 41676
Status: § 2a
Savoyenstraße 2
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 227/1
Das Schloss Wilhelminenberg ist ein monumentales Schloss im Neoempire-Stil aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Der zweigeschoßige, langgestreckte Bau verfügt über Mansardendächer und ein Mittelrisalit mit Balkonen auf toskanischen Säulen.
Montléart-Mausoleum
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Montléart-Mausoleum
ObjektID: 74695
Status: § 2a
Savoyenstraße 2
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 234/4
Das Montléart-Mausoleum befindet sich im Schlosspark des Schloss Wilhelminenberg. Es wurde um 1857 für Moritz Fürst Montléart errichtet, wobei auch seine Frau Wilhelmine hier begraben wurde. Das Mausoleum ist eine neogotische, sarkophagförmige Anlage auf geböschtem Sockel mit Satteldach und Steinkreuzaufsatz.
Volksschule der Stadt Wien
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Volksschule der Stadt Wien
ObjektID: 52178
Status: § 2a
Seeböckgasse 32
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 774/1
Die Schule in der Seeböckgasse entstand 1912/13 nach Plänen von Max Fiebiger und Adolf Stöckl. Sie besteht aus zwei Gebäuden im Heimatstil, die durch Risalite, Turmelemente, Arkaden und Terrassen gegliedert wurden.
WC-Anlage Datei hochladen WC-Anlage
ObjektID: 76084
Status: § 2a
Stöberplatz
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 739
Außer öffentlichen Bedürfnisanlagen im Pavillonstil errichtete Wilhelm Beetz Anfang des 20. Jahrhunderts auch achteckige Pissoiranlagen aus Eisenwänden, die auf dünnen Säulen befestigt waren und am oberen Rand Lüftungsgitter hatten. Eine eigene Erfindung Beetz' sollte die Entwicklung übler Gerüche verhindern (Patent-Öl-Urinoir).[2]
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 52223
Status: § 2a
Thalhaimergasse 33
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2981
Das Miethaus Thalhaimergasse 33 ist ein secessionistisches Zinshaus.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 74696
Status: § 2a
Thalhaimergasse 35
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2980
Das Miethaus Thalhaimergasse 35 ist ein secessionistisches Zinshaus.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 74697
Status: § 2a
Thalhaimergasse 37
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2977
Das Miethaus Thalhaimergasse 37 ist ein secessionistisches Zinshaus. Es wurde 1906 nach Plänen von Alois Matschinger errichtet.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 74698
Status: § 2a
Thalhaimergasse 39
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2976
Das Miethaus Thalhaimergasse 39 ist ein secessionistisches Zinshaus.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52218
Status: § 2a
Thalhaimergasse 44
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2468/15
Die Wohnhausanlage Thalhaimergasse 44 wurde 1927 nach Plänen von Franz Wiesmann errichtet. Der schmale Gemeindebau erhielt seine Charakteristik durch zwischen den Erkern eingespannte gotisierende Gitterbalkons.
Kommunaler Wohnbau, Karl-Volkert-Hof
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Kommunaler Wohnbau, Karl-Volkert-Hof
ObjektID: 52219
Status: § 2a
Thaliastraße 75
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 2433
Der Karl-Volkert-Hof wurde zwischen 1926 und 1927 nach Plänen von Franz Schuster und Franz Schacherl errichtet. Der monumentale, fünfgeschoßige Bau wird durch breite Putzbänder horizontal gegliedert. Die Wohnhausanlage erstreckt sich um zwei Höfe, wobei sich im zweiten Innenhof ein Denkmal für Karl Volkert befindet.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52137
Status: § 2a
Thaliastraße 113
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1531/3
Die Wohnhausanlage der Stadt Wien wurde 1923 nach Plänen des Architekten Rudolf Weiser errichtet. Die schlichte Wohnanlage wurde mit seichtem, expressionistischem Mittelrisalit ausgestattet.
Ehemalige Austria Tabakwerke Datei hochladen Ehemalige Austria Tabakwerke
ObjektID: 40892
Status: Bescheid
Thaliastraße 125, 125a, b, c
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 1670/4; 1670/46
Die ehemaligen Austria Tabakwerke entstanden zwischen 1893 und 1998 an der Vorortelinie in einem schlichten Neorenaissance-Stil. Der Gebäudekomplex beherbergt heute die HTL Ottakring.
Plastik "Flammender Turm"
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Plastik "Flammender Turm"
ObjektID: 75846
Status: § 2a
Thaliastraße 159
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 7/20
Der Karl-Kysela-Hof beherbergt die Marmorplastik "Flammender Turm" von Franz Anton Coufal, die 1970 entstand und aus dem Zyklus "Krieg und Harmonie der Elemente" stammt.
Ehem. Zahnräderfabrik/Ottakringer Eisengießerei u. Maschinenfabrik Fernau & Co.
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Ehem. Zahnräderfabrik/Ottakringer Eisengießerei u. Maschinenfabrik Fernau & Co.
ObjektID: 45320
Status: Bescheid
Wattgasse 30-32
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 951/12
Die Ottakringer Eisengießerei u. Maschinenfabrik entstand 1892 nach Plänen von Georg Demski, der die langgestreckte Fabriksanlage auf trapezförmigen Grundriss mittels Rohziegellisenen akzentuierte. Die basilikale Maschinenhalle entstand um 1900 an der Ecke Wilhelminenstraße.
Kruzifix/Kreuz Datei hochladen Kruzifix/Kreuz
ObjektID: 74706
Status: § 2a
Wilhelminenstraße 94
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 504
Bei dem sogenannten Roten Kreuz handelt es sich um ein Holzkreuz mit polychromiertem Corpus Christi aus dem Jahr 1863.
Ehem. Maschinenfabrik Warchalowski, Eissler & Co
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Ehem. Maschinenfabrik Warchalowski, Eissler & Co
ObjektID: 12182
Status: Bescheid
Wögingergasse 1-13
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 773/32; 773/62
Die Fabrik für Verstärker- und Steuerungsgeräte wurde 1889 als eingeschoßiger Sichtziegelbau mit Sprossenfenstern erbaut.
Mosaik "Badende" Datei hochladen Mosaik "Badende"
ObjektID: 75840
Status: § 2a
Zwinzstraße 15-21
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3317/16
Das Wandmosaik "Badende" im Fleming-Hof stammt von Anton Lehmden und wurde 1956 geschaffen.
Mosaik "Fußballer" Datei hochladen Mosaik "Fußballer"
ObjektID: 75841
Status: § 2a
Zwinzstraße 15-21
Standort
KG: Ottakring
GstNr.: 3317/16
Das Wandmosaik "Fußballer" im Fleming-Hof stammt von Rudolf Hausner und wurde 1956 geschaffen.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • DEHIO Wien – X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk. Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ottakring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Wiener Bedürfnisse (Website über öffentliche Toilettenanlagen in Wien) (eingesehen 18. November 2011)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing