Ried in der Riedmark

Ried in der Riedmark
Wappen von Ried in der Riedmark
Ried in der Riedmark (Österreich)
Ried in der Riedmark
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 32,63 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 14° 33′ O48.27111111111114.545555555556306Koordinaten: 48° 16′ 16″ N, 14° 32′ 44″ O
Höhe: 306 m ü. A.
Einwohner: 4.076 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 124,92 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4312
Vorwahl: 07238
Gemeindekennziffer: 4 11 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 2
4312 Ried in der Riedmark
Website: www.ried-riedmark.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Rabl (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
13 SPÖ, 9 ÖVP, 2 GRÜNE,
1 BZÖ
Lage der Marktgemeinde Ried in der Riedmark im Bezirk Perg
Allerheiligen im Mühlkreis Arbing Bad Kreuzen Baumgartenberg Dimbach Grein Katsdorf Klam Langenstein Luftenberg an der Donau Mauthausen Mitterkirchen im Machland Münzbach Naarn im Machlande Pabneukirchen Perg Rechberg Ried in der Riedmark St. Georgen am Walde St. Georgen an der Gusen St. Nikola an der Donau St. Thomas am Blasenstein Saxen Schwertberg Waldhausen im Strudengau Windhaag bei Perg OberösterreichLage der Gemeinde Ried in der Riedmark im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Pfarrkirche in Ried
Pfarrkirche in Ried
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Ried in der Riedmark ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 4076 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde zählt zum Gerichtsbezirk Mauthausen. Der Standort des zuständigen Bezirksgerichts ist Mauthausen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ried in der Riedmark liegt auf 306 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,5 km, von West nach Ost 7,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 32,6 km². 19 % der Fläche sind bewaldet, 70,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Der Rieder Bach, ein Nebenfluss der Gusen zur Donau, fließt durch den Ort.

Ortsteile der Gemeinde

Aistbergthal, Altaist, Anzendorf, Blindendorf, Buchholz, Danndorf, Frankenberg, Gerersdorf, Grünau, Hartl, Hochstraß, Holzgasse, Josefstal, Kollnerberg, Loitzenberg, Marbach, Marwach, Niederzirking, Obenberg, Oberzirking, Poneggen, Reidl, Ried in der Riedmark, Rieddorf, Schnellendorf, Thal, Wachsreith, Waging, Weigersdorf, Wildberg, Wimm, Zeinersdorf.

Nachbargemeinden

Wartberg Pregarten Tragwein
St. Georgen an der Gusen / Katsdorf Nachbargemeinden Schwertberg
Langenstein Mauthausen

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Gespalten; rechts dreimal gespalten von Silber und Rot; links in Gold ein naturfarbener (brauner), aus dem Schildfuß wachsender Baumstumpf, in dem eine schräglinks gestellte Axt mit silberner Klinge und braunem Stiel steckt, dahinter grünes, gewelltes Erdreich mit drei grünen Waldbäumen.

Geschichte

Gedenkstein für "Mühlviertler Hasenjagd"

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort bekannt durch die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd", bei der NS-Verbände und etliche Einwohner des Ortes Jagd auf sowjetische Offiziere machten, die im Februar 1945 aus dem KZ Mauthausen geflohen waren. Es gab jedoch einige beherzte Bürger, die Fliehende unter Gefährdung des eigenen Lebens versteckten, so dass von den 500 wenigstens elf ihre Freiheit erlangten. Alle anderen wurden ermordet, wo man sie bei der dreiwöchigen Jagd aufspürte. Zum Gedenken an dieses Kriegsverbrechen und an die mutigen Helfer der Überlebenden wurde 2002 nahe der Kirche ein Gedenkstein errichtet.

Politik

Bürgermeister ist Ernst Rabl von der SPÖ. Vizebürgermeister sind Christian Tauschek (SPÖ) und Josef Lettner von der ÖVP.[1]

Zusammensetzung des Gemeinderates:
SPÖ: 13 Mandate, ÖVP: 9 Mandate, GRÜNE: 2 Mandate, BZÖ: 1 Mandat

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3438 Einwohner, 2001 dann 3751 Einwohner. Im Jahr 2007 überschritt die Gemeinde die 4000-Einwohner-Grenze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Ried in der Riedmark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. [ http://www.ried-riedmark.at/system/web/person.aspx?typ=vizebgm&menuonr=218395156 Vizebürgermeister der Marktgemeinde Ried auf der Homepage der Gemeinde]abgefragt am 1. Februar 2012