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vom 10.03.2018, aktuelle Version,

Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Wien/Mariahilf

Diese Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Mariahilf enthält die im „Wien Kulturgut“ (digitalen Kulturstadtplan der Stadt Wien) gelisteten Kunstwerke im öffentlichen Raum (Public Art) im Bezirk Mariahilf.

Gedenktafeln sind in der Liste der Gedenktafeln und Gedenksteine in Wien/Mariahilf angeführt.

Kunstwerke

Foto   Name Typ Standort Künstler Datierung Beschreibung
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ID: 43584
Sakrale Kleindenkmäler gegenüber Barnabitengasse 14
Standort
Kaspar Gerbl 1680 Die barocke Kreuzigungsgruppe, heute in einer durch ein Ziergitter und Verglasung abgeschlossenen Nische an der Nordwestfassade der Mariahilfer Kirche aufgestellt, befand sich bis ins 18. Jahrhundert über dem Hauptportal des Kriminalgefängnisses in der Rauhensteingasse. Das Kruzifix wurde um 1680 geschaffen, die Figuren Maria und Johannes entstanden um 1710.

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Kreuzigungsgruppe
ID: 43583
ObjektID: 12310
Sakrale Kleindenkmäler Brückengasse 5
Standort
Die in einer Nische aufgestellten Kreuzigungsgruppe besteht aus einem Steinkruzifix aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts sowie Figuren der Heiligen Maria und Johannes vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.

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Vier Statuen
ID: 43591
ObjektID: 11865
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Esterhazy-Park. Fritz-Grünbaum-Platz. Gegenüber Gumpendorfer Straße 63
Standort
1723 Die vier barocken Steinfiguren stammen von der Attika des ehemaligen Lazansky-Hauses am Stock im Eisen und wurden 1886 an den jetzigen Standort übertragen.

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In the still of the night
ID: 87310
Kunst am Bau wandgebunden Esterhazypark, Flakturm
Standort
Lawrence Weiner 1991 Bemalung des oberen Teils des Flak-Turms mit dem Kommentar: ZERSCHMETTERT IN STÜCKE (IM FRIEDEN DER NACHT)

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Vogeltränke „Drei Figuren“
ID: 42077
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Grabnergasse 11-13
Standort
Mario Petrucci 1962 Bronzeplastik dreier jeweils eine Schale haltender Figuren auf einem Sockel

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Stele „Reine Form“
ID: 42203
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Gumpendorfer Straße, Corneliusstiege
Standort
Josef Seebacher Kunststein-Stele mit Smalten-Mosaik
Datei hochladen Skulptur „Sonnenuhr“, 4 Findlinge
ID: 41051
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Gumpendorfer Straße 40-44/Stiegengasse
Standort
Edelbert Köb ca. 1988 Steinplatte mit Granitfindlingen
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ID: 71038
Denkmäler gegenüber Hofmühlgasse 11
Standort
Karl Stemolak 1942 Das Denkmal für den Schauspieler Richard Waldemar besteht aus einer Porträtbüste auf einem Vierkantsockel.

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7 Spielplastiken „Ponys“
ID: 42076
ObjektID: 930
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Mollardgasse 32 / Grabnergasse
Standort
Mario Petrucci 1957 Sieben Bronzefiguren beim Kindergarten des Einsteinhofes. Jedes der Ponys hat einen Namen: Max, Lisl, Ali, Moritz, Felix, Rosl und Susi.[1]
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ID: 43585
Sakrale Kleindenkmäler Naschmarkt. Gegenüber Linke Wienzeile 18.
Standort
Der kubische Kapellenbau mit einer Front in Gestalt einer rundbogigen Säulenädikula entstand um 1817 und war ursprünglich der Vorbau der Rosalienkapelle im Freihaus auf der Wieden, ehe sie 1916 auf den Naschmarkt versetzt wurde.[2]

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Leuchtobelisk
ID: 43388
ObjektID: 12311
Denkmäler Mariahilfergürtel zwischen 39 und 34 / Mariahilfer Straße
Standort
Johannes Scheiringer, Johann Scherpe 1906 Der Obelisk erinnert durch eine Gedenktafel an die Anlegung der Grünanlagen auf dem Gürtel zwischen Nussdorfer Straße und Wiental in den Jahren 1898–1906 unter Bürgermeister Karl Lueger.

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Maria Immaculata
ID: 43586
Sakrale Kleindenkmäler Otto-Bauer-Gasse 17
Standort
18. Jhdt. Die Statue der Maria Immaculata steht in einem Brunnenbecken, mit dem sie nicht ursprünglich zusammengehört

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Gänsemädchenbrunnen
ID: 43588
ObjektID: 9548
Brunnen Rahlstiege, zwischen Mariahilfer Straße und Rahlgasse
Standort
Anton Paul Wagner 1866 Der Brunnen stand zunächst auf der Alten Brandstatt beim Stephansplatz, ab 1879 vor der Mariahilfer Kirche, wo er aber 1886 dem Haydn-Denkmal weichen musste, und seither auf dem jetzigen Platz.
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ID: 74432
Profanplastiken/Kunst am Bau freistehend Rahlgasse 8
Standort
Franz West 2000 Betonplastik auf Fundament. Auf Kübeln ist ein Ei mit dem spiegelverkehrten Schriftzug „Gerngross“ angebracht, damit ein „Küken, das sich noch im Inneren befindet, den Namen richtig lesen kann“.
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ID: 43453
Sakrale Kleindenkmäler gegenüber Rechte Wienzeile 15
Standort
In der ehemaligen Kapelle ist jetzt das Kleine Naschmarkt Museum, eine Expositur des Bezirksmuseums Mariahilf, untergebracht.[3]
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ID: 43452
Sakrale Kleindenkmäler Gegenüber Rechte Wienzeile 39
Standort
Die Figur der Madonna mit Kind aus dem 17. Jahrhundert befand sich ursprünglich auf der Steinbrücke, die in Verlängerung der Kärntner Straße den Wienfluss überspannte. Die flankierenden Figuren der Heiligen Josef und Antonius stammen vom Ende des 19. Jahrhunderts.

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Joseph Haydn
ID: 43590
ObjektID: 9554
Denkmäler Vor der Mariahilfer Kirche, gegenüber Mariahilfer Straße 50, zwischen Mariahilfer Straße 55 und 59
Standort
Otto Hieser, Heinrich Natter 1887[4] Statue Joseph Haydns vor der Mariahilfer Kirche

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Tiertränkebrunnen
ID: 43589
ObjektID: 12376
Brunnen Vor Eckgebäude Gumpendorfer Straße 6 / Theobaldgasse 1
Standort
Josef Thorak, Adolf Stöckl 1916 Der Brunnen wurde 1916 bei der Wiener Secession aufgestellt und 1968 an den jetzigen Standort versetzt.
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ID: 43587
Sakrale Kleindenkmäler Windmühlgasse 3
Standort
1723 Die Heiligenfigur mit Märtyrerpalme und Kruzifix auf einem Steinsockel mit Wappenrelief befindet sich in einer Nische an der Fassade der Laimgrubenkirche.[5]
  Commons: Public art in Mariahilf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Herausgeber): Dehio Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1993, ISBN 3-7031-0680-8. (zitiert: Dehio)

Einzelnachweise

  1. Wohnhausanlage Einsteinhof. Wiener Wohnen, abgerufen am 19. Mai 2015.
  2. Dehio S. 249
  3. Der Naschmarkt (Webseite abgerufen 23. Mai 2013)
  4. Felix Czeike (Hrsg.): Haydndenkmal. In: Historisches Lexikon Wien. Band 3, Kremayr & Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0, S. 101 (Digitalisat)., Prager Kunst-Ausstellung 1887. In: Montags-Revue aus Böhmen. Wochenschrift für Politik, Volkswirthschaft, Kunst und Literatur / Montagsblatt (Montags-Revue) aus Böhmen / Montagsblatt aus Böhmen, Beiblatt z. M-R. a. B. Nr. 23, 6. Juni 1887, S. 3 (linke Spalte, vorletzter Absatz) (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/mbb
  5. Dehio S. 242